Helles Holz Tisch Stuhl Naturmaterialien

Ein echtes Highlight für moderne komfortable Räume: helles Holz. Das Material sorgt für einen natürlichen und gemütlichen Look. Die helle Farbe gibt Möbeln eine gewisse Leichtigkeit und lässt sie weniger massiv wirken. Helles Holz ist daher auch besonders beliebt für Babyzimmer und Kinderzimmer. Lassen Sie sich von unserer hellen Begeisterung um den zarten Look mitreissen und von den vielen Styles, Deko- und Einsatzmöglichkeiten inspirieren!

Helles Holz: Diese Holzarten gibt es

Hell soll es sein, aber jetzt haben Sie noch die Qual der Wahl um das konkrete Holz? Wir stehen Ihnen bei mit den wichtigsten Fakten zu den schönsten hellen Holzarten.

Buche

Helles Holz Buche

Das ist eine der beliebtesten hellen Holzarten. Buche ist robust und schwer. Der helle Farbton hat oft einen kleinen Rotstich.


Ahorn

Helles Holz Ahorn

Sehr helle Färbungen von fast Weiß über Hellbraun bis zu einer rötlich-grauen Tönung machen die Vielfältigkeit von Ahornholz aus. Wobei die Herkunft meist darüber entscheidet, in welche Richtung die Schattierung geht. Bergahorn hat eine gelblich-weiße Färbung, amerikanisches und kanadisches Ahornholz ist dagegen gelblich-braun und dunkler als die europäische Verwandtschaft. 

Die Struktur ist in der Regel feinporig mit dezenter gleichmäßiger Maserung. Ahornholz gehört zu den mittelharten bis harten Hölzern, ist aber nicht besonders wetterfest und daher nicht für Outdoormöbel geeignet. Dafür punktet es mit seiner hohen Festigkeit und Elastizität. Indoor eingesetzt ist es farb- und formstabil, verzieht sich nur leicht und nutzt sich kaum ab. Im Möbelbau kommt es deshalb als Massivholz, aber auch als Furnier oder für Dekorelemente zum Einsatz. Gerade für Bodenbeläge und Treppen ist das widerstandsfähige Material ideal. 

Vorteile von Ahornholz: Es ist robust, lässt sich aber trotzdem leicht verarbeiten. Es ist zudem dank der unterschiedlichen Schattierungen vielseitig einsatzfähig und hat als heimisches Holz eine gute Umweltbilanz.


Birke

Helles Holz Birke

Birkenholz kann gelblich-weiße bis rötlich-gelbe Tönungen aufweisen, allerdings dunkelt es schnell nach. Europäisches Birkenholz ist im Vergleich zu dem aus Nordamerika selten gelblich. Die Maserung ist bei beiden Sorten dezent und hell und kann manchmal geflammt sein. In besonderen Fällen, meist bei Hölzern aus Finnland, spricht man vom Eisbirkenmuster. Das erinnert optisch an Eisblumen, ist selten und deshalb sehr beliebt.

Birke ist so widerstandsfähig bei Feuchtigkeit, dass das Holz sogar unter Wasser eingesetzt werden kann. Trotzdem eignet es sich kaum für den Garten oder Balkon wegen seiner Anfälligkeit für Pilz- und Insektenbefall. Außerdem ist das Holz sehr biegsam, lässt sich aber schwer spalten. Es ist sehr leicht und lässt sich vielfältig verarbeiten, hat dafür aber eine geringe Tragkraft.

Als Voll- oder Massivholz wird Birke für Möbel und im Innenausbau häufig für Böden verwendet. Das Besondere an Birke: Da es geruchlos ist, eignet es sich super für Verpackungen, Kisten und Getränkefässer. Und da es mit einer schönen bläulichen Flamme und geringem Funkenschlag verbrennt, wird es gerne als Brennholz in offenen Kaminen verwendet.

Die Vorteile von Birkenholz: Es ist günstig, elastisch und vor allem leicht. Außerdem ist auch Birke heimisch und hat damit eine bessere Umweltbilanz als exotische Hölzer.


Eiche

Helles Holz Eiche

In Mitteleuropa findet man die Stieleiche und Traubeneiche, die einen graugelben bis gelbbraunen Kern hat. Hingegen ist in Nordamerika die Roteiche heimisch. Das Splintholz rund um den Kern ist nicht haltbar, weshalb nur der Kern verarbeitet wird. Die gut erkennbaren Jahresringe machen die gleichmäßige, sehr feine Fladerung des Holzes aus.

Eichenhölzer sind robust, haltbar, witterungsbeständig, resistent gegen Umwelteinflüsse, sehr fest und verziehen sich kaum. Ihre extreme Wiederstandfähigkeit macht sie sowohl unter Wasser als auch unter der Erde einsatzfähig. Allerdings kann Eiche unbehandelt schnell weißen und lässt Metalle wie zum Beispiel Nägel schnell rosten. 

Das helle Eichenholz ist der Klassiker unter deutschen Möbelhölzern, vor allem für Massivholzmöbel. Gleichzeitig ist es aber auch ein beliebtes Holz in der Baubranche und im Fachwerkbau, wegen seiner extremen Strapazierfähigkeit. Und wegen seiner Resistenz gegen Feuchtigkeit wird es zudem zu Fässern zur Lagerung von Wein, Whisky oder Sherry verarbeitet. 

Die Vorteile von Eichenholz: Es ist lange haltbar, widerstandsfähig, robust, witterungsbeständig und in Deutschland heimisch.


Fichte

Helles Holz Fichte

Wenn Fichtenholz nachdunkelt wird es gelbbraun, ansonsten ist es sehr hell, meist gelblich-weiß bis rötlich-weiß. Die Oberfläche ist von einer markanten Strukturierung und zungenförmigen feinen Maserung durchzogen. 

Wegen seiner guten Tragfähigkeit kommt es oft als Konstruktionsholz zum Einsatz. Allerdings muss es für Outdoorzwecke vorbehandelt werden, denn ohne Behandlung mit Holzschutzmitteln fängt Fichte vor allem bei Erdkontakt schnell an zu faulen. Außerdem ist es leider anfällig für Pilz- und Insektenbefall. Ansonsten ist es formstabil, leicht, weich, elastisch und lässt sich gut verarbeiten. Zudem trocknet es schnell und bilden trotzdem kaum Risse. 

In Dachstühlen, für Deckenbalken oder Gerüste wird Fichtenholz dank seiner Tragfähigkeit verwendet. Hinzu kommt, dass es außerdem sehr schnell nachwächst und leicht verfügbar ist. Daher werden daraus Balken, Spanplatten, Sperrholz, Brettschichtholz, Verpackungen, Paletten, Kisten und Papier hergestellt. Möbel im skandinavischen Stil sind auch oft aus massivem Fichtenholz.

Die Vorteile von Fichtenholz: Es lässt sich besonders vielseitig verarbeiten und einsetzen, es ist leicht verfügbar, günstig und wächst schnell nach. Zudem kommt es in Deutschland häufig vor.


Kiefer

Helles Holz Kiefer

Frisches Kiefernholz duftet intensiv nach Baumharz. Andere Merkmale sind die weißlich-gelb bis rötlich-gelbe Farbe, die rötlich-braun nachdunkelt. Sowie die markante Fladerung durch den Kontrast der braunen Jahresringe.

Die Harzkanäle im Kiefernholz sind schon mit bloßem Auge sichtbar. Wird das Holz hohen Temperaturen ausgesetzt, tritt das Harz aus. Aber auch schon bei leicht wechselndem Umgebungsklima verzieht sich Fichte schnell. Deshalb und auch um Verfärbungen zu vermeiden sollten Sie es nicht zu starkem Sonnenlicht aussetzen. Sonne hellt das Holz auf. Kiefernholz ist ein weiches bis mittelhartes Holz, daher ist es sehr elastisch und bricht nicht so leicht und lässt sich gut verarbeiten.

Kiefernholz ist ein wichtiger Rohstoff für die Herstellung von Papier- und Zellstoffen. Es wird aber auch als Bau- und Konstruktionsholz in vielen Dachkonstruktionen, Holzverschalungen, Fenster- und Türrahmen verbaut. Und wegen seiner guten Brennqualitäten für Heizsysteme genutzt. Wenn Kiefernholz im Möbelbau verwendet wird, dann als Massivholz für Schränke, Tische oder Stühle oder als Furnier.

Die Vorteile von Kiefernholz: Es ist in Deutschland heimisch, sehr günstig, leicht und elastisch und vielseitig einsetzbar.


Lärche

Helles Holz Lärche

Besonderes Merkmal der Lärche sind ihre dunklen Jahresringe, die  dem geschnittenen Lärchenholz seine kontrastreiche Struktur und Maserung geben. Genauso wie Fichte und Kiefer sind auch im Lärchenholz die Harzkanäle deutlich zu erkennen. Im Vergleich ist es aber etwas dunkler. Vor allem das Kernholz ist eher rötlich-braun und kann bräunlich nachdunkeln.

Dafür ist es eines der schwersten und härtesten einheimischen Hölzer. Außerdem noch zäher und harzreicher als Kiefernholz, dabei formstabil, fest, witterungsbeständig und verzieht sich auch im Freien nur minimal. Einzige Problematik: Lärchen neigen je nach Witterung zu Drehwuchs, was die Holzeigenschaften verändern kann. Durch die gedrehte Struktur wird die Standfestigkeit beeinträchtigt. 

Wenn allerdings kein Drehwuchs vorliegt, dann ist Lärchenholz super fest, sehr haltbar und witterungsbeständig. Es eignet sich deshalb im Außenbau vor allem für Türen, Außenverschalungen, Fenster, oder Terrassendielen. Der hohe Harzgehalt macht die Lärche auch unter Wasser besonders haltbar, weshalb Lärchenholz häufig im Bootsbau und für Brückenkonstruktionen eingesetzt wird. Aus den gleichen Gründen wird es meist für Gartenmöbel verwendet. Im Innenausbau dient es für Wandverkleidungen, Dachkonstruktionen, Parkett- und Dielenböden, Paneele oder Treppen. 

Die Vorteile von Lärchenholz: Vor allem ist es witterungsbeständig und langlebig, zudem aber auch formstabil und hat eine gute Umweltbilanz.


Bambus

Helles Holz Bambus

Streng genommen ist Bambus kein Holz, sondern verholzendes Riesengras, dessen lange Halme mit Zwischenwänden unterteilt sind. Trotzdem kann Bambus in Stabilität und Strapazierfähigkeit mit klassischen Hölzern mithalten. Zudem ist es extrem leicht und super zugfest. 

Nicht zuletzt wegen seiner Belastbarkeit, seiner vielseitigen Verarbeitungsmöglichkeiten und Einsetzbarkeit aber auch wegen seines Looks liegt Bambus hoch im Trend. Inzwischen wird es für Indoor- und Outdoormöbel verwendet, für Accessoires und für Deko und ist längst mehr als ein Balkonsichtschutz.

Die Vorteile von Bambus: Die Zug- und Druckfestigkeit entspricht der von Stahl. Außerdem wächst Bambus schneller nach.

Dunkles Holz wie Nussbaum, Teakholz oder Mahagoni wirken edel und schaffen im Vergleich eine gemütliche wohlige Atmosphäre. Helles Holz wirkt dafür leichter und freundlicher. Ein weiterer Vorteil: es lässt sich untereinander in Maßen kombinieren. Überlegen Sie sich nur vorher auf welchen Look Sie zielen.

Starke oder leichte Maserung

Helles Holz Stuhl Maserung

Die alte Faustregel „Nur eine Holzart pro Raum“ können wir heutzutage streichen, mixen und matchen ist erlaubt. Apropos streichen, am besten kommt die gewählte Holzart zur Geltung, wenn sie unbehandelt bleibt, sodass Maserung, Farbe und Struktur gut erkennbar sind.

Wenn Sie mit hellem Holz einrichten möchten, haben Sie viel Kombinationsspielraum. Verschiedene helle Töne mit dezenter Maserung ergeben ein harmonisches Bild. Aber auch die Kombi aus feiner und markanter Maserung schafft einen starken Kontrast, der zum coolen Eyecatcher wird. 

Sie können mit der Maserung auch ihren eigenen Stil weiter unterstreichen. Typisch skandinavische Massivholzmöbel werden häufig aus Fichte gefertigt. Denn die dezente Maserung und die helle Farbe passen sehr gut zu dem ruhigen Skandi Stil. Hingegen hilft beim Landhausstil eine markante Maserung, den natürlichen, rustikalen Charme des Einrichtungsstils hervorzuheben. 

Unterschiede: Vollholz, Massivholz und Echtholz-Furnier

Sie erkennen den Wald vor lauter Verarbeitungsformen der Bäume nicht mehr? Zwischen Massiv-, Vollholz-, Echtholz und Furnier kann es schon mal zu Verwirrungen kommen. Dabei handelt es sich eigentlich nur um Einsatz und Verarbeitungsmöglichkeiten von Hölzern. Wir erklären Ihnen kurz die Unterschiede und woran Sie Qualität erkennen.

Massivholzmöbel sind durch und durch aus dem gleichen, massiven Holz gefertigt. Das macht sie zum einen sehr robust und widerstandsfähig, gleichzeitig schaffen sie aber auch eine natürliche Stimmung im Raum. Von Teilmassiv spricht man, wenn nur die offensichtlichen Fronten eines Möbelstücks aus Massivholz sind, aber das Innenleben zum Beispiel aus Spanplatten besteht.

Zu den größten Vorteilen von Massivholz zählt, dass sieökologisch sinnvoll sind, im kompletten Lebensweg eines Möbelstücks. Sie sind stabil und je nach Holz auch witterungsfest, langlebig und wandel- und recyclebar, denn man kann sie beliebig oft nachschleifen und aufbereiten.

Andererseits kann Massivholz sich je nach Sorte verziehen, reißen oder sich verfärben. Allerdings macht das auch wiederum den Charm natürlicher Holzmöbel aus.

Vollholz bezeichnet direkt aus dem Stamm eines Baumes gesägte Bretter. Diese können vielfältig weiter bearbeitet werden. Häufig werden die Bretter zu Streifen aufgetrennt und entgegen der Wuchsrichtung wieder verleimt, das macht sie formstärker. 

Oft werden die Vollholzbretter auch im Mix mit Massivholz zu Möbeln verarbeitet. Oder Reste von Vollholzstücken werden zu großen Platten zusammengeleimt und weiter verwertet.

Furnier wird folgendermaßen definiert: dünne Holzblätter, die durch Messern, Schälen oder Sägen direkt aus dem Baumstamm gewonnen werden. Diese dünnen Furnierblätter kommen dann als Deckschicht auf tragende Platten. Ebenso wie Massivholz sind Furniere Unikate, im Vergleich sind sie aber entscheidend ergiebiger als Massivholz. Aus einem Kubikmeter Holz können rund 1500 Quadratmeter Furnier entstehen.

Das macht Furnier besonders nachhaltig. Gleichzeitig wird es durch das Verleimen mit Trägerplatten formstabil, verzieht und reißt nicht.

Von Echtholz spricht man schließlich, wenn die gesamte Oberfläche aus der gleichen Holzart besteht. Eine Massivholz-Wohnwand ist Echtholz, aber auch ein furniertes Möbelstück ist Echtholz, wenn es auch demselben Holz gemacht ist.

Kombinationen für helles Holz

Ihre komplette Wohnung muss nicht aus einem Holz geschnitzt sein. Das Spiel mit verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten kann Ihren Stil aufwerten. Sie können einen Raum dezent freundlicher und natürlicher wirken lassen. Oder sie erschaffen eine rustikale Atmosphäre. 

Holzmöbel haben eine grundlegende Natürlichkeit und bringen Behaglichkeit in jeden Raum. Wenn Sie ein charakterstarkes Stück gefunden haben, dann gibt es immer Möglichkeiten es in Ihren Einrichtungsstil zu integrieren. Wir zeigen Ihnen Step für Step, wie. 

Verschiedene Stile und Holzarten kombinieren

Versuchen Sie sich zunächst an einer Farbgruppe zu orientieren. Während dunkle Hölzer wie Eiche und Nussbaum früher sehr beliebt waren, sind heute die hellen wesentlich mehr im Trend. Ruhige und helle Arten wie Birke, Ahorn und Fichte sind modern. Werfen Sie also vor der Wahl Ihrer hölzernen Einrichtungsstücke einen Blick auf die Farbskala. Esche, Eiche, Ahorn, Kiefer, Pinie – sie alle unterscheiden sich nur in kleinen Schattierungen und sind leicht zu kombinieren.

Wenn Sie zudem darauf achten, dass Form und Stil harmonieren, erschaffen Sie ein rundum stimmiges Gesamtbild. So können Sie sogar Möbel aus ganz unterschiedlichen Epochen miteinander kombinieren, solange beide eine miteinander stimmige Formgebung haben. Ein Vintage-Kult-Stück wird zum Hingucker, wenn es mit anderen Holzmöbeln kombiniert wird, die seinen Stil unterstreichen.

Gerade der typisch skandinavische Stil passt wunderbar zu antiken dunklen Holzstücken. Und zwar, weil die hellen Hölzer meist eine feine unaufgeregte Maserung mitbringen, die nicht von dem Rest der Einrichtung ablenkt.

Ein Großteil des Charmes, der von Holzmöbeln ausgeht, ist auf ihre Natürlichkeit und Wandelbarkeit zurückzuführen. Holz verändert sich. Es dunkelt nach, oder hellt auf, bekommt mit der Zeit eine andere Schattierung oder die Maserung tritt deutlicher hervor. Daher ist es nur natürlich, dass Möbel aus dem gleichen Holz trotzdem nicht die exakt gleiche Farbe haben. Trotzdem: wenn Sie sich konstant für die gleiche Holzart entscheiden, dann werden alte Möbel auch noch zu Neuanschaffungen passen.

Die einfachste Faustregel für Unentschlossene ist also immer noch: Alles aus einem Holz. Aber trauen Sie sich ruhig an neue Kombinationen heran. Verschiedene Maserungen und Strukturen können gut kombiniert sehr dynamisch wirken und Ihren Raum lebendig, wohnlich und gemütlich machen.

Helles Holz gemütlich stylen

Helle Hölzer in hellen Räumen können sehr clean und chic wirken. Sie sind zwar freundlich, aber nicht auf den ersten Blick cozy. Dunkles Holz hingegen schafft mehr Gemütlichkeit, Behaglichkeit und Eleganz. Trotzdem können auch moderne und selbst ganz schlichte Holzmöbel auf gemütlich getrimmt werden. Wir erklären wie:

Belassen Sie Ihre Holzmöbel so natürlich wie möglich. Wenn Maserung und Struktur zu sehen sind, erzeugt das eine Gefühl als hätten Sie ein Stück Natur in die Wohnung geholt. Die natürliche Haptik des Holzes wird im ersten Schritt schon für Cozyness sorgen.

Spielen Sie mit Farbschattierungen und Holzarten, solange Form und Stil harmonieren. Zusammengewürfelte Räume wirken charmant und wohnlicher als solche die wie aus dem Designer-Katalog entnommen aussehen. Natürlich kann auch dieser Mix-and-Match-Look sehr durchdacht und durchdesignt sein, gerade das ist die Kunst der Kombination.

Deko, weiche Textilien in warmen Farben und eine stimmungsvolle, nicht zu helle Beleuchtung tun schließlich den Rest. Mit Accessoires, Farben und Licht können Sie selbst ihre cleane chice Einrichtung weniger kühl wirken lassen.

Helle Hölzer und rötliches Holz

Rot-Weiß ist doch eine Kombi, die nur dem Weihnachtsmann steht, oder? Falsch. 

Rötliche Hölzer wie Birnbaum, Eibe, Erle, Rotbuche, Roteiche oder Kirschbaum lassen sich wunderbar mit hellen Hölzern matchen. Der Grund: Sie zeichnen sich durch eine helle feine Strukturierung aus. Das verbindet die rötlichen Sorten mit den hellen Hölzern. Die Kombination gleicher Maserungen zum Beispiel zwischen Boden und Möbeln schafft Harmonie im Raum. Ähnliche Maserungen und ähnliche Farbfamilien erzeugen ein stimmiges Gesamtbild. Demnach dürfen auch dunklere braune Hölzer mitspielen, solange sie sich in dieses Bild einfügen können.

Passende Wandfarben und Böden zu hellem Holz

Überlegen Sie sich zunächst, was in Ihrem Wohnszenario die Hauptrolle spielen soll. Denn wenn Sie eine Wandfarbe mit starkem Kontrast zur Holzfarbe wählen, wird das Holz betont. Wenn Sie sich für eine Ton-in-Ton-Kombination entscheiden, werden beide Elemente gleichrangig und miteinander stimmig wahrgenommen. Sie entscheiden also, ob Sie auf Gegensätze oder Harmonie setzen. 

Wenn Sie helle Hölzer mit hellen kühlen Farben kombinieren, dann heben sich die Wände gut vom warmen Holz ab. Und das, ohne einen zu starken Kontrast zu bilden. Sie kreieren eine frische, stimmige Atmosphäre. Dieser Mix aus kühl und warm ist typisch skandinavisch.

Sie können sich aber auch für das volle Kontrastprogramm entscheiden und tiefer in den Farbtopf greifen. Zu hellen Hölzern passt quasi alles.

Kräftige Farben, vor allem kräftige Rot-Blau-Nuancen wie Rot, Bordeaux und Violett matchen wunderbar mit zarten hellen Hölzern. Frisches Grün wirkt neben hellen Hölzern sehr lebendig, gräuliches oder bräunliches Grün harmonisiert. Warme satte Brauntöne wie Mocca wirken wohnlich, natürlich und entspannend.

Wenn nicht nur die Einrichtung, sondern auch der Fußboden in hellem Holz gehalten ist, gilt es noch einiges zu beachten. Eine praktische Lösung: Möbel aus Metall oder mit Metallic-Details sehen auf jedem Bodenmaterial gut aus. Designs in Chrom, Kupfer oder Stahl, aber auch aus Messing oder Silber sind immer eine sichere Wahl. Schwere dunkle Möbel wirken auf hellem Boden nicht harmonisch, fast fehl am Platz. Hingegen helle feine Holzdesigns gehen auf dunklem Untergrund verloren und können nicht ihre Wirkung entfalten. Sie können mit Farbkontrasten spielen, aber achten Sie wie immer auf einen stimmigen Stil. Wenn Sie auf Nummer Sicher gehen wollen, dann kombinieren Sie hell mit hell und dunkel zu dunkel.

Helles Holz in der Küche

Die Wahl der Holzart bestimmt den Charakter der Küche. Zudem sollten Sie immer berücksichtigen, dass das Holz vielen äußeren Einflüssen wie Feuchtigkeit, Hitze, Schmutz und ähnlichen Belastungen ausgesetzt sein wird. Wählen Sie dichte, harte, unempfindliche und hochwertige Hölzer.

Ahorn ist sehr feinporig, hell und lässt sich leicht bearbeiten. Daher kommt es häufig für klassische, zeitlose Küchen zum Einsatz. Es lässt sich aber auch als Kontrastholz mit dunkleren Trendhölzern kombinieren. Birkenholz ist ein klassisches Küchen-Holz, obwohl es nicht sehr hart, biegsam und zäh ist, weil es sich aber dennoch gut bearbeiten lässt. Wesentlich charakteristischer ist Eichenholz, das wegen seines rustikalen Looks und der markanten Maserung gerne für edle Landhausküchen eingesetzt wird. Fichte ist eher weich und elastisch, und daher nicht die erste Wahl, wenn es um widerstandsfähiges Material geht. Aber seine lebendige Struktur macht es sehr beliebt für verspielte ländliche Looks.

DIY mit hellem Holz: Die Deko Leiter

Das brauchen Sie für die DIY-Leiter (120cm Höhe):

  • 2 lange Holzstäbe á 120cm
  • 3 kürzere Holzstäbe á ca. 60cm
  • 6 Nägel (Ersatznägel einplanen)
  • Hammer
  • Kordel
  • Schere
  • Bleistift
  • Maßband

Und so geht’s:

  1. Legen Sie das Holz in Form der Leiter vor sich aus. Das heißt, zunächst platzieren Sie die Seitenstangen 35 cm breit voneinander entfernt. Dann legen Sie die erste Querstange im Abstand von 13 cm von der Spitze dazu. Die weiteren Stangen sollten wiederum einen Abstand von 35 cm zur nächsten haben.
  2. Lassen Sie die Sprossen ruhig auf jeder Seite etwas überstehen. Wir haben dafür 11 cm eingerechnet. Das sorgt für einen charmanten rustikalen DIY-Look.
  3. Markieren Sie die Stellen, an denen die Sprossen sitzen sollen mit Bleistift 
  4. Anschließend befestigen Sie die Stangen an den markierten Stellen mit Nägeln im Holz. 
  5. Mit einer Kordel können sie den Schnittpunkt von Seitenstangen und Sprossen noch zusätzlich befestigen. Außerdem wirkt die DIY-Leiter so noch etwas rustikaler und natürlicher.

Viel Spaß beim Nachbasteln!

Helles Holz pflegen und reinigen

Die guten Nachrichten kommen zum Schluss: Hell heißt nicht gleich pflegeintensiv. Was für Textilien gilt, muss nicht auch auf Holz zutreffen. Helles Holz wird meist schon bei oder vor der Verarbeitung mit klarem Lack versehen, geölt, gelaugt oder gewachst.

Demnach unterscheidet sich schließlich auch die Pflege. Informieren Sie sich also beim Kauf Ihrer Holzmöbel über die Behandlung. LackierteOberflächen sind pflegeleicht gegenüber Flecken, weil man sie mit einem feuchten Tuch abwischen kann. Aber dafür neigen sie zu Kratzern. Sehr aufwändige Lackierungen, durch wiederholtes Schleifen und Lackieren, machen Flächen viel widerstandsfähiger und sind bei hochwertigen Möbeln die Norm.

Geöltes, gewachstes oder gelaugtes Holz bleibt offenporig. Dadurch lassen sich Flecken und kleine Schäden easy abschleifen, nachbehandeln und reparieren. Gleichzeitig ist es aber auch fleckanfälliger. Trotzdem, das Holz kann atmen, wodurch die natürliche Struktur zur Geltung kommt.

Alle Hölzer sind Lichtempfindlich, manche mehr, manche weniger. Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihr helles Holzmöbelstück fleckig wird, dann achten Sie darauf, dass es gleichmäßig und nicht einseitig der Sonne ausgesetzt ist. Um den hellen Farbton zu bewahren, werden Hölzer mit pigmentiertem Öl vorbehandelt. Ganz verhindern lässt sich die Farbveränderungen allerdings nur, indem Sie die Möbel komplett vor Sonnenlicht schützen.

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