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Französische Bulldogge auf einer Couch im Wohnzimmer

Hunde sind für viele Menschen nicht einfach nur irgendein Haustier, sondern ein echtes Familienmitglied. Es wird gespielt, gekuschelt und jede freie Minute gemeinsam verbracht. Teilweise dürfen einige Vierbeiner Ihr Frauchen oder Herrchen sogar ins Büro begleiten. Auch wir lieben Hunde! Aus diesem Grund möchten wir auch jede Menge Fotos von unserem Haustier machen, um möglichst viele Erinnerungen mit unserem Vierbeiner zu schaffen. Es ist aber gar nicht so einfach die Gesichter oder Momente mit der Kamera einzufangen. Wenn auch Sie Ihren Liebling zum neuen Star am Fotohimmel werden lassen möchten, verraten Ihnen unsere Experten ein paar wertvolle Tipps. Lassen Sie sich inspirieren!

Die Grundlagen der Hundefotografie

  • Fact 1: Bei der Ausrüstung kommt es generell darauf an, Kamera und Objektiv mit kurzen Auslösezeiten sowie einer hohen Lichtstärke zu wählen. Ebenso ist ein schneller Autofokus sehr zu empfehlen, dadurch wird ein Verwischen des Hundegesichts im Lauf verhindert.
  • Fact 2: Essentiell sind auch der Abstand sowie die Schärfe. Generell gilt hier: Die Augen Ihres Hundes sollten auf dem Foto möglichst scharf und fokussiert sein. Welche Blende und welcher Abstand bei Ihrer Kamera mit dem jeweiligen Objektiv welche Schärfentiefe erzielt, können nur Sie feststellen.
  • Fact 3: Seien Sie mit dem Hund auf Augenhöhe! Wenn Ihr Vierbeiner auf dem Boden liegt, legen Sie sich dazu. Erst die gleiche Augenhöhe vermittelt dem Betrachter ein Gefühl von Nähe zum Hund.
  • Fact 4: Achten Sie auf ausreichend gute Lichtverhältnisse. Sie brauchen entweder gutes Tageslicht oder helle Lampen. Sollten Sie einen Blitz verwenden, blitzen Sie Ihren Hund niemals direkt an. Die Vierbeiner haben viel empfindlichere Augen als wir Menschen. Zwei helle Lampen sind ratsam, wenn Sie Ihren Hund indoor oder bei trübem Wetter fotografieren möchten.
  • Fact 5: Platzieren Sie das Motiv innerhalb der Bildgrenzen. Generell können Fotos, in denen Sie Ihren Hund genau in der Mitte knipsen, auf Dauer etwas langweilig wirken. Sorgen Sie für Abwechslung.

Portraitaufnahmen: So klappt’ts

  1. Ganz wichtig: Wenn Sie Ihren Vierbeiner fotografieren möchten, sollten Sie sich Zeit nehmen. Unruhe und Hektik bringen nichts. Gleiches gilt übrigens auch für den Hund. Vor einer Portraitaufnahme sollte das Tier möglichst nicht umherrennen oder herumtoben. Sonst wirkt der Hund auf dem Motiv aufgeregt und hechelt mit hängender Zunge.
  2. Wenn Sie einen Blitz benötigen, bitte vorsichtig damit umgehen. Bei dunklen Hunden ist das Blitzen zwar sehr hilfreich, allerdings sollten Sie erst testen, ob der Hund das Blitzen verträgt.
  3. Bei Portraitaufnahmen ist eine geringe Schärfentiefe oftmals erwünscht. Stellen Sie die Blende daher zwischen 2.8 und 4.
  4. Hunde, wie beispielsweise Malteser, neigen zu starkem Augenausfluss. Entfernen Sie diesen vor der Aufnahme mit einem feuchten, weichen Tuch.
  5. Fokussieren Sie die Augen mit der Kamera.
  6. Für mehr Leben und Tiefe im Bild sorgt ein kleiner Reflex im Auge des Vierbeiners. Das sogenannte Augenlicht lässt sich durch das Aufstellen einer hellen Lampe im Raum begünstigen. Bei Tageslicht sind die Augen generell meist hell genug.
  7. Lassen Sie Ihren Hund auf dem Portrait beeindruckend aussehen, indem Sie auf Augenhöhe oder tiefer gehen.
  8. Haben Sie das Foto im Kasten, können Sie nach Lust und Laune des Tieres auch noch andere Standorte oder eine Gegenlichtaufnahme austesten.

Und Action! So einfach geht’s

  1. Um ein Verwackeln auszuschließen, sollten Sie Verschlusszeiten von mindestens 1/400s wählen.
  2. Ist Ihr Hund in Aktion sollten Sie mit Blende 5,6, 8 oder 11 arbeiten. Dadurch haben Sie Schärfereserven.
  3. Behalten Sie die Sonne im Rücken!
  4. Drehen Sie die Empfindlichkeit der Kamera nach oben. Denn: Schnelle Verschlusszeiten und kleine Blenden kosten Licht.
  5. Wenn Sie lange Brennweiten nutzen, haben Sie mehr Reserven, Ihren Hund in Aktion bildfüllend zu erwischen.
  6. Extra-Tipp: Schalten Sie den Serienbildmodus ein und lassen Sie die Hand auf dem Auslöser.
  7. Generell kann der Sportmodus Ihrer Kamera sehr hilfreich für Aufnahmen eines laufenden Hundes sein. Ist besonders zu empfehlen, wenn Sie Probleme mit der manuellen Einstellung haben.
  8. Am frühen Vormittag oder am späten Nachmittag ist das Licht für Außenaufnahmen am besten.
  9. Steigt die Sonne, sollten Sie darauf achten, dass Ihr Schatten nicht auf den Hund fällt.

Ort & Hintergrund für das Foto

Für das optimale Bild ist natürlich auch der Ort beziehungsweise der Hintergrund essentiell. Motive, die einen unruhigen Hintergrund haben, wirken nicht sehr harmonisch. Zu viel bunte Farben, ein überfüllter Wäscheständer oder eine unaufgeräumte Atmosphäre lassen das Bild durcheinander wirken.

Generell sind Schwarz, Weiß und gedeckte Farben besser geeignet als knallige Töne oder opulente Muster.

Sorgen Sie für ein aufgeräumtes Ambiente und platzieren Sie Ihren Vierbeiner beispielsweise im Wohnzimmer auf dem Sessel oder in seinem Körbchen. Mit Spielzeug und Leckerli können Sie sich Ihr Haustier auch wunderbar auf die gewünschte Position lotsen.

Die Schokoladenseite finden – alles rund um Perspektive & Position

Grundsätzlich ist die Perspektive ein sehr wichtiges Gestaltungsmittel in der Tierfotografie. Durch die verschiedenen Blickrichtungen auf das Tier können Sie viele unterschiedliche Wirkungen erzielen. Um Sie auszuprobieren sollten Sie zu Beginn der Aufnahmen ein paar Fotos aus verschiedenen Blickrichtungen knipsen. Dadurch entdecken Sie die Möglichkeiten mit der Perspektive zu spielen.

Möchten Sie Ihren Hund von Angesicht zu Angesicht fotografisch wiedergeben, müssen Sie sich für die richtige Position auf Augenhöhe begeben. Das gilt übrigens auch für Actionaufnahmen!

Unsere besten Tipps für das Fotografieren Ihres Hundes

  1. Ein unzufriedener Hund bleibt auch einem Betrachter des Motivs nicht verborgen. Belohnen Sie Ihren Vierbeiner daher zwischendurch.
  2. Möchten Sie Portrait- und Actionaufnahmen machen, dann bitte immer mit den Portraits beginnen. Nach der Rennerei kann das Hecheln sonst etwas stören.
  3. Ein Muss für Hunde in Bewegung sind Verschlusszeiten ab 1/1.000 Sekunden.
  4. Zusätzlich ist eine Serienfunktion für Aufnahmen von Vierbeinern in Action sehr zu empfehlen.
  5. Möchte Ihr Hund nicht laufen, sei es weil er keine Lust hat oder alt ist, dann lassen Sie das Tier doch einfach auf sich zu laufen. Das klappt meistens!
  6. Mit der Kamera immer auf Augenhöhe Ihres Haustieres begeben!