Runde Hängeleuchte über Schreibtisch im Kinderzimmer

Das Kinderzimmer ist ein Ort von viel Spaß und Spiel. Damit sich Ihr Sprössling aber auch in seinem kleinen Reich wohlfühlt, ist Licht ein wichtiger Faktor. Denn verschiedene Lichtquellen sorgen nicht nur dafür, dass das Kinderzimmer hell und ausgeleuchtet wird. Mit der richtigen Beleuchtung schaffen Sie eine gemütliche und gleichzeitig spannende Wohlfühlatmosphäre. Unsere Interior-Experten haben die wichtigsten Tipps und tolle Anregungen für Sie zusammengestellt. Lassen Sie sich inspirieren und erleben Sie und Ihr Nachwuchs die Beleuchtung im Kinderzimmer neu!

Darum ist eine richtige Kinderzimmer-Beleuchtung so wichtig

Das eigene Zimmer ist für Kinder nicht nur Schlafplatz und Rückzugsort. Hier wird gespielt, gelernt, gelesen und auch mal entspannt. Das Kinderzimmer kombiniert also das, was für Erwachsene das Schlaf-, Wohn- und Arbeitszimmer ist. Damit jeder Bereich im Kinderzimmer auch perfekt auf die Bedürfnisse Ihres Sprösslings abgestimmt ist, ist eine richtige und ausgewogene Beleuchtung im Kinderzimmer absolutes Muss.

Außerdem hat das Licht einen großen Einfluss auf Raumatmosphäre und Stimmung Ihres Kindes. Mit der richtigen Beleuchtung wirkt der Raum freundlicher und interessanter. Besonders für Kinderzimmer gibt es viele Leuchten mit fantasievollen Motiven, die mit ihrer Optik das Kinderzimmer dazu noch wunderschön dekorieren.

Lichtplanung: Das darf auf keinen Fall fehlen

Für eine schöne Kinderzimmer-Beleuchtung ist die richtige Lichtplanung absolut wichtig. Kombinieren Sie verschiedene Lichtquellen miteinander, sorgen Sie für eine helle und freundliche Atmosphäre. Was dabei auf keinen Fall fehlen darf:

  • Natürliches Licht: Tageslicht lässt das Kinderzimmer direkt heller und größer erscheinen. Achten Sie daher darauf, dass Fenster so gut wie möglich freigestellt sind.
  • Grundbeleuchtung: Für die Grund- oder Allgemeinbeleuchtung verwenden Sie am besten Deckenleuchten oder Wandleuchten. Sie sorgt für eine tageslichtähnliche Lichtsituation und gehört daher zur Standardausrüstung.
  • Stimmungslichter: Mit Stimmungslichtern wird’s erst richtig gemütlich! In aufregenden Designs, aber auch als dezente Lichtakzente, werden sie zum absoluten Hingucker im Kinderzimmer.
  • Arbeitslicht: Damit Ihr Sprössling nicht im Dunkeln seine Hausaufgaben erledigen muss, ist ein Arbeitslicht am Schreibtisch einfach unerlässlich.

Die Grundbeleuchtung im Kinderzimmer

Die Grund- oder auch Allgemeinbeleuchtung erfüllt das Kinderzimmer mit der meisten Helligkeit. Sie sorgt für angenehmes, diffuses Licht und ist ideal dafür, um den nötigen Überblick im Raum zu geben. Perfekt also, um mögliche Stolperfallen über Spielzeug oder Möbel zu vermeiden! Mit einer Deckenleuchte und Wandleuchten lässt sich dies übrigens perfekt umsetzen. Wichtig ist nur, dass diese das Kinderzimmer gleichmäßig ausleuchten. Größere Kinderzimmer vertragen sogar Deckenleuchten in Form von Strahlern.

Tipp: Sollten Sie sich in puncto Grundbeleuchtung für die Verwendung von Leuchten an der Wand entscheiden, achten Sie unbedingt darauf, dass sie unerreichbar für jüngere Kinder bleiben. So vermeiden Sie eine Verletzungsgefahr. Auch die Kabel sollten sicher versteckt werden.

Einzelne Bereiche im Kinderzimmer beleuchten

Hell allein reicht nicht! Damit es im Kinderreich auch wirklich gemütlich wird, ist eine Akzentbeleuchtung absolutes Muss. Diese fokussiert das Licht auf einen bestimmten Bereich und leuchtet diesen aus. Abwechslungsreich und mit verschiedenen Leuchtmitteln schaffen Sie so eine spannende und lebendige Atmosphäre, die gleichzeitig absolut wohnlich ist. Für das Bett oder eine andere ruhige Ecke zum Entspannen ist ein gedämmtes Licht besonders geeignet. Die favorisierte Spielecke Ihres Kindes profitiert hingegen von einer kreativen Ausleuchtung mit Akzenten. Was Sie außerdem noch alles bei der Bereichsbeleuchtung beachten sollten, verraten wir Ihnen im Folgenden:

Funktionales Licht zum Lernen und Malen

In ein Kinderzimmer gehört auch ein Arbeitsplatz, bei dem ausreichend Licht besonders wichtig ist. Stellen Sie den Schreibtisch Ihres Kindes vor oder in die Nähe eines Fensters, um tagsüber das Tageslicht zu nutzen. Für späte Abendstunden ist eine Schreibtischlampe geeignet. Wählen Sie hierfür am besten ein Modell mit verstellbarem Lampenarm und schwenkbaren Kopf. So kann sie jederzeit an die jeweiligen Bedürfnisse Ihres Sprösslings angepasst werden.


Kinderzimmer-Beleuchtung zum Spielen und Toben

Auch zum Spielen und Toben sollte das Kinderzimmer ausreichend beleuchtet sein. Wichtig ist hier nur, dass die Kinderzimmer-Beleuchtung nicht zu einnehmend oder gar störend im Weg wirkt. Mit indirekten Lichtquellen, die im Zimmer verteilt sind und weniger intensiv leuchten, schaffen Sie ein gemütliches Ambiente, das zum Spielen animiert. Dieses wird mithilfe von schönen Motiven und Formen der Kinderzimmerlampen unterstützt. Besonders Wandleuchten, Bodenlampen und Spots sind für die Beleuchtung im Spielbereich geeignet. Stehlampen machen sich im Zimmer älterer Kinder gut.


Schön gemütlich: Das richtige Licht zum Entspannen und Lesen

Auch für die späten Stunden des Tages, in denen Ihr Kind zur Ruhe kommt, kann Licht einen positiven, entspannenden Einfluss haben. Besonders bei indirektem Licht, das nicht zu hell ist, kann sich Ihr Sprössling gut zurückziehen und beispielsweise in Ruhe lesen. Statten Sie das Kinderbett oder die Kuschelecke mit einer Leselampe aus, welche abgeschirmt ist, damit Ihr Kind nicht geblendet wird. Eine Wandleuchte über dem Bett oder eine Tischlampe auf dem Nachttisch sind ideal dafür. Damit wird der Abend mit Sicherheit zu einem wohltuenden Abschluss des Tages.


Das Nachtlicht

Ein Nachtlicht ist vor allem für Zimmer des besonders jungen Nachwuchses wichtig. Denn es bietet Sicherheit beim Einschlafen und ist ideal als Orientierungslicht, wenn Ihr Kleines in der Nacht aufwacht. Ob es nun eine Tischlampe oder ein LED Leuchtobjekt ist, Nachtlichter sind schöne Gestaltungselemente für späte Stunden. In vielen Nachtlicht-Modellen ist auch ein Bewegungsmelder integriert. Dies hilft vor allem kleineren Kindern, die schon laufen können, sich nachts zu orientieren.

Kinderzimmerlampen als Deko

Kinderlampen sorgen nicht nur für ein wohnliches Ambiente – sie sehen zum Teil auch absolut cool aus! Mit ihren lustigen, kreativen Motiven und Designs können sie eine ganz eigene Themenwelt im Kinderzimmer schaffen. Auch die Beleuchtung in Form von Lichterketten und bunten Hängeleuchten an der Decke ist dekorativ und wird zum Hingucker. Sie können Ihrem Kind aber auch selbst eine kreative Kinderzimmerlampe basteln. Das bringt direkt ein Stück Individualität und Kreativität in die Kinderzimmer-Beleuchtung.

Gutes Licht im Babyzimmer

Im Babyzimmer sind besonders dimmbare Kinderlampen von Vorteil. So lässt sich zum Beispiel die Beleuchtung perfekt an den Mittagsschlaf anpassen. Eltern profitieren davon, wenn Bereiche wie der Wickeltisch oder Stillsessel mit einer zusätzlichen Platzbeleuchtung ausgeleuchtet werden. Hier sollten Sie aber unbedingt darauf achten, dass Ihr Kleines nicht direkt von der Leuchte angestrahlt wird. Generell empfehlen wir Ihnen im Babyzimmer sanfteres Licht.

Jugendzimmer gemütlich mit Licht gestalten

Auch im Jugendzimmer ist die Kombination verschiedener Beleuchtungselemente eine Möglichkeit, um für eine harmonische Atmosphäre zu sorgen. Stehlampen oder Lichterketten sind heutzutage bei Jugendlichen sehr beliebt, um ihr Zimmer gemütlicher wirken zu lassen. Ebenso ist die richtige Ausleuchtung von Arbeitsplatz und Schlafbereich wichtig, um tagsüber konzentriert arbeiten und abends entspannt zur Ruhe kommen zu können.

Kinderzimmerlampen: Unsere Top Tipps im Überblick

  • Tipp 1: Dimmbare Lampen: Nicht nur im Babyzimmer, sondern auch im Kinderzimmer sind dimmbare Lampen unglaublich praktisch. Je nach Aktivität können Sie die Beleuchtung anpassen, indem Sie sie dunkler oder heller stellen.
  • Tipp 2: LEDs: Für ein Kinderzimmer verwenden Sie am besten sichere LEDs. Diese sind nicht nur energiesparsamer und langlebiger als herkömmliche Glühbirnen. Sie haben den Vorteil, dass sie nicht heiß werden und somit Verbrennungen und Unfällen vorbeugen.
  • Tipp 3: Helligkeit: Für die Bereiche zum Spielen oder Lernen ist eine helle Beleuchtung wichtig. Diese sollte allerdings nicht zu hell sein und bestenfalls nicht blenden. Im Schlaf- und Ruhebereich sollte die Beleuchtung hingegen reduziert sein. Besonders mit indirekten Lichtquellen kreieren Sie ein stimmungsvolles Ambiente.
  • Tipp 4: Die richtige Farbe: Für das Kinderzimmer eignet sich vor allem ein wärmeres Weiß, da dieses gemütlicher und freundlicher wirkt als kühle Lichter. Für atmosphärische Beleuchtungen sind aber auch bunte Farbakzente geeignet.
  • Tipp 5: Sicherheit: Sowohl die Lampe als auch das Leuchtmittel sollten aus stabilem, nicht zerbrechlichem Material sein. Glas ist hier also fehl am Platz. Außerdem sollten die Leuchtmittel eine Helligkeit haben, die nicht blendet. Kinder haben noch sehr empfindliche Augen, die es zu schützen gilt!
  • Tipp 6: Lichtplanung im Geschwisterzimmer: Wenn zwei Kinder in einem Zimmer schlafen, montieren Sie am besten verschiedene Kinderlampen, die nur einen Teil des Zimmers beleuchten. So kann ein Kind problemlos das Licht anschalten, ohne das andere zu stören.

Lese-Tipp: Nicht nur die Beleuchtung ist wichtig, um ein Kinderzimmer schön einzurichten. Entdecken Sie in unserem Guide noch viele weitere Tipps und Ideen und lassen Sie sich inspirieren!