Zimmer umgestalten mit modernen Möbeln

Nicht umsonst spricht man vom Tapetenwechsel, wenn man sich eine Veränderung wünscht. Ein neues Umfeld wirkt sehr anregend auf den Geist. Gerade nach dem Jahr 2020, als wir mehr Zeit als jemals zuvor in den eigenen vier Wänden verbracht haben lohnt es sich in Veränderung, in Abwechslung und frischen Wind zu investieren. Auf der Suche nach dem sprichwörtlichen oder sogar wortwörtlichen Tapetenwechsel wollen wir Sie unterstützen. Wir haben hier die besten Ideen gesammelt, mit denen Sie jedes Zimmer umgestalten können. Vom Flur, durch Küche, Bad, Schlaf- und Wohnzimmer führen wir Sie durch inspirierende Trends und Gestaltungsmöglichkeiten.

Wie kann ich mein Zimmer umgestalten?

Sie müssen nicht gleich grundsanieren, Böden austauschen oder neue Wände hochziehen. Manchmal genügt schon ein neuer Anstrich, wenn Sie Accessoires austauschen, in neue Textilien investieren oder einzelne Möbel austauschen. All diese Elemente können die Atmosphäre eines Raumes verändern.

Wir führen Sie Step by Step durch den Umgestaltungsprozess. Bevor Sie die neue Wandfarbe auswählen oder neue Vorhänge bestellen beginnen Sie mit folgendem ersten Schritt:

Überlegen Sie sich warum Sie Veränderung brauchen. Was gefällt Ihnen an dem Zimmer nicht, oder nicht mehr? Was fehlt Ihnen? Und was wünschen Sie sich stattdessen?

Dadurch wird Ihnen schnell klar werden, wie groß die Veränderung sein wird. Gefällt Ihnen der Stil des Zimmers nicht mehr? Haben Sie sich einfach daran sattgesehen? Oder ist der Stil gar nicht mehr erkennbar, weil sich zu viel Kram angesammelt hat? Dann genügt oft schon gründliches Aussortieren und durchdachtes Umdekorieren. Zum Aussortieren empfehlen wir Ihnen unsere Tipps nach Marie Kondo.

Haben Sie vielleicht gemerkt, dass Ihr Zimmer nicht mehr seinem Zweck oder Ihren Bedürfnissen entspricht? Dann wird es Zeit umzuplanen und neu einzurichten. Zum Beispiel haben Sie ein neues Hobby entdeckt und machen im Wohnzimmer inzwischen lieber Yoga als Filme zu schauen. Egal ob Sie Platz für eine Malerstaffelei brauchen oder für einen Schreibtisch, wenn sich Ihre Interessen und Bedürfnisse verändert haben, dann sollten Sie Ihre Einrichtung daran anpassen.

Oder soll aus dem Arbeitszimmer ein Babyzimmer werden? Wird aus dem Babyzimmer ein Kinderzimmer und aus dem Kinderzimmer ein Jugendzimmer? Aus dem Gästezimmer ein Hobbyraum, ein Home Gym oder muss einfach ein schönes neues Wohnzimmer her?

Warum auch immer Sie nun Veränderung brauchen, gehen Sie dabei die folgenden Steps durch.

1. Möbel & Accessoires aussortieren

Jedes Objekt, das Sie besitzen, löst Emotionen in Ihnen aus. Dementsprechend können Sie Ihre Gemütslage durch Ihre Wohnung stark beeinflussen. Der erste Step bei der Neugestaltung eines Raumes ist also immer: Ausmisten.

Gehen Sie den Raum gründlich durch, von kleinen Details bis hin zu großen Möbelstücken und entscheiden Sie bei jedem Teil über behalten oder loswerden. Denken Sie dabei nicht nur an „Brauche ich das?“, sondern auch an „Will ich das noch?“. Indem Sie materiellen Ballast loswerden, verabschieden Sie sich gleichzeitig von emotionalem Gepäck. Außerdem kann Ordnung schaffen schon eine Form der Umgestaltung, die gar keinen so kleinen Unterschied macht.

Extra Tipp: Was Sie loswerden wollen, muss nicht auf den Müll. Das meiste können Sie noch sehr gut verschenken, spenden oder verkaufen.

2. Grundreinigung

Nun sollte das Zimmer schon deutlich leerer sein. Eine wunderbare Gelegenheit für den Frühjahrsputz. Auch dafür haben wir die besten Tipps. Putzen Sie den Raum bis in die letzten Ecken. Räumen Sie Fächer, Schubladen und Schränke leer, schmeißen Sie Teppiche raus und verrücken Sie Möbel, um den Raum gründlich zu reinigen.

Hier lohnt es sich sogar Hilfe von Profis zu holen und das Zimmer von professionellen Reinigungskräften säubern zu lassen.

Das Zimmer ist nun also jeglichen Kram los, den Sie nicht mehr brauchen oder haben möchten und dazu auch noch blitzeblank. Sieht doch schon besser aus, oder? Manchmal können diese zwei Steps schon einen Raum in neues Licht rücken, aber für eine richtige Umgestaltung muss ein neuer Look her.

3. Möbelstellplan

Überdenken Sie Ihre alte Raumaufteilung. Vielleicht ergibt es Sinn im Schlafzimmer das Bett in eine andere Ausrichtung zu drehen. Oder Sie tauschen im Wohnzimmer die Couch aus, um mehr Platz für einen größeren Tisch zu schaffen. Selbst, wenn Sie das Meiste an großen Möbeln behalten probieren Sie neue Varianten der Raumaufteilung aus.

Wenn Sie sich neue Möbel anschaffen, sollten Sie auch vorher einen Plan erarbeiten, um zu entscheiden, wo später welches Stück seinen Platz finden soll. Das geht natürlich ganz old school mit Stift und Papier. Oder Sie nutzen dafür eine App, oder einen Online Planer, der Ihnen den Grundriss des Zimmers anzeigt.

Sobald Sie den Plan vor Augen haben können Sie sich auf die Suche nach Möbeln, Farben und Tapeten machen. Zum Zimmer umgestalten gehört schließlich auch ein neues Farbkonzept, nach dem Sie Möbel und Materialien auswählen sollten.

4. Neue Farben auswählen

Möbel die Sie behalten, müssen nicht zwingend die Farbstimmung im neuen Zimmer vorgeben. Was nicht passt, kann auch neu gestrichen, gefärbt, lackiert oder überzogen werden.

Sie starten also bei null. Suchen Sie sich einen Grundton aus. Eine Farbe, welche die Basis legen soll. Typisch sind dafür Weiß, Grau, Beige oder Naturtöne. Damit können Sie kaum etwas falsch machen. Sie können aber auch die Gelegenheit nutzen und Mut zu Farbe zeigen. Neben dem Grundton wählen Sie nun noch ein bis zwei weitere Farben aus. Diese Farben finden sich dann zum Beispiel an einer einzelnen Wand, in der Tapete, in Möbeln, Textilien und Accessoires wieder.

Das gilt übrigens auch für Materialien. Vermeiden Sie einen wilden Materialmix. Beschränken Sie sich lieber auf eine handvoll ausgewählter Elemente und kombinieren diese zu einem stimmigen Konzept.

Gönnen Sie sich bei dieser Gelegenheit frischen Wind. Das heißt nicht, dass Sie zu Knallfarben greifen müssen. Bleiben Sie ruhig Ihrem Stil treu, aber versuchen Sie gerne etwas Neues, wenn Ihnen gerade nach Veränderung ist. Testen Sie frische neue Kombinationen oder Muster.

5. Neu Deko

Sie haben also ausgemistet, geputzt, umgestellt, ein Farb- und Materialkonzept erarbeitet und dementsprechend Möbel und Wandfarbe geshoppt. Nun geht es an den Feinschliff. Erst die Deko, die Textilien und Accessoires geben dem Raum Tiefe, Charakter, Gemütlichkeit und Stil.

Grundsätzlich gilt hier: Erlaubt ist was gefällt. Allerdings können wir Ihnen ein paar Tipps ans Herz legen, die sich bewährt haben.


  1. Setzen Sie auf mehrere kleine Lichtquellen. Das Deckenlicht brauchen Sie nur in den seltensten Fällen, vielleicht zum Arbeiten, Kochen oder Putzen. Ansonsten reichen Stehlampen, Tischlampen, Bogenleuchten oder auch Kerzen und Laternen. Das macht die Stimmung im Raum sofort viel angenehmer.
  2. Investieren Sie in Wanddeko. Bildergruppen, große Kunstdrucke, Tapeten oder Wandtattoos, holen Sie sich was Ihnen gefällt. Nackte Wände lassen den Raum kalt und leer wirken. Auch in kleinen Räumen müssen Sie nicht befürchten, dass Sie den Raum überladen, solange Sie Proportionen berücksichtigen.
  3. Pflanzen sorgen für Gemütlichkeit. Holen Sie sich Natur in Ihr neu eingerichtetes Zimmer. Schnittblumen und Zimmerpflanzen, hängende Kletterpflanzen oder Kakteen, sie alle machen die Atmosphäre sofort freundlicher.
  4. Textilien schaffen Komfort. Weiche Kissen, Teppiche, Vorhänge und Co. Können außerdem das Farbkonzept lenken. Indem Sie alle Textilien aufeinander abstimmen erzeugen Sie ein super harmonisches gemütliches Ambiente. Der Trick funktioniert übrigens auch in der Küche oder im Bad, wo Geschirrtücher, Tischdecken, Handtücher und die Duschmatte das Bild des Raumes mitbestimmen.
  5. Verlieren Sie nicht den Faden, wenn Sie ins Detail gehen. Bei der Wahl von Vasen, Dekofiguren, Kerzenständern, Schalen, Spiegeln oder Bilderrahmen, versuchen Sie Ihr Konzept im Kopf zu behalten. Welche Farben, Materialien, Muster und Formen passen zu Ihrem Stil?

Manchmal können schon frische Accessoires und neue Deko einen Raum umstylen. Indem Sie alle Textilien austauschen, sich ein neues Lichtkonzept überlegen und frische Pflanzen dazu holen bekommt der ganze Raum einen neuen Look. Versuchen Sie es mal, zum Beispiel mit diesen Beautys.

Zimmer umgestalten ohne neue Möbel

Wir haben es bereits angesprochen, Sie müssen nicht Ihre komplette Möblierung austauschen. Sie können auch Ihre Möbel einfach umstylen, neu in Szene setzen oder neu dekorieren. Durch gründliches Ausmisten, Umstellen, eine neue Wandfarbe und einzelne neue Dekoelemente bekommen Sie auch einen ganz neuen Look.

Alternativ können Sie aus Ihrem neuen Zimmer auch ein DIY-Projekt machen und Ihre Möbel selbst recyceln und upcyceln. Dadurch sparen Sie nicht nur Kosten, sondern handeln auch nachhaltiger.

Sie können zum Beispiel eine Kommode neu lackieren, einen Tisch abschleifen, aus Vorhängen Kissenbezüge nähen, das Sofa neu beziehen, oder den alten Bezug einfärben. Wenn Ihre Einrichtung zwar noch gut in Schuss ist, aber Ihnen einfach nicht mehr gefällt, dann scannen Sie Instagram und Pinterest nach DIY-Anleitungen um aus alten Schätzen neue Lieblinge zu machen.

Zimmer umgestalten mit Profis

Wir hoffen wir konnten Ihnen mit den Tipps und Ideen beim Umgestalten helfen. Wenn Sie immer noch unsicher sind, sich nicht für einen Stil entscheiden können, oder es Ihnen einfach an Inspiration mangelt, dann schauen Sie im Westwing Interior Design Service vorbei.

Hier können Sie Ihr Projekt gemeinsam mit unseren ausgebildeten Einrichtungsberatern angehen. Unsere Experten sehen Ihren Raum mit einem anderen Blick und können Ihnen neue, frische Lösungen anbieten, Trends vorstellen und Tipps geben.

Nachdem einem ausführlichen Gespräch bei dem Sie Ihre Vorstellungen, Ideen, aber auch Ihre Fragen mit unseren Profis teilen, bekommen Sie ein rundum durchdachtes Konzept präsentiert. Online wird Ihnen in 2D eine Idee Ihres neuen Zimmers vermittelt, sodass Sie eine klare Vorstellung bekommen was möglich wäre. Dazu bekommen Sie eine Shoppingliste, damit Sie alles, was Ihnen gefällt auf Anhieb finden und bequem nachshoppen können.