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KonMari-Methode: 7 Tipps von Marie Kondo zu Aufräumen und Ordnung

Aufräummuffel aufgepasst – jetzt ist Entrümpeln angesagt! Erfahre alles über die „KonMari-Methode“ und wie Du mit Aufräumexpertin Marie Kondo richtig Ordnung schaffen kannst. Aufräumen ist für viele Menschen einfach nur lästig, kostet Freizeit und macht keinen Spaß. Die japanische Ordnungsexpertin Marie Kondo weiß Rat: Ihr Buch „Magic Cleaning“ wurde weltweit zum Bestseller. Es zeigt Dir, wie Du Dich von Überflüssigem trennst und Deinem Zuhause eine Ordnung gibst, die bleibt. Wir verraten hier schon mal die besten Tipps und Ideen dazu:

Das Grundprinzip von Marie Kondo

Der Grundstein der KonMari-Methode ist das Aussortieren. Der Begriff bezeichnet die Aktion, alles Unnütze im Haus zu entfernen. Es geht nicht um Minimalismus, wie Marie Kondo immer wieder betont hat: Man muss nicht in einer leeren Umgebung leben, sondern man umgibt sich einfach nur mit Objekten, die einem wirklich am Herzen liegen. Das Aufräumen erfolgt in einer genauen Reihenfolge und in verschiedenen Kategorien:

  • Kleidung
  • Bücher
  • Papiere und Dokumente
  • Komono (Kleinkram: Kosmetik, Küchenutensilien, Werkzeug, Kabel und Co.)
  • Andenken mit sentimentalem Wert

Das Ziel ist, an einem Ort zu leben, der Freude bereitet: Es kommt darauf an, was eine wahre Leidenschaft für Dich darstellt. Das können Bücher, eine Sammlung von Tassen aus aller Welt, Familienfotos oder bestimmte Gegenstände sein, die Dich an Deine Kindheit erinnern. Andererseits kann gespendet werden, was Du nicht mehr brauchst: Es geht nicht darum, wegzuwerfen, sondern Gegenständen einen neuen Sinn zu geben. Gut erhaltene Kleidung kannst Du zum Beispiel an Kleiderkammern oder Sozialkaufhäuser spenden oder auf dem Flohmarkt und online weiterverkaufen.

Marie Kondo Methode: 10 Grundregeln

Nachdem Du nun die Philosophie hinter der Marie-Kondo-Methode entdeckt hast, kannst Du mit dem Aufräumen Deines Zuhauses beginnen. Hier sind zehn Tipps, wie Du diesem Moment der Neuordnung Deiner Räume besser begegnen kannst.

  1. Bevor Du beginnst, mach Fotos: Der beste Weg, die Veränderung zu bemerken, besteht darin, den Zustand vorher und nachher zu dokumentieren.
  2. Entscheide selbst – und nur über Deine Sachen: Nur Du kannst entscheiden, was unter all Deinen Sachen wirklich bleiben darf. Räume deshalb am besten allein auf und miste nicht die Dinge Deiner Mitbewohner oder Familie aus. Du kannst es Deinen Kindern oder der Person, mit der Du zusammenlebst, aber beibringen.
  3. Zögere nicht: Wenn Du Dich entscheidest, die Marie-Kondo-Methode in die Praxis umzusetzen, plane Dir feste Zeit dafür ein und fang am besten gleich an!
  4. Erst aussortieren, dann einräumen: Gegenstände von einem Ort zum anderen zu bewegen, ist nie die Lösung. Wie bereits erwähnt, bedeutet Aufräumen, nur die Dinge zu behalten, die Dir Freude bereiten und die Dir wirklich am Herzen liegen. Neue Aufbewahrungsboxen kaufst Du deshalb erst, wenn Du fertig aussortiert hast.
  5. Beginne mit den einfachsten Dingen: Mit der Kleidung anzufangen ist der beste Weg, etwas Übung zu bekommen. Nimm alles aus dem Schrank und stapele es, um zu erkennen, wie viele Teile Du besitzt.
  6. Nimm jedes Teil in die Hand: Der Kern der KonMari-Methode: Halte jeden Gegenstand einzeln in der Hand und frag Dich, ob er Dir Freude bereitet. Wenn ja, darf er bleiben – wenn nicht, gibst Du ihn ab.
  7. Denk daran, Dich zu bedanken: Bevor Du einen Gegenstand aufgibst, nimm Dir einen Moment Zeit, um Dich daran zu erinnern, welche Momente in Deinem Leben er begleitet hat oder denke an die Person, die ihn Dir geschenkt hat.
  8. Falte: Um die Kleidung, die Du im Kleiderschrank aufbewahren möchtest, ordentlich aufzubewahren, falte alles sorgfältig. T-Shirts und Sweatshirts beispielsweise werden zu kleinen Rechtecken gefaltet, die aufrecht in die Schubladen gestellt werden, um den Platz optimal zu nutzen.
  9. Verwende die Matroschka-Methode: Um Deine Sachen gut zu organisieren, leg sie ineinander. Das gilt für Taschen, aber auch für Töpfe und Behälter in der Küche.
  10. Hebe Erinnerungen für den Schluss auf: Fotos, Geschenke und sentimentale Gegenstände
    kommen zuletzt dran, weil die Entscheidung hier am schwersten fällt. Bis dahin hast Du schon ein gutes Gespür dafür, was Dir wirklich wichtig ist. Und denke daran: Wirf es nicht einfach weg, sondern gib dem, was Du zurücklasst, wenn möglich ein neues Zuhause.

1. Kondo-Tipp: Werde Dir klar, warum Du aufräumen willst

Bevor Du startest, empfiehlt Marie Kondo, Dir Dein ideales Zuhause und Deinen idealen Alltag vorzustellen. Wie möchtest Du morgens aufwachen, wo möchtest Du abends entspannen? Dieses Bild hilft Dir, beim Aussortieren dranzubleiben und klare Entscheidungen zu treffen.

2. Kondo-Tipp: Sei konsequent beim Ausmisten

Im zweiten Schritt trennst Du Dich entschlossen von allen überflüssigen Dingen, die Du nicht mehr benötigst. Hier ist wichtig: Mit dem „irgendwann“ ist nun Schluss. Miste alles aus, was Du seit Jahren nicht mehr benutzt, kaputt ist oder nur für „irgendwann“ aufgehoben wird.

3. Kondo-Tipp: Wirf Deine üblichen Aufräum-Angewohnheiten über Bord

Ab sofort wird mit Marie Kondos Tipps nach einer festen Reihenfolge, nach Kategorien, und nicht mehr nach Zimmern Ordnung gehalten: Zuerst ist der Kleiderschrank dran. Danach sind Bücher, Stapel mit Magazinen, Zeitungen und Papier sowie Kleinkram an der Reihe. Zu guter Letzt setzt Du Dich mit Deinen Erinnerungsstücken auseinander.

4. Kondo-Tipp: Hol alles einer Kategorie an einen Ort

Marie Kondo empfiehlt, einmal gründlich und in möglichst kurzer Zeit aufzuräumen – statt jeden Tag ein bisschen. Wichtig dabei: Sammle alle Teile einer Kategorie an einem Ort, auch die vom Dachboden, aus dem Keller oder aus anderen Zimmern. Erst wenn Du zum Beispiel alle Pullover auf einem Haufen siehst, wird Dir klar, wie viel Du wirklich besitzt.

5. Kondo-Tipp: Hör auf Dein Herz

Ehe Du jetzt denkst, dass Du alle Dinge entfernen musst: Keine Sorge. Fass jeden Gegenstand an und behalte nur das, was Dich wirklich glücklich macht. Dinge, die Du regelmäßig brauchst – etwa Werkzeug oder Dokumente –, dürfen natürlich trotzdem bleiben. Für Deine Erinnerungsstücke lohnt sich eine schöne Box, in der Du Fotos, Postkarten und Andenken sammelst, die Dir besonders viel bedeuten.

6. Kondo-Tipp: Ordne Dein Leben neu – mit der Falt-Technik

Nach dem Aussortieren ordnest Du Deine Kleidung wieder ein. Doch dies erfolgt nicht wie gewohnt. Schließlich willst Du keinen Jo-Jo-Effekt erleiden. Von nun an faltest Du T-Shirts, Pullover und Hosen zu kleinen, festen Rechtecken und stellst sie aufrecht nebeneinander in die Schublade – wie Karteikarten. Dies schafft nicht nur Platz, sondern auch Übersicht: Du siehst jedes Teil auf einen Blick, statt im Stapel zu wühlen. Alles, was knittert oder fließt – Kleider, Blusen, Jacken –, hängst Du auf. Sortiere die Kleiderstange dabei von links nach rechts: lange und dunkle Teile links, kurze und helle rechts.

* Der niedrigste Preis innerhalb der letzten 30 Tage vor Preisreduzierung ist auf der Produktdetailseite angegeben.

7. Kondo Tipp: Verabschiede Dich von gestern

Ab jetzt fängt Dein neues, aufgeräumtes Leben an. Viele merken schnell, dass sie nichts vermissen. In Zukunft kaufst Du nur noch Dinge, die Du benötigst und mit denen Du Dich bewusst umgeben willst. Von allem anderen verabschiedest Du Dich respektvoll. Denn hinter jedem Gegenstand steckt eine Geschichte. Egal ob Schlafzimmer, Küche, Bad – Du kannst die Tipps übrigens in jedem Zimmer in Deinem Zuhause anwenden! Mehr zur Ordnung im Schrank findest Du in unserem Artikel zum Kleiderschrank ausmisten nach Marie Kondo.

Klick gern unsere Rubrik Aufräumen & Ordnung für mehr Tipps zu Ordnung in Deinem Zuhause. Kremple die Ärmel hoch und ordne Dein Zuhause neu.