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Ergonomischer Arbeitsplatz

Wir sitzen im wahrsten Sinne des Wortes fest: Unser Arbeitsplatz ist mittlerweile so eingerichtet, dass wir alles schnell erledigen können – ohne auch nur einmal aufstehen zu müssen. Wir versenden unsere Post elektronisch und wenn wir eine Information von einer Kollegin in einem anderen Büro benötigen, rufen wir sie einfach an. Das ist durchaus praktisch und bequem, aber ständiges Sitzen schadet dem Rücken. Ein ergonomisches Büro ist nicht nur individuell auf unsere Bedürfnisse abgestimmt, es hilft uns auch dabei, gesund zu bleiben.

Was ist ein ergonomischer Arbeitsplatz und wie muss er aussehen?

Wörtlich übersetzt bedeutet Ergonomie „Lehre von der Arbeit“ – abgeleitet von den altgriechischen Wörtern „ergon“ (Arbeit) und „nomos“ (Lehre/Gesetz).

Ergonomie ist eine Wissenschaft, die sich mit den vielfältigen Aspekten menschlichen Arbeitens beschäftigt: Arbeitsorganisation, -gestaltung und -sicherheit. Eines ihrer Ziele ist es, Möbel für ein ergonomisches Büro zu entwickeln, die den Bedingungen der menschlichen Physiognomie angepasst sind. So können wir unsere Aufgaben optimal erledigen, ermüden weniger und bleiben körperlich gesund – auch wenn wir vorwiegend im Sitzen arbeiten.

Warum ist ein ergonomischer Arbeitsplatz wichtig?

Ein ergonomisches Büro hilft vor allem Rückenschmerzen vorzubeugen und sorgt für mehr Dynamik im oftmals eingesessenen Arbeitsalltag. Denn an einem höhenverstellbaren Schreibtisch kann man sowohl sitzend als auch stehend seinen To-Dos nachkommen. Wie praktisch!

Besonders wichtig ist zudem der Bürodrehstuhl, ein technisch komplexes Sitzmöbel, welches über eine ausgetüftelte Feinmechanik verfügt und sich individuell einstellen lässt – von der Höhe und Position der Sitzfläche bzw. Rückenlehne bis hin zu Kopf-, Nacken- und Armstützen.

Die Polsterung aus angenehmen, weichen Materialien garantiert höchsten Sitzkomfort, durch das sich nicht nur ein ergonomisches Büro auszeichnen sollte.

Unsere besten Tipps für einen ergonomischen Arbeitsplatz

Um eine einseitige Belastung zu verhindern, sollten Sie im Verlauf eines Arbeitstages zwischen vorderer, hinterer und aufrechter Sitzhaltung wechseln. Zudem helfen Ihnen folgende Tipps, ein ergonomisches Büro auf Ihre individuellen Bedürfnisse abzustimmen:

  1. Pausen einlegen: Arbeitspausen sind wichtig – sowohl für den Körper als auch für den Geist. Nehmen Sie sich regelmäßig kurze Auszeiten, atmen Sie tief durch und gehen Sie ein paar Schritte.
  2. Lärm: Gerade in Großraumbüros herrscht ein hoher Lärmpegel. Oftmals können hier moderne Noise Cancelling Kopfhörer für ein wenig Ruhe sorgen. Zudem kann ein zusätzlicher Sichtschutz die nötige Reduzierung des Lärmpegels erbringen. Sollte Ihnen der Lärm aufs Gemüt schlagen, ist Ihr Arbeitgeber der richtige Ansprechpartner, um geeignete Maßnahmen einzuleiten.
  3. Licht: Die richtige Beleuchtung im Büro kann eine positive Auswirkung auf die Mitarbeiter haben. Daher ist für das ergonomische Arbeiten ein Mix aus künstlichem Licht sowie Tageslicht ein Muss.
  4. Strahlung: Vermeiden Sie Elektrosmog, indem Sie die Geräte ausschalten, die Sie aktuell nicht benötigen (beispielsweise Tischleuchte oder Drucker). Zudem sollten Drucker oder Kopierer mindestens zwei Meter von Ihrem Arbeitsplatz entfernt aufgestellt sein.

Arbeitsplatz ergonomisch gestalten: Anleitung

Ein ergonomisches Büro mit den entsprechenden Möbeln auszustatten ist der erste Schritt auf dem Weg zum gesunden Arbeiten. Aber auch die richtige Einstellung des Interieurs ist nicht zu unterschätzen. Schließlich setzt sich auch niemand in ein fremdes Auto, ohne vorher Sitz und Spiegel korrekt einzustellen.

Tipp: Der Schreibtischstuhl wird als erstes eingestellt. An ihm orientieren sich nämlich die Höhe des Schreibtischs sowie die Position von Computer & Co. 

Schreibtischstuhl

Wenn Sie aufrecht und entspannt mit dem Rücken an der Lehne sitzen, sollten die Füße fest auf dem Boden stehen. Die Sitzhöhe des ergonomischen Bürostuhls entspricht dann etwa der Höhe Ihrer Kniekehlen. Stellen Sie die Rückenlehne so ein, dass sie jede Bewegung des Oberkörpers mitmacht und Sie weder nach vorne gedrückt werden noch nach hinten fallen. Die Unterarme liegen bequem auf den Armlehnen auf, ohne dass Sie dabei die Schultern hochziehen müssten.

Schreibtisch

Die Höhe des Schreibtisches ist ideal, wenn die Oberkante der Armlehnen mit der Schreibtischplatte eine Linie ergibt. Gegebenenfalls muss der Schreibtisch erhöht werden. Bei einem zu hohen Tisch sollte der Drehstuhl entsprechend hoch eingestellt und zusätzlich eine Fußstütze benutzt werden.

Tastatur & Bildschirm

Die ergonomische Tastatur Ihres Computers sollte entspannt erreicht werden können, auch wenn Sie sich anlehnen. Stehen Tastatur, Bildschirm und ergonomische Maus in einer Linie vor Ihnen, müssen Sie keine verdrehte, unnatürliche Sitzhaltung einnehmen. Je nach Bildschirmgröße ist ein Sehabstand von 50 bis 70 cm angemessen. Auch sollte er so eingestellt sein, dass Sie über den Bildschirm hinwegschauen können.

Extra-Tipp: Kurzes Büro-Workout für Ihren Rücken

Vielleicht fragen Sie sich schon die ganze Zeit, was dynamisches Sitzen eigentlich ist und was es für Sie bedeutet?!

Unter dynamischem Sitzen versteht man aktives Sitzen, wobei die Sitzposition des öfteren gewechselt wird. Ein häufiger Wechsel der Sitzposition oder Bildschirmpausen, die für Bewegungsübungen genutzt werden, beugen Muskelverspannungen vor.

Damit Sie vor dem PC keine Rückenschmerzen bekommen, hilft dieses knackige Workout. Der „Rücken Quickie“ Lässt sich perfekt zwischen Mittagspause und Business-Meeting schieben:

  1. Schieben Sie Ihren Bürostuhl etwas zurück, damit Sie ausreichend Platz haben.
  2. Stellen Sie Ihre Beine hüftbreit auseinander (dabei bleiben Sie auf dem Schreibtischstuhl sitzen) und lassen den Oberkörper langsam nach unten sinken.
  3. Alles locker lassen und für zehn Sekunden in dieser Position bleiben.
  4. Kommen Sie anschließend Wirbel für Wirbel nach oben.
  5. Wiederholen Sie diese Übung dreimal – oder wann immer Ihnen danach ist.