Der erste Kaffee morgens schmeckt einfach besser, wenn jeder Handgriff sitzt. Die verschlafenen Hirnzellen dürfen noch etwas ruhen, denn die Hände wissen ganz genau wo Kaffeemaschine, Tassen, Milch und Zuckerdose sind. Eine gut organisierte Küche sorgt für Ordnung und ein aufgeräumtes harmonisches Bild im Raum aber vor allem auch für reibungslose Abläufe und damit für Hausfrieden zwischen allen Köchen und Küchenhelfern.Wir haben die besten Tipps und Tricks gesammelt, mit denen Sie Ordnung in der Küche schaffen und langfristig halten. Nach unserem Küchenmakeover haben Sie mehr Stauraum, werden schneller und stressfreier kochen und wieder aufräumen. Sie werden sich nicht mehr nur zum Backen und Kochen dort aufhalten. Ready? Set! Küchenmakeover!

Die Vorbereitungen für Ihr Küchenmakeover

Bevor Sie beim Projekt “Ordnung in der Küche” zum eigentlichen Ordnen kommen gibt es vorher noch vier vorbereitende Steps, die essenziell sind um Ihnen später die Arbeit zu erleichtern.

1. Ausmisten

Alles muss raus. Wirklich alles, jeder Schrank, jede Schublade und auch der Kühlschrank und die Vorratsschränke müssen komplett leer geräumt werden. Sortieren Sie alles aus: Geräte, die kaputt sind, Dinge, die sie unnötigerweise doppelt haben, Töpfe und Pfannen, die unbrauchbar oder Lebensmitteln, die verdorben sind.

Je nach Größe Ihrer Küche ist diese Aufgabe schnell erledigt, oder kann einen ganzen Tag in Anspruch nehmen. Dann können Sie sich auch langsam Schrank für Schrank und Schublade für Schublade voran arbeiten. Am Montag schaffen Sie zwei Schränke, am Dienstag den Vorratsschrank und am Mittwoch alle Schubladen.

Unsere Faustregel: Alles, was ein Jahr nicht genutzt wurde, kann weg. Es sei denn es handelt sich um saisonale Küchenhelfer.

“Kann weg” bedeutet nicht kann in den Müll, sondern kann immer noch gespendet oder an Freunde und Familie verschenkt werden.

2. Putzen

Jetzt wo die Schränke leer und die Schubladen frei sind, nutzen sie die Gelegenheit und reinigen Sie alle Flächen gründlich. Das geht ganz schnell da nichts mehr im Weg rumsteht.

3. Stauraum schaffen

Nein, Sie müssen als nächsten Step nicht einen zusätzlichen Schrank anbauen. Nach dem Aussortieren sollten Sie schon wesentlich mehr Platz in Ihrem bereits gegebenen Stauraum haben. Sie können aber durch cleveres wieder Einräumen noch mehr Stauraum schaffen.

Einsätze lautet das Zauberwort. Der Innenraum von Kästen und Schubladen wird übersichtlicher, praktischer und sehr viel effizienter genutzt, wenn Sie ihm eine Aufteilung und Sortierung verpassen. Diese Ordnungshelfer wie Besteckkästen und Trennstege müssen nicht immer aus Plastik sein. Es gibt mittlerweile solche aus Naturmaterialien in sehr schön designten Formen.

Alles, was hinter geschlossenen Schranktüren passiert stört die schöne neue Küchenordnung nicht. Lassen Sie also alles verschwinden, was Sie nicht andauernd sehen möchten. Holen Sie aber dafür hübsch designte Geräte und ansehnliche Küchenhelfer aus dem Schatten der Schubladen und Schränke. Hinguckerstücke dürfen ruhig auch zu Dekozwecken platziert werden.

Auf der Arbeitsfläche werden oft mehr herumstehende Geräte hin und her geräumt, als dass dort tatsächlich gekocht wird. Wägen Sie also ab was dort bleiben darf. Selbst Dinge die Sie täglich gebrauchen, müssen nicht zwangsläufig dort stehen und können vielleicht einfach griffbereit für den schnellen täglichen gebrauch verstaut werden.

Tipp: Hängender Stauraum entlastet die Schränke und Schubladen. Eine Leiste zum Aufhängen von Geräten und Küchentools ist sehr platzsparend und sorgt für extra Stauraum. Aber denken Sie daran, die aufgehängten Utensilien fallen ins Auge. Platzieren Sie hier das schöne zusammenpassende Kochgeschirr-Set. Aber lieber nicht die Tassen die schon langsam ihre Form und Farbe verlieren (und die Sie auch nur aus emotional nostalgischen Gründen überhaupt behalten).

Geräte, die sie zudem auch noch selten benutzen, wie der Raclettegrill oder das Waffeleisen, aber auch Saisonale müssen umziehen in die Abstellkammer oder den Keller.

4. Planung

Kochen, Backen, aber auch Abwaschen und Aufräumen wird wesentlich schneller und reibungsloser klappen, wenn Sie sich jetzt einen Plan zurechtlegen. Selbst das Einräumen und Ordnung schaffen wird schneller gehen, wenn Sie mit einem Konzept an Ihr Vorhaben herantreten. Die Planung der neuen Küchenordnung ist keine Wissenschaft. Stellen Sie sich einfach die folgenden Fragen bevor Sie loslegen.

  1. Was brauche ich hier?

Zeichnen Sie folgendes Szenario: Sie stehen vor dem Herd und wollen ein leckeres aber auch schnelles Abendessen zaubern. Was brauchen Sie jetzt griffbereit? In unmittelbarer Nähe des Herdes, am besten nur mit einer Armlänge Abstand erreichbar, sollten Töpfe, Pfannen, Kochbesteck, aber auch Gewürze zu finden sein. Sodass Sie sich keinen Schritt weit weg bewegen müssen, um alles zu finden, was Sie hier brauchen.

Diesem Prinzip entsprechend können Vorräte in der Nähe des Kühlschranks gelagert werden und Besteck und Geschirr in der Nähe des Esstischs.

2. Was brauche ich täglich?

Diese Dinge kommen nach vorne und am besten auf eine Höhe, die für alle im Haushalt leicht erreichbar ist, sodass Sie nicht jedes Mal auf einen Hocker steigen müssen, wenn Sie einen Teller brauchen. Alles Weitere findet weiter oben oder in der zweiten Schrankreihe seinen Platz.

3. Was gehört zusammen?

Damit Sie nicht vor und zurück durch die Küche tigern müssen, wenn Sie einen Kuchen backen wollen, räumen Sie zusammen was zusammen gehört. Zum Beispiel alle Backutensilien.

Grundsätzlich gilt: Alles muss einen Platz finden. Indem Sie jedem einzelnen Teil in Ihrer Küche einen Platz zuweisen wird es Ihnen sehr viel leichter fallen Ordnung zu halten. Trotzdem gibt es Dinge, bei denen das schwer fällt. Streichhölzer, Feuerzeuge, Notizzettel, Stifte, Batterien und ähnlicher Kram kommen in eine Extraschublade. 

Die besten Ordnungshelfer für die Küche

Selbst, wenn Sie alles ausgemistet, sortiert, geputzt und neue eingerichtet haben gibt es immer noch Tipps, Tricks und vor allem clevere Tools, die die Ordnung in Ihrer Küche auf das nächste Level heben. Wir stellen die besten Ordnungshelfer vor, die nicht nur praktisch sind, sondern sich auch sehen lassen können.

Abwasch

Entweder Sie lassen Ihre Abwasch-Utensilien in einer eigenen Schublade, oder Box verschwinden. Zum Beispiel in einem versteckten Fach unter der Spüle. Oder Sie holen sich Accessoires, die selbst etwas Unansehnliches wie einen Putzschwamm gekonnt in Szene setzen.

Keramikbehälter, ein Abtropfgestell für sauberes Geschirr, Seifenschalen und Ablagen für Putztools gibt es tatsächlich auch in schön. Hübsch verpackt werden Bürsten und Schwämme das Gesamtbild in der Küche nicht weiter stören. Und sie sind trotzdem immer griffbereit, dort wo sie gebraucht werden.

Außerdem folgen Sie damit auch der obersten Ordnungsregel: Alles bekommt einen zugewiesenen Platz.

Gewürze

Gewürze gehören in die Nähe des Kochbereichs, das haben wir bereits angesprochen. Aber Vorsicht: Vermeiden Sie Gewürze direkt über dem Kochfeld, durch die ausströmende Hitze können Aromen verloren gehen. Besser sind Gewürze direkt neben dem Kochfeld aufgehoben. Wie wärs zum Beispiel mit einem Korb oder einem drehbaren Gewürzregal, das Ihre Spices stylisch in Szene setzt?

Indem Sie alle Würz-Utensilien in gleiche Gefäße umfüllen sparen Sie Platz. Gleich große Gläser oder Dosen lassen sich leichter stapeln und sortieren als viele unterschiedliche. Außerdem sehen Sie dann gleich vorzeigbar aus und müssen nicht versteckt werden. Das Auge würzt schließlich mit. 

DIY-Idee: Füllen Sie Gewürze in Gläser um. Die Deckel der Gläser befestigen Sie an der Unterseite eines über der Arbeitsfläche hängenden Schranks. Nun können Sie die Gläser an die Deckel schrauben und damit schnell und easy aufräumen. Wenn Sie ein Gewürz brauchen, schrauben Sie es vom Deckel und haben es schon offen und ready to spice up your Life in der Hand.

Für alle Weinliebhaber/innen

Sie haben eine Schwäche für edle Tropfen? Dann sollten Ihre schönsten Stücke auch das Rampenlicht bekommen, das sie verdienen. Arrangieren Sie Ihre Weinflaschen in einem schönen Weinregal, das wirkt nicht prollig, sondern sehr edel. Genauso wie die Hausbar zum gefeierten Dekoelement im Wohnzimmer geworden ist, hat sich auch das Weinregal in der Küche durchgesetzt.

Selbst, wenn Sie keine zehn Flaschen auf Lager haben, kann auch eine Miniversion für drei Flaschen oder eine stylische Halterung für eine einzelne etwas hermachen. Der kunstvolle Weinflaschenhalter wird zum Dekorobjekt und Eyecatcher auf dem Küchentisch.

Aufbewahrungskörbe

Lassen Sie frisches Obst und Gemüse zur Deko werden. In Körben oder Schalen platziert tragen frische Lebensmittel zur gemütlichen wohnlichen Stimmung in der Küche bei. Ein Korb voll Obst wirkt doch gleich super einladend, oder?

Außerdem haben Sie frische Zutaten im Blick und in greifbarer Nähe. Während ein Bündel Karotten ganz hinten im Kühlschrank auch mal in Vergessenheit geraten kann und dort verdirbt. Wenn Ihr Gemüse in kleinen Körbchen neben der Arbeitsfläche hängt, werden Sie immer rechtzeitig merken, wann es Zeit wird die Lebensmittel zu verwerten. Achten Sie aber darauf, dass sie dort nicht direkter Hitze ausgeliefert sind.

Auberginen, Tomaten, Kartoffeln, Paprika und Kürbisse, letztere sehen außerdem besonders süß aus, können zum Beispiel super außerhalb des Kühlschranks überleben. Dazu gesellen sich Bananen, Mangos, Ananas, Papaya, Orangen, Mandarinen und andere Zitrusfrüchte. Auch Äpfel oder Birnen sind kein Problem, sollten aber etwas schneller verzehrt werden. Nur Beeren müssen wirklich in den Kühlschrank.

Aufbewahrungsdosen

Das selbe Prinzip, das wir schon in Zusammenhang mit Gewürzen angesprochen haben, lässt sich auf die kompletten Vorräte ausweiten. In gleichförmige Dosen, alternativ auch Gläser oder Boxen, verpackt können Sie Ihre Lebensmittel wunderbar stapeln und sortieren.

Außerdem ergibt sich dadurch ein einheitliches Konzept, das auch für das Auge sehr viel ansprechender ist, als wild zusammengewürfelte Verpackungen. Wenn diese Verpackung erst mal geöffnet wurde, schützt sie den Inhalt nicht mehr richtig. Dann sind Behälter mit Deckel die perfekte Lösung.

Sie können Ihre Vorräte somit auch in einem offenen Regal aufbewahren, machen Stauraum im Küchenschrank für die weniger hübschen Utensilien frei, haben alles was Sie brauchen schnell zur Hand und schützen es vor Feuchtigkeit, Wärme, Sonnenlicht und Lebensmittelmotten.

Schöne Abfalleimer

Wo würden Sie in einer fremden Küche, in der Sie noch nie waren, den Abfalleimer vermuten? Genau, unter der Spüle. Das ergibt dann Sinn, wenn Sie den Eimer verstecken wollen und wenn Sie Abfälle direkt von der Arbeitsfläche ohne lange Wege dort entsorgen wollen.

Andererseits könnten Sie den Platz dort auch als Stauraum für Putzutensilien nutzen oder für Geräte die Sie nur selten nutzen. Der Abfalleimer kommt täglich, eigentlich dauernd, zum Einsatz. Er kann aus den Schränken ausgelagert werden und dort Platz freigeben. Außerdem sollte er unbedingt in unmittelbarer Nähe zur Arbeitsfläche stehen.

Ein solche freistehender Eimer kann sogar umgestellt werden je nachdem was Sie gerade in der Küche machen und wo Sie Ihn gerade brauchen. Wichtig ist nur, dass er einen Deckel hat, der Gerüche drinnen und kleine Fliegen draußen hält.

Auch super praktisch: Kleine Abfalleimer, zum Beispiel für Biomüll, die subtil auf der Arbeitsfläche stehen dürfen und worin man alle Reste und Koch-Abfälle schnell verschwinden lassen kann.

Besteck

Sie sind keine neue Erfindung, aber eine absolut geniale, die in jede Küche gehört: Organizer für Besteckschubladen (und übrigens auch für jede andere Schublade). Sie sortieren das Besteck in Kategorien und helfen Ihnen den Überblick zu behalten, sodass alles was Sie brauchen, ohne langes Überlegen und Suchen, griffbereit ist.

Pro Tipp: Eine herausnehmbare Box. Wenn Sie den Tisch decken wollen, greifen Sie die Besteckbox legen Servietten, Salz- und Pfefferstreuer dazu und machen sich auf den Weg zum Tisch. Alles in einem Gang erledigt. 

Doch was, wenn das Besteck nicht gerade in der Schublade verstaut ist, oder zum Essen auf dem Tisch bereitliegt? Für die Zwischenstation am Waschbecken gibt es auch hübsche Lösungen und Abtropfhalter, die Messer, Gabel und Löffel aufbewahren und trocknen lassen, bevor Sie wieder in der Schublade verschwinden können. Nichts liegt rum und selbst, wenn es gerade noch nicht aufgeräumt werden kann findet alles seinen Platz.

Ihr schönes Messerset gehört zur Kategorie: Praktisch und dekorativ und darf gerne sichtbar und nutzbar platziert werden. Es muss nicht in der Besteckschublade verschwinden. Auch dafür gibt es schöne Aufbewahrungslösungen und Halter.

Frischhalteboxen & Brotkästen

Zunächst die Basics der Lebensmittellagerung:

  • Trockene Vorräte wie Reis, Nudeln, Müsli oder Saaten müssen luftdicht verschlossen verstaut werden, in Boxen, Glasern oder Dosen.
  • Brot bleibt länger frisch, wenn Sie es in einer Box oder einem Brotkasten verstauen. Der Behälter muss nicht luftdicht sein, aber schützt vor dem Austrocknen.
  • Obst und Gemüse muss bei einer kühlen Raumtemperatur (nicht über 18°) nicht in den Kühlschrank. Hübsche Körbe oder Schalen sind eine gute Lösung. Ansonsten gehört alles ins Gemüsefach.
  • Eingeweckte und eingelegte Lebensmittel sowie Konserven sind Jahre haltbar, auch bei Raumtemperatur und kommen in den Vorratsschrank.
  • Wie Sie Ihren Kühlschrank sortieren erklären wir weiter unten.

Abgesehen von diesen Grundsätzen, die Ihre Lebensmittel außerhalb vom Kühlschrank länger frisch halten, wollen wir noch weitere Helfer vorstellen, die Ihre Lebensmittel sicher, sauber und übersichtlich verstauen.

Betrachten Sie Frischhalteboxen nicht nur als Mittel um verderbliche Lebensmittel zu schützen, sondern auch als Sortierhilfen. Wie wäre es mit einer Box in der Sie alle Zutaten für Ihr Frühstück sammeln, oder für eine Brotzeit. Diese Box steht griffbereit im Kühlschrank, sodass Sie Ihn nur einmal öffnen müssen um alles was Sie brauchen sofort auf den Tisch holen zu können. Zudem ist es immer hilfreich transparente Boxen zu wählen, damit Sie auf einen Blick erkennen hinter welchem Deckel der Käse steckt den Sie gerade suchen.

Brotkästen une Körbe sind Vertreter der Regel: Alles bekommt seinen Platz. Ein halb verzehrt Brotlaib oder die übrigen Brötchen vom Frühstück liegen danach nicht auf der Arbeitsplatte herum. Dort nehmen Sie nur Platz weg und trocknen langsam aus. Sie finden im Brotkorb ein Plätzchen wo sie nicht stören und bis zum nächsten Tag frisch bleiben.

Einheitliches Aufbewahrungs-Set

Was Ihre Großmutter schon zu schätzen wusste, ist heute immer noch einer der absoluten top Küchenhelfer: Die hübsche Dose die kennzeichnet was sich darin verbirgt. Klassiker aus Omas Küche sind meist mit Blümchen verziert, mit Schnörkelschrift beschriftet und beinhalten Zucker, Kaffee oder Pasta.

Die praktischen Behälter haben in den letzten Jahren ein stylisches Design-Update bekommen und danach moderne Küchen wieder erobert. Inzwischen gibt es sie in verschiedensten Größen und Formen für Gewürze, Getreide, Zwiebeln, Nüsse und Hülsenfrüchte, sogar für Essig und Öl. Sie haben die Wahl zwischen Keramik, Glas, Ton, Stein, Kunststoff oder klassisch wie bei Oma Porzellan.

Der Clou: Die Behälter sorgen dafür, dass der Inhalt geschützt und lange frisch bleibt. Gleichzeitig sind sie aber auch tolle Dekoelemente. In einem offenen Küchenregal können somit alle Essentials für Sie bereitstehen, ohne dass ein Verpackungschaos das Raumbild stört.

Wie lässt sich Ordnung im Küchenschrank machen?

Ordnung und ein Plan zum Ordnung halten im Kühlschrank ergibt aus vielen Gründen Sinn: Sie finden sofort was Sie suchen, das spart Nerven und Energie, Ihre eigene Energie und die des Kühlschranks. Gemüse im Gemüsefach und Eier in der Eierablage halten sich länger als, wenn Sie wahllos im Kühlschrank verteilt sind.

Deshalb, auch wenn es verlockend ist, den Kühlschrank vollzustopfen, versuchen Sie Ihn nach folgenden Regeln der Kühl-Kunst zu sortieren:

  • In der Kühlschranktür ist es weniger kalt als im Rest des Kühlschranks. Hier können Sie Eier, offene Marmeladen, Saucen, Butter, Ketchup, Milch und Getränke lagern.
  • Ganz oben, wo es schon etwas kühler ist finden Aufstriche und angebrochene Konserven oder Eingemachtes ihren Platz. Da warme Luft  nach oben steigt werden die Fächer nach unten immer kälter.
  • Darunter können Sie Milchprodukte (oder die pflanzlichen Alternativen) wie Käse, Sahne, Joghurt, Fette zum Braten, sowie Reste aufheben.
  • Das untere Fach ist das kälteste und daher geeignet für schnell verderbliche Produkte, zum Beispiel Fisch und Fleisch.
  • Ins Gemüsefach gehört schließlich, Salat, Gemüse und Obst.

Wenn Sie diese Rangordnung verinnerlichen, wird sich wie von selbst ein System ergeben, bei dem Sie immer genau wissen, wo Sie welchen Snack und welche Zutat finden. Zudem sind transparente Boxen ein super helfer um Lebensmittel zusätzlich zu sortieren.

Wie kann man in der Küche dauerhaft Ordnung halten?

Es könnte so einfach sein. Wenn Sie jedes Tool, jedes Gerät und jeden noch so kleinen Krimskrams direkt nach Gebrauch wieder an dem dafür vorgesehenen Platz verstauen, dann werden Sie Ihre Küche nie wieder aufräumen müssen. Nie wieder.

Probieren Sie es aus. Wenn Sie sich erst die Mühe gemacht haben, alles auszumisten, zu putzen, neu zu sortieren und einzuräumen. Wenn Sie erst die kleinen Helfer angeschafft haben, die Ihnen beim Ordnen und Ordnung halten helfen. Dann wird es Ihnen viel leichter Fallen sich an die Küchenordnung zu halten. Schließlich wissen Sie ganz genau wo jedes einzelne Teil hingehört. Jedes Stück wird automatisch wieder dort landen.

On top gilt: Wenn Sie gerade in Action sind, am Kochen, Backen oder Spülen, achten Sie darauf währenddessen alle Türen und Schubladen zu schließen. So haben Sie mehr Bewegungsfreiheit, können schnell, ungebremst und außerdem unfallfrei durch die Küche fegen und Ihre Küchenordnung voll auskosten.

Tipp: Hübsche Küchendeko für mehr Wohlfühlatmosphäre im Raum

Nach Ihrem Küchenmakeover sieht Ihre Küche zwar aufgeräumt, aber dafür etwas leer und trist aus? Die richtige Deko macht Sie gemütlich, freundlich und wohnlich.

Schon längst sind Küchengeräte nicht mehr nur praktisch und leistungsstark. Sie müssen inzwischen auch schön designt und platzsparend sein. Nutzen Sie diesen modernen Ansatz. Hübsche Geräte, aber auch stylische Geschirrsets oder hübschen Aufbewahrungsdosen, -Gläser und -Körbe, können als Deko zum Doppeleinsatz kommen.

Textilien sind auch solche Doppelagenten. Wenn Sie Topflappen und Geschirrtücher farblich auf Ihre Tischdecke oder Tischsets abstimmen, entsteht ein rundum harmonisches Gesamtbild. Die nützlichen Lappen müssen nicht in Schubladen verschwinden, sondern können sichtbar und greifbare an Haken hängen. Wo sie auf Ihren Einsatz warten und derweil dekorativ wirken.

Pflanzen sorgen für Behaglichkeit und den Wohlfühleffekt im Raum. Das kann ein frischer Blumenstrauß sein, der auf dem Küchentisch steht, oder ein Zitronenbäumchen oder wiederum Pflanzen die gleichzeitig dekorativ und praktisch in der Küche sind. Frische Kräuter werden Ihre Küche optisch und Ihre Gerichte geschmacklich aufwerten.


Viel Spaß beim Ordnen, Sortieren, Dekorieren, Stylen, Kochen und vor allem beim Genießen.