Hand mit einem Schlüssel

Bevor es ins neue Traumdomizil geht, steht der große Umzug vor der Tür. Das bedeutet oftmals viel Stress, schweres Geschleppe und hohe Kosten. Es soll ja tatsächlich Menschen geben, die gerne umziehen. Und wenn die perfekte Planung für den Umzug erst einmal gemacht worden ist, dann gehören wir definitiv dazu. Eine neue Wohnung, das Eigenheim oder der Auszug aus dem Jugendzimmer ─ all das ist so wahnsinnig aufregend und will gut geplant sein. Unsere Interior-Experten wissen nicht nur, was in Sachen Einrichtung und Dekoration absolut im Trend liegt, sondern können gleichzeitig auch mit jeder Menge Tipps punkten, die für Ihren Umzug hilfreich sind.

Die Vorteile eines Umzugs

Der Umzug in ein neues Heim ist natürlich immer mit viel Arbeit verbunden – sehr viel Arbeit. Aber es kann auch die Chance auf einen Neuanfang sein und die Möglichkeit bieten, sich von altem Ballast zu befreien. Schließlich hat jeder von uns Zuhause zuhauf Dinge, die man eigentlich gar nicht mehr braucht.

Bevor Sie also die Umzugskisten randvoll mit all Ihren Habseligkeiten füllen, misten Sie noch einmal ordentlich aus. Das weckt in Ihnen nicht nur ein befreiendes Gefühl, sondern macht auch großen Spaß.

Unliebsame Dinge sollte Sie aber nicht auf dem Müll entsorgen. Ganz im Gegenteil! Entrümpeltes Zeug, das noch gut und brauchbar ist, lässt sich verkaufen, verschenken oder spenden. So haben Sie wieder mehr Platz für neue Deko-Pieces und machen anderen Menschen auch noch eine kleine Freude.

Die perfekte Planung des Umzugs

1 Monat vor dem Umzug:

  • Schönheitsreparaturen durchführen
  • Wohnung für die Übergabe vorbereiten
  • Renovierungen in der neuen Wohnung vornehmen oder ggf. abklären lassen
  • Adresswechsel an Banken, Arbeitgeber, Versicherungen etc. durchgeben (ggf. Nachsendeauftrag einrichten)
  • Anfangen Kartons zu packen

1 Woche vor dem Umzug:

  • Möbel abbauen
  • Parkplätze vor der neuen und alten Wohnung für den Umzug sichern
  • Alte Wohnungsschlüssel auf Vollständigkeit prüfen
  • Termine mit Umzugsunternehmen und weiteren Helfern bestätigen lassen

1 Tag vor dem Umzug:

  • Notfalltasche für unvorhersehbare Unfälle packen
  • Wertgegenstände aus der Wohnung entfernen
  • Verpflegung für Umzugshelfer organisieren
  • Wohnung und Möbel für den Umzug vorbereiten

Umzugstag:

  • Umzug koordinieren
  • Zählerstände für Wasser, Gas und Strom in alter und neuer Wohnung notieren
  • Briefkasten leeren
  • Namensschild demontieren
Kartons in einer Wohnung

Zusammen schafft man mehr: Privat oder mit Profis?

Wenn Sie Ihren Umzug planen, stellt sich als erstes die Frage: Privat oder mit Profis? Tatsächlich lässt sich ein Umzug mit beiden Varianten sehr gut über die Bühne bringen. Dennoch verstecken sich hier und da kleine Vor- und Nachteile:

So ist ein privater Umzug meist erheblich kostengünstiger. Mit den richtigen Leuten und einer guten Verpflegung wird das Ganze zu einem großen Spaß und der Umzug ist ruckzuck abgearbeitet. Oftmals müssen in diesem Fall aber ein Umzugsfahrzeug sowie Umzugskartons zusätzlich besorgt und bezahlt werden. Das kostet zwar ein paar Euro, ist aber immer noch günstiger als ein ganzer Profi-Umzugstrupp. Allerdings ist hier auch die Verlässlichkeit der Helfer gerne mal eingeschränkt. Vor allem wenn der Umzug auf das Wochenende fällt und am Abend zuvor noch gefeiert wurde. Im schlimmsten Fall steht man am Umzugstag allein da. Zudem bleibt bei einem privaten Umzug die komplette Organisation und Durchführung an einem selbst hängen. Also vielleicht doch den Profi ranlassen?

Der Umzug mit einem professionellen Unternehmen ist zwar teuer, aber der Auftrag umfasst meistens einen Fahrer, ein paar Helfer und den LKW. Teilweise kümmert sich der Profi auch um das Aufstellen von Halteverbotszonen, das Auf- und Abbauen der Möbel und das Packen der Kartons. Besitzen Sie viele Möbel, die auch noch besonders schwer sind, sparen Sie sich mit dem Profi viel Zeit, Stress und Schlepperei. Sollten Schäden entstehen, ist die Spedition versichert und wird Ihnen diese erstatten.

An das sollten Sie unbedingt denken: Ummelden, Nachmieter & Co.

Steht der Umzug kurz bevor, müssen Sie zudem noch ein paar organisatorische Dinge klären. So sind Sie verpflichtet Ihren Arbeitgeber über die neue Adresse in Kenntnis zu setzen und auch Banken, diversen Versicherungen und sonstige Ansprechpartnern sollten Sie Ihre neue Adresse mitteilen.

Damit dies reibungslos vonstattengeht, ist das Ummelden beim Einwohnermeldeamt Grundvoraussetzung. In vielen Bundesländern müssen Sie dies bereits unmittelbar nach dem eigentlichen Umzug (spätestens zwei Wochen danach) vornehmen. Kümmern Sie sich daher rechtzeitig um einen Termin! Gerade in Großstädten sind diese oftmals Mangelware. Zum Ummelden brauchen Sie u.a. eine sogenannte Wohnungsgeberbestätigung: Das ist eine Bescheinigung Ihres Vermieters, darüber dass Sie tatsächlich in die angegebene Wohnung eingezogen sind.

Ziehen Sie vor Ablauf Ihrer Kündigungsfrist aus der alten Wohnung aus, können Sie Ihrem Vermieter einen Nachmieter vorschlagen. Aber: Dieser muss Ihren Vorschlag nicht akzeptieren. Dennoch müssen Sie sich in einem solchen Fall selbst um den Nachmieter kümmern und eigenständig Besichtigungstermine vereinbaren. Ist Ihre Kündigungsfrist abgelaufen, ist Ihr alter Vermieter dafür verantwortlich.

Der unangenehme Teil: Die Umzugskosten

Ja, die Umzugskosten sind ein echter Dorn im Auge und können den ganzen Umzug überschatten. Bei einem Zweipersonenhaushalt kann sich die Summe gut und gerne im drei- bis vierstelligen Bereich bewegen. Das tut dem Geldbeutel verdammt weh!

Kleiner Lichtblick für alle Sparfüchse: Oftmals lassen sich die Umzugskosten am Ende des Jahres von der Steuer absetzen. Bewahren Sie daher sämtliche Belege und Rechnungen auf, damit Sie diese in der Steuererklärung geltend machen können. Spezifische Fragen hierzu kann Ihnen der Steuerberater Ihres Vertrauens beantworten.

Möbelstellplan

Die neue Traumwohnung ist gefunden, aber Sie haben absolut keine Ahnung, wie Sie Ihre Möbel in den neuen Räumen platzieren möchten?

Für genau solche Fälle gibt es den Interior Design Service von WestwingNow! Anhand eines ausgefüllten Fragebogens erfahren wir mehr über Ihre Wohnträume und können Ihnen eine professionelle Einrichtungsberatung bieten. Durch ein persönliches Gespräch am Telefon oder per E-Mail bekommen wir einen Eindruck von Ihren Vorlieben und können Ihnen so nach nur wenigen Tagen ein individuelles Interior-Konzept zusenden, welches Ihren persönlichen Stil widerspiegelt.

Zudem können Sie anhand einer individuellen Shopping-Liste genau die Möbelstücke und It-Pieces auswählen, die Ihnen gefallen und diese dann direkt bei WestwingNow bestellen.

Tipp: Umzugskartons richtig packen

Damit am großen Umzugstag alles glatt geht, sollten Sie schon im Vorfeld dafür sorgen, dass die Kartons effizient gepackt sind. Grundsätzlich sollte ein Karton nicht mehr als 15 bis 20 Kilogramm wiegen. Um dies nicht zu überschreiten, packen Sie auf die schweren Dinge die Leichtgewichte Ihrer Wohnungsausstattung. Spezielle Kartons mit Fächern für Geschirr oder Glas schützen das edle Service. Aber auch Packpapier oder Seidenpapier sind zum Einschlagen von Dingen, die schnell kaputt gehen können, bestens geeignet. Von Zeitungspapier sollten Sie hingegen lieber die Finger lassen, dies kann abfärben.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Umzugskartons Griffe haben, damit sich diese leichter transportieren lassen.

Sollten Sie reichlich ausgemistet und Platz für neue Schmuckstücke geschaffen haben, steht Ihnen unser Interior Design Service mit tollen Tipps zur Seite – natürlich immer unter Berücksichtigung Ihrer vorhandenen Einrichtung.

Die Westwing Umzugcheckliste:

  • Mietvertrag kündigen
  • Umzugstermin festlegen
  • Urlaub beim Arbeitgeber beantragen
  • ggf. Kindergarten und Schule ab- und anmelden
  • Transporter mieten
  • Umzugshelfer organisieren
  • Ausreichend Umzugskartons besorgen und packen
  • Parkplatz vor dem Haus reservieren
  • Verpflegung für Umzugshelfer besorgen
  • Umzugsgut ausmessen und dokumentieren
  • Verträge und Abos kündigen oder ummelden
  • Nachsendeauftrag einrichten

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