Checkliste Umzug Kartons in der Küche

Sie haben Ihr neues Traumdomizil gefunden? Herzlichen Glückwunsch! Damit der Umzug ins neue Heim jedoch reibungslos abläuft und nicht in Stress und Chaos mündet, sollten Sie frühzeitig mit der Planung beginnen. Denn egal ob in eine neue Wohnung, das Eigenheim oder der Auszug aus dem Jugendzimmer – all das ist nicht nur wahnsinnig aufregend, sondern auch stets mit viel Arbeit verbunden. Damit das Umziehen also gut über die Bühne geht, haben wir Ihnen hilfreiche Tipps und eine übersichtliche Checkliste für Ihren Umzug zusammengestellt. So vergessen Sie kein wichtiges To-Do – und dem perfekten Neustart steht nichts mehr im Wege!

Warum Sie für Ihren Umzug eine Checkliste nutzen sollten

Reparaturen, Verträge, Meldefristen: Bei einem Umzug gibt es so viel zu bedenken! Und weil die Organisation nicht nur viele Details umfasst, sondern sich auch über Monate hinweg streckt, können Sie leicht mal den Überblick verlieren. Damit Sie am Ende aber nicht einen wichtigen Punkt vergessen, sollten Sie frühzeitig mit der Organisation beginnen. So vermeiden Sie am Umzugstag nicht nur unnötigen Stress, sondern auch zusätzliche Kosten!

Eine Umzugscheckliste hilft Ihnen dabei, alle größeren und kleineren Aufgaben übersichtlich festzuhalten. Und ist es nicht ein tolles Gefühl, nach getaner Arbeit einen Haken dranmachen zu können? Im Idealfall notieren Sie sich auch alle zeitlichen Fristen, die Sie einhalten müssen. Das ist besonders bei Verträgen oder Neubeantragungen wichtig!

Tipp: Am besten nutzen Sie eine Musterliste, die Sie ausdrucken und um eigene Notizen ergänzen!

Checkliste Umzug: Die Monate vor dem Umziehen

Wer hätte gedacht, dass ein Umzug schon Monate vor dem eigentlichen Termin beginnt? Klar, jeder Wohnortswechsel ist anders – und zuweilen auch mal ganz schön spontan. Doch je eher Sie mit den Planungen beginnen, desto geringer ist die Wahrscheinlichkeit, in Zeitnot zu geraten. Am besten also jetzt schon eine Umzugscheckliste anlegen!

Drei bis vier Monate vor dem Umzug

  • Neue Wohnung finden und Mietvertrag unterschreiben
  • Mietvertrag kündigen, ggf. Nachmieter finden
  • Vorbereitungen beginnen
  • Angebote von Umzugsunternehmen/ Autovermietungen einholen und vergleichen
  • Laufende Verträge kündigen
  • Notwendige Renovierungen in der alten und neuen Wohnung planen
  • Eventuell Handwerker anfragen
  • Versicherungen informieren
  • Urlaub beantragen
  • Entrümpelung starten
  • Kinder in Kindergarten oder Schule an- und abmelden

Zwei Monate vor dem Umzug

  • Helfer mobilisieren
  • Umzugskartons und andere Hilfsmittel besorgen
  • Babysitter und Tiersitter organisieren
  • Transportwege messen (passen Ihre Möbel ins Auto/ durch die Wohnungstür…)
  • Ausgemistete Möbel verkaufen oder verschenken
  • Sperrmüll beantragen
  • Neue Möbel bestellen

Extra-Tipp: In unserem Artikel Erste eigene Wohnung einrichten finden Sie hilfreiche Tipps zur Erstausstattung. Lassen Sie sich inspirieren!

Ein Monat vor dem Umzug

  • Schönheitsreparaturen durchführen in der alten und der neuen Wohnung
  • Anfangen zu packen
  • Wohnung für die Übergabe vorbereiten
  • Keller und Abstellräume aufräumen
  • Einzugsermächtigungen bearbeiten (neue Miete, alte Miete, Adressen, Bankverbindungen)
  • Adresswechsel an Banken, Arbeitgeber, Versicherungen etc. durchgeben
  • Nachsendeauftrag einrichten bei der Post
  • Halteverbotszone beantragen
  • Heizkostenabrechnung klären
  • Wohnungsübergabetermin vereinbaren
Checkliste Umzug Kartons werden verschlossen

Checkliste Umzug: Die letzten Vorbereitungen

Der geplante Termin steht kurz davor! Die Aufregung steigt und Sie betreten die entscheidende Phase. Jetzt ist es umso wichtiger, stets den Überblick zu wahren!

Eine Woche vor dem Umzug

  • Werkzeug beschaffen
  • Anstrich der neuen und alten Wohnung
  • Möbel abbauen
  • Parkplätze vor der Wohnung für den Umzug sichern
  • Termine mit Umzugsunternehmen und weiteren Helfern bestätigen lassen
  • Vorräte aufbrauchen
  • Kühl-/Gefriertruhe abtauen
  • Alte und neue Wohnungsschlüssel auf Vollständigkeit prüfen
  • Neuen und alten Nachbarn Bescheid geben

Ein Tag vor dem Umzug

  • Notfalltasche mit den wichtigsten Utensilien vorbereiten
  • Wertgegenstände aus der Wohnung entfernen
  • Verpflegung für Umzugshelfer organisieren
  • Möbel für den Transport vorbereiten und sichern
  • Fahrzeug ummelden
  • Handy aufladen
  • Bargeld abheben (Notfälle, Trinkgeld…)

Checkliste Umzug: Der große Tag

  • Helfer koordinieren
  • Alle Zählerstände (Wasser, Strom und Gas) in alter und neuer Wohnung notieren
  • Briefkasten leeren
  • Namensschild demontieren
  • Schäden dokumentieren
  • Übergabeprotokoll anfertigen
Checkliste Umzug Kind spielt in Umzugskarton

Checkliste Umzug: Ankunft im neuen Heim

  • Wohnungsübergabe in der alten Wohnung
  • Ummeldung beim Einwohnermeldeamt
  • Auspacken
  • Möbel aufbauen
  • Geliehenes Werkzeug zurückbringen
  • Rechnungen aufheben, sortieren, evtl. steuerlich absetzen
  • Einweihungsparty mit Freunden und Verwandten feiern
  • Neue Nachbarschaft erkunden

Zusammen schafft man mehr: Privat oder mit Profis?

Bei der Planung des Umzugs stellt sich als erstes die Frage: Privat oder mit Profis? Tatsächlich kann beides sehr gut funktionieren. Dennoch verstecken sich hier und da kleine Vor- und Nachteile:

So ist ein privater Umzug meist erheblich kostengünstiger. Mit den richtigen Leuten und guter Verpflegung wird das Ganze zudem zu einem großen Spaß. Oftmals müssen in diesem Fall aber ein Umzugsfahrzeug sowie Hilfsmittel zusätzlich besorgt und bezahlt werden. Das kostet zwar ein paar Euro, ist aber immer noch günstiger als ein ganzer Profi-Umzugstrupp.

Allerdings ist hier auch die Verlässlichkeit der Helfer gerne mal eingeschränkt. Vor allem dann, wenn der Umzug auf das Wochenende fällt und am Abend zuvor noch gefeiert wurde. Im schlimmsten Fall steht man am Umzugstermin deshalb allein da.

Zudem bleibt bei der privaten Variante die komplette Organisation und Durchführung an einem selbst hängen. Also vielleicht doch den Profi ranlassen?

Ein professionelles Unternehmen ist zwar teuer, aber der Auftrag umfasst meistens einen Fahrer, ein paar Helfer und den LKW. Teilweise kümmert sich der Profi auch um das Aufstellen von Halteverbotszonen, das Auf- und Abbauen der Möbel und das Einpacken der Kisten.

Besitzen Sie viele Möbel, die noch dazu besonders schwer sind, sparen Sie sich mit dem Profi viel Zeit, Stress und Schlepperei. Sollten Schäden entstehen, ist die Spedition außerdem versichert und wird Ihnen diese erstatten.

Ummeldung, Packen und Co.: die wichtigsten Tipps für den Umzug

Egal ob privat oder mit einem Umzugsunternehmen: Der Wohnortwechsel bringt organisatorische und praktische Herausforderungen mit sich! Damit Sie diese bestmöglich bewältigen, haben wir die wichtigsten Infos für Sie zusammengestellt.

Nachmieter organisieren

Ziehen Sie vor Ablauf Ihrer Kündigungsfrist aus der alten Wohnung aus, können Sie Ihrem Vermieter einen Nachmieter vorschlagen. Aber: Dieser muss Ihren Vorschlag nicht akzeptieren.

Dennoch müssen Sie sich in einem solchen Fall selbst um den Nachmieter kümmern und eigenständig Besichtigungstermine vereinbaren. Ist Ihre Kündigungsfrist abgelaufen, ist allerdings Ihr alter Vermieter dafür verantwortlich.

Schlüssel steckt in Türschloss

Umzugskosten von der Steuer absetzen

Ja, die Umzugskosten sind ein echter Dorn im Auge und können den Neustart überschatten. Bei einem Zweipersonenhaushalt kann sich die Summe gut und gerne im drei- bis vierstelligen Bereich bewegen. Das tut dem Geldbeutel verdammt weh!

Kleiner Lichtblick für alle Sparfüchse: Oftmals lassen sich die Umzugskosten am Ende des Jahres von der Steuer absetzen. Bewahren Sie daher sämtliche Belege und Rechnungen auf, damit Sie diese in der Steuererklärung geltend machen können. Spezifische Fragen hierzu kann Ihnen weiter der Steuerberater Ihres Vertrauens beantworten.

Ummelden beim Einwohnermeldeamt

Steht der Umzug kurz bevor, müssen Sie noch ein paar organisatorische Dinge klären. So sind Sie verpflichtet Ihren Arbeitgeber über die neue Adresse in Kenntnis zu setzen. Auch Banken, diversen Versicherungen und sonstigen Ansprechpartnern sollten Sie Ihre neue Adresse mitteilen.

Damit dies reibungslos vonstatten geht, ist die Ummeldung nach dem Umzug Grundvoraussetzung. In vielen Bundesländern müssen Sie dies bereits unmittelbar nach dem eigentlichen Umzug (spätestens zwei Wochen danach) vornehmen.

Kümmern Sie sich deshalb rechtzeitig um einen Termin! Gerade in Großstädten sind diese nämlich Mangelware. Für den Termin brauchen Sie eine sogenannte Wohnungsgeberbestätigung: Das ist eine Bescheinigung des Eigentümers darüber, dass Sie tatsächlich in die angegebene Wohnung eingezogen sind.

Möbel platzieren leicht gemacht

Die neue Traumwohnung ist gefunden, aber Sie haben absolut keine Ahnung, wie Sie Ihre Möbel in den neuen Räumen platzieren möchten?

Für genau solche Fälle gibt es den Interior Design Service von WestwingNow! Anhand eines ausgefüllten Fragebogens erfahren wir mehr über Ihre Wohnträume und können Ihnen eine professionelle Einrichtungsberatung bieten. Durch ein persönliches Gespräch am Telefon oder per E-Mail bekommen wir einen weiteren Eindruck von Ihren Vorlieben. So können wir Ihnen nach nur wenigen Tagen ein individuelles Interior-Konzept zusenden, das Ihren persönlichen Stil widerspiegelt.

Zudem können Sie anhand einer individuellen Shopping-Liste genau die Möbelstücke und It-Pieces auswählen, die Ihnen gefallen. Diese können Sie dann direkt bei WestwingNow bestellen.

Umzugskartons richtig packen

Damit alles glatt geht, sollten Sie schon im Vorfeld dafür sorgen, dass die Kartons effizient gepackt sind. Grundsätzlich sollte ein Karton dabei nicht mehr als 15 bis 20 Kilogramm wiegen. Um dies nicht zu überschreiten, legen Sie auf die schweren Dinge die Leichtgewichte Ihrer Wohnungsausstattung.

Spezielle Kisten mit Fächern für Geschirr oder Glas schützen das edle Service. Aber auch Packpapier oder Seidenpapier sind zum Einschlagen von persönlichen Gegenständen, die schnell kaputt gehen können, bestens geeignet. Von Zeitungspapier sollten Sie hingegen lieber die Finger lassen, dies kann abfärben.

Achten Sie zudem darauf, dass Ihre Behälter Griffe haben. Damit lassen sich diese leichter transportieren.


Lesetipp: Die To-Do-Liste ist vollständig abgehakt? Dann entdecken Sie jetzt unsere Kategorie Einrichtungsideen! Hier finden Sie Tipps, um das Wohnzimmer, das neue Bad oder das Kinderzimmer stilvoll und ganz nach Ihrem Geschmack einzurichten!