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Aufbewahrungskörbe für Ordnung im Kinderzimmer

Aufräumen ist ein Thema, dass Menschen in allen Altersstufen herausfordert. Die Vorstellungen davon, was Ordnung genau ist und wie sie auszusehen hat, gehen so weit auseinander wie bei kaum einer anderen Sache. Aber woher stammen diese Vorstellungen im Original? Genau, aus dem eigenen Elternhaus. Wir sind alle viel mehr von den häuslichen Gegebenheiten unserer Kindheit geprägt, als wir es wahrhaben wollen. Darum ist es auch so wichtig, den eigenen Kindern die Ordnung vermitteln, die man ihnen wirklich dauerhaft mitgeben möchte. Aber keine Sorge – mit einigen Tipps und Tricks gelingt das spielend leicht! Denn Ordnung im Kinderzimmer ist kein Thema, an dem Eltern regelmäßig verzweifeln müssen.

Ordnung im Kinderzimmer beginnt mit dem Ausmisten

Die wichtigste Voraussetzung für ein ordentliches Kinderzimmer ist eine überschaubare Anzahl an Dingen. Wenn zu viele Sachen sich auf zu kleinem Raum stapeln und anhäufen, dann ist Ordnung nur extrem schwer zu halten. Abgesehen davon sind Kinder ohnehin schnell überwältigt von zu vielen Dingen und wissen ihre Besitztümer nicht mehr zu schätzen. Regelmäßig alles durchsehen und entscheiden, was davon noch wichtig ist, bewirkt also Wunder für die Ordnung im Kinderzimmer. Außerdem bildet es das Bewusstsein dafür, womit die Kinder sich umgeben und was sie nutzen und pflegen.

Marie Kondos Aufräum-Tipps fürs Kinderzimmer

Die berühmten Tipps von Marie Kondo, der japanischen Ordnungskönigin, lassen sich auch für Kinder nutzen. Während ausgemistet und sortiert wird, geht man mit Kindern am besten folgendermaßen vor:

  1. Alle Besitztümer werden aus Schränken und Kisten geholt und ausgebreitet.
  2. Jedes einzelne Stück wird in die Hand genommen und überlegt, ob es echte Freude bereitet.
  3. Was keine Freude bereitet, wird in einen Karton gepackt und z.B. in den Keller gestellt.
  4. Was in den nächsten vier Wochen davon nicht vermisst wird, kann gespendet oder entsorgt werden.

Die 11 besten Tipps für Ordnung im Kinderzimmer

Wenn nun alles aussortiert ist, was passiert mit den übrigen Dingen? Damit eine nachhaltige Ordnung im Kinderzimmer entsteht, muss das Kind aktiv daran beteiligt sein. Das Ordnungssystem im eigenen Reich ist nämlich in Zukunft nicht mehr Job der Eltern, sondern sollte vom Kind selbst immer wieder hergestellt werden können. Mit diesen Tipps gelingt das Aufräumen auch mit kleinen Kindern:

Tipp 1: Packen Sie gemeinsam an!

Egal wie alt die Kinder sind, mithelfen können alle. Kleinkinder können zwar noch nicht komplett alleine aufräumen, aber sie sollten ganz selbstverständlich Teil des Teams sein. So gewöhnen sie sich gar nicht erst daran, dass sie Chaos machen und die Eltern es beseitigen. Geben Sie Ihren Kids Stück für Stück einzelne Spielsachen in die Hände und zeigen Sie ihnen, wo sie hingehören.

Tipp 2: Machen Sie das Aufräumen zum Ritual!

Eine verlässliche Struktur und immer wiederkehrende Ereignisse geben Kindern Sicherheit. Und genauso ist es auch mit dem Aufräumen des Kinderzimmers. Also zum Beispiel: Immer zur gleichen Tageszeit – etwa vor dem Abendessen – kleines Aufräumen und einmal pro Woche – etwa jeden Sonntagvormittag – großes Aufräumen.

Tipp 3: Schaffen Sie ein geeignetes Ordnungssystem für Ihre Kinder!

Was wo hingehört ist keine vorgeschriebene Tatsache. Hauptsache, jedes Spielzeug hat seinen festen Platz, an den es nach der Nutzung wieder gelegt werden kann. Damit dieses System für Kinder einen Sinn ergibt, sollten sie es nachvollziehen können. Richten Sie sich beim systematischen Aufräumen also vor allem danach, was sich für das Kind richtig anfühlt. Dort, wo es Dinge quasi ganz automatisch unterbringen würde, sollte dann auch die Aufbewahrung sein.

Tipp 4: Schaffen Sie genügend Stauraum!

Damit die Ordnung gelingt, muss für alle wichtigen und geliebten Spielsachen ein eigener Platz her. Dafür braucht das Kinderzimmer Möbelstücke, die jeden Stauraum nutzen. Besonders multifunktionale Möbel wie Bänke und Sitzhocker mit integriertem Stauraum unter der Sitzfläche sind dafür geeignet. Aber auch Bettkästen mit Rollen und clevere Eckregale, die auch den kleinsten Platz ausnutzen, machen sich hier gut. Absolutes Muss sind außerdem Kisten, Boxen und Körbe als Aufbewahrung. Mit ausgefallenen Mustern und Motiven sind sie nicht nur unglaublich praktisch, sondern fungieren gleichzeitig als schöne Dekoration im Kinderzimmer.

Tipp 5: Teilen Sie die Ordnung im Kinderzimmer in Themenbereiche auf!

Für jede Aktivität, die im Kinderzimmer stattfindet, können Sie einen eigenen Bereich schaffen. So gibt es zum Beispiel den Schreibtisch für Mal- und Bastelsachen, eine Lese-Ecke für alle Bücher, ein Kuscheltierregal, usw. Die sinnvolle Aufteilung macht es leichter, beim Sortieren alle Dinge schnell zuordnen zu können.

Tipp 6: Verbinden Sie Ordnung im Kinderzimmer mit Spaß!

Ordnung zu schaffen, muss nicht anstrengend oder langweilig sein. Verbinden Sie das regelmäßige Aufräumen zum Beispiel mit lustiger Musik oder machen Sie ein Spiel daraus. Auch eine kleine Herausforderung (“Wetten, du schaffst das nicht in 10 Minuten?”) kann Wunder bewirken. Und vergessen Sie nicht am Ende das “Gut gemacht!”.

Tipp 7: Sortieren Sie regelmäßig aus!

Unbemerkt häuft sich im Laufe der Zeit immer mehr im Kinderzimmer an. Selbst kleinste Teile füllen schnell Kisten und Schubladen. Vermitteln Sie dem Kind ganz selbstverständlich, dass Dinge nicht gehortet werden sollten. Misten Sie immer wieder gemeinsam aus und finden gemeinsam heraus, was das Kind wirklich braucht und liebt.

Tipp 8: Stellen Sie altersgerechte Ansprüche!

Das Bewusstsein für ein aufgeräumtes, sauberes und übersichtliches Umfeld wird schon sehr früh in kleinen Kindern angelegt. Dennoch können sie deshalb noch nicht automatisch selbstständig und systematisch aufräumen. Geduld und ständiges Wiederholen sind angesagt.

Tipp 9: Machen Sie einen Aufräumplan!

Damit die Aufräum-Aktionen für das Kind ein selbstverständlicher Termin sind, sollten sie einen Platz im Familienkalender erhalten. Was darin steht, ist schließlich fest und alle können sich darauf einstellen und den Terminplan verfolgen. Den Zeitpunkt sollten aber auch alle gemeinsam festlegen.

Tipp 10: Stellen Sie Regeln auf!

Auch wenn das Kind Selbstständigkeit lernen und für seine Dinge eigenverantwortlich handeln soll, sind Sie weiterhin der Erwachsene. Wenn es (noch) nicht alleine klappt, müssen Sie feste Regeln aufstellen und einhalten. Nur so lernen Kinder Konstanz und versuchen nicht lebenslang, sich vor Aufgaben und Pflichten zu drücken.

Tipp 11: Seien Sie ein Vorbild!

Keiner von all den Tipps hat einen Sinn, wenn Sie selbst sich völlig anders verhalten. Sie können von Ihrem Kind nichts erwarten, was Sie selbst nicht schaffen. Es ist also ganz egal, was Sie erzählen: Kinder werden vor allem darauf achten, was Sie tun oder lassen.

5 nette Ideen, mit denen das Aufräumen Spaß macht

  • Idee 1: Gleichzeitig aufräumen (Kinder im Kinderzimmer, Eltern im Wohnzimmer) und sehen, wer schneller fertig ist.
  • Idee 2: Aufräumen “spielen”. Z.B. die Kuscheltiere wandern in einer langen Parade in ihre Kiste, die Bücher werden nach Farbe aufgereiht, Autos fahren ein Rennen und das Endziel ist die Aufbewahrungsbox.
  • Idee 3: Aufräumen und Sport verbinden. Z.B. nach jedem verstauten Teil einen Hampelmann machen.
  • Idee 4: Das Zimmer schön gestalten. Etwa die Wand bemalen oder einen schönen Teppich verlegen. Was so schön ist, will gesehen und nicht von Spielsachen verdeckt werden.
  • Idee 5: Ein “Aufräumlied” erfinden, dass dabei gesungen wird und in dessen Text erzählt wird, was gerade alles passiert.

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