Niemand zieht gerne um. Aber den nächsten Umzug werden Sie lieben! Wir verlegen jetzt nämlich Ihr Zuhause von drinnen nach draußen.  Mit einer guten Einrichtung und den richtigen Accessoires wird die Terrasse zum zweiten Wohnzimmer im Grünen. Zur Outdoor Oase, wo sich die ganze Familie gemütlich zusammenfindet, um zu plaudern, gemeinsam zu spielen oder einfach die Sonne und die Natur zu genießen. Haben Sie bereits einen Garten? Dann wird es dieses Jahr Zeit für eine schöne Terrasse! Eine Terrasse bietet nicht nur der Familie und Ihren Besuchern viel Platz, sondern auch schöne Sommerblumen oder Kübelpflanzen finden hier Einzug. Doch selbst bei aller Liebe und Pflege, die Lebensdauer von Terrassen ist nicht ewig. Wir zeigen Ihnen wie Sie unkompliziert und selbständig Ihrer Terrasse wieder zu neuem Glanz verhelfen. Alle Infos zum Terrasse renovieren, sanieren, reparieren und abdichten, finden Sie hier.

1. Tipp: Planung einer Terrassenrenovierung

Lange milde Tage kündigen, gemeinsam mit den ersten Schneeglöckchen, den Frühling an. Spüren Sie den Tatendrang den die erwachende Natur in Ihnen weckt? Nutzen Sie ihn für das Projekt Terrassenrenovierung. Doch bevor Sie Hand anlegen und die Terrasse auseinandernehmen, machen Sie sich erst einen Plan.

Stellen Sie sich zunächst folgende grundlegende Fragen:

  • Wie soll der Außenbereich genutzt werden?
  • Wie ist der Außenbereich ausgerichtet?
  • Ist der Außenbereich grundsätzlich intakt oder müssen vorab Sanierungsarbeiten durchgeführt werden? Wenn Sie sich unsicher sind, holen Sie sich professionelle Beratung.

Bleibt nur noch eine Frage zu klären: Wohnen Sie zur Miete? Dann sprechen Sie vorab noch mit Ihrem Vermieter. Wenn der Balkon oder die Terrasse unansehnlich geworden sind, kann das einen Mangel darstellen. Dann ist es grundsätzlich Sache des Vermieters, diesen Mangel zu beseitigen. Der Vermieter ist verantwortlich für Witterungsabnutzungen und Witterungsschäden durch Sonne, Regen, Schnee und Eis. Wenn Sie wirkliche Schäden, wie ein brechender Bodenbelag feststellen, dann müssen Sie diese dem Vermieter melden und er muss sich darum kümmern, die Schäden zu reparieren.

Sind die wichtigsten Fragen geklärt, kann es nun endlich losgehen mit der Renovierung und Gestaltung Ihres Outdoor-Wohnzimmers!

2. Tipp: Stilrichtung der neuen Terrasse festlegen

Renovieren, Sanieren, Umgestalten und Einrichten bieten eine großartige Möglichkeit, um sich auszutoben. Sie können Gartenmöbel, Auflagen und Dekoration, die in die Jahre gekommen sind, durch neue moderne Teile austauschen und eine ganz neue Atmosphäre schaffen. Achten Sie bei aller Motivation zur Neugestaltung aber darauf, dass der Stil nach wie vor zum Haus passt. Vertrauen Sie auf Ihren eigenen Geschmack und Kreativität. So finden Sie eine Richtung, die moderne und hochwertig wirkt, aber nicht mit der Harmonie und dem Stil im ganzen Haus bricht.

Überlegen Sie sich in welchen Stil Sie Ihre Terrasse tauchen wollen. Und sorgen Sie dann für ein rundum harmonisches Gesamtpaket. Achten Sie darauf, dass Mobiliar, Stoffe und Dekoration aufeinander abgestimmt sind.

Ihre Terrasse könnte zum Beispiel zur Boho-Chic-Lodge werden, wie sie sonst nur im Beach Resort auf Bali zu finden ist. Mit großen Lounge Sesseln aus Rattan, Palmendeko und coolen Fransen-Boho-Kissen. Oder Sie verwandeln sie in ein rustikal alpines Mountain Chalet, mit dunklen Holzmöbeln kombiniert mit modernen luxuriösen Accessoires und Textilien in Felloptik.

3. Tipp Kostenaufstellung zur Terrassenrenovierung

Wenn Sie echte Schäden und Mängel an Ihrer Terrasse entdecken, wie Risse im Boden, kümmern Sie sich darum! Schäden kaschieren ist keine Lösung und kann sie auf Dauer nur noch verschlimmern. Die Terrasse zu sanieren, ist also angesagt. Dafür müssen Sie zwar mit einigen Kosten rechnen, aber Sie tragen auch zum Werterhalt Ihres Hauses bei.

Um Ihnen zu veranschaulichen, womit Sie rechnen müssen und was auf Sie zukommen könnte, haben wir eine Auflistung vorbereitet.

Untergrundvorbereitung (Spachteln, Ausbessern, Vorstreichen)420 EUR
Außenfliesen Feinsteinzeug, Fliesenkleber, Dränagematten (Materialkosten)730 EUR
Arbeitsleistung Fliesen550 EUR
Gesamtkosten damit1.700 EUR
Kosten pro m²85 EUR pro m²
Vergleichspreis: Belag mit Keruing-Dielen auf Lärchenholz-Unterkonstruktion2.755 EUR, entspricht 137,50 EUR pro m²

Nun ergänzen Sie zusätzlich noch die Kosten für die Einrichtung, von Möbeln, über Lampen oder Zubehör und Deko. Sparen Sie nicht beim Mobiliar – Accessoires hingegen sind austauschbar und lassen sich leichter vor Witterung schützen. Aber wenn Ihre Gartenmöbel hochwertig verarbeitet und wetterfest sind, dann haben Sie viele Sommer lang Freude daran.

4. Tipp: Terrassenboden erneuern

Selbst neue Designermöbel können nicht über einen mitgenommenen Boden hinwegtäuschen. Aber ein renovierter Boden kann das komplette Erscheinungsbild von Terrasse und Balkon aufwerten.

Terrassenfliesen können über den Winter Risse oder andere Frostschäden davontragen. Holzböden werden, auch wenn sie imprägniert sind, mit der Zeit Witterungsschäden erleiden. Alle Bodenbeläge haben Ihre Vor- und Nachteile. Aber mit dem richtigen Boden, passend zu Ihrer Terrasse, schaffen Sie einen schicken und gleichzeitig robusten Look. Wir verschaffen Ihnen einen Überblick über mögliche Materialien:

Outdoor-Fliesen

Was für Fliesen spricht: Ihre glatte Oberfläche ist leicht zu pflegen, sie sind langlebig, formstabil und verändern sich optisch kaum. Außerdem können Sie mit der Stimmung auf der Terrasse spielen, indem Sie warme Farben wählen, die für ein wohnliches Ambiente sorgen. Oder Sie lassen den Übergang von drinnen nach draußen verschwinden, indem Sie vom Wohnzimmer bis zur Terrasse die gleichen Fliesen legen. Allerdings sind sie anfällig für Frostschäden. Das lässt sich vermeiden, wenn Sie den Untergrund vor dem Verlegen anpassen und vorab bearbeiten. 

Terrassenplatten

Sie haben zunächst die Wahl zwischen Beton und Naturstein. Innerhalb der verschiedenen Steinplatten können Sie schließlich aus unterschiedlichen Farben, Einschlüssen und Maserungen wählen. Beliebt sind zum Beispiel Basalt, Granit, Muschelkalk, Porphyr, Sandstein, Schiefer oder Travertin. Zu den Vorteilen dieser natürlichen Steinplatten gehört, dass Sie den Look an ihren Stil anpassen können. Unregelmäßigkeiten sorgen für Natürlichkeit, Echtheit und schaffen ein lebendiges Bodenbild. Regelmäßig geformte Beton-Platten erzeugen eine besonders moderne, coole Atmosphäre, während polygonal geformte Steine ein mediterranes Flair auf der Terrasse einziehen lassen. 

Die Fakten sprechen für sich, Terrassenplatten sind sehr robust und langlebig und pflegeleicht. Dementsprechend sind sie auch teurer als WPC, Fliesen oder Betonwerkstoff.

Klickfliesen

Größtes Plus der Klickfliesen: Sie lassen sich besonders schnell und einfach verlegen. Dabei können die Terrassendielen zum Einklicken aus Holz, Naturstein oder WPC sein. Dank des einfachen Steck-Systems kann sie jeder selbst verlegen und ebenso schnell wieder entfernen.  

Pflastersteine

Die Terrasse zu pflastern ist zwar aufwendig, aber dafür sind Pflastersteine extrem belastbar und robust, säure- und frostbeständig. Der Stein selbst ist komplett wasserdicht, aber durch die Fugen kann Regenwasser weiterhin absickern. Das ist besonders gut für das darunter liegende Erdreich und zudem bleibt das Wasser nicht auf Ihrer Terrasse stehen.

Auch hier kann man weiter je nach Material unterscheiden zwischen: 

  • Betonwerkstein: Das sind vorgefertigte Pflastersteine aus Sand, Kies und Zement. Da sie nicht ganz so robust wie Stein sind, brauchen sie einen Oberflächenschutz gegen Abrieb. 
  • Natursteinpflaster: Kleine unregelmäßige Pflastersteine aus Naturstein schaffen einen besonders natürlichen Look und formstabilen, witterungsresistenten und zudem rutschfesten Grund für Ihre Terrasse.

Keramikfliesen

Je nach Zusammensetzung sind Keramikplatten mehr oder weniger frostbeständig. Beachten Sie bei Ihrer Wahl also, wie stark Ihr Terrassenboden Kälte, Feuchtigkeit, Schnee und Eis ausgesetzt wird. Steinzeug hat zum Beispiel eine Wasseraufnahme unter drei Prozent und kann damit als frostbeständig gelten. Terrakotta-Fliesen sind wegen ihres Kalkmergels sehr wetterbeständig. Anteile an Quarz und Feldspart machen das Fliesen-Material grundsätzlich beständiger.

Holzboden

Holzterrassen sehen natürlich und behaglich aus und fühlen sich außerdem gemütlicher an als Platten oder Fliesen. Sie heizen weder schnell auf, noch kühlen sie schnell ab und behalten somit immer eine angenehme Barfußtemperatur. Dafür sind sie aber pflegeintensiver, sie können splittern, sich verziehen oder vergrauen.

Zudem brauchen Holzböden eine Unterkonstruktion, damit Luft an Dielen gelangt. Das kann ein Vor- und Nachteil sein. Denn die Konstruktion macht zwar extra Arbeit, aber gleichzeitig gleicht sie Unebenheiten und Höhenunterschiede im Gartenboden aus.

WPC: “Wood Plastic Composite”

Sie sind eine Mischung aus Holzfasern oder Holzmehl und Kunststoff, sehen aus wie natürliche Holz-Terrassendielen, sind aber länger als 25 Jahre haltbar, während die meisten Holzarten trotz richtiger Pflege durchschnittlich nur 10 bis 15 Jahre erreichen.
WPC-Dielen sind UV-beständig, widerstandsfähig gegen Insekten und Pilze, bruchfest, rutschsicher und splitterlos, formfest und pflegeleicht.

Die Nachteile: Die Natürlichkeit geht trotz der Ähnlichkeit zu Holz verloren, denn die Dielen haben keine natürliche Maserung oder Astlöcher. Außerdem heizen die Platten schneller auf. Wenn Ihnen Naturmaterialien im Garten wichtig sind, dann greifen Sie stattdessen doch lieber zu Echtholz.

Alu-Dielen

Noch eine besonders unkomplizierte Option, die witterungsbeständig, UV-beständig, formstabil, hygienisch und geruchsneutral ist. Dank ihrer glatten Oberflächenstruktur sind Aluböden super pflegeleicht. Zudem können Sie mit einem Klicksytem auf einer Unterkonstruktion schnell und einfach verlegt werden. Sie können sogar zwischen verschiedenen Designs in Holz-Optik oder mit farbiger Pulverbeschichtung wählen. 

Größter Nachteil ist allerdings ihre vergleichsweise schlechte Umweltbilanz bei der Produktion. Zudem sind sie je nach Preis anfällig für Kratzer und Dellen, oder können ihre Form verziehen.

Befestigung des Bodens

Haben Sie sich für einen Boden, Material, Farbe, Struktur und Form entschieden, geht’s an die Arbeit. Nun können Sie Ihren Bodenbelag eigenhändig verlegen. Wir zeigen Ihnen in unserer Schritt-für-Schritt-Anleitung wie:

1. Terrasse vermessen

Es ist wichtig, dass Sie Ihre Terrasse genau vermessen und anschließend die Maße exakt auf ein Millimeterpapier übertragen. Danach können Sie Ihren Materialverbrauch genau berechnen und Ihr weiteres Vorhaben vorausplanen.

2. Terrassenfliesen befestigen

Am einfachsten gestaltet sich Ihr Projekt, wenn Sie Fliesen oder Platten mit Klicksystem wählen. Dann müssen Sie den Boden nur ineinanderstecken, egal ob aus Holz, Naturstein, Alu oder WPC.

Wenn Sie sich für Pflastersteine, Fliesen oder Steinplatten entscheiden, müssen Sie diese erst entsprechend verlegen. Aber auch das ist in Eigenarbeit machbar.

3. Belag befestigen

Je nach Material brauchen Sie eine Unterkonstruktion für Ihren Terrassenboden. Auf diesem aufbauend, beginnen Sie gegenüber der Hauswand mit dem Verlegen und Klicken der Dielen zum Haus hin. Die letzte Reihe wird schließlich an die Terrasse angepasst und an der Hauswand oder der Unterkonstruktion befestigt.

5. Tipp: Sonnenschutz für die Terrasse

Zeit abzuheben ­– Vom Bodenbelag zu den Überdachungsoptionen: Brauchen Sie für Ihre Terrasse Schutz vor Sonne oder Regen?

Je nachdem, wie Ihre Terrasse ausgerichtet ist, kommen Sie in den Genuss von vielen langen Sonnenstunden. Doch kein Sommergenuss ohne Sonnenschutz! Denn dank der immer heißer werdenden Sommer, ist ein effektiver Sonnenschutz mittlerweile unverzichtbar geworden.

Markise

Der Klassiker, günstig, unkompliziert, wartungsarm aber dafür mit Kraftaufwand verbunden: Die Markise mit Handkurbel hat inzwischen neue smarte Generationen der Markise nach sich gezogen. Sie bekommen eine Markise mit Stoffsegel inzwischen auch vollautomatisiert, per App bedienbar oder sogar mit Timer gesteuert. Die Kostenspannweite ist dementsprechend groß. Die neuen Luxusvarianten sind natürlich super komfortabel und sie können Ihre Markise schnell in Sicherheit vor Sturm und Regen bringen ohne selbst in Wind und Wetter stehen zu müssen.

Sonnensegel

Sonnensegel haben gegenüber der Markise den Vorteil, dass sie flexibler einsetzbar und günstiger sind. Die dreieckigen oder manchmal auch viereckigen Tücher lassen sich quasi überall spannen über Sitzecken, Esstischen, Sandkästen, dem Pool, im Innenhof oder auf der Dachterrasse. Alles was Sie dafür brauchen sind Leinen, Haken oder Heringe, die Sie an Bäumen, an einer Regenrinne, an fest installierten Edelstahlmasten oder der Hauswand verankert.

Das Besondere an den spannbaren Stoffbahnen: Sie erzeugen ein offenes luftiges Ambiente und bieten maximale Bewegungsfreiheit darunter. Allerdings lassen Sie sich, ähnlich wie die Markise, nicht immer an die wandernde Sonne anpassen.

Sonnenschirm

Den Job erledigt wiederum der klassische Sonnenschirm. Je nach Größe und Modell lässt er sich leicht an den Stand der Sonne anpassen. Damit das auch bei Schirmen mit schweren Ständern aus Granit oder Beton gelingt, sollten diese Modelle kleine integrierte Rollen haben, auf denen Sie bewegt werden können. Gerade bei ausladenden großen Schirmen, sind solche Sockel sehr wichtig, um sie windfest zu machen.

Eine gute Alternative sind Knick-Schirme, bei denen man die Neigung des Schirms dem Sonnenverlauf anpassen kann. Bei Ampel- und Hängeschirmen ist der Schirmständer außerhalb des Blickfeldes und nicht direkt unter dem Schirm, sodass man sich darunter besser bewegen kann und das schattige Plätzchen offener wirkt. Halb-Schirme sind eine gute Lösung für kleinere Terrassen oder einen Balkon.

6. Tipp: Terrassenüberdachung bei Renovierung beachten

Schließlich können Sie sich auch noch für eine feste Überdachung entscheiden und Ihre Terrasse nicht nur vor Sonne, sondern auch vor Sommergewittern schützen.

Eine fest installierte Terrassenüberdachung ist natürlich deutlich stabiler, robuster und witterungsresistenter. In Baumärkten gibt es fertige Bausätze, mit denen Sie Ihre Terrassenüberdachung sogar günstig selber bauen können.

Dabei haben Sie die Wahl zwischen Terrassenüberdachungen aus Holz, Kunststoff, Glas oder Metall. Beachten Sie bei der Entscheidung unbedingt, dass das Material mit dem Haus und dem Stil Ihrer Terrasse harmoniert. Holz verleiht Ihrer Terrasse gemütlichen rustikalen Charme, muss aber gepflegt werden. Kunststoff ist zwar günstig und dabei trotzdem robust, kann aber schnell verwittert aussehen. Metall ist teuer, wirkt aber auch luxuriöser und hochwertiger. Es gibt der Terrasse eher das coole Design-Flair. Glasdachsysteme aus witterungsbeständigem Aluminium können gut mit einer Markise kombiniert und ergänzt werden.

Besonders schön ist eine offene Pergola. Zugegeben, sie schützt nicht optimal vor Sonne und kaum vor Regen, aber sie kann mit Hänge und Kletterpflanzen begrünt werden, die schließlich als natürlicher Schutz vor Hitze, Wind und Blicken zum Einsatz kommen.

7. Tipp: Terrasse renovieren – Nicht ohne Sichtschutz

Sie wollen Ihre frisch renovierte Terrasse mit Freunden und Familie einweihen? Da können Sie keine neidischen Blicke der Nachbarn gebrauchen! Um den Sommer in vollen Zügen genießen zu können, denken Sie neben Sonne und Regen auch an einen Sichtschutz.  Dafür gibt es inzwischen sehr charmante und vor allem stylische Lösungen, die nicht danach aussehen, als würden Sie sich abschotten wollen.

Im Schnitt reicht eine Höhe von 170 cm bis 190 cm, um Ihnen die nötige Privatsphäre zu geben. Überlegen Sie sich zunächst was Sie brauchen: Soll Ihr Sichtschutz zusätzlich auch vor Wind schützen? Soll er dauerhaft und fest montiert sein, oder möchten Sie ein verstellbares Modell? Welcher Look passt zu Ihrer Terrasse?

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Zaun und Wand. Wobei beide Sichtschutz bieten, der Zaun aber nicht gleichzeitig ein Windschutz sein kann. Schließlich müssen Sie sich nur noch für ein passendes Material entscheiden. Optisch passend zu Ihrem neu verlegten Terrassenboden, aber auch Ihrem Zweck und Ihren Ansprüchen entsprechend.

8. Tipp: Stimmungsvolle Beleuchtung der Terrasse

Klar, Kerzen und Windlichter sind in Sachen Romantik kaum zu übertreffen. Aber sie sind nicht immer die praktischste Lösung, wenn es darum geht genügend Licht für eine große Runde zu spenden oder wenn Windstöße sie immer wieder auslöschen.

Welche Alternativen gibt es, um die ganze Terrasse ausreichend aber trotzdem stimmungsvoll zu beleuchten?

Die Auswahl ist groß und reicht von Außensteh- oder Außenwandleuchten zu festen Außenlaternen, Außenstrahlern, Bodeneinbauleuchten, sogar bis zu Kandelabern und Lichterketten, Mast- oder Pollerleuchten und schließlich sogar Unterwasserleuchten. Sie können solarbetrieben, zusätzlich mit Steckdosen für Gartengeräte versehen sein oder mit Bewegungsmeldern.

Wichtig ist bei der Wahl – neben Design, Stil und Look – auch die IP-Schutzart. Diese gibt an, wie gut die Lampe gegen Witterungsbedingungen und Berührungen durch Fremdkörper geschützt ist. Je nach Position Ihrer Leuchte sollten Sie den Wert unbedingt berücksichtigen. Während es in Wohnräumen oft zu hart wirkt, profitiert der Außenbereich von neutralweißem (3.300 bis 5.300 Kelvin) oder sogar tageslichtweißem (> 5.300 Kelvin) Licht. Achten Sie außerdem darauf, dass Sie die Helligkeit und Power Ihrer Lampe an die Größe der Terrasse anpassen, sodass die ganze Fläche beleuchtet wird.

9. Tipp: Bei der Terrassengestaltung Farbakzente setzen

Natürliche Farben von Sandgrau und Steinschwarz, über Moosgrün und warmen Holztönen, bis zu cremigem Weiß beherrschen die meisten Terrassen immer noch. Denn der Natural Look fügt sich in die grüne Umgebung nahtlos ein. Grau, Schwarz und Weiß wirken super edel. Grün- und Braun-Schattierungen wirken behaglich. Doch im letzten Sommer haben immer mehr Knallfarben die Terrassentrends aufgemischt und Trendforscher rechnen mit einer anhaltenden Bewegung hin zu mehr Farbe.

Zum Beispiel sonnige Akzente in Gelb, die Fröhlichkeit und Selbstbewusstsein ausstrahlen. Das satte warme Gelb wird sogar mit Bonbonfarben wie Babyblau und Rosa kombiniert. Experten sprechen dann vom Tommy- und Annika-Look. Vielleicht wird Ihre Terrasse zur nächsten Villa Kunterbunt!

Selbst wenn dieser bunte Mix nicht Ihrem Stil entspricht, zeigen Sie Mut zu Farbe und Mustern! Besonders stylisch wirken draußen Textilien im trendigen Tropical- oder Dschungel-Druck. Spielen Sie mit Palmenprints oder Tiermustern. Mixen Sie verschiedene Ethnomuster in sanften Erdtönen. Oder setzen Sie auf verschiedene Blauakzente, um einen maritimen Look zu schaffen. Warme Terrakottatöne hingegen erzeugen eine mediterrane Stimmung.

Gerade mit Kissen oder Polsterbezügen für Ihre Gartenmöbel können Sie die Atmosphäre und den Stil Ihrer Outdooroase lenken und unterstreichen. Platzieren Sie einen bunten Outdoorteppich unter dem Esstisch um mit freundlichen Farben ein gemütliches Ambiente zu schaffen. Hängen Sie eine Hängematte in kräftigen Farben auf. Sie wird zum absoluten unangefochtenen Eyecatcher auf der Terrasse – und zum Lieblingsplätzchen sowieso!

10. Tipp Einrichtung der Terrasse nach Renovierung

Sie haben Ihren Terrassenboden renoviert, das Dach saniert, einen Sichtschutz aufgebaut, einen Sonnenschutz installiert und nun haben Sie sich den schönsten Teil des Projekts „Terrasse renovieren“ verdient: Möbel und Deko shoppen.

Je nach Stilrichtung können Sie sich nun austoben. Suchen Sie sich zunächst das Herzstück der Terrasse aus. Wird ein Esstisch das Geschehen dort beherrschen? Oder wollen Sie lieber in ein gemütliches Outdoorsofa investieren? Vielleicht haben Sie sogar Platz für beides!

Moderne Terrassenmöbel stehen ihren Indoor-Verwandten in Sachen Qualität und Design in nichts mehr nach. Trotzdem sollten Sie vorab überlegen, auf welches Material Sie setzen wollen:

  • Polyrattan hat sich für das Wohnzimmer unter freiem Himmel etabliert. Die hochwertigen Synthetikfasern sind wind- und wetterfest, bleichen nicht aus, halten Feuchtigkeit stand und können auch einfach mit dem Gartenschlauch gereinigt werden.
  • Holz ist und bleibt, vollkommen zurecht, ein bewährter Klassiker unter den Garten und Terrassenmöbeln. Allerdings wird es immer mehr mit Synthetik-Flechtwerk, Edelstahl oder Aluminium kombiniert. Lange haben sich auch Terrassenmöbel aus Tropenhölzern im Trend gehalten, doch regionale Hölzer werden immer beliebter. Sie sind zwar etwas pflegeaufwendiger, können aber vorbehandelt werden und haben eine besser Umweltbilanz.
  • Aluminiummöbel punkten mit ihrer Leichtigkeit, der unkomplizierten Pflege und ihrer Wandelbarkeit. Von matt lackierten, schwarzen Stücken, die clean und schick wirken, bis zu fröhlichen Modellen in bunten Sommerfarben, haben Sie die Qual der Wahl.

Was auf jeden Fall unabhängig von Stil und Material einen Platz auf Ihrer Terrasse finden sollte:

  • Eine gemütliche Lounge-Area
  • Ein Esstisch mit passenden Stühlen
  • Ein Grill, egal ob riesig oder winzig, Sie werden Ihn nutzen
  • Eine Hängematte
  • Viele Kissen und Decken überall
  • Laternen, Windlichter und Lichterketten
  • Kleine Dekorelemete wie Blumentöpfe, Vasen oder Figuren
  • Pflanzen, im Topf direkt auf der Terrasse

Wir hoffen unsere Infos über das Thema Terrasse renovieren haben Ihnen weitergeholfen. Entdecken Sie doch gerne auch unsere weiteren Artikel zum Thema “Terrassengestaltung“. Sie wollen Möbel für Ihre Terrasse kaufen? Melden Sie sich gerne für unseren Newsletter an und erhalten Sie immer eine E-Mail zu den neuesten Sales rund um Einrichtung!