Interior Sales bis zu -70% entdecken!

Regal mit Lebensmitteln in Vorratsbehältern

Eine Speisekammer ist zur Aufbewahrung von Lebensmitteln und Küchengeräten ideal. Ein sehr nützlicher Raum – wenn man ihn richtig einrichtet. Egal ob in der Küche, im Hauswirtschaftsraum oder als extra Zimmerchen: Was Sie beim Speisekammer Einrichten beachten sollten und was alles hineingehört, erfahren Sie in unserem Guide. Lassen Sie sich von den hilfreichen Tipps und Ideen unserer Interior-Experten inspirieren! So macht Ordnung mit Sicherheit Spaß.

Vorab: Das sollten Sie bei der Planung beachten

Ein Raum bleibt übrig, den Sie zur Vorratskammer umfunktionieren könnten? Glückwunsch! Bevor Sie diesen als Speisekammer einrichten, sollten Sie jedoch einige Faktoren überprüfen. Sonst könnte ein böses Erwachen folgen: Die Tür lässt sich nicht öffnen, versperrt den Zugang zum Regal oder der Stauraum ist insgesamt zu klein.

  • Raum: Achten Sie bei der Wahl des Raumes auf dessen Verortung im Haus. Bestenfalls befindet sich dieser in der Nähe der Küche. Für gewöhnlich ist er klein, sollte aber für Regale & Co. einen einfachen Zugang Platz bieten. Reichen die Regale bis unter die Decke, sollte eine Leiter bereitstehen.
  • Tür: Da es sich bei der Speisekammer ohnehin um einen kleinen Raum handelt, sollte die Tür nicht zusätzlich Platz rauben. Ideal ist eine Schiebetür oder eine Tür, die nach außen, nicht nach innen öffnet.
  • Beleuchtung: Die Vorratskammer ist meist fensterlos – umso wichtiger ist daher die Beleuchtung. Installieren Sie am besten Spots oder Strahler, die Sie flexibel ausrichten können. Der Schalter sollte sich in Türnähe befinden, damit Sie nicht lange im Dunkeln tappen.
  • Belüftung & Entfeuchtung: Damit Ihre Nahrungsmittel lange halten, sind die richtige Temperatur und Luftfeuchtigkeit ausschlaggebend. Haben Sie keine Möglichkeit für eine natürliche Lüftung, ist ein Gerät, das die Luftschichten durchmischt und so die Temperatur ausgleicht, notwendig. Wer mit hoher Luftfeuchtigkeit kämpft, kann mit einem elektrischen Entfeuchter nachhelfen. In beiden Fällen ist aber der Rat eines Experten keineswegs falsch.

Speisekammer einrichten: Tipps für Ihren Vorratsschrank

Statten Sie Ihre Vorratskammer aus: Mit den richtigen Behältern, Regalen und Lebensmitteln. Welchen Schrank sollten Sie aufstellen, damit alles Notwendige griffbereit ist? Welche Behälter konservieren welche Nahrungsmittel? Lesen Sie selbst!

Regale

Die perfekte Ausstellungsfläche für gut sortierte Vorräte: Praktische wie schöne Regalsysteme. Mit raumhohen Regalen nutzen Sie die kleine Fläche zur Lagerung bestmöglich aus. Bietet die Speisekammer dafür Platz, statten Sie Schränke mit einer fest installierten Leiter aus. Reicht er nicht aus, stellen Sie eine faltbare Trittleiter bereit. Damit Sie diese nicht umsonst aufstellen, sind Regalböden aus Glas ideal. Diese lassen sofort erkennen, was sich darauf befindet.

Für Lebensmittel und Kleinteiliges sind stufenförmige Regale ohne tiefe Regalböden ideal. Dadurch können Sie die Nahrungsmittel auf einen Blick finden, ohne vorgelagerte Päckchen anheben zu müssen. Für elektronische Geräte wie Mikrowelle und Standmixer benötigen Sie hingegen ein Regal mit tiefer Abstellfläche und ausreichender Tragkraft. Stabil sind auch Möbel aus Sperrholz, hochwertiger sehen Modelle aus Massivholz und Metall aus.

Tipp: Berücksichtigen Sie beim Speisekammer Einrichten die verfügbare Fläche sowie Dachschrägen. Um diese auszunutzen, kombinieren Sie verschiedene Regalarten und –höhen miteinander. Das tiefere Regal kommt unter die Dachschräge, das raumhohe schließt sich daneben an.


Vorratsbehälter

Trennen Sie Gebrauchsgegenstände und Lebensmittel. Unterscheiden Sie bei Letzteren, welche direkt eingelagert werden können oder umgefüllt werden müssen. Zur ersten Kategorie zählen Konserven, aber auch Haferflocken, Nüsse sowie haltbare Milch. Erst, wenn diese geöffnet wurden, müssen Sie diese in luftdichte Behälter umfüllen. Frische Nahrungsmittel wie Obst und Gemüse verstauen Sie in durchbrochenen Körben und Lebensmittelkisten. Lagern Sie darin im untersten Fach Kartoffeln, keimen diese langsamer.

Praktisch und ästhetisch: Gläserne Behälter für Zucker, Müsli und vieles mehr. Das sieht modern aus und Sie erkennen den Inhalt sofort. Wem das nicht reicht: Beschriften Sie das Behältnis oder basteln Sie mit Schnur und Karton ein Etikett.

Tipp: Besonders cool sind schwarze Aufbewahrungsdosen aus Keramik. Feminin hingegen sehen Aufbewahrungsgläser mit Deckel in Roségold oder pfirsichfarbenem Glas aus. Wer hat gesagt, dass man in der Speisekammer auf Stil verzichten muss? Puristen werden diesen klassische, transparente Einmachgläsern vorziehen. Und sie auf ebenso minimalistischen Stand- und Wandregalen ausstellen: Funktion steht hier an erster Stelle.


Freie Wandflächen nutzen

Dekorieren Sie freie Wandflächen mit einer Vorratsliste, die vorhandene und benötigte Vorräte aufzeigt. Diese inspiriert Sie zu einem Gericht oder ergänzt die nächste Einkaufsliste. Daneben können auch Familienkalender, Kochschürzen und Topflappen aufgehängt werden.

Weinliebhaber nutzen freie Wände zur Weinlagerung – in einem schicken Weinregal. Möchten Sie den Platz darunter anderweitig nutzen, wählen Sie ein Metallregal mit Wandaufhängung. Die Metallstruktur wirkt luftig und verleiht dem Vorratsschrank einen Industrial Design Charme! Alternativ stellen Sie ein Weinregal mit Ablagefläche auf – darauf können Sie die guten Tropfen gleich dekantieren.

Tipp: Wie wäre es mit einem Multitalent? Ein Weinregal, das nicht nur die besten Tropfen, sondern auch die schönsten Gläser zur Schau stellt?


Diese Lebensmittel gehören in die Speisekammer

Die Klassiker im Vorratsschrank sind Trockenprodukte wie Zucker und Mehl, aber auch frische Lebensmittel wie Gemüse und Obst. Das betrifft allerdings nur Nahrungsmittel, die nicht gekühlt werden müssen. So sind Äpfel, Birnen oder Zwiebeln perfekt in der Speisekammer aufgehoben. Erdbeeren, Kiwis oder Karotten sollten Sie lieber im Kühlschrank lagern.

Damit Sie jederzeit ein Gericht zaubern können, sollte Ihr Vorratsschrank aber vor allem mit den Basics ausgestattet sein. Dazu zählen Gewürze, Salz, Zucker und Öl, die sowohl beim Backen als auch beim Kochen zum Einsatz kommen. Mit Hülsenfrüchten, Getreideprodukten wie Nudeln und Reis, oder Kartoffeln lassen sich beliebte Gerichte kochen. Und für das schnelle Frühstück sind Haferflocken und haltbare Milch wichtige Zutaten.

Überlegen Sie vorab, welche Nahrungsmittel in Ihrer Küche oft Verwendung finden und stocken Sie den Vorrat regelmäßig auf. Backzutaten wie Mehl, Eier sowie Kakao dürfen für den Nachtisch nicht fehlen. Ebenfalls unerlässlich für süße Früchtchen: Eingemachtes wie Marmeladen, Chutneys und Gelees.

Lebensmittel sortieren

Bewahren Sie Nahrungsmittel und Gebrauchsgegenstände wie Küchengeräte in verschiedenen Fächern auf. Was Sie oft verwenden, sollte der Tür gegenüberliegend und auf Augenhöhe platziert werden. Sortieren Sie die Speisekammer außerdem nach Bereichen: Snacks, Kochen und Backen. Ordnen Sie diese so ein, dass verderbliche Produkte und solche mit nahem Verfallsdatum nicht übersehen werden. Getränke sollten Sie aufgrund des Gewichtes unten aufstellen, Küchenutensilien und –geräte separat.

Unsere Top Tipps zum Speisekammer Einrichten im Überblick

  • Tipp 1: Führen Sie beim Organisieren Ihres Vorratsschrank am besten eine Liste, mit Dingen, die Sie schon haben und Dingen, die Sie noch benötigen. Im Anschluss können Sie sich anhand der Liste überlegen, was Sie mit diesen Zutaten in dieser Woche kochen können. So lässt sich alles rechtzeitig aufbrauchen und Sie vergessen nichts!
  • Tipp 2: Lagern Sie die Dinge, die Sie häufig zum Kochen und Backen benötigen, in greifbarer Nähe. Das erspart nerviges Suchen und sorgt auch für mehr Ordnung in Ihrer Kammer.
  • Tipp 3: Stellen Sie Nahrungsmittel mit späterem Verfallsdatum nach hinten. Dadurch fallen bald abgelaufene ins Auge. Gut für Ihren Geldbeutel und die Umwelt!
  • Tipp 4: Wählen Sie für Ihre Vorratsbehälter immer welche aus, die “lebensmittelecht” sind. Diese wirken sich in keiner Weise gesundheitsgefährdend auf die Lebensmittel aus oder verändern den Geschmack oder das Aroma der Nahrungsmittel.
  • Tipp 5: Regelmäßiges Ausmisten und Reinigen ist hier absolutes Muss! Denn auch in verschlossenen Behältern können sich ab und zu kleine Ungeziefer einnisten. Außerdem wirkt das Gesamtbild auch um eine große Spur ordentlicher, wenn keine Krümel, Zwiebelschalen & Co. herumliegen.

P.S.: Erfahren Sie außerdem alles über die richtige Organisation im Vorratsschrank und wie man am besten einen Notvorrat anlegt!