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Feng Shui Regeln Yin Yang

Feng Shui entwickelte sich vor über 3000 Jahren in China. Die Harmonielehre entstand dabei aus der Naturphilosophie und ist heutzutage Teil der traditionellen chinesischen Medizin. Sie soll zu mehr Wohlbefinden führen. Wörtlich übersetzt bedeutet Feng Shui „Wind“ und „Wasser“. Mit den Feng Shui Regeln wird der Lebensraum so gestaltet, dass die Lebensenergie Chi optimal fließen kann. Weitere Konzepte wie das Yin und Yang, die fünf Element und das Bagua spielen ebenfalls eine Rolle. Hier erhalten Sie einen Überblick zu den Feng Shui Grundregeln und erfahren, wie Sie sie für die Wohnungseinrichtung nutzen. Lassen Sie sich also inspirieren – mit unseren Tipps zum harmonischer Wohnen!

Das Chi, Yin & Yang, die 5 Elemente und das Bagua als Teil der Feng Shui Regeln

Mittlerweile haben sich verschiedene Richtungen des Feng Shui etabliert. Die grundlegenden Prinzipien der Feng Shui Lehre sind jedoch bei allen Formen gleich. Auf ihnen basieren die Feng Shui Regeln.

Das Chi im Feng Shui

Chi bezeichnet die Lebensenergie, die in allen Dingen vorhanden ist. Im Feng Shui gilt: Nur wenn das Chi ungehindert fließt, ist ein Leben in Harmonie und ohne Störungen möglich. Bei der Einrichtung einer Wohnung oder eines Hauses ist dies durch ein ausgewogenes Verhältnis von Formen, Farben und Materialien möglich. Das fördert dann positive Energien.


Yin & Yang

Yin und Yang sind die beiden Pole, zwischen denen sich das Chi bewegt. Das Yang steht für Aktivität und Härte, während das Yin Ruhe und Weichheit symbolisiert. Wer das Yin & Yang-Prinzip bei dem Einrichten anwendet, achtet auf eine gute Balance. Das bezieht sich vor allem auf geschwungene und geradlinige Formen sowie harte und weiche Materialien.


Die fünf Elemente

Die fünf Elemente im Feng Shui sind Wasser, Feuer, Erde, Holz und Metall. Alle Elemente stehen in einem dynamischen Austausch miteinander und beeinflussen sich gegenseitig. Den Elementen und Übergangszuständen sind Farben, Formen, Materialien sowie Himmelsrichtungen zugeordnet. In einer harmonischen Einrichtung sollen alle Komponenten vorkommen.


Das Bagua

Das Bagua ist ein Raster, das über den Grundriss einer Wohnung, eines Hauses oder über einzelne Zimmer gelegt wird. Die Bagua-Energiekarte besitzt neun Zonen (oder auch Lebensbereiche). Diese sind Familie, Partnerschaft, Freunde, Karriere, Kinder, Wissen, Reichtum, Ruhm und das Energiezentrum in der Mitte des Rasters. Für die Bagua-Anwendung existieren zwei Methoden, das Drei-Türen-Bagua und das Kompass-Bagua. Während beim Drei-Türen-Bagua das Raster nach dem Eingangsbereich der Wohneinheit ausgerichtet wird, orientiert sich die Ausrichtung beim Kompass-Bagua nach den Himmelsrichtungen. Hat man die entsprechenden Bereiche der Wohnung zugeordnet, kann die Ausstattung mit Formen, Farben und Materialien nach den Feng Shui Regeln erfolgen.

Feng Shui Regeln: Do’s und don’ts

  • Licht. Achten Sie auf große Fenster, die sorgen für lichtdurchflutete Räume.
  • Offene Türen und Durchgänge. Diese unterstützen einen ungestörten Energiefluss in der Wohnung oder im Haus.
  • Verdorbenes oder kaputte Gegenstände. All dies sollte aus dem Wohnbereich entfernt werden, um den Geist vor negativen Assoziationen zu bewahren.
  • Pflanzen. Um den Wohnbereich zu beleben, helfen Grünpflanzen und Blumen – vor allem vor den Fenstern. Mehr dazu hier: Feng Shui Pflanzen.
  • Trennung verschiedener Lebensbereiche. Arbeits- und Wohnbereich sollten voneinander getrennt liegen. Die Unterteilung wird nach dem Yin & Yang-Prinzip mit entsprechenden Farben und Formen unterstützt.
  • Sauberkeit und Ordnung. Eine aufgeräumte und saubere Wohnlandschaft sorgt für innere Ruhe und Ausgeglichenheit.
  • Räume und Möbel richtig einsetzen und ausrichten. Mit dem Bagua-Prinzip bzw. dem Luo Pan-Kompass können Sie die Räume den einzelnen Lebensbereichen zuordnen und entsprechend ausstatten.
  • Geschwungene Formen und organische Materialien. Abgerundete Formen und natürliche Materialien sorgen für einen Ausgleich zu kantigen und harten Möbeln.
  • Dekoration. Hübsche Dekoration, die sich nach den Jahreszeiten richtet, sorgt für mehr Wohlfühlen. Positive Wandbilder (z. B. Pflanzen- oder Naturbilder) sind besonders willkommen. Ordnen Sie Dinge paarweise an, wirkt sich das positiv auf die Bereiche Partnerschaft und das Liebesleben aus.
  • Spiegel. Diese helfen dem Energiefluss. Kleine Räume können mit Spiegeln größer erscheinen. Allerdings sollten sie nie gegenüber einer Tür angebracht werden, da die Energie, die in den Raum gelangt, sonst sofort zurückgeworfen wird. Mehr dazu hier: Feng Shui Spiegel.
  • Wasserelemente. Für den richtigen „Flow“ des Chi sind Wasserelemente wichtig. Aquarien, Zimmerbrunnen, Wasserschalen, blaue Farben oder welligen Formen unterstützen das Element.
  • Düfte. Diese betonen die verschiedenen Lebensbereiche. Im Arbeitsbereich helfen anregende Düfte, während im Wohnbereich warme und weiche Düfte für Ausgeglichenheit und Ruhe sorgen.
  • Raummitte betonen. Das Zentrum eines Raums ist im Feng Shui das Zentrum der Energie. Weniger ist mehr: Möbel sollten hier nicht stehen.

Feng Shui Regeln für Farben

Die Farben im Feng Shui unterstützen die verschiedenen Lebensbereiche. Farben beeinflussen die Stimmung und Wahrnehmung eines Raumes. Sie regen den Geist an oder lassen ihn zur Ruhe kommen. Gelb- und Orangetöne eignen sich für das Energiezentrum des Wohnbereichs. Den anderen Bagua-Lebensbereichen werden folgende Farben zugeordnet:

  • Karriere: Blautöne
  • Partnerschaft: Gelbtöne, Weiß und Rosé
  • Reichtum: Grün- und Rottöne
  • Hilfreiche Freunde: Grau- und Silbertöne, Weiß und Gold
  • Wissen: Grüntöne mit roten Akzenten, Gelb- und Brauntöne
  • Ruhm: Rot, Rottöne

Die Lebensbereiche Kinder und Familie werden nach Feng Shui Regeln eher mit Gegenständen statt mit Farben gefördert. Nach dem Yin & Yang-Prinzip gilt: Anregende Farben sind für den Arbeitsbereich gut geeignet, gedeckte und warme Farben für den Ruhe- und Wohnbereich. Mehr über Feng Shui Farben erfahren Sie in unserem Artikel dazu!

Regeln für verschiedene Räume

In den einzelnen Räumen sollten Sie verschiedene Aspekte beachten. Hier finden Sie Tipps für Ihr Zuhause, von Raum zu Raum:  

Das Schlafzimmer als Ruhezone sollte sanfte Farben enthalten. Das Bett steht dabei am besten mit dem Kopfteil zur Wand, nicht zwischen Tür und Fenster. Spiegel und Elektrosmog gehören nicht ins Schlafzimmer, denn sie behindern den Schlaf.

Damit die Energie den Wohnbereich nicht gleich wieder verlässt, stellt man das Sofa im Wohnzimmer idealerweise von den Türen abgewandt auf. Ecken und Winkel werden zudem mit Grünpflanzen bestückt oder durch Lampen gut ausgeleuchtet.

Für das Arbeitszimmer oder Büro gilt: Der Schreibtisch wird seitlich zum Fenster positioniert. Denn das unterstützt den Energiefluss und fördert die Konzentration. Mit dem Rücken zur Wand zu sitzen mit der Tür im Blick sorgt für mehr Ruhe.

Das Kinderzimmer sollte nach Feng Shui in drei Zonen unterteilt werden. Und zwar eine aktive Zone zum Spielen, eine semi-aktive Zone zum Lernen und eine Ruhezone zum Schlafen. Helle Töne oder Pastellfarben eignen sich für Kinderzimmer gut.

In einer Feng Shui Küche sollen Herd und Spüle nicht direkt nebeneinander liegen. Somit trennen Sie die Elemente Feuer und Wasser voneinander. Ein Gasherd ist empfehlenswert, da Induktionsherde starke Magnetfelder erzeugen.

Im Eingangsbereich oder Flur tritt die Energie in den Wohnbereich ein, daher sollte er möglichst hell und ablenkungsfrei sein.

Für das Badezimmer gilt: Der Fluss des Wassers darf nicht blockiert werden. Leitungen und Rohre müssen zudem gut gepflegt und Toilettendeckel und Türen sollten immer geschlossen werden.

Im Garten fördert man den Chi-Fluss durch geschwungene Wege, fließende Übergänge und Ruheplätze. Schneiden Sie wuchernde Pflanzen regelmäßig zurück.

Lese-Tipps: Lesen Sie mehr über die einzelnen Räume in unseren Artikeln:

Eine Übersicht unserer Artikel finden Sie in der Kategorie “Nach Feng Shui Einrichten“.


Wir hoffen, wir konnten Sie inspirieren und Ihnen zu mehr Harmonie im Zuhause verhelfen! Ihr Westwing Team!