Familienportraits an Weihnachten

Familienportraits an Weihnachten

 

Mit dem Westwing-Adventskalender erwartet Sie jeden Tag eine kleine Überraschung: Wir versüßen Ihnen die Vorweihnachtszeit mit zauberhaften Do-it-yourself-Ideen, wunderschönen Inspirationen, köstlichen Rezepten und Tipps rund um das Thema Weihnachten. Merry Christmas!

Was wäre Weihnachten ohne Erinnerungsfotos? Westwing-Fotograf Jan Pilarski verrät einfache Tipps und Tricks für Fotografen und Fotografierte! So gelingen Ihnen perfekte Aufnahmen an den Feiertagen!

Familienportraits

Sie fotografieren?

Vorbereitung:
Die richtige Vorbereitung erleichtert einiges! Gerade an Weihnachten und während der Feiertage fotografiert man überdurchschnittlich viel. Aber nur Ihre Kamera einpacken reicht nicht! Denken Sie außerdem an mehrere Speicherkarten, ein Stativ, falls vorhanden, den aufgeladenen Akku, ein Ladegerät oder mehrere Batterien.

Schnell und einfach:
Stellen Sie vorab bei Ihrer Digitalkamera den speziellen Portraitmodus ein! Dieser aktiviert die Gesichtserkennung und hebt Hauttöne hervor. Damit gelingen die Bilder garantiert besser! Auch ein Stativ ist eigentlich unverzichtbar, denn es hilft, dass Ihre Fotos nicht verwackeln.

Hintergrund:
Achten Sie bei Ihren Aufnahmen auch darauf, dass der Hintergrund nicht zu dominant oder zu unruhig wirkt und somit von den Personen ablenkt.

Licht:
Achten Sie auf gute Lichtverhältnisse und fotografieren Sie nicht gegen das Licht, wie z.B. gegen eine Fensterfront. Wenn Sie das Blitzlicht aktivieren, versuchen Sie, indirekt zu blitzen, indem Sie den Flash auf die (weiße) Decke oder Wand richten.

Brennweite und Schärfe:
Wichtig ist außerdem, dass die Brennweite am besten zwischen 50-100mm liegt. Das Arbeiten mit einer geringen Tiefenschärfe bzw. weit geöffneter Blende ist bei vielen Porträts zudem wünschenswert. Guter Anhaltspunkt: Stellen Sie die Kamera so ein, dass die Augen Ihres Models scharf sind.

Sie werden fotografiert?

Kleidung und Make-up:
Tragen Sie Farben, die Ihnen schmeicheln und verzichten Sie auf wilde Muster, Streifen oder Karos, denn das lenkt von Ihnen ab. Achten Sie außerdem darauf, dass Ihre Kleidung gebügelt ist und glatt gestrichen – sonst kann es sein, dass Ihre Klamotten einige Pfunde hinzu mogeln, wo eigentlich gar keine sind! Pudern Sie sich noch kurz vorher ab – so vermeiden Sie ein glänzendes Gesicht. Und denken Sie immer daran: Meistens werden Familienfotos in der Gruppe am Ende des Abends gemacht! Falsch! Trommeln Sie gleich alle Familienmitglieder oder Freunde am Anfang zusammen. Make-up und Haare sitzen noch, Klamotten sind sauber und keiner ist müde!

Die richtige Position:
Wenn Sie im Sitzen fotografiert werden: Am besten mit leicht gedrehtem, aufrechtem Oberkörper auf einem Stuhl, den Kopf zum Fotografen und seiner Kamera gewandt. Diese Pose ist vorteilhafter, als frontal zur Kamera zu sitzen: Durch die Drehung des Halses ist dieser etwas gestreckt, wodurch sich ein leichtes Doppelkinn kaschieren lässt.

Wenn Sie dabei stehen: Richten Sie sich auf, nehmen Sie Ihre Schultern zurück und achten Sie auf einen aufmerksamen Blick.

Passen Sie außerdem darauf auf, dass die Linse des Fotografen „über“ Ihnen ist und sie nicht hinunter blicken müssen, um in die Kamera zu sehen.

Foto: Getty Images/Tina Lee Studio

Teresa Mayer

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