Zu Besuch beim Schmucklabel Gemshine

Gemshine Team
Gemshine Showroom
Büste Gemshine
Blätter Gemshine
versilberte Blätter Gemshine
Gemshine Perlen
Gemshine Perlen Ohrringe
Gemshine Ohrringe blau
Gemshine Schmuck
Gemshine Handwerk
Gemshine Büsten Schmuck

Schnelles Spanisch klingt durch den lichtdurchfluteten Altbau mit langem Flur und hellem Parkett. Maria A. Marinas, Geschäftsführerin, und Esther Pena Rubio, die Marketingleiterin des Schmucklabels Gemshine, haben sich hier ein kleines Stück Spanien mitten nach Schwabing geholt. Mit ihrem fünfköpfigen Team, das aus Spanien, Kolumbien, Mexiko und Peru stammt, haben sie in den Räumlichkeiten in Schwabing einen stilvollen Hybrid aus Showroom und einer kleinen Werkstatt geschaffen. Im hellen Flur des Showrooms sind Büsten auf kleinen, schlichten Designertischen mit Goldketten von Gemshine ausgestellt. „Wie man seine Lieblingskette geschickt drapiert? Auf einer tollen Büste wird sie glatt zum kleinen Kunstwerk auf jeder Kommode“, finden Esther und Maria. Das Besondere des Schmucklabels Gemshine: „Wir arbeiten mit Naturmaterialien wie Edelsteinen, Edelmetallen und Blättern. Wir verwenden nur echte Metalle und alles ist handgemacht“, erzählt Esther. Zu den Bestsellern ihrer Linie gehören auch die galvanisierten Blätter aus der Leaves-Kollektion, die als Ohrringe oder Anhänger erhältlich sind. Hier werden die Blätter von Bäumen und Blumen wie Rose, Hibiskus oder Eiche getrocknet, mit einer metallischen Farbe bepinselt und anschließend mit Gold oder Silber überzogen. Gemshine ist außerdem bekannt für ihre zarten, klassischen Entwürfe von Ohrringen, Armbändern und Ketten mit facettierten Steinen in unzähligen Farbtönen. Von Maria A. Marinas bereits im Jahr 2000 in England gegründet, ist Gemshine heute in München und Madrid zu Hause. Die Entwürfe des Labels werden bisher nur online verkauft. „Ich fand damals, dass das Internet sich hervorragend dazu eignet, um kleinere Luxusprodukte zu verkaufen“, so Maria. Im Jahr 2005 zog sie von England nach München und führte Gemshine hier weiter. Gemeinsam mit ihrer Kollegin Marcela Hoyos, Logistik- und Produktionsleiterin, entwerfen Maria und Esther, beide aus Madrid stammend, die Schmuckstücke. Sie lernten sich über gemeinsame Freunde in München kennen. Beide haben BWL studiert und bereits unter anderem für Goldman Sachs und Siemens gearbeitet. Sie belegten Kurse in Diamantik in Antwerpen und setzten sich intensiv mit Trends auseinander. „Wir sehen uns als Geschäftsfrauen, die sehr sensibel auf Trends und auch auf unsere Kunden eingehen und dadurch etwas Wunderbares kreieren“, so Maria. Alle Schmuckstücke werden in Europa in Handarbeit hergestellt. „In einer kleinen Produktionsstätte in Madrid lassen wir unsere Designs vorfertigen. Dort arbeiten nur fünf Leute in der Werkstatt und jeder der Arbeiter übernimmt sozusagen ein Spezialgebiet im Herstellungsprozess. In München werden anschließend die Feinheiten gemacht. Die Schmuckstücke werden hier von unseren zwei Mitarbeiterinnen in Handarbeit zusammengefügt und fertiggestellt“, erzählt Maria. „Wir Spanier blicken auf eine lange Tradition von filigranem Kunsthandwerk zurück und haben ein ganz besonderes Gefühl dafür“, sagt Esther. „Deshalb vertrauen wir auf das Können und das Talent unserer Mitarbeiter“. „Wir drei, Esther, Marcela und ich, entwerfen alle Schmuckstücke selbst und lassen uns von Trends und auch von Kunst oder der Natur inspirieren – da gibt es immer etwas Neues zu entdecken“, sagt Maria. Wie gut, dass ihr Showroom in Schwabing nicht nur als solcher fungiert, sondern auch als kleine Galerie! Verschiedene Künstler präsentieren ihre Werke für drei Monate in den Räumlichkeiten von Gemshine und lassen sie zu einer beeindruckenden Symbiose aus bildender und dekorativer Kunst verschmelzen. „Wir finden es toll, dass unser Showroom auch eine Art Plattform ist. Wir verkaufen manchmal mehr Kunstwerke als die Galerien selbst. Alle drei Monate werden die Werke ausgetauscht und es kommen neue Bilder.“ „Neben der Kunst lassen wir uns auch immer von den Wünschen unserer Kunden inspirieren. Unsere galvanisierten Eichenblätter gehen zum Beispiel auf die Idee einer Kundin zurück. Wir hören Menschen zu, die unseren Schmuck tragen und mögen, achten sehr genau auf ihre Bedürfnisse und Vorschläge und perfektionieren sie dann“, erzählt Maria. Die galvanisierten Blätter als Ohrringe oder Anhänger sind wahre Hingucker. „Nicht alle Blätter eignen sich dazu, sie müssen eine bestimmte Größe und ein bestimmtes Gewicht haben. Sie werden erst getrocknet, dann vorsichtig mit einer metallischen Farbe bepinselt und anschließend mit Gelb-, Rotgold oder Silber galvanisiert“, beschreibt Maria den aufwändigen Prozess. Obwohl der Showroom kein Shop ist, kommen hier auch Kunden mit vereinbarten Terminen vorbei. Ihre Vision für Gemshine? „Demnächst soll es unsere Entwürfe nicht mehr nur exklusiv online geben, sondern auch im Handel angeboten werden. Außerdem planen wir öfter regelmäßige wechselnde Kollektionen.“ Haben sie selbst Favoriten aus ihrer Kollektionen? „Wir haben keine Lieblingsstücke aus unserer Kollektion“, lachen die beiden, „wir lieben alles und immer, wenn es neue Entwürfe gibt, tragen wir diese andauernd – bis dann endlich wieder die nächsten Designs eintreffen.“   Sie haben sich in die dezenten, klassischen Schmuckstücke von Gemshine verliebt? Dann shoppen Sie eine exklusive Auswahl ab dem 19.1. im Westwing-Sale!   Fotos: Westwing, 2014

Teresa Mayer

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