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Dein WestwingZelte-Guide

Ein Zelt bietet Schutz und Sicherheit vor der Außenwelt. Zelte machen einen Ort zum sicheren Rückzugsort, auch wenn es draußen stürmt und schneit. Aber es gibt kein Zelt, das für jeden Anlass taugt. Umso wichtiger ist es, das richtige Zelt auszuwählen.

Ob Familienfeier, Campingurlaub oder gar Arktisexpedition – ein Zelt dient immer demselben Grundbedürfnis: Einen Ort geschützt machen vor Wind und Wetter. Dass aber ein Festzelt etwas ganz anderes bietet als ein Geodät, ist klar. Deshalb gibt es hier einen kleinen Überblick über Zelte und was man beim Kauf beachten sollte.

Partyzelte

Festzelte und Pavillons sind überall da eine gute Idee, wo man eine mittlere bis große Anzahl Gäste eingeladen hat und plant, die Feier draußen stattfinden zu lassen. Mit Partyzelten kann man so nicht nur Vorkehrungen für plötzliches Schlechtwetter treffen, sondern auch bestimmte Orte kennzeichnen, wie zum Beispiel dem Empfang, die Snackbar oder die Bühne. Durch zusätzliche Deko am Zelt kann man auch gleich für eine tolle Stimmung sorgen – selbst, wenn es regnen sollte. Beim Kauf sollte man sich vorher überlegen, ob man variable Seitenwände am Zelt braucht und die Pavillons entsprechend im Boden verankern kann.

Spielzelte

Spielzelte kommen bei Kindern super an. Eigentlich scheint ein Zelt im Kinderzimmer unnötig – schließlich gibt es genug Rückzugsorte, und Gefahr von Wind und Wetter droht auch nicht. Aber Kinder lieben ihr eigenes kleines Reich! Bunte Zeltwände sorgen für eine wohlige Atmosphäre im Inneren und spezielle Themen-Zelte geben der kindlichen Fantasie tolle Anreize. In die gedimmte Kuschelhöhle kann sich das Kind zurückziehen, wenn es mit etwas klarkommen muss oder Ruhe braucht. Es kann dort ungestört träumen, spielen und sich ausruhen. Selbst, wenn es unpraktisch scheint, ein Spielzelt lässt kein Kind kalt.

Strandmuscheln

Ein besonderer Luxus sind Strandmuscheln. Wer keine Lust mehr hat auf Liegestuhl-Schleppen, Sand auf der frisch eingecremten Haut und Sonnenstich, kann sich jetzt mit diesen praktischen kleinen Halbzelten Ruhe vor dem Strandstress sichern. Am besten stellt man die geschützte Seite in Richtung des Windes, sodass man auch windgeschützt liegt. Besonders für kleine Kinder sind Strandmuscheln ideal, weil die Kleinen ein ganzer Tag am Strand oft ganz schön schlauchen kann. Einen tollen Rückzugsort vor Wind, Sonne, Sand und Betrieb bietet dann die Strandmuschel.

Camping- und Outdoor-Zelte

Wenn die Zelte auch gleich das ganze Zuhause ersetzen sollen, wie beim Reisen, sind die Ansprüche natürlich ungleich höher. Auch hier gilt: Ein Zelt für jeden Anspruch gibt es nicht. Die Zelt-Auswahl beginnt natürlich zuerst bei der Frage, ob man ein 1,2,3 oder 4-Personen-Zelt benötigt, oder sogar ein Gruppen- und Familienzelt. Weitere wichtige Faktoren sind die Wassersäule und die Stehhöhe der Zelte, das Gewicht und das Packmaß der Zelte, die Aufbauschwierigkeit und die Stabilität der Zelte bei Wind. Außerdem gibt es Extras wie ein Fenster aus durchsichtigem Plastik, einen Moskitoschutz, eine besonders gute Belüftung oder ein Vorzelt zum Schutz von Schuhen oder anderem Zubehör. Am wichtigsten ist natürlich die Art der Zelte.

Gruppen- und Familienzelte: Diese großen Zelte, in denen mehrere Personen Platz finden, gibt es in verschiedenen Formen. Beliebt sind röhrenartige Modelle, eine Art Tunnelzelt, bei denen man zwei separate Schlafkammern hat und in der Mitte ein Vorzelt zum bequemen Einstieg. Diese Zelte sind oft vergleichsweise leicht und einfach aufzubauen. Deutlich schwerer und mühsamer sind da die Tipi-artigen Gruppenzelte, bei denen eine hohe und genügend dicke und schwere Stange den Rest des beschichteten Leinentuchs hält. Diese Zelte sind dann gut geeignet, wenn man etwas länger irgendwo bleibt, damit sich der Aufbau rentiert. Wenn außerdem die ganze Gruppe beim Aufbau, Abbau und der Reinigung mithilft, ist alles halb so wild. Dafür hat man dann großzügige, schöne und stabile Zelte, in denen man gut einen Sommer wohnen kann.

Kuppelzelte: Die erste Wahl vieler Outdooreinsteiger und -profis sind diese tollen Iglu-Zelte, bei denen zwei sich überkreuzende Gestänge einen halbkugelförmigen Raum hochziehen, der dann mit einem Außen-Zelt und eventuell Heringen wind- und wetterdicht gemacht wird. Diese Zelte sind stabil, einfach aufzubauen und oft sehr leicht, können allen üblichen Anforderungen widerstehen und bieten einigermaßen Platz. Der Nachteil eines Kuppelzelts ist, dass beim Aufbau im Regen das Innenzelt nass wird, weil das Außenzelt erst nachträglich montiert wird. Wer sich darauf verlassen muss, wird von einem Kuppelzelt trotz aller Vorteile eventuell enttäuscht sein.

Tunnelzelte: Tunnelzelte bekomme ihre Form durch die parallel aufzubauenden Gestängebögen. Sie sind meist sehr einfach und superschnell auf- und abzubauen, und perfekt für alle Trekker oder Tourer, die jeden Tag ihr Zelt ab und aufbauend müssen. Sie wiegen in der Regel jedoch etwas mehr als die Kuppelzelte und sind nur dann ähnlich windstabil, wenn sie mit der schmalen Seite zum Wind aufgebaut werden. Sollte der Wind aber die Richtung ändern und auf die Breitseite blasen, sind sie etwas gefährdet. Dafür werden sie vor allem von großen Menschen als besonders angenehm empfunden, weil sich durch das steil aufragende Gestänge eine großzügige Stehhöhe ergibt.

Geodät: Geodätzelte werden die Zelte genannt, bei denen das Gestänge aus vielen kleinen Flächen eine annähernd runde Form bildet. Sie sind noch stabiler als normale Kuppelzelte und halten auch extremsten Bedingungen stand. Auch ohne Zeltnägel oder Heringe, also auf steinigem Untergrund können sie durch ihre besondere Form noch dem Sturm trotzen. Sie sind ebenfalls sehr leicht, können aber beim Aufwand etwas komplizierter sein. Aber auch da gibt es schon Abhilfe: Es gibt sie nämlich auch in aufblasbar – anstatt Gestänge gibt es Schläuche, die mit Luft gefüllt werden, was nicht nur Zeit sondern auch Gewicht spart. Einziger Nachteil: Besondere Geräumigkeit darf man von einem high-tech-Zelt nicht erwarten.

Tarp und Pop up: Diese beiden Zelt-Varianten bieten sich für den vorübergehenden oder zusätzlichen Schutz an. Während mit Tarp Planen mit oder ohne Gestänge gemeint sind, die zwischen Bäumen aufgestellt werden können, um beispielsweise den Kochplatz abzuschirmen, sind Pop Up Zelte kleine, sich von selbst aufbauende Zelte, die für jeden einen vorübergehenden Schutz bieten, der in freundlichem Klima ohne größere Anforderungen reist.

Jedes Zelt bietet Sicherheit und eine verspricht tolle Urlaubs- und Freizeiterfahrungen. Mit dem richtigen Zelt kann man viel erleben und sich auch draußen pudelwohl fühlen.

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