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Dein WestwingTrockner-Guide

Überall und jeden Tag fällt Wäsche an, das betrifft nicht nur unsere tägliche Kleidung sondern auch Heimtextilien wie Bettwäsche oder Handtücher. Gewaschen ist die Wäsche in der Regel schnell, aber oftmals wird das Trocknen zum Problem, ein Trockner ist dann in solchen Situationen Gold wert.

Wäschetrocknen kann schnell eine Belastung werden, besonders dann, wenn nicht genügend Platz für eine passende Trockenmöglichkeit vorhanden ist. Speziell im Winter oder bei schlechtem Wetter ist es auch nicht immer möglich die Wäsche draußen aufzuhängen. Ein Trockner schafft Abhilfe und lässt sich inzwischen fast überall aufstellen.

Trockner – Praktische Haushaltshelfer

Wer an Trockner denkt, dem fällt natürlich als erstes der Wäschetrockner ein, aber es gibt durchaus noch andere Trockner im Haushalt, auf die wir im Alltag keinesfalls verzichten möchten. Angefangen beim Handtrockner bis hin zum Haartrockner, erleichtern uns Trockner zu Hause oder unterwegs das Leben.

Während die Trockner für die Hände hauptsächlich in den Bädern und Toiletten in öffentlichen Gebäuden, auf Autobahnraststätten, in gastronomischen Betrieben und in Büros zum Einsatz kommen finden sich Wäschetrockner und Haartrockner in vielen privaten Haushalten. Speziell einen Haartrockner beziehungsweise Föhn hat eigentlich jeder im Schrank liegen.

Eine große Arbeitserleichterung bringt jedoch ein Trockner bei der täglichen Erledigung der Wäsche. Anstatt die nasse Wäsche erst mühsam auf eine Wäscheleine oder einen Wäschetrockner zu hängen, dann zu warten bis sie trocken ist, sie abzunehmen und dann zusammenzulegen, kann man die Wäsche einfach aus der Waschmaschine nehmen und in den Trockner stecken. Noch bequemer ist die Arbeit, wenn man einen Waschtrockner hat, der sowohl Waschen als auch Trocknen kann und somit Waschmaschinen und Trockner verbindet.

Trockner für die Wäsche – wie alles begann

Mit dem ersten elektrischen Trockner für Wäsche in Deutschland setzte das Traditionsunternehmen Miele im Jahr 1958 einen Meilenstein. Zwar waren die ersten erhältlichen Modelle vorrangig für den gewerblichen Einsatz gedacht, aber der Grundstein für den Siegeszug der Trockner in die Privathaushalte, der in den 1980er Jahren begann, war gelegt.

Welche Trockner für Wäsche gibt es?

Beim Trocknen von Wäsche muss die abgegebene Feuchtigkeit irgendwohin, das ist klar. Wird Wäsche auf einer Leine getrocknet, verdunstet die enthaltene Nässe und wird an die Raumluft abgegeben. Auch im Trockner-Inneren sammelt sich die Feuchtigkeit, die irgendwie aus dem Gerät wieder heraus muss.

Um das angesammelte Wasser im Inneren vom Trockner zu entfernen, gibt es verschiedene Möglichkeiten, nach denen sich die verschiedenen Trockner-Arten unterscheiden.

Bei einem Ablufttrockner wird die sich bildende Luftfeuchtigkeit in Form von warmer und feuchter Luft über einen Abluftschlauch an die Umgebung abgegeben. Bei dieser Variante sollte jedoch gewährleistet sein, dass die feuchte Luft direkt ins Freie geleitet werden kann, zum Beispiel über ein Fenster oder auch ein Ableitungssystem. Ist das nicht gewährleistet, wird die Luftfeuchtigkeit in dem Raum, in dem sich der Trockner befindet, zu hoch. Flusen, die sich auf der Wäsche bilden werden von einem Ablufttrockner in einem speziellen Flusensieb gesammelt, dass allerdings nach jeder Trockner-Benutzung gereinigt werden sollte, damit es nicht verstopfen kann.

Kondenstrockner sind inzwischen auf dem Vormarsch und können es in ihrer Beliebtheit durchaus mit dem Ablufttrockner aufnehmen, obwohl sie im Vergleich zu diesem einen höheren Energieverbrauch haben. Der Vorteil von dieser Art von Trockner ist, dass sie auch dort aufgestellt werden können, wo ein Ablufttrockner nicht möglich ist, da sie keinen Abluftschlauch haben und benötigen. In einem Kondenstrockner wird die aus der Wäsche verdunstende Feuchtigkeit in einen Kondensator geleitet, wo sie schlagartig abkühlt uns so zu Wasser wird, das sich in einem Auffangbehälter sammelt. Die Feuchtigkeit wird daher nicht an die Umgebung abgegeben, sondern sammelt sich im Trockner, wo der Behälter für das Kondenswasser allerdings regelmäßig geleert werden muss. Bei neueren Modellen gibt es jedoch auch bereits die Möglichkeit dieses Wasser direkt über einen Schlauch in die Abwasserleitung zu leiten.

Relativ neu auf dem Markt und daher noch recht kostenintensiv sind Trockner mit Wärmepumpe, die ähnlich wie die Kondenstrockner funktionieren. Ein großer Vorteil dieser Kondenstrockner mit Wärmepumpe ist deren Energieeffizienz, die deutlich niedriger ist, als bei einem herkömmlichen Kondenstrockner, weil die Wärme in dem Gerät gespeichert und immer wieder genutzt werden kann. Genau wie der Kondenstrockner kann der Wärmepumpentrockner nahezu in jeder Küche oder jedem Badezimmer aufgestellt werden. Ein Wärmepumpentrockner ist allerdings ein wenig lauter als die anderen Trockner.

Trockner von hoher Qualität und ausgezeichneter Energieeffizienz gibt es zum Beispiel auch von den Marken Siemens, Bosch, Samsung, AEG, Bauknecht oder Beko.

Welche Textilen können in einen Trockner

Ob ein Kleidungsstück, Material oder ein anderes Wäschestück für den Trockner geeignet ist, muss in jedem Fall individuell auf dem Etikett mit den Pflegehinweisen überprüft werden. Allerdings gibt es ein paar Grundregeln, was in einen Trockner darf und was nicht.

Keinesfalls in den Trockner dürfen leicht entzündliche Materialien, wie zum Beispiel viele synthetische Stoffe, und auch reine Wolle oder teure Edelwollen sollten besser ohne Trockner getrocknet werden. Bei diesem Material verfilzt die Oberfläche sonst sehr schnell und die in der Regel teuren Wollpullover werden dann kratzig und unschön. Zwar arbeiten viele Trockner sehr schonend, aber die Hitze und die Luft, ohne die ein Trockner nun mal nicht auskommt, sind für feinere Gewebe trotzdem gefährlich.

Pflegehinweise – was ist tauglich für den Trockner

Das Zeichen, das auf den Wäscheetiketten für den Trockner steht, ist ein Kreis, der sich in einem Rechteck befindet. Dieses Zeichen gibt es in drei Ausführungen entweder mit einem Punkt, zwei Punkten oder durchgestrichen.

Ist das Zeichen durchgestrichen, ist das Wäschestück nicht für den Trockner geeignet. Bei einem Punkt kann das Kleidungsstück zwar in den Trockner, sollte allerdings bei reduzierter Temperatur getrocknet werden und zwei Punkte bedeuten, dass ein Teil für den Trockner geeignet ist.

Alternativen zu einem Trockner

Wäsche muss trocken werden, das ist unbestritten, aber nicht immer besteht die Möglichkeit für einen elektrischen Wäschetrockner und manche Teile sind einfach nicht geeignet, um darin getrocknet zu werden. In diesen Fällen gibt es nur eine Alternative – die Wäscheleine. Egal ob als Leine über mehrere Haken oder andere Befestigungshilfen gespannt, als Wäschespinne oder Standwäschetrockner, auf eine Leine kann alles, was trocken werden muss. Je nach Wetterlage und Platzangebot kann die Trocknung dabei drinnen oder draußen erfolgen. Wobei innerhalb geschlossener Räume darauf geachtet werden muss, gründlich zu lüften, da auch auf der Leine die Feuchtigkeit in der Wäsche allmählich verdunstet und die Luftfeuchtigkeit im Raum so stark ansteigt.

Egal, ob für die Wäsche, die Hände oder für die Haare, ein Trockner erleichtert den Alltag und keiner möchte diese Erfindung mehr missen, oder wie sonst sollten wir sonst allmorgendlich unsere Haare stylen und die Lieblingsjeans in letzter Minute vor der Abfahrt in den Urlaub noch trocken bekommen?

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