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Steinkrug

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Robust und langlebig, dabei traditionsverbunden und doch äußerst gegenwartstauglich: So präsentiert sich der Steinkrug – ein Trinkgefäß aus Steingut – heute wie zu Beginn seiner „Karriere“. Typisch für Steinkrüge, die meist als Krüge für Bier, seltener für Wein genutzt werden, ist eine zylindrische Grundform und ein Henkel, der mit der gesamten Hand umfasst werden kann, um den Steinkrug anzuheben. An diesen charakteristischen Merkmalen hat sich im Laufe der Jahrhunderte wenig geändert.

Seit dem 17. Jahrhundert wird der Steinkrug (meist aus robustem Steinzeug, einer keramischen Masse, die ähnlich beschaffen ist wie Porzellan) als Trinkgefäß verwendet und hat seither nichts an Beliebtheit eingebüßt! Beliebte Möbeltrends sind bei Westwing, Deutschlands erstem Möbel-Shopping-Club, tonangebend: Finden Sie bei uns täglich neue, von Expertenhand ausgewählte Design-Highlights, die wir Ihnen mit bis zu 70 % Preisersparnis präsentieren. Ergänzend versammeln wir in unserem Magazin saisonale Dekoideen, Einrichtungstipps und Wissenswertes aus der Welt des Wohnens.

Seit Jahrhunderten Repräsentant handfester Trinkkultur: Der Steinkrug

Der klassische Steinkrug wird häufig auch als Humpen, Bierkrug oder Bierseidel bezeichnet. Regionale Bezeichnungen wie Henkel im Berliner oder Halber im norddeutschen Raum sind für das aus Steinzeug gefertigte Trinkgefäß ebenfalls geläufig. Seinen Ursprung hat der Steinkrug im 16. Jahrhundert – bis ins Spätmittelalter hatten Krüge noch eine durchweg gebauchte Form.

Zu den typischen Steinkrug-Merkmalen zählen:

  • eine zylindrisch oder konisch, allenfalls leicht bauchige Form
  • ein solider Henkel, der meist aus demselben Material besteht wie der Krug selbst
  • häufig ein schlichter bzw. bei einigen Varianten auch aufwendig verzierter Scharnierdeckel, vielfach aus Zinn oder anderem Metall beschaffen sowie eine als Deckelheber fungierende so genannte „Daumenruhe“ oder „Daumenrast“
  • teilweise ein optisch abgesetzter Fußring

Der traditionelle Steinkrug, den man als Bierhumpen vor allem mit der bayerischen Bierkultur in Verbindung bringt, ist vielfach mit einem Relief versehen oder mit Aufschriften, zeichenhaften oder szenischen Darstellungen bedruck oder bemalt. Als „typisch deutscher“ Repräsentations- und Gebrauchsgegenstand ist ein Steinkrug besonders bei Touristen beliebt und findet als Mitbringsel nicht selten seinen Weg nach Übersee.

Der Steinkrug als traditionelles Trinkgefäß für Bier

Der Steinkrug spielt eine wichtige Rolle in der Keramikgeschichte: Im Spätmittelalter waren Krüge aus Steingut oder Ton meist noch bauchig geformt. Die Wandung wurde mit der Zeit jedoch „begradigt“: Die so genannte „Schnelle“, ein sich nach oben stark verjüngender Bierkrug mit Henkel und Metalldeckel, erfreute sich im 16. und 17. Jahrhundert großer Beliebtheit. Diese Variante zählt aufgrund ihrer hohen, steilen Proportionen allerdings nicht unbedingt zu den Humpen.

Im Rheinland verbreitete sich zunehmend die so genannte Pinte, ein henkelbecherähnlicher Steinkrug, der im Gegensatz zum klassischen Steinkrug mit 500 ml Fassungsvermögen lediglich 1/3 Liter, also etwa 0,33 Liter fasst. Die klassische Humpenform und -proportion, die der Steinkrug auch heute noch hat, weisen ab Mitte des im 17. Jahrhundert die dunkel lasierten und mit farbigen Reliefs geschmückten Krüge aus Creußen sowie graue Steinkrüge mit blauem Dekor auf, die im Westerwald typisch waren. Aus Irdenware, Steingut oder Ton gefertigt, gehört er seither zum festen Gebrauchsgeschirr-Repertoire, wird aber auch in besonders reich verzierter Form als Objekt mit kunsthandwerklichem Wert betrachtet.

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