Smoker Grill

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Grillen – besonders im Sommer möchten viele nicht auf regelmäßiges Grillvergnügen verzichten, denn vom Grill schmeckt alles gleich nochmal viel besser. Grillen ist dabei allerdings keine typisch deutsche Angelegenheit, sondern weltweit bekannt und beliebt, wobei die Art und Weise des Grillens von Land zu Land variiert. Besonders in den USA geschätzt und weit verbreitet ist dabei der Smoker Grill.


Während deutsche Grillfans überwiegend noch auf klassische Holzkohlegrills oder Gasgrills schwören, ist das Grillen auf einem Smoker Grill in den USA weit verbreitet. In Zeiten von gesünderer Ernährung und sich ändernden Essgewohnheiten wird das Grillen auf einem Smoker Grill auch in Deutschland immer beliebter. Das ist allerdings kein Wunder, denn schließlich kommen die meisten amerikanischen Trends irgendwann in Europa an und ein Smoker Grill hat überzeugende Vorteile.

Was ist das besondere an einem Smoker Grill?

Im Gegensatz zum klassischen Holzkohlegrill hat ein Smoker Grill in jedem Fall einen Deckel, denn dieser ist für das Grillen damit unerlässlich. Der größte Unterschied liegt jedoch in der Art des Grillens beziehungsweise der Speisenzubereitung selbst.

Während auf den hier besonders beliebten Grills das Fleich direkt gegrillt wird, zeichnet sich ein Smoker Grill durch indirektes Grillen aus. Das bedeutet, dass darin das Grillgut nicht direkt über der offenen Flamme platziert wird wie beim Classic Grill, sondern seitlich davon. Gegart wird das Fleisch und andere Leckereien daher nicht durch die Flamme und die Hitze von unten sondern indirekt durch den heißen Rauch, der sich im Smoker Grill über der Grillfläche verteilt, das Grillgut umhüllt und von allen Seiten gleichmäßig und schonend gart. Am ehesten vergleichbar ist die Essenszubereitung auf einem Smoker Grill mit der Funktionsweise eines Räucherofens und nicht mit einem klassischen Grill.

Beliebt ist diese Grillweise vor allem dank des typischen Raucharomas des Grillgutes und weil sie besonders schonend und gesund ist.

Wie der Kugelgrill das Grillen revolutionierte

Die Urform von einem Smoker Grill ist der im Jahr 1953 von George Stephen entwickelte Kugelgrill, der sich wie ein Lauffeuer innerhalb der USA verbreitete und die Grillkultur entscheidend beeinflusste. Wo früher aus Ziegeln gemauerte Grills in den Vorgärten zum normalen Erscheinungsbild gehörten, standen auf einmal die flexibel positionierbaren Grills mit der charakteristischen Kugelform, die das Grillen schneller, einfacher, sauberer und gesünder machten. Der Weber Grill war geboren und der Kugelgrill des Unternehmens ist bis heute weltweit das Aushängeschild.

Die Art des Grillens auf dem Kugelgrill, der sich durch seinen Deckel von anderen Grills unterschied, wurde immer weiter entwickelt, bis hin zum heutigen Smoker Grill. Aber auch der Kugelgrill selbst erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit.

Was kann in einem Smoker Grill zubereitet werden?

Vom klassischen Grillgut wie Würstchen und Steaks bis hin zu ausgefallenen Sachen lässt sich eigentlich fast alles auf einem Smoker Grill zubereiten. Somit ist er der perfekte BBQ-Grill! Allerdings muss eingeplant werden, dass sich die Zubereitung bei einigen Gerichten über mehrere Stunden hinziehen kann und so nicht unbedingt für die spontane Grillparty geeignet ist. Wer den Zeitaufwand aber nicht scheut, kann sich über besonders saftiges und geschmackvolles Fleisch freuen, wie zum Beispiel Rippchen, ganze Hühnchen oder auch Fisch. Fortgeschrittene schwören sogar darauf Pizza oder Brot in ihrem Smocker Grill zu backen, denn der Rauch gibt den Speisen ihren besonderen Smoke-Geschmack. Für die Zubereitung unterschiedlicher Speisen auf dem Smoker Grill gibt es auch das passende Zubehör, sodass man sich richtig austoben kann!

Neben Grillgut wie Fleisch und Fisch lassen sich aber natürlich auch vegetarische Lebensmittel wie Gemüse oder Grillkäse hervorragend in einem Smoker Grill zubereiten und mit dem besonderen Aroma versehen.

Welches Holz verwendet man in einem Smoker Grill?

Was für ein Aroma das Grillgut bekommt, hängt vorrangig von der verwendeten Holzsorte beim Grillen ab. Im Gegensatz zum Holzkohle Grill entsteht das Aroma nämlich in den meisten Fällen durch sogenannte Räucherchips, die es aus den unterschiedlichsten Hölzern zu kaufen gibt. Besonders beliebte Hölzer zur Befeuerung sind dabei Birke, Buche, Erle, Eiche, Walnuss oder auch Wachholer. Aber auch Hölzer von Obstbäumen und andere Sorten sind erhältlich.

Das richtige Aroma ist Geschmackssache und kann nur durch Ausprobieren gefunden werden, allerdings gibt es ein paar Anhaltspunkte. Fruchthölzer und Walnuss machen einen besonders rauchigen und aromatischen Geschmack. Eiche passt dagegen besonders gut für rotes Fleisch, Schwein und auch Fisch. Birke und Erle sind hervorragend für Geflügel und Flieder passt ausgezeichnet zu Lamm.

Natürlich kann man aber variieren und ausprobieren und echte Grillmeister am Smoker Grill haben ihre ganz persönliche Lieblingssorte oder gar ihre eigene Mischung. Wichtig ist allerdings bei jeder Holzart, die Räucherchips vor dem Grillen einzuweichen, da sie sonst zu schnell verbrennen.

Egal, welches Aroma bevorzugt wird, mit einem Smoker Grill kann man das Grillen als Freiluftkochen zelebrieren und immer wieder neue Rezepte ausprobieren – so kommt Abwechslung in jedes Barbecue. Also raus in den Garten, Zeit festlegen und Rauchzeichen geben!

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