Reinigungsmittel

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Dein WestwingReinigungsmittel-Guide

Auch das gestylteste Zuhause entfaltet keine Wirkung, wenn es nicht gepflegt und sauber ist. Die täglichen und wöchentlichen kleinen Arbeiten, die wir verrichten, damit unser Haushalt läuft, sind also nicht nur mühsam, sondern am Ende genauso schön und wichtig wie die Dekoration der Wohnung. Aber welche Reinigungsmittel sollte man eigentlich benutzen, um sein Zuhause in gutem Zustand zu halten?

Ein Überblick über die verschiedenen Reinigungsmittel spart nicht nur Platz im Putzschrank und erleichtert die Kaufentscheidung, sondern führt ultimativ auch zu einer besseren, einfacheren und effektiveren Reinigung. Deshalb gibt es hier ein kleines Einmaleins der Reinigungsmittel.

Reinigungsmittel: Die große Vielfalt

Die Vielfalt an verschiedenen Reinigungsmitteln ist schier unüberschaubar. Zwischen Waschmittel und Scheuermilch, Seife und WC-Reiniger drängen sich eine Unzahl an Produkten verschiedener Hersteller und Marken, die versprechen, das Putzen, Waschen oder Scheuern fast von alleine zu erledigen. Hier kann man unterscheiden zwischen:

  • Waschmittel: Waschmittel sind alle Substanzen, die zum Waschen von Kleidung in der Waschmaschine gebraucht werden.
  • Reinigungsmittel: Darunter fallen alle Putzmittel, die mit verschiedenen Methoden Fett, Dreck und Kalk entfernen.
  • Pflegemittel: Pflegemittel, wie zum Beispiel Weichspüler oder Holzpflege, dienen nicht vornehmlich zum Putzen, sondern zum Bewahren des ursprünglichen Zustandes.

Pharmazeutische und kosmetische Reinigungsmittel

Auch wir verwenden täglich Reinigungsmittel für Gesicht und Körper. Darunter fallen Seife, Duschgel, Shampoo für die Haare sowie Zahnpasta. Achten Sie darauf, die Reinigungsmittel Ihrem Hauttyp anzupassen! Vor allem bei der Gesichtsreinigung gibt es für jeden Hauttyp (fettig, empfindlich, trocken, Mischhaut) die passende Reinigung.

Empfehlenswert ist es außerdem mit den Reinigungsmitteln nicht zu übertreiben. Durch die Entfettung der Haut, stresst sich diese und produziert Talg nach. Dies passiert vor allem dann, wenn zu oft gereinigt wird. Ein bis zwei Mal am Tag reichen vollkommen aus. Da jeder Mensch individuell ist, sollten Sie einfach auf Ihr Hautgefühl hören! Sie merken es, wenn sie zu trocken ist (Spannungsgefühl) oder zu schnell nachfettet.

Reinigungsmittel: Sauer oder alkalisch?

Reinigungsmittel wirken durch Tenside. Tenside sind waschaktive Substanzen, die die Oberflächenspannung der behandelten Fläche so herabsenken, dass sich der Dreck viel leichter löst und davon schwimmt. Deshalb sind Reinigungsmittel typischerweise alkalisch, wie unsere klassische Seife.

Reinigungsmittel, die Kalk lösen sollen, müssen auf der anderen Seite einen sauren ph-Wert besitzen. Denn Kalk wird nur durch Säure gelöst. Das ist auch der Grund, warum man mit dem Badreiniger so herrlich die Kalkflecken wegbekommt, mit dem Allzweckreiniger allerdings eine grundsätzliche Sauberkeit ins Bad bringt.

Es gibt auch Reinigungsmittel, die ph-neutral sind, also das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen nicht immens durcheinanderbringen. Diese eignen sich für die schonende Reinigung empfindlicher Flächen. Grundsätzlich kann man sich merken: Der Schaum macht die Wirkung. Je heftiger etwas schäumt, desto aggressiver sind in der Regel die Tenside.

Reinigungsmittel mit dem gewissen Etwas

Manche Reinigungsmittel säubern nicht nur durch Tenside, sondern auch mit anderen Mitteln. Fettlösende Emulgatoren tragen Fett schnell davon, mikro-kleine Putzkörner rubbeln mechanisch hartnäckigen Schmutz davon und spezielle Zusätze wie Chlor töten Keime und Bakterien ab. Bei diesen Zusätzen muss man vorsichtig sein, denn nicht jedes Reinigungsmittel ist für jede Oberfläche gedacht! Stark fettlösende Reinigungsmittel sollten nicht an natürliche Wolle geraten (Teppiche oder Plaids), mechanische Putzkörnchen hinterlassen Kratzer auf Holz oder Marmor und Chlor bleicht!

Die Gewissensfrage: Alles abtöten oder ökologisch handeln?

Heutzutage ist der Einkauf von Reinigungsmitteln oft eine Gewissensfrage. Die Reinigungsmittel lassen sich grob in zwei Kategorien teilen: Die einen versprechen Rücksicht auf die Umwelt zu nehmen, arbeiten mit sanften Tensiden, setzen nur wenig aggressive Extras ein und versprechen oft nicht nur ökologische Reinigung, sondern auch umweltfreundliche Bio-Qualität. Die Frage ist: Machen diese Putzmittel denn auch wirklich schön sauber? Bilder von angegrauter Wäsche, die die Nachbarin anscheinend mit ökologisch einwandfreien „Waschnüssen“ gewaschen hat, drängen sich einem auf.

Der Blick auf die andere Seite des Regals verspricht etwas anderes: Hundertprozentige Hygiene und totale Keimfreiheit bis in die letzte Fuge. Eingängige Motive von weggesprengtem Schmutz und sterbenden Bakterien lassen uns wissen: Einmal mit diesem Reinigungsmittel durchgewischt und es lebt wirklich nichts mehr auf dem Boden. Eine schöne Gewissheit. Aber diese Reinigungs-Atombomben haben nicht nur den Ruf, der Umwelt zu schaden. Immer wieder hört man Gerüchte, dass eine keimfreie Umgebung unnatürlich sei und das Immunsystem schwäche oder aber, dass sich dann einfach nur resistente Killer-Keime entwickeln.

Was also tun? Ökologisch oder atomar? Eine selektive Auswahl scheint in diesem Fall das Beste zu sein. Das WC profitiert sicher nicht von einem gesunden Vorkommen an Keimen, aber auf der anderen Seite muss sich die Katze ja auch nicht eine Woche lang übergeben, weil sie versehentlich ihren Schwanz ins Putzwasser gehalten hat. Eine begrenzte Auswahl an sanften Allzweck-Reinigungsmitteln mit einigen speziellen Waffen für den Ernstfall ist die beliebteste Mischung in den meisten Haushalten und sicherlich ein vertretbarer Kompromiss. Wer sich allerdings für Kompromisse nicht erwärmen kann, hat noch eine andere Alternative.

Reinigungsmittel Adé: Der Dampfreiniger

Heißer Dampf hat zwei unschlagbare Eigenschaften: Er kann jeden Schmutz restlos sauber entfernen und sogar alle Keime abtöten, ist aber ebenfalls völlig ökologisch und einwandfrei umweltfreundlich. Denn welches Reinigungsmittel belastet die Umwelt weniger als Wasser? Der Dampf, der durch die Düsen des Dampfreinigers gepresst wird, wirkt wie ein Desinfektionsmittel: Nichts kann in einem solchen Klima überleben. Hitze, Feuchtigkeit und Druck lösen außerdem Fett und Schmutz völlig mühelos. Reinigung mit dem Dampfreiniger ist also eine umweltfreundliche und umfassende Reinigung.

Wie bei Reinigungsmitteln auch, lohnt es sich auf Qualität zu setzen. Das Teleshopping-Dampfgerät hält vielleicht nicht alles, was es verspricht. Der ansehnliche Preis eines hochwertigen Geräts wird durch die Ersparnis an Putzmitteln wieder ausgeglichen.

Der Dampfreiniger hat eine scheinbare Schwäche: Den Kalk. Denn wie sollen Flecken, die durch Wasser verursacht wurden, mit Wasser wieder verschwinden. Die Lösung: Zitronensäure. Generell empfiehlt es sich, zusammen mit dem Dampfreiniger noch drei basale Reinigungsmittel zu behalten: Natron, Schmierseife und Zitronensäure. Diese drei Reinigungsmittel unserer Großmütter bringen alles mit, was man braucht. Die Schmierseife ist alkalisch und reinigt Böden und andere Oberflächen hervorragend. Das Natron putzt auch fiesere Flecken in der Küche, auf dem Teppich oder am Fenster. Die Zitronensäure löst den Kalk im Bad. Einfach die gewünschte Menge auf den Lappen oder die Bürste vorne am Dampfgerät geben und putzen!

Putzen leicht gemacht

Wenn man ein bisschen über Reinigungsmittel und ihre Wirkung Bescheid weiß, sind selbst Fensterreinigung oder Teppichreinigung kein Problem mehr. Einzig die Polsterreinigung bleibt schwer. Hierfür gäbe es ein Dampfgerät, das den Dampf nicht nur ausbläst, sondern diesen dann auch mitsamt dem gelösten Schmutz wieder aussaugt, aber dieser lohnt sich für den privaten Haushalt kaum.

Egal, ob mit herkömmlichen Reinigungsmitteln oder dem Dampfreiniger: Nach dem Putzen sollte man gut lüften! Dann kann man die frisch geputzte Wohnung genießen und auch wieder dekorieren und einrichten!

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