Putzlappen

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Dein WestwingPutzlappen-Guide

Manche machen es gern, manche hassen es: Das Putzen! Aber egal, ob man selbst den Wischmopp schwingt, oder eine Putzfrau kommen lässt, eines braucht man ganz sicher, um die Wohnung sauber und in Schuss zu halten: Putzlappen. Für jede Reinigung gibt es die geeigneten Putzlappen, die das Putzen deutlich leichter machen.

Dabei gibt es eine große Auswahl an verschiedenen Materialien, die alle ihren eigenen Einsatzbereich haben. Denn je nachdem, welche Putzmittel man verwenden darf, wie stark geschrubbt werden darf und ob Schlieren entstehen können, bieten sich andere Putzlappen an.

Putzlappen-Basics

In der Industrie wird zwischen Trikot- und Kattun-Putzlappen unterschieden, die einen aus strukturiertem Gewebe, die anderen glatt. Putzlappen werden aus altem, ungebrauchtem Stoff gefertigt, auch in der Industrie, nicht nur der eigene Lumpen zu Hause. Gute Putzlappen zeichnen sich dadurch aus, dass sie Schmutz schnell aufnehmen und wieder abgeben, wenn sie ausgewaschen werden. Jedes Mal einen neuen Putzlappen zu verwenden ist nicht nötig. Eigentlich gehen alle Verunreinigungen bei 60 Grad Maschinenwäsche raus, wer auch alle Keime abtöten will, kann auch auf 90 Grad schalten. Und für die Ängstlichen gibt es ja auch noch Hygienespüler, der wirklich alles abtötet und desinfiziert. So kann man eigentlich nicht mehr rechtfertigen, die Putzlappen nicht mehrmals zu verwenden. Besser ist es, unsere Umwelt zu schonen, zumal die Desinfektion und Verpackung der Putzlappen in der Industrie ohnehin schon umweltschädlich ist.

Welche Putzlappen braucht man?

Wenn man das erste Mal in die eigene Wohnung zieht, fällt einem irgendwann auf, dass man Putzlappen benötigt. Dann steht man vor dem langen Regal unterschiedlicher Putztücher, Schwammtücher, Vließtücher, Microfasertücher, Putzwolle und Schwämme und fragt sich, was davon denn nun notwendig ist.

Für die Fenster: Zum Fensterputzen werden oft Fensterleder oder Microfasertücher verwendet, damit es keine Schlieren gibt. Wer ganz sicher gehen will, bedient sich auch gerne eines Abziehers oder gleich Küchentüchern aus Papier und Fensterreiniger. Alte Hasen schwören übrigens auf klassische Zeitung mit Druckerschwärze.

Für das Bad: Im Bad benutzt man ohnehin heftige Putzmittel wie Antikalk-Reiniger, Essig oder Zitronensäure. Deshalb sind die Oberflächen auch recht robust. Aber trotzdem darf man hier nicht mit Schrubbern ran – ein gutes Schwammtuch mit Struktur genügt völlig.

Für die Küche: Auch in der Küche machen einem Kalk und Schmutz zu schaffen. Ob man die Putzlappen für die Küche auch zum Spülen nimmt, bleibt persönliche Geschmackssache. Dann ist es hauptsächlich wichtig, sie regelmäßig zu wechseln.

Zum Spülen: Spüllappen sind meist einfache Putzlappen ohne Struktur, die sich leicht auswringen lassen und schnell trocknen. Manche mögen Spültücher aus Frottee, die eine hohe Schaumbildung begünstigen, denn der Schaum ist das, was das Fett löst und sauber macht. Für gröberen Schmutz gibt es die Spülbürste.

Für Töpfe und Pfannen: Eine Herausforderung für den Spüllappen sind die eingebrannten oder getrockneten Reste in den Töpfen und Pfannen. Hier nützt es nichts: Ein Topfschwamm oder sogar die Stahlwolle muss ran. Aber nicht jeder Topf verträgt jede Reinigung. Informieren Sie sich vorher über die Anforderungen von Edelstahl, Kupfer, Aluminium, Gusseisen oder Emaille.

Für den Boden: Der Boden ist unempfindlich, aber muss auch nicht heftig geschrubbt werden. Es genügt meist, mit einem feuchten Tuch den Staub aufzunehmen. Dazu werden gerne alte Baumwolltücher oder Lumpen verwendet.

Fürs Auto: Wenn man sein Auto reinigen will, nimmt man für den Lack meist einen weichen Handschuh mit grober Struktur oder weichen Noppen, die den Dreck von der Straße lösen. Die Fenster haben ein Fensterleder oder einen speziellen Schwamm gerne, der die klare Sicht ohne Schlieren garantiert.

Für Elektronik: Viele Elektronik-Fans bekommen Pickel, wenn man versucht ihren heißgeliebten, aber fettig glänzenden Technik-Gadgets mit dem Allerwelts-Putzlappen zu Leibe zu rücken. Die Lösung: Antistatische, wasserfreie Putztücher für Elektrokram.

Für Werkzeug und Maschine: Für gröbere Arbeiten in der Werkstatt kann man sich eine Putztuch-Rolle kaufen, die saugstark, reißfest und fusselarm ist. So kann sie gröberem Schmutz Herr werden, ohne Maschinen oder Geräte zu beeinflussen. Da sie oft mit Öl und ähnlichem in Berührung kommt, ist sie praktischerweise wegwerfbar.

Der Dschungel der Putzlappen ist unüberschaubar groß und diese Aufzählung nur ein Lichtstrahl in dem dichten Blätterwerk. Trotzdem gilt: Wer sich eine Packung Schwammtücher, eine Packung Microfaser-Tücher und eine Rolle Küchenpapier kauft, ist damit schon super ausgerüstet und kommt dem meisten Schmutz bei. Alles andere sind nur Feinheiten.

Putzlappen aus Microfaser

Aber was ist eigentlich diese Microfaser und was macht sie so besonders? Den Zusatz „Microfaser“ oder „Mikrofaser“ findet man neuerdings nicht nur auf Putzlappen, sondern auch auf Bettwaren, Handtüchern oder Sportbekleidung. Microfaser bezeichnet synthetisch hergestellte Gewebe, deren Fasern extrem dünn sind. Das macht den Stoff nicht nur besonders weich, sondern auch extrem schnelltrocknend. Zudem können die übrigen Vorteile synthetischer Fasern kombiniert werden: Lange Haltbarkeit, Beständigkeit und Reißfestigkeit, Hygiene und Freiheit von Fusseln sowie einer hervorragenden Weiterleitung von Feuchtigkeit und Nässe. Manche kommen sogar ohne Putzmittel aus, wenn man nur den Staub abwischt, weil sie so hervorragend alles aufnehmen. Bei gröberem Schmutz kann man auch Putzmittel verwenden, sollte Microfasertücher aber ansonsten nicht mit Weichspüler waschen, weil der die feinen Fasern verklebt.

Damit die Wohnung restlos sauber wird, lohnt es sich, Putztücher aus dem richtigen Material zu kaufen. Aber keine Panik: Es ist nicht notwendig, für jeden Platz in der Wohnung einen eigenen Putzlappen zu kaufen. Der gesunde Menschenverstand führt am Ende den Weg durch den Dschungel der Reinigungs-Utensilien!

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