Matratzen

Inhalt

  • Matratzen für erholsamen Schlaf und Entspannung
  • Welche Matratzenarten gibt es?
  • Was ist ein Härtegrad und welche Härtegrade gibt es?
  • Der perfekte Lattenrost

Matratzen für erholsamen Schlaf und Entspannung

Circa ein Drittel unseres gesamten Lebens verbringen wir im Bett  – und allein dieser Fakt macht schon klar, dass das richtige Matratzen-Modell sehr wichtig ist, damit wir gesund bleiben und uns gut fühlen. Ein erholsamer Schlaf ist oft die Grundvoraussetzung für einen guten Start in den neuen Tag. Doch ein solcher Schlaf ohne Verspannungen oder Rückenprobleme ist nur mit der richtigen Matratze möglich. Doch welche Matratze ist die passende für mich? Wir helfen Ihnen dabei, die Antwort auf diese Frage zu finden.

Welche Matratzenarten gibt es?

Wichtige Faktoren beim Kauf einer Matratze sind die Größe, die Härte und die Art der Matratze. Alle diese Faktoren spielen beim Matratzenkauf eine immense Rolle und sollten in jedem Fall in Betracht gezogen werden. Es gibt mehr Matratzenarten, als Sie denken! Man unterscheidet beispielsweise zwischen der Federkern-, der Schaumstoff-, der Latex- und der viskoelastischen Matratze:

Federkernmatratze

Der Klassiker ist nach wie vor die Federkernmatratze, denn sie besticht durch einige Vorteile wie die gute Luftdurchlässigkeit. Die Feuchtigkeit, die von Menschen abgegeben wird und in die Matratze eindringt, entweicht durch die hohe Luftdurchlässigkeit bei diesem Modell besonders schnell an die Umgebung. So wird Schimmel und unangenehmen Gerüchen vorgebeugt. Weiterhin sind schlichte Modelle dieser Matratze bereits recht kostengünstig zu erwerben und in ihrem Aufbau sehr robust.

Schaumstoffmatratzen

Schaumstoffmatratzen überzeugen durch ihre optimalen Anpassungsfähigkeiten an Lattenrost und Körperkonturen. Früher Vorurteile gegen sie haben heute keine Grundlage mehr, denn durch neue Entwicklungen hat sich ihre Qualität deutlich gebessert.

Latexmatratze

Eine Latexmatratze ist zu einem großen Teil aus natürlichen Materialien hergestellt, allerdings kann reines Naturlatex unter dem Lichteinfall schnell leiden. Durch den Zusatz anderer Materialien verlängert sich die Lebensdauer entscheidend. Zudem bietet eine Latexmatratze hohe Punktelastizität.

Was ist ein Härtegrad und welche Härtegrade gibt es?

Die Festigkeit von Matratzen wird als Härtegrad bezeichnet und allgemein mit dem Buchstaben H gekennzeichnet. Die Härtegrade von Matratzen sind in unterschiedliche Bereiche unterteilt. Diese Werte sind nicht genormt, daher können die Härtegrade zum Beispiel in fünf Stufen (H1-H5) oder auch nur in drei Stufen (H1-H3) angegeben werden. Hier steht H1 für weich, H2 für mittel und H3 für hart. Diese Härtegrade dienen vorrangig der Orientierung, aber dennoch sollte man den Härtegrad in Bezug zu seinem Körpergewicht setzen.

Härtegrad bei Matratzen testen

Härtegrad eins steht für eine weiche Matratze und ist ideal für Menschen bis zu 60 kg Körpergewicht, Härtegrad zwei entspricht einer mittleren Härte einer Matratze, die bestens für Menschen von 75 bis 80 kg geeignet ist und Matratzen mit dem Härtegrad drei eignen sich besonders für Menschen ab 80 kg Gewicht. Weiterhin gibt es den Härtegrad vier, der für Menschen bis 130 kg ausgelegt ist und die extra harten Matratzen mit dem Härtegrad fünf, die für Menschen jenseits der 130 kg gedacht sind.

Da jedoch all diese Werte nicht genormt sind und je nach Hersteller unterschiedlich interpretiert werden können, entstehen hier große Unterschiede – so kann es passieren, dass die Matratze von Hersteller X mit dem Härtegrad zwei fester ist als die Matratze von Hersteller Y, die eigentlich einen Härtegrad von drei angibt. In jedem Fall sollte man darum sich genau zur jeweiligen Einteilung informieren.

Der perfekte Lattenrost

Der Lattenrost sollte immer in Kombination mit der Matratze gekauft werden, da nur das perfekte Zusammenspiel dieser beiden Variablen einen optimalen Schlaf garantiert. Es gibt eine große Menge an verschiedenen Matratzen und jede stellt andere Anforderungen an den Lattenrost. Ein Lattenrost ist nicht nur zur Unterstützung der Matratze da, sondern auch für die optimale Belüftung.

Die Eigenschaften der Matratze werden durch einen Lattenrost optimal beeinflusst. Aufeinander abgestimmte Modelle sind die Grundlage für einen traumhaften und erholsamen Schlaf!

Aus zwei Matratzen wird eine mit der Doppelbettbrücke

Sie wollen sich ein Doppelbett kaufen, wissen aber nicht, ob Sie sich für eine große oder lieber zwei separate Matratzen entscheiden sollen? Diese Problematik kennen mit Sicherheit viele, denn beide Varianten haben durchaus ihre Vor- und ihre Nachteile.

Zwei separierte Matratzen haben den Vorzug, dass man sich hier für zwei unterschiedliche Härtegrade entscheiden kann, denn die einen mögen lieber eine härtere Unterlage und andere wiederum eine weichere. Eine einzelne, große Matratze allerdings bietet den Vorteil, dass man keine störende Lücke zwischen sich und seinem Partner hat. Und genau hier benötigt man eine Lösung, die diese beiden Vorteile miteinander kombiniert.

Eine einfache und tolle Lösung hier ist eine Doppelbettbrücke – die auch den schönen Namen “Liebesbrücke” trägt! Eine solche Doppelbettbrücke ist ein Schaumstoffelement in der Form eines Ts, welches die Länge der Matratze hat. Dieses Schaumstoff-T wird dann einfach in die Lücke zwischen den beiden Matratzen gesteckt. Und so macht die Liebesbrücke ihrem Namen dann wirklich alle Ehre! Sie verbindet die beiden doch so unterschiedlichen Matratzen und lässt sie wie aus Zauberhand zu einer gemeinsamen Matratze verschmelzen.

Warum Schaumstoffmatratzen eine Überlegung wert sind

Während Federkernmatratzen gerne und oft genutzt werden, gelten Schaumstoffmatratzen (wie Kaltschaum) oft als preisgünstig, aber zweitklassig. Kaltschaum-Matratzen und Co. eignen sich jedoch in vielen Fällen besser als gedacht. Da Schaumstoffmatratzen keine Federn besitzen und aufgrund der fehlenden Elastizität schneller Vertiefungen entstehen, würden wir eine solche Matratze nicht für den täglichen Gebrauch empfehlen. Matratzen aus Schaumstoff sind jedoch ideal für Gästebetten geeignet, da diese seltener genutzt werden. Kaltschaum passt sich dabei dem Körper besonders gut an.

Schaumstoffmatratzen

Beachten sollten Sie zudem, das Schaumstoff für Allergiker sehr zu empfehlen ist. Hierbei handelt es sich um ein Material, welches kaum Allergene beinhalten. Weiterhin ist eine solche Matratze sehr pflegeleicht. Aufgrund ihres geringen Gewichts ist auch das regelmäßige Auslüften kein Problem. Wenn Matratzen aus Schaumstoff täglich verwendet werden, sollten diese in regelmäßigen und kürzeren Abständen erneuert werden.

Vorteile von Matratzen aus Schaumstoff (Kaltschaum)

Zu den größten Vorteilen von Schaumstoffmatratzen zählen die hervorrganede Isolierfähigkeit und Anpassungsfähigkeit. Die Matratzen speichern hervorragend Wärme und sind somit perfekt für diejenigen, die im Schlaf leicht frieren. Zudem passt sich Schaumstoff flexibek an verschiedene Formen an. Diese Eigenschaft ist besonders wichtig, wenn Sie ein verstellbares Lattenrost haben. Quietschende Federgeräusche gibt es hier nicht: Matratzen aus Schaumstoff sind geräuschlos.

Der größte Nachteil von Matratzen aus Schaumstoff ist jedoch die Bildung von Dellen bzw. Vertiefungen, die mit der Zeit aufgrund des Körpergewichts entstehen. Regelmäßiges Wenden kann hierbei Abhilfe verschaffen.

Zusammengefasst: Matratzen aus Schaumstoff passen sich Ihrer Körperform viel besser an als Federkernmatratzen. Aber durch die Anpassung und das Körpergewicht entstehen mit der Zeit unangenehme Vertiefungen in der Matratze. Daher ist eine Schaumstoffmatratze prima für Gästebetten oder für Kinder geeignet.

Benötige ich einen Matratzenschoner?

Ein Matratzenschoner wird zwischen die Matratzen und den Lattenrost gelegt und dient dazu, die Matratze zu schützen. Natürlich ist es solcher Schoner kein Muss, aber durch diesen wird verhindert, dass die Matratze auf dem Lattenrost hin und her rutscht und so beschädigt wird.

Matratzenschoner können auch ideal zwischen Matratze und Bettlaken gespannt werden. Dies empfiehlt sich bei Menschen, die in der Nacht viel schwitzen, da die schoner meist aus atmungsaktiver Baumwolle gefertig sind uns sich unkompliziert in der Waschmaschine waschen lassen.

Gut zu wissen: Fakten rund um Matratzen und gesunden Schlaf

Neben der richtigen Matratze spielen weitere Faktoren eine Rolle, die Ihren Schlaf beeinflussen. Im folgenden finden Sie wertvolle Tipps für eine erholsame Nacht:

  1. Das optimale Raumklima im Schlafzimmer beträgt 16 bis 18 Grad Celsius.
  2. Matratzen wechseln. Selbst qualitativ hochwertige Matratzen sind irgendwann durchgelegen. Nach circa sieben bis zehn Jahren verlieren sie an Stützkraft und sollten ausgetauscht werden.
  3. Aus hygienischen Gründen sollten Matratzen täglich gelüftet und Bettwäsche mindestens im zweiwöchigen Rythmus gewaschen werden.
  4. Jede Nacht gibt ein Mensch ca. einen halben Liter Flüssigkeit hab. Setzen Sie deshalb auf luftdurchlässige und atmungsaktive Bettwaren, z.B. aus Baumwolle.
  5. Die Breite des Bettes sollte ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. So sollte ein Einzelbett mindestens einen Meter breit sein und Doppelbetten mindestens 1,60 Meter.

In jedem Fall: Wählen Sie die passenden Matratzenfür Ihre Bedürfnisse und genießen Sie erholsamen Schlaf!


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