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Ähnlich wie Wände sind Platten allgegenwärtig und selbstverständlich, aber trotzdem so wichtig: Alle Flächen innerhalb oder außerhalb unseres Heims, auf denen wir arbeiten, die uns schützen, die wir verbauen oder auf die wir etwas legen, sind Platten, die in ihrem spezifischen Bereich funktionieren müssen.

Platten sind essentiell. Wenn Sie gerade, ohne sich zu bewegen, ihren Blick durch das Zimmer schweifen lassen können, ohne auf eine Platte zu sehen, wäre das schon sehr verwunderlich. Denn egal, ob Arbeitsplatte, Servierplatte, Spanplatte oder die gute alte Vinyl-Platte – ein flaches und extrem nützliches Objekt aus der Gattung Platte findet sich überall im Haus.

Platten im Bau

Egal, ob in den Wänden oder außen zum dekorativen Harmonisieren des Gesamtbildes, ohne Platten lässt sich kaum ein Haus bauen. Hier ein Überblick über die wichtigsten:

  • Spanholzplatten: Unterschiedlich große Holzspäne werden mit Leim in eine mehrschichtige Platte gepresst. Diese Platten sind vergleichsweise leicht, aber dennoch robust. Im Innenausbau sind diese Platten nicht mehr wegzudenken.
  • Grobspanplatten: Das Kürzel osb steht oriented strand board und bezeichnet Platten, die mehr Kleber enthalten, und daher nicht so leicht aufquellen wie normale Spanplatten. Sie sind besonders dekorativ, haben jedoch mehr Ausdünstungen.
  • Mitteldichte Holzfaserplatten, auch kurz mdf-Platten, werden aus sehr feinen Holzteilen mithilfe von großem Druck zusammengepresst und weisen ein feineres Profil auf als die Platten aus Spänen. Deshalb werden sie besonders gerne bei Möbeln verwendet.
  • Hochdruckschichtstoffplatten, mit dem Kürzel hpl, bestehen aus Papier und Harz und sind besonders robust, umweltfreundlich und leicht zu verarbeiten, weswegen sie auch in Krankenhäusern oder als Schilder eingesetzt werden.
  • Rigipsplatten, auch Gipskarton genannt, eignen sich gut als Verkleidungen nichttragender Wände, die dann wie eine normale Wand dekoriert und benutzt werden können.
  • Gipsbauplatten, die sich von Rigips unterscheiden, bestehen aus reinem Stuckgips und sind im Gegensatz zu Rigipsplatten eigene Bauelemente, die ohne Unterkonstruktion verbaut werden.

Platten im Garten

Platten oder Fliesen aus schönem Naturstein, Terrakotta oder anderem Steinzeug ergeben wunderschöne Terrassen, auf denen wir gemütlich und geschützt die lauen Sommerabende ausklingen lassen können. Eine schöne und ähnlich robuste Alternative zu Platten sind Dielen aus Holz. Eine Terrasse mit Bohlenbelag gibt dem ganzen Haus ein erholsames Urlaubsflair und verbindet es auf natürliche Weise mit seiner Umgebung. Übrigens gibt es auch Terrassenplatten aus Beton oder anderen hocheffizienten Baustoffen in Holzoptik oder mit anderen angenehmen Oberflächen.

Terrassenplatten kann man auch selbst verlegen, muss aber je nach Beschaffenheit des Gartens sowie je nach Art der Platten die spezifischen Umstände berücksichtigen. Wichtig ist, dass keine wuchernden Wurzeln die Terrassenplatten nachträglich zerstören können, wie zum Beispiel beim Bambus, und das Regenwasser ordentlich ablaufen kann, damit die Terrasse nicht modert.

Platten zu Hause

Zu Hause bieten sich Platten in verschiedenen Formen dar. Doch vor allem bei der Arbeitsplatte in der Küche muss sorgfältig ausgewählt werden, nicht nur beim Material. Ebenso wichtig ist die Höhe der Platten, da wir sonst bei längerem Schneiden, Spülen oder Rühren schnell Rückenprobleme bekommen. Die ideale Höhe für Arbeitsplatten ist in etwas auf Höhe des Gürtels. Bei standardisierten Platten ist das in etwa bei 90 cm Höhe, was für die meisten Menschen gut passt.

Ein Unterschied von wenigen Zentimetern ist nicht so wichtig. Für alle, die jedoch besonders klein oder groß sind, lohnt es sich, individuell angepasste Platten zu kaufen. Denn eine Küche zu renovieren ist nicht besonders schwer, ein Rücken hingegen lässt sich nicht so einfach erneuern. Je nach Höhe der Platten müssen natürlich auch die Oberschränke, die Dunstabzugshaube und Regale oder Lampen so viel höher oder niedriger aufgehängt werden, sodass man sich nicht den Kopf anstoßen kann, aber noch gut herankommt, ohne gleich eine Leiter zu Hilfe nehmen zu müssen. In der Regel sind 70 cm ein guter Abstand zwischen den Platten und allem, was darüber aufgehängt wird, aber auch hier gilt: Die individuelle Größe ist entscheidend.

Egal, um welche Platten es sich handelt, bevor man sie einbaut, verwendet oder dekoriert, sollte man sie sorgfältig auswählen. Denn auch, wenn man später nie wieder an sie denkt, spielen sie doch eine Rolle beim alltäglichen Wohlbefinden und im Zweifel lassen sie sich auch nicht so einfach austauschen.

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