Passepartout

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Ein Passepartout, was auf französisch soviel heißt wie „Klappt bei allem“, ist ursprünglich ein Stück Karton gewesen, das zwischen Bild und Rahmen gelegt werden konnte, um eine Größendifferenz zwischen Kunstwerk und Bilderrahmen auszugleichen: Kleine Bilder konnten so auch in etwas größere Rahmen eingepasst werden.

Zusätzlich hat ein Passepartout aber auch eine künstlerische Bedeutung: Es lenkt den Blick des Betrachters weg vom Bilderrahmen hin zum Bild und will so den Eindruck, den ein Kunstwerk hinterlässt,  intensivieren.

Das richtige Passepartout wählen

Natürlich ist ein Passepartout meist aus weißen Papier oder Karton, weil es die Blicke ja gar nicht auf sich ziehen, sondern ablenken möchte. Trotzdem kann man mit einem Passepartout auch mehr machen, um das Bild weiter aufzuwerten. Man kann zum Beispiel die helle Variante einer Farbe aussuchen, die so auch in dem Kunstwerk vorhanden ist, egal, ob gemaltes Bild, Collage, Foto oder Puzzle! Wenn beispielsweise der Sonnenuntergang auf den Blattspitzen des Baums im Zentrum des Bilds einen gedeckten Orangeton hinterlässt, kann man ein Karton in demselben Ton wählen, nur mit mehr Weiß beigemischt, und erhält so ein harmonisches Gesamtbild, was die Atmosphäre des Kunstwerks noch besser auf den Betrachter überträgt. Deshalb ist die Wahl des richtigen Papiers nicht einfach. Es braucht ein geschultes Auge.

PassepartoutWer mutig ist, kann auch mit Komplementärfarben arbeiten. Wie wenn man zum Beispiel eine Zeichnung rahmen möchte, die auf rötlichem Papier gefertigt worden ist: Da erzielt man mit einem in komplementärem Grün gewählten Passepartout einen angenehmen Effekt. Aber auch hier gilt: Liegt man beim Farbton leicht daneben, kann die Sache schnell schief gehen und die gegenteilige Wirkung erzeugt werden. Denn eine Disharmonie zwischen Passepartouts und Bildern springt dem Betrachter ins Auge und für das Bild selbst  bleibt kein Blick mehr übrig.

Ein Passepartout ist außerdem eine super Möglichkeit, um alten Bildern ein neues Gewand zu verleihen. Durch das richtige Passepartout kann ein altes Gemälde poppig wirken, eine zurückhaltende Zeichnung auffällig werden oder eine Collage ein verbindendes Element bekommen. Nicht nur die Bilderrahmen-Collage, sondern auch eine bunte Ansammlung verschiedener Bilder liegt momentan voll im Trend!

Verzierte Passepartouts

Eine alte Kunst ist es, Passepartouts entsprechend zu verzieren. Diese Verzierungen dürfen natürlich auch nur dem Zweck dienen, das Gesamtbild samt Bilderrahmen abzurunden und den Blick durch Farben und Form intensiver auf das Gerahmte zu lenken. Deshalb überlässt man das besser fachmännischen Händen.

Dabei kann man entscheiden, ob man den zweiten Bilderrahmen beispielsweise mit klaren Linien verschönert, wie beim Englischen Passepartout, oder mit einer Bordüre, wie beim Französischen Passepartout, oder mit einem Tiefeneffekt durch zwei versetzt übereinander gelegte Papiere, wie beim Wiener Passepartout.

Mit Passepartouts schenkt man Kunstwerken eine neue Tiefe und ein altes Bild kann plötzlich ganz neuen Glanz bekommen!

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