Nussknacker

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Dein WestwingNussknacker-Guide

Was wäre Weihnachten ohne Mandarinen, Zimt und Nüsse? Diese drei unverzichtbaren Weihnachtswichtel kosten nicht viel, aber schaffen Stimmung, machen Spaß und erfreuen die Sinne. Und mit einem hübschen Nussknacker bewaffnet geht für die Kleinen die Zeit bis zur Bescherung auch doppelt so schnell rum.

Tschaikowski hat mit seinem Ballett, das auf E. T. A. Hoffmanns Märchen „Nussknacker und Mausekönig“ beruht, dem Nussknacker ein unvergessliches Denkmal gesetzt und ihn zum Freund, Spielgefährten und Beschützer aller Kinder gemacht, die von Weihnachten träumen. Auch die Musik und der Tanz, die wir in diesem Ballett zu hören und natürlich zu sehen bekommen, ist wunderschön und unvergesslich. Als Ballett ist der Nussknacker ein absoluter Klassiker. Ein Nussknacker ist ein unverzichtbarer Bestandteil des Weihnachtszaubers und rückt die Ursprünglichkeit des Festes wieder mehr in den Blick.

Was macht ein Nussknacker?

Die Hauptaufgabe eines Nussknackers ist natürlich Nüsse zu knacken. Damit er das ordentlich tut, muss der Nussknacker an mindestens einer Stelle einen großen punktuellen Druck ausüben, um die Schale aufzuknacken, während er gleichzeitig genug Stabilität haben muss, um die Nuss ordentlich zu halten. Sonst flutscht die Nuss unter Druckanwendung einfach heraus, und das mit so großer Geschwindigkeit, dass der Weihnachtsmann schon mal eine heftige Beule davon bekommen kann.

Da der Nussknacker außerdem besonders für Kinder wichtig ist, und es eine Schande wäre, wenn gerade diese nicht in den Genuss des Nuss-Knackens kommen würden, ist die Sicherheit und Einfachheit in der Anwendung besonders wichtig. Die meisten Nussknacker bedienen sich daher verschiedenen Variationen des einfachen Hebelprinzips: Die Kraft, die man beim Drücken auf den Hebel aufwendet, wird punktuell auf die Nuss umgeleitet und ist so um ein vielfaches stärker, als wenn man selbst die Nuss brechen wollen würde.

Verschiedene Nussknacker

Nussknacker gibt es in den unterschiedlichsten Formen, auch, wenn das Prinzip meist dasselbe bleibt. Hier ein kleiner Überblick:

  • Zangen: Nussknacker-Zangen aus Edelstahl sind altbewährt und funktionieren hervorragend. Sie haben eine geriffelte Oberfläche, damit die Nuss nicht so leicht verrutscht. Da aber bei einer normalen Zange die Nuss doch mal entkommen kann, gibt es auch eine Weiterentwicklung, bei der der Zangenkopf nussförmig ist und so ein unbeabsichtigtes Rausploppen verhindert. Allerdings sind die Zangen ohne spezielle Nussform flexibler, was die Größe betrifft. Sehr kleine oder sehr große Nüsse können so einfach etwas weiter oben oder unten am Zangenknopf geknackt werden.
  • Schrauber: Besonders für Kinder geeignet sind Nussknacker, bei denen man langsam einen Schraubknopf dreht, der sich auf die Nuss senkt und sie schließlich knackt. Durch das schrittweise Drehen wird die Kraftaufwendung langsam erhöht, sodass nichts Plötzliches geschehen kann. Deshalb gibt es diese Nussknacker auch als extra Kinderspielzeuge in witzigen Formen.
  • Schleudern: Eine neue Methode ist es, die Nuss in einer Art Ballon gegen Metall zu schleudern und sie so zu knacken. Abgesehen von der spannenden Technik dieser Nussknacker ist ein ungewünschtes Schießen der Nuss ausgeschlossen: Sie ist ja immer innerhalb des Geräts.
  • Andere Hebel: Zusätzlich zu diesen Formen gibt es noch andere Nussknacker, die den Hebelmechanismus variieren, wie zum Beispiel einen Becher oder einen liegenden Hebel, in den man die Nuss klemmt. Diese begeistern mit ausgefeiltem Design und cooler Optik.

Pures Weihnachten: Nussknacker aus dem Erzgebirge

Die Herstellung von bemalten Nussknackern aus Holz mit gemalter Uniform und geklebtem Rauschebart hat im Erzgebirge eine lange Tradition, die bis ins 19te Jahrhundert reicht. Der grimmige Gevatter mit der roten Jacke und den sichtbaren Zähnen ist zum Archetypus des Nussknackers und der ansässigen Handwerkskunst geworden, ohne deren gedrechselte Spezialitäten Weihnachten nicht dasselbe ist. Egal, ob Nussknacker, Weihnachtspyramide, Krippe oder Räuchermännchen – die handgemachten Kunstwerke finden sich in jedem weihnachtlich geschmückten Heim und sind beliebte Geschenke für Freunde aus anderen Ländern.

Übrigens haben die erzgebirgischen Handwerkskünstler sich auch etwas Neues einfallen lassen, um den Kindern noch mehr Freude zu machen. Denn den klassischen Nussknacker gibt es nun auch in anderen Berufen als Soldat: Das geht von traditionell inspirierten Varianten wie König, Bergmann oder Drechsler bis hin zu neueren Kreationen wie dem Koch, dem Advokat oder dem Zahnarzt. Letzterer verdient sich im Reich der Nussknacker bestimmt eine goldene Nase.

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Nussknacker zu Nikolaus

Die Geschichte vom Nussknacker wird nicht nur im Ballett mit Tanz und Musik aufgeführt, sondern findet auch außerhalb vom Theater in jedem Zuhause mit Kindern am sechsten Dezember Einzug. Denn zu Nikolaus werden traditionell Nüsse, Mandarinen und Orangen an die Kinder verschenkt. Heutzutage natürlich auch immer wieder gerne ein Schokoladen Nikolaus, doch Nüsse sind weiterhin in fast jedem Nikolauspäckchen zu finden.

Ein Nussknacker darf dann im Haushalt nicht fehlen, damit die Kinder Ihre Geschenke auch genießen können. Ist dieser bunt angemalt, in Form einen Mannes, Elches oder auch Eichhörnchens gefertigt, macht das Nüsse knacken gleich doppelt so viel Spaß.

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