Matratzen

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Dein WestwingMatratzen-Guide

Ein erholsamer Schlaf ist oft die Grundvoraussetzung für einen guten Start in den neuen Tag. Doch ein solcher Schlaf ohne Verspannungen oder Rückenprobleme ist nur mit der richtigen Matratze möglich. Doch welche Matratze ist die passende für mich? Eine schwierige Frage, die sich Leute immer aufs Neue stellen müssen und auf die sie oftmals eine falsche Antwort bekommen.

Circa ein Drittel unseres gesamten Lebens verbringen wir im Bett  – und allein dieser Fakt macht schon klar, dass das richtige Matratzen-Modell sehr wichtig ist, damit wir gesund bleiben und uns gut fühlen. Wir bei Westwing wünschen Ihnen den besten Schlaf für diesen großen Teil des Lebens - und haben darum auf unseren Ratgeber-Seiten die wichtigsten Infos zusammengestellt, die Ihnen bei der Auswahl der richtigen Matratze helfen sollen. Lassen Sie sich bei Westwing informieren und inspirieren!

Lassen Sie sich Zeit beim Kauf von Matratzen

Aber was muss man bei der Auswahl einer Matratze alles beachten? Was kann ich falsch machen? Wichtige Faktoren beim Kauf einer Matratze sind die Größe, die Härte und die Art der Matratze. Alle diese Faktoren spielen beim Matratzenkauf eine immense Rolle und sollten in jedem Fall in Betracht gezogen werden. Wenn Sie auf all diese Punkte achten, dann kommen Sie Ihrer Traummatratze schon ein ganzes Stück näher – und damit auch einem erholsamen Schlaf.

Matratzenarten

Wahrscheinlich gibt es mehr Matratzenarten, als Sie denken! Man unterscheidet beispielsweise zwischen der Federkern-, der Schaumstoff-, der Latex- und der viskoelastischen Matratze:

  • Der Klassiker ist nach wie vor die Federkernmatratze, denn sie besticht durch einige Vorteile wie die gute Luftdurchlässigkeit. Die Feuchtigkeit, die von Menschen abgegeben wird und in die Matratze eindringt, entweicht durch die hohe Luftdurchlässigkeit bei diesem Modell besonders schnell an die Umgebung. So wird Schimmel und unangenehmen Gerüchen vorgebeugt. Weiterhin sind schlichte Modelle dieser Matratze bereits recht kostengünstig zu erwerben und in ihrem Aufbau sehr robust.
  • Schaumstoffmatratzen überzeugen durch ihre optimalen Anpassungsfähigkeiten an Lattenrost und Körperkonturen. Früher Vorurteile gegen sie haben heute keine Grundlage mehr, denn durch neue Entwicklungen hat sich ihre Qualität deutlich gebessert.
  • Eine Latexmatratze ist zu einem großen Teil aus natürlichen Materialien hergestellt, allerdings kann reines Naturlatex unter dem Lichteinfall schnell leiden. Durch den Zusatz anderer Materialien verlängert sich die Lebensdauer entscheidend. Zudem bietet eine Latexmatratze hohe Punktelastizität.

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Der Härtegrad

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Die Festigkeit von Matratzen wird auch als Härtegrad bezeichnet und allgemein mit dem Buchstaben H abgekürzt. Die Härtegrade von Matratzen sind in unterschiedliche Bereiche unterteilt. Diese Werte sind nicht genormt, daher können die Härtegrade zum Beispiel in fünf Stufen (H1-H5) oder auch nur in drei Stufen (H1-H3) angegeben werden. Hier steht H1 für weich, H2 für mittel und H3 für hart. Diese Härtegrade dienen vorrangig der Orientierung, aber dennoch sollte man den Härtegrad in Bezug zu seinem Körpergewicht setzen.

Härtegrad eins steht für eine weiche Matratze und ist ideal für Menschen bis zu 60 kg Körpergewicht, Härtegrad zwei entspricht einer mittleren Härte einer Matratze, die bestens für Menschen von 75 bis 80 kg geeignet ist und Matratzen mit dem Härtegrad drei eignen sich besonders für Menschen ab 80 kg Gewicht. Weiterhin gibt es den Härtegrad vier, der für Menschen bis 130 kg ausgelegt ist und die extra harten Matratzen mit dem Härtegrad fünf, die für Menschen jenseits der 130 kg gedacht sind.

Da jedoch all diese Werte nicht genormt sind und je nach Hersteller unterschiedlich interpretiert werden können, entstehen hier große Unterschiede – so kann es passieren, dass die Matratze von Hersteller X mit dem Härtegrad zwei fester ist als die Matratze von Hersteller Y, die eigentlich einen Härtegrad von drei angibt. In jedem Fall sollte man darum sich genau zur jeweiligen Einteilung informieren.

Punkt- versus Flächenelastizität

Bei Matratzen wird zwischen der Flächen- und der Punktelastizität unterschieden. Bei einer flächenelastischen Matratze sinkt eine recht große Fläche um die Druckpunkte herum ein. Bei punktelastischen Matratzen geben nur die Stellen nach, auf die Druck punktuell ausgeübt wird. Die Stellen der Matratze um diesen Punkt herum verformen sich dabei nicht. Bei einer punktelastischen Matratze sollte man beim Kauf des Lattenrostes darauf achten, dass die Abstände zwischen den Federholzleisten nicht größer als vier Zentimeter sind, damit ein ideales Liegegefühl entsteht.

Der perfekte Lattenrost

Der Lattenrost sollte immer in Kombination mit der Matratze gekauft werden, da nur das perfekte Zusammenspiel dieser beiden Variablen einen optimalen Schlaf garantiert. Es gibt eine große Menge an verschiedenen Matratzen und jede stellt andere Anforderungen an den Lattenrost, um Ihnen optimale Gemütlichkeit und den perfekten Schlafkomfort bieten zu können. Ein Lattenrost ist nicht nur zur Unterstützung der Matratze da, sondern auch für die optimale Belüftung.

So gibt es Lattenroste mit breiten Federholzleisten – diese sind knapp 50-55 Millimeter breit und meist ziemlich starr in den Rahmen eingesetzt. Diese Art von Lattenrost eignet sich hauptsächlich für Bonell-Federkernmatratzen, denn diese haben eine hohe Flächenelastizität, wodurch sie keine weitere Unterfederung benötigen.

Weiterhin gibt es noch eine besondere Art von Lattenrosten, die mit schmalen, etwa 35 Millimeter breiten Federholzleisten ausgestattet sind. Diese sind im Rahmen meist in flexiblen Halterungen befestigt. Einige dieser Federholzleisten sind mit Schiebeelementen versehen, mit denen man die Härte des Lattenrostes verstellen kann. Diese Verstellmöglichkeiten befinden sich meist in der Mittelzone der Matratze, wo der Körperschwerpunkt liegt.

Die Eigenschaften der Matratze werden durch einen solchen Lattenrost optimal beeinflusst. Diese Rahmen mit den schmalen Leisten sind für alle Matratzen geeignet, bis auf die Bonell-Federkernmatratze. Aufeinander abgestimmte Matratzen und Lattenroste sind die Grundlage für einen traumhaften und erholsamen Schlaf!

Die Doppelbettbrücke

Sie wollen sich ein Doppelbett kaufen, wissen aber nicht, ob Sie sich für eine große oder lieber zwei separate Matratzen entscheiden sollen? Diese Problematik kennen mit Sicherheit viele, denn beide Varianten haben durchaus ihre Vor- und ihre Nachteile.

Zwei separierte Matratzen haben den Vorzug, dass man sich hier für zwei unterschiedliche Härtegrade entscheiden kann, denn die einen mögen lieber eine härtere Unterlage und andere wiederum eine weichere. Eine einzelne, große Matratze allerdings bietet den Vorteil, dass man keine störende Lücke zwischen sich und seinem Partner hat. Und genau hier benötigt man eine Lösung, die diese beiden Vorteile miteinander kombiniert.

Eine einfache und tolle Lösung hier ist eine Doppelbettbrücke – die auch den schönen Namen „Liebesbrücke“ trägt! Eine solche Doppelbettbrücke ist ein Schaumstoffelement in der Form eines Ts, welches die Länge der Matratze hat.
Dieses Schaumstoff-T wird dann einfach in die Lücke zwischen den beiden Matratzen gesteckt. Und so macht die Liebesbrücke ihrem Namen dann wirklich alle Ehre! Sie verbindet die beiden doch so unterschiedlichen Matratzen und lässt sie wie aus Zauberhand zu einer gemeinsamen Matratze verschmelzen.

Warum auch Schaumstoffmatratzen eine Überlegung wert sind

Matratzen aus Schaumstoff (wie Kaltschaum) genießen nicht den besten Ruf. Während Federkernmatratzen gerne und oft genutzt werden, gelten Schaumstoffmatratzen oft als preisgünstig und zweitklassig. Zwar gibt es diese bereits in sehr unterschiedlichen Preiskategorien, jedoch sind sie allgemein tatsächlich etwas preisgünstiger als die Alternativen.

Kaltschaum-Matratzen und Co. eignen sich aber für viele Fälle besser als gedacht wird. Da Schaumstoffmatratzen keine Federn besitzen und aufgrund der fehlenden Elastizität schneller Vertiefungen entstehen, würden wir eine solche Matratze nicht für den täglichen Gebrauch empfehlen. Aber Matratzen aus Schaumstoff sind ideal für Gästebetten, da diese seltener genutzt werden. Kaltschaum passt sich dabei dem Körper besonders gut an.

Jedoch gibt es einen Fall, in dem wir Matratzen aus Schaumstoff sehr empfehlen: Für Allergiker kann eine Schaumstoffmatratze ein wahrer Segen sein. Diese wird aus Materialien gefertigt, die kaum Allergene beinhalten. Weiterhin ist eine solche Matratze sehr pflegeleicht. Aufgrund ihres geringen Gewichts ist auch regelmäßiges Auslüften kein Problem. Wenn Matratzen aus Schaumstoff täglich verwendet werden, sollten diese dann in regelmäßigen und kürzeren Abständen erneuert werden (aufgrund der bereits erwähnten Muldenbildung).

Weitere Vorteile von Matratzen aus Schaumstoff (Kaltschaum) sind:

  • Sie isolieren hervorragend Wärme. Perfekt für diejenigen, die im Schlaf leicht frieren.
  • Sie passen sich gut an verschiedene Möbel an. Auch verstellbare Lattenroste stellen kein Problem dar.
  • Quietschende Federgeräusche gibt es hier nicht: Matratzen aus Schaumstoff sind geräuschlos.

Der größte Nachteil von Matratzen aus Schaumstoff ist somit die Bildung von Dellen bzw. Vertiefungen, die mit der Zeit aufgrund des Körpergewichts entstehen. Was wäre aber, wenn jemand mit wenig Gewicht eine solche Matratze benutzt? Für Kinder können Betten mit Schaumstoffmatratzen eine gute und bequeme Lösung sein.

Zusammengefasst: Matratzen aus Schaumstoff passen sich Ihrer Körperform viel besser an als Federkernmatratzen. Aber durch diese Anpassung und das Körpergewicht entstehen mit der Zeit unangenehme Vertiefungen in der Matratze. Daher ist eine Schaumstoffmatratze prima für Gästebetten oder für die Betten von Kindern.

Benötige ich einen Matratzenschoner?

Ein Matratzenschoner wird zwischen die Matratzen und den Lattenrost gelegt und dient dazu, die Matratze zu schützen. Natürlich ist es solcher Schoner kein Muss, aber durch diesen wird verhindert, dass die Matratze auf dem Lattenrost hin und her rutscht und so beschädigt wird.

Gut zu wissen

Hier folgen noch einige Fakten rund um Matratzen, das Schlafzimmer und zusätzliche wichtige Faktoren, die Ihnen helfen sollen, den perfekten Schlaf zu erleben.

  1. Das optimale Raumklima im Schlafzimmer beträgt 16 bis 18 Grad Celsius.
  2. Selbst qualitativ hochwertige Matratzen sind irgendwann durchgelegen – nach zehn Jahren verlieren sie an Stützkraft.
  3. Aus hygienischen Gründen sollte eine Matratze nach etwa sieben Jahres ausgewechselt werden.
  4. Jede Nacht gibt ein Mensch ca. einen halben Liter Flüssigkeit hab. Hier sind luftdurchlässige und atmungsaktive Matratzen sowie Bettbezüge ideal.
  5. Die Breite des Bettes sollte ausreichend Bewegungsfreiheit bieten. So sollte ein Einzelbett mindestens einen Meter breit sein und Doppelbetten mindestens 1.80 Meter.

In jedem Fall: wählen Sie aus der Menge von Matratzen das beste Modell aus und entdecken Sie den perfekten Schlaf für sich!

Matratzen online kaufen? So funktioniert Westwing:

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