Relax: Sieben schnelle Entspannungstipps

Weihnachtsstress ade: Wir stellen Ihnen sieben schnelle Entspannungstipps vor, die Ihnen helfen, um zu Relaxen.

Last-Minute-Geschenke, Weihnachtsvorbereitungen, und allerlei Festlichkeiten – die Hektik der Feiertage ist vorbei und das Arbeitsleben hat uns bereits wieder voll im Griff: Zeit nochmal durchzuatmen und innezuhalten, bevor wir wieder voll durchstarten.

Sieben schnelle Entspannungstipps

Wir zeigen Ihnen die besten Entspannungstipps, die Sie ganz einfach und ohne großen Aufwand anwenden können und Sie dazu anhalten sollen, sich im stressigen Alltag Zeit für sich selbst zu schaffen und diese ohne Termindruck zu genießen.

Was ist eigentlich Stress?

Stress wird durch bedrohliche oder unangenehme Situationen und Überforderung ausgelöst. Unser Gehirn versetzt unseren Körper dann über Hormone und das Nervensystem in einen Alarmzustand: Das Herz rast, unser Atem geht schneller und der Blutdruck steigt – wir sind gestresst.

Diese Reaktion war einst für das Überleben wichtig, da uns unser Körper somit schnell viel Energie bereitstellen konnte. Doch diese automatische Stressreaktion hilft uns in der heutigen Zeit ganz und gar nicht, im Gegenteil – oft wünschen wir uns gelassener und ruhiger zu reagieren.

Entspannungstipps Meer

1. Beruhigende Atemübung

Die Wechselatmung hilft die rechte und linke Gehirnhälfte besser miteinander zu kombinieren und soll als Reinigung der Energiekanäle wirken. Das rechte Nasenloch steht für eine eher männliche, kraftvolle Energie und das linke Nasenloch für eine weibliche, nach innen gerichtete Energie. Durch die Wechselatmung schafft man einen Ausgleich dieser Polaritäten und hilft die Funktionen beider Gehirnhälften besser zu balancieren. Sie wird angewendet bei Müdigkeit, Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und Stress.

So geht’s:

Schließen Sie mit dem Daumen der rechten Hand das rechte Nasenloch und atmen Sie langsam und tief aus und durch das freie linke Nasenloch wieder ein.

Schließen Sie dann mit dem Ringfinger der rechten Hand auch das linke Nasenloch und halten den Atem an und  zählen bis acht.

Lösen Sie den Daumen vom rechten Nasenloch und atmen Sie vollständig aus und wieder ein. Halten Sie den Atem wie beschrieben an und lösen dann den Ringfinger vom linken Nasenloch zum Ausatmen. Jetzt wieder links einatmen und den Zyklus von vorn beginnen.

Starten Sie mit sechs Wiederholungen. Das Ein- und Ausatmen sollte auf beiden Seiten etwa gleich lang sein.

Entspannungstipps Pusteblume

2. Yoga-Übung für unterwegs

Diese Bauchatmung können Sie problemlos im Alltag oder auch unterwegs anwenden.

So geht’s:

Atmen Sie tief durch die Nase in den Bauch ein und durch den Mund wieder aus. Beim Einatmen geht der Bauch nach außen, beim Ausatmen wieder zurück nach innen. Sie können auch eine Hand auf den Bauch legen um die Atmung besser zu kontrollieren. Diese Übung hilft vor allem, wenn Sie nervös oder sehr gestresst sind. Sie beruhigt und erfrischt. Wiederholen Sie die Bauchatmung drei bis vier Mal und Sie werden sich wie neu fühlen.

Entspannungstipps Zitronenbad

3. Entspannungsbäder

Was gibt es schöneres als nach einem langen Tag ein schönes, heißes Bad zu nehmen und all den Stress von sich zu streifen. Wer sich hundertprozentig sicher sein möchte was drin ist, kann Badezusätze ganz einfach selbst machen.

Zitronenbad

So geht’s:

Wichtig vor oder nach einem chaotischen Tag: Schneiden Sie acht bis zehn Zitronen mit Schale in kleine Stücke, weichen Sie diese anschließend eine Stunde in kaltem Wasser ein und drücken Sie die aufgeweichten Zitronennstücke dann durch ein Sieb ins Badewasser. Das Zitronenbad soll bei Nervosität helfen.

Bad mit ätherischen Ölen

So geht’s:

Vermischen Sie jeweils 2-5 Tropfen Oliven-, Lavendel und Rosmarinöl in einer Tasse und geben Sie die Öle dem Badewasser zu. Wenn man die Öle bereits am Anfang in die Wanne gibt, läuft man Gefahr, dass die Wirkung und Düfte der ätherischen Öle verfliegen. Jedes Öl wirkt anders: Lavendel- und Rosmarinöl wirken beruhigend, entspannend und schlaffördern während das Olivenöl für eine samtweiche Haut sorgt.

Entspannungstipps Akupressur

4. Akupressurübung

Die Akupressur ist eine Heilmethode der chinesischen Medizin und basiert auf der Vorstellung, dass Krankheit nur dann entstehen kann, wenn der Fluss der Lebensenergie an irgendeiner Stelle blockiert ist. Ziel ist es, den Energiestau genau an dieser Stelle zu lösen. So kann man durch sanften Druck Nacken-, Kopfschmerzen und Müdigkeit lindern.

So geht’s:

Pressen Sie die Mitte des Nasenrückens mit Daumen und Zeigefinger für einige Sekunden und massieren Sie über den Augenbrauen die Schmerzpunkte, diese Übung löst Verspannungen und kann Kopfschmerzen lindern. Es gibt tausend verschiedene Akupressurpunkte am ganzen Körper, die vielerlei Beschwerden verringern. Es gibt sogar spezielle Handschuhe auf denen die Akupressurpunkte gekennzeichnet sind und somit ein guter Leitfaden sind.

Entspannungstipps Auge

5. Entspannung für die Augen

Wir sitzen tagtäglich mehrere Stunden vor dem Computer oder starren hochkonzentriert auf Unterlagen, Manuskripte oder ähnliches. Gönnen Sie Ihren Augen alle Stunde eine kleine Auszeit und bewegen Sie Ihren Blick weg vom Bildschirm Richtung Fenster.

So geht’s:

In die Ferne sehen: Suchen Sie sich den entferntesten Punkt am Horizont und wandern Sie mit den Augen die Landschaft entlang und lassen den Blick schweifen. Das wirkt beruhigend und entspannt die Augen.

Akupressurpunkt für überangestrengte Augen

So geht’s:

Legen Sie die Hände flach auf den Schreibtisch: Massieren Sie jeweils mit der anderen Hand folgenden Punkt: Die Vertiefung zwischen dem Klein- und dem Ringfinger. Wenn man ihn richtig trifft, kann man einen leichten, ziehenden Schmerz verspüren, der dann in den kleinen Finger und und den Handrücken übergeht.

Entspannungstipps Yoga

6. Yoga-Übung für Anfänger “Dreieck”

Yoga verbindet Sport mit Entspannung und die meditativen Elemente führen zu mehr Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Man muss kein Profi sein, um einfache Übungen in den Alltag mit einzubauen und für sich zu nutzen. Die folgende Yoga-Übung kräftigt die Bein-, Po-,und Rückenmuskulatur, erdet und soll harmonisierend wirken und kann ganz einfach zu Hause nachgemacht werden:

So geht’s:

Grätschen Sie die Beine, der rechte Fuß ist dabei nach außen gedreht. Den rechten Arm seitlich auf Schulterhöhe anheben, die Handflächen zeigen nach unten. Der linke Handrücken wird am unteren Rücken aufgelegt, ausatmen und den Oberkörper dabei nach rechts neigen und die Hand am Boden abstützen. Den Kopf nach links drehen und über die Schulter nach oben blicken. Anschließend den linken Arm senkrecht nach oben strecken und den Blick nach oben richten. Fünfzehn Sekunden halten und dann mit der anderen Seite wiederholen.

Entspannungstipps

7. Entspannung für Füße und Beine

Unsere Füße tragen uns den ganzen Tag – treppauf, treppab, hin und her, vor und zurück. Nach einem anstrengendem Tag schmerzen sie und sind müde. Ein bisschen Pflege und Aufmerksamkeit wirken wahre Wunder und kann unser ganzes Wohlbefinden verbessern. Nehmen Sie ein heißes Fußbad und geben ein paar Tropfen ätherisches Öl dazu, das spricht die Sinne an und entspannt zusätzlich. Trocknen Sie Ihre Füße ab und gönnen Ihnen eine kleine Massage. Dazu können Sie Massageöl oder auch Feuchtigkeitscreme verwenden.

So geht’s:

Beginnen Sie beim großen Zeh und bewegen sich mit kleinen kreisenden Bewegungen bis zum kleinen Zeh vor. Jeder Zeh wird einzeln beachtet und mit leichtem Druck massiert. Jetzt sind die Fußsohlen dran: Arbeiten Sie sich mit streichenden Bewegungen von den Zehen bis zur Ferse immer in eine Richtung. Konzentrieren Sie sich dabei besonders auf die Wölbung an der Unterseite des Fußes. Streichen Sie zum Abschluss die Füße noch Richtung Zehenspitzen aus und packen sie warm in eine Decke gekuschelt ein.

Fußbad mit Salz

Salz besitzt eine stark durchblutungsfördernde Wirkung. Es zieht Wasser an und bringt dadurch Erleichterung bei müden oder geschwollenen Füßen und Beinen.

So geht’s:

Geben Sie zwei Hände voll Meersalz oder normalem Kochsalz zusammen mit circa 37 Grad warmem Wasser in eine Badeschüssel. Nach dem Bad Füße nicht trocken rubbeln, sondern nur leicht abtupfen.

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Credits: Getty Images/Kaijla Straumanis, Getty Images/Andy Roberts, Getty Images/Aaron Foster, Getty Images/Julie Anne Images, Getty Images/Tom Merton, Illustrationenen: Westwing

Laura Lorefice

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