Gastro-Hotspot in Den Haag: MaMa Kelly

MaMa Kelly: ein urbanes Bistro in Den Haag in Holland. Hier kann man Hühnchen, Hummer und leckere Drinks in einer spektakulären Atmosphäre genießen. Der erfolgreiche Rein Rambaldo (42) erfand dieses Konzept von A bis Z selbst. Westwing hat den Gründer und Gastronom zu diesem neuen Projekt befragt.

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Erzählen Sie uns etwas über sich!

„Ich bin ein sehr gastfreundlicher Mensch. Von Luxus-Restaurant bis Nachtclub war ich bisher eigentlich in jedem Bereich tätig. Außerdem entwerfe ich schon seit langem Designs. Als ich jung war gab es noch keine Design-Akademien. Die Kunstschule war für mich zu künstlerisch. Anstatt Design zu studieren, habe ich alle Bereiche der Gastronomie durchlaufen.“

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Rein gehörten unterschiedliche Lokalitäten. 2005 verkaufte er sie dann alle. Sein Bedürfnis zu designen war größer.

Was waren die Anfänge Ihrer Firma, der Horecafabrik?

„2009 startete ich mein Business. Ich hatte nur ein simples Büro auf dem Dachboden und keine Ahnung, wie man eine Firma gründet. Bald fand ich aber heraus, dass Engagement und jahrelange Erfahrung in der Gastronomie ausreichen. Für Horecafabriek beschäftigte ich mich nicht nur mit dem Styling von Locations, sondern auch mit Zielgruppen und Produkten, die es auf dem Markt gibt.“

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Und dann haben Sie sich für das Konzept MaMa Kelly entschieden?

„Mit MaMa Kelly wollte ich eine Marke gründen. Der Name MaMa Kelly – inspiriert von der britischen Rockband Status Quo – ist ein Appell an die Phantasie. Als ich mir den Namen überlegte, mailte ich ihn 10 Personen. Die Reaktionen waren ganz unterschiedlich. Aber ich wusste: der Name passt.“

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Bei MaMa Kelly ist immer etwas los. Oft spielt ein DJ und es steigt eine richtige Party.

Was macht MaMa Kelly so besonders?

„Bei uns dreht sich alles um Authentizität und Reinheit. Ob das Dekor, das Menü oder das Personal – ich verliere nie die Zielgruppe aus den Augen. Sie können ein modernes Konzept entwickeln aber wenn es Ihre Zielgruppe nicht modern mag, sollten Sie sich davon fern halten.“

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In wie weit waren Sie an diesem Projekt beteiligt?

„Als ich mit Horecafabriek startete, wollte ich ein erfolgreiches Konzept entwickeln. Details und schöne Räumlichkeiten sind wichtig. Aber man braucht ein Konzept. Das beginnt beim Unternehmer. Ich habe viele Unternehmer getroffen, die kein klares Konzept im Kopf hatten. Meine Reaktion war: Wenn nicht einmal die wissen was Sie wollen, wie soll ich es dann wissen?“

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„Als Unternehmer ist es wichtig, dass man die richtigen Leute um sich herum hat. Aber am Ende sollten Sie derjenige sein, der entscheidet was passiert. Deshalb sind Sie Unternehmer.“

Fotos: René van Dongen

Sandra Kehrle

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