Boxspringbetten Ratgeber

Boxspringbetten Tipps – 5 Dinge, auf die Sie achten sollten

Boxspringbetten sind ein riesiger Trend. Sie bringen den Flair eines Luxushotels in die eigenen vier Wände – lassen einen wie auf Wolken liegen und wie im Paradies träumen. Auch wir schwören auf die amerikanischen Betten. In unserem Ratgeber erfahren Sie alle Boxspringbetten Tipps, um ihr individuelles Traumbett zu kaufen – himmlisch erholsamer Schlaf mit diesem Luxusbett ist garantiert!

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Wie ist ein Boxspringbett aufgebaut?

Für alle, die bisher auf dem Klassiker „Matratze-Lattenrost“ ihren Träumen hinterher gejagt sind, stellt sich nun die Frage, was das Besondere am Boxspringbett ist.

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Boxspringbett Aufbau

Bei einem Boxspringbett bildet ein gefedertes Untergestell die Basis, die Untermatratze – auch Boxspring genannt. Sie ersetzt den sonst üblichen Lattenrost. Darauf wird eine weitere Matratze gelegt, die Obermatratze. Da zwei Matratzen übereinander liegen, die optimal an die Schlafbedürfnisse angepasst werden können, liegt man wunderbar luxuriös. Oben auf folgt der sogenannte Topper. Eine Auflage, die für noch mehr Komfort verantwortlich ist. Dieser ist optional und bildet den Unterschied zwischen dem amerikanischen und dem skandinavischen Boxspringbett.

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Welche Matratze ist für mein Boxspringbett geeignet?


Die Luxusbetten bestehen klassischerweise aus zwei Federkern-Matratzen. Es gibt sie mittlerweile mehrheitlich in der Taschenfederkern-Variante und nur noch selten mit Bonellfedern, da Taschenfederkern-Matratzen eine besonders gute Liegeeigenschaft haben. Bonellfedern empfehlen wir für leichte Personen, die das schwingende Liegegefühl des Boxspringbettes bevorzugen.

Welche Matratze ist für wen geeignet?

HINWEIS: bei den skandinavischen Boxspringbetten gibt es noch den Topper, der zum Liegekomfort beiträgt. Ein Topper kann mit verschiedenen Matratzen kombiniert werden. Lesen sie alles Wichtige zum Topper hier.

Eine Bonellfederkern-Matratze besitzt weniger Stahlfedern als eine Taschenfederkern-Matratze. Zudem werden die einzelnen Federn mit Drähten verbunden. Dadurch ist die Bonellfederkern-Matratze flächenelastisch, das heißt es gibt mehr Fläche nach als belastet wird, was zu einem tieferen Einsinken führt. Das Ergebnis ist ein sehr weiches, komfortables Liegegefühl. Hotelbetten basieren häufig auf Bonellfederkernen als Untermatratze.

 

Im Gegensatz dazu gibt es die Taschenfederkern-Matratze. Die Federn werden jeweils in separate Taschen verpackt. Sie reagieren dadurch vollkommen unabhängig von der Belastung der um sie herumliegenden Federn. Da nur die Federn nachgeben, die hinuntergedrückt werden, nennt man Taschenfederkern-Matratzen auch punktelastisch. Taschenfederkern-Matratzen sorgen für eine stabile Unterlage und eine Stützung der Wirbelsäule. Der Rücken wird beim Schlafen durch die punktgenaue Druckabgabe optimal unterstützt.

 

Eine Variation von Federkern-Matratzen sind die Tonnen-Taschenfederkern-Matratzen. Sie haben eine besondere Konstruktion der Federn. Beim Tonnen-Taschenfederkern ist die Feder oben und unten schmaler, was an das Bild einer Tonne erinnert. Durch diesen Aufbau wird eine progressive Federwirkung erzielt, das heißt der Widerstand steigt, je mehr Druck ausgeübt wird. Daher weist diese Matratze eine sehr hohe Anpassungsfähigkeit an den Körper und eine optimale Stützung der Wirbelsäule auf.

 

Als Alternative zu der Federkern-Matratze bietet sich die Kaltschaum-Matratze als Obermatratze an. Charakteristisch ist hier eine hohe Punktelastizität, jedoch geht das typisch federnde Gefühl des Boxspringbettes verloren. Kaltschaum ist als sehr guter Wärmespeicher ideal für kälteempfindliche Menschen. Auch für Personen mit unruhigem Schlafverhalten, eignet sich diese Matratze als Obermatratze, da sie bei Bewegungen nicht mitschwingt. Da das klassische Boxspringbett aus einer Box mit Federn besteht, gehört diese Matratze nicht zu der Kategorie der klassischen Boxspringbetten.

 

Positive eigenschaften von Federkern-Matrazten

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Qualitäts-Kriterien von Taschenfederkern-Matratzen

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Qualitätskriterien von Federkern-Matratzen

Anhaltspunkte, mit denen Sie die Qualität und den Komfort einer Matratze bewerten können, sind die Anzahl sowie die Gangzahl der Federn. Weitere wichtige Faktoren sind die Anzahl der Liegezonen sowie das Raumgewicht.

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Taschenfederkern-Matratzen haben etwa 200 bis 1000 Federn pro  m². Je mehr Federn desto größer die Punktelastizität. Entscheidend für den Liegekomfort ist jedoch nicht die Anzahl der Federn an sich, sondern die Anzahl der Federn in Relation zum Körpergewicht. Bei einem Körpergewicht von bis zu 100kg reichen etwa 260 Federn pro m². Ab 100 kg sollte man mindestens 500 Federn pro m² haben.

Bei einer Federnanzahl von über 1000 Federn pro m², ist es üblich Mikrotaschenfedern in einer zusätzlichen Lage der Matratze zu verwenden. Diese sind kleiner und erhöhen die Anpassungsfähigkeit des Matratzenkerns. Bei der Bewertung der Matratze anhand der Federnanzahl sollte man die Mikrofedern jedoch nicht mitzählen.

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Die Gangzahl der Matratze spielt eine Rolle für die Elastizität und somit für die Liegeeigenschaft der Matratze. Sie beschreibt die Anzahl der Windungen einer Feder (1 Gang = 1 Windung). Weniger Gänge führen zu einem festeren Liegegefühl. Eine Feder mit 5 Gängen ist bei gleicher Höhe und gleicher Drahtstärke elastischer als eine Feder mit 4 Gängen und sorgt für eine höhere Anpassungsfähigkeit. Insgesamt sind kleine Federn mit vielen Gängen flexibler und komfortabler.

Hochwertige Matratzen haben mehrere Liegezonen (3, 5, 7, oder 9), welche die unterschiedlichen Gewichte der Körperteile ausbalancieren. Je mehr Liegezonen eine Matratze hat, desto besser wird der Körper gestützt. Dies führt zu einem größeren Liegekomfort. Ein Maß für die Lebensdauer der Matratze ist das Raumgewicht (RG). Es bezeichnet das kg-Gewicht des Schaumstoffes pro Kubikmeter (kg/m³). Je höher das Raumgewicht, desto langlebiger und stabiler ist das Material der Matratze. Die empfohlenen Werte hängen von der Matratzenart ab. Für Federkern-Matratzen empfehlen wir ein Raumgewicht von 40-50.

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Welcher Härtegrad passt zu mir?

Auf der Suche nach der perfekten Matratze für Ihr Boxspringbett sollten Sie beachten, dass es diese in 4 unterschiedlichen Härtegraden gibt.

ACHTUNG: Der richtige Härtegrad unterstützt Ihre Wirbelsäule optimal. Bei der Auswahl der richtigen Matratze sind nicht nur Körpergewicht und -Größe wesentliche Faktoren, sondern auch individuelle Schlafgewohnheiten. Jemand der gerne auf der Seite schläft, benötigt eine weichere Liegefläche für Hüfte und Schulter als ein Rückenschläfer.

WIR EMPFEHLEN: Achten Sie auf Gewicht sowie Gewichtsverteilung. Eine schwere und kleine Person benötigt einen höheren Härtegrad als eine große und schwere, bei der sich das Gewicht gleichmäßiger verteilt. Hierzu ist die Bestimmung Ihres Body Mass Index (BMI) hilfreich. Berechnen Sie Ihren BMI indem Sie Ihr Gewicht (zum Beispiel 70kg) durch Ihre Größe zum Quadrat (1,70 x 1,70m) teilen. Mit Hilfe des abgebildeten Diagrams können Sie erkennen, welcher der empfohlene Härtegrad für Sie ist.

 

ZUR VERANSCHAULICHUNG EIN BEISPIEL: Bei einem Gewicht von 70kg und einer Größe von 1,70 Metern ist der BMI 24,2. Diesem BMI ordnen wir anhand der Tabelle H2 zu. So sollte eine Matratze mit diesem Härtegrad ausreichend Stützkraft, Druckentlastung und Komfort gewährleisten.

FAZIT: Der BMI hilft den Härtegrad zu ermitteln. Die Ergebnisse sind jedoch als Richtwerte zu verstehen, da ein weiterer wichtiger Faktor Ihre individuelle Präferenz ist. Für feine Abstimmungen sind Topper wunderbare Hilfsmittel, die den Schlafkomfort individuell abgestimmt maximieren können.

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Welche Matratzen-Kombi ist die Richtige?

Bei hochwertigen Boxspringbetten können Sie individuell bestimmen, welche Federkern-Matratzen genutzt und wie sie zusammengestellt werden. Je nachdem, welches Liegegefühl Sie bevorzugen, gibt es unterschiedliche Optionen.

Unsere Boxspringbetten Tipps zur Matratzen-Kombi

Boxspringbetten Tipps zur Einzel- oder Doppelmatrazte

Doppelmatratze

Boxspringbetten gibt es in allen erdenklichen Größen. Vom einladenden Einzelbett bis zum herrlichen Doppelbett in Übergröße ist alles dabei. Die beliebtesten Größen von Boxspringbetten sind 120×200, 140×200, 160×200, 180×200 und 200×200. Bei diesen größeren Betten stellt sich die Frage, ob Sie eine Einzel- oder Doppelmatratze als Obermatratze nutzen wollen.

Unsere Boxspringbetten Tipps zur Obermatratze: eine durchgängige Doppelmatratze empfiehlt sich nur, wenn beide Partner die gleichen Proportionen und Schlafgewohnheiten haben. Bei unterschiedlichen Anforderungen sollten Sie zwei Einzelmatratzen wählen, die für jedes Boxspringbett individuell ausgesucht werden können. So lässt sich das ideale Traumbett ganz einfach kreieren. Der Vorteil von Einzelmatratzen ist, dass der Partner das Wenden und Drehen des Anderen nicht so intensiv spürt wie auf einer gemeinsamen Liegefläche. Viele Hersteller bieten zudem einen Überzug für die zwei Einzelmatratzen an, sodass es aussieht, als ob die Obermatratze eine Doppelmatratze ist. Auch über den Schlitz zwischen den beiden Matratzen müssen Sie sich keine Sorgen machen: Ein sog. Ritzenfüller, auch Liebesbrücke genannt, kann zwischen zwischen den einzelnen Matratzen als Brücke dienen. Eine Alternative hierzu bieten hochwertige Topper.

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Topper – alles was Sie wissen müssen


Der Topper kann mehr, als nur die Spalte zwischen zwei Matratzen zu schließen. Er ermöglicht einen weiteren Schritt zur Individualisierung Ihres Boxspringbettes. Es gibt verschiedene Materialien, aus denen diese Komfortschicht bestehen kann. Somit gibt es für jede Schlafgewohnheit den passenden Topper.
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Der beste Topper passt sich optimal an individuelle Schlafbedürfnisse und Komfortwünsche an.

Topper aus Visko, Kaltschaum, Latex oder Natur?

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Topper - Visco, Kaltschaum, Latex, Natur

1. VISCOSCHAUM
Viscoschaum, auch als Memory Foam bekannt, passt sich den Körperkonturen perfekt an. Visco ist ein thermoaktiver Stoff, das heißt, er reagiert auf Wärme. Bei Kälte wird der Schaum fest, bei Wärme weich und elastisch und formt sich nur langsam in seine Ursprungsform zurück.

Schlafen sie gerne warm oder leiden Sie unter Rückenbeschwerden?
Dieser Topper ist die richtige Wahl! Visco sorgt für wunderbare Druckentlastung der Körperpartien, die beim Liegen Druck ausüben.

2. KALTSCHAUM
Kaltschaum ist ein festerer Stoff und nimmt schnell seine ursprüngliche Form wieder an. Daher wird er auch für härtere Liegeeigenschaften bevorzugt. Im Gegensatz zu Visco überzeugt Kaltschaum mit einer Offenporigkeit, die für eine sehr gute Regulierung von Feuchtigkeit sorgt.

Rückenschläfer aufgepasst – der Kaltschaum Topper ist für Euch!
Auch wärmeempfindliche Schläfer und diejenigen, die gerne fester schlafen, sollten zum Kaltschaum Topper greifen.

3. LATEX
Ein Topper aus Latex bietet die weichste Grundlage unter den Toppern. Je dicker der Topper, desto weicher wird es und desto tiefer sinkt man ein. Ebenso wie Kaltschaum nimmt auch Latex bei Druckentlastung wieder sehr schnell seine Ursprungsform an. Für eine hohe Atmungsaktivität ist die Oberfläche des Latex-Toppers perforiert. Bei einer besonders dicken Latex-Matratzenauflage kann das Wenden beim Schlafen schwer fallen.

Sie sind ein Seitenschläfer?
Dann ist Latex der perfekte Topper, da er bei Schulter und Hüfte nachgibt. Personen, die gerne weich schlafen und wärmeempfindliche Personen sollten hier auch zugreifen.

4. NATURFASER
Für diesen Topper gibt es mehrere Material-Möglichkeiten zur Befüllung: Kokosfasern, Schurwolle und Rosshaar. Letzteres ist beispielsweise hervorragend zur Regulierung von Temperatur: Sie nehmen Feuchtigkeit auf und geben diese mit der Zeit wieder an die Umgebung ab. Oftmals sind diese Topper dünner im Vergleich zu den Schaummaterialien.

Sie lieben natürliche Materialien?
Dann ist der Naturfaser Topper für Sie die richtige Wahl. Auch wärmeempfindliche Menschen können bei diesem Topper nicht falsch liegen.

Boxspringbett Inspiration

Die Qualität der ersten drei Topper-Materialien (Visco, Kaltschaum und Latex) kann mit dem Raumgewicht erkannt werden. Je größer das Raumgewicht, desto qualitativer und dichter ist die Füllung und der Topper dünnt nicht so schnell aus. Für Visco und Latex wird ein Raumgewicht von 60 empfohlen, wohingegen bei Kaltschaum bereits 40 ausreichen.

TIPP: Denken Sie daran, dass Topper spezielle Spannbettlaken benötigen. Bettlaken für normale Matratzen sind zu groß oder werden den Topper an den Ecken hochziehen. Beim Kauf der Spannbettlaken sollten Sie die Höhe Ihres eigenen Toppers kennen, denn es gibt viele unterschiedliche Höhen.

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Goodbye, Lattenrost?

Neben dem Boxspringbett steht beim Bettenkauf, gerade in Deutschland, immer noch die gute alte Matratze mit Lattenrost zur Auswahl. Was den Klassiker von dem Allround-Komforthelden unterscheidet? Wir verraten es Ihnen.

Vorteile von einem Boxspringbett

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Vorteile von einem Boxspringbett

ACHTUNG: Ein Boxspringbett hat aufgrund der Untermatratze keinen Stauraum unter dem Bett. Auf den zusätzlichen Stauraum verzichten Sie nur ungern? Dann können Sie zum Boxspringbett passende und wunderschöne Sitzbänke– oder Truhen kombinieren.

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Echte vs. unechte Boxspringbetten

Der Begriff „Boxspringbett“ ist nicht geschützt. Daher können diese Betten auch lediglich eine Boxspringoptik haben. In dem Fall hätten Sie nicht das typisch angenehme Liegegefühl.

ACHTUNG: Ein echtes Boxspringbett hat keinen hohlen Bettkasten. Es zeichnet sich durch die zwei Matratzen, Unter- und Obermatratze, aus.

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Echte Boxspringbetten

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Alle weiteren Boxspringbetten-Features auf einen Blick

Ein Boxspringbett besitzt neben den Hauptkomponenten Federkernbox, Matratzen und Topper auch noch Bezüge, Füße und Kopfteil.

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DIE FÜßE sorgen für eine Erhöhung des Boxspringbettes, sodass auch eine Luftzufuhr von unten garantiert ist.

DAS KOPFTEIL ist in vielen Größen erhältlich. Oftmals gut gepolstert ist es eine bequeme Anlehnmöglichkeit. Des Weiteren hält ein Kopfteil die Kälte der Wand fern. Es gibt es zudem in tollen unterschiedlichen Designs.

BEZÜGE für Boxspringbetten gibt es aus Kunstleder, Leder und diversen textilen Stoffen. Um die hervorragende Durchlüftung des Bettes zu garantieren, empfehlen wir Leder oder Textil als Bezugsstoff da Kunstleder die Atmungsaktivität einschränkt. Wenn Sie jedoch eine Hausstauballergie haben, bietet es sich aufgrund seiner leichten Pflegeeigenschaften an, zu Kunstleder zu greifen.

DIE FEDERKERNBOX sollte aus Echtholz bestehen, denn Spanholz oder MDF-Platten sind instabil und besitzen kaum Atmungsaktivität. Diese ist jedoch nötig für eine gute Luftzirkulation im Boxspringbett.

MARTINDALE ist ein Verschleißwert, der die Scheuerbeständigkeit von Bezügen angibt. Je höher dieser Wert, desto qualitativer der Bezugsstoff. Der empfohlene Wert hängt auch von der Stärke der Polsterung ab. Generell ist ein Wert von 30.000 Martindale für ein Boxspringbett geeignet.

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Pflegetipps für Ihr Boxspringbett

Auch beim Boxspringbett die richtige Pflege das A und O damit Sie lange Freude daran haben. Hier kommen unsere Boxspringbetten Tipps:

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Woher kommen Boxspringbetten?

Geschichte von Boxspringbetten

Boxspringbetten gehören zu den beliebtesten Betten überhaupt. Aber die Popularität ist nicht darauf zurückzuführen, dass die Betten eine Neuentdeckung dieser Zeit sind.

Das Boxspringbett, auch Kontinentalbett genannt, wurde in Amerika des 19. Jahrhunderts entwickelt, um die Matratze von der unhygienischen, niedrigen Bodenlage zu erhöhen. In Deutschland und anderen europäischen Ländern konnte sich dieses amerikanische Standardbett aufgrund der Entwicklung des Lattenrostes in den 1950er Jahre nicht durchsetzen. So kam es, dass in Amerika, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und in einigen skandinavischen Ländern Boxspringbetten populärer wurden als in anderen europäischen Ländern.

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Die Anpassungsfähigkeit, der Liegekomfort und die Bequemlichkeit machen das Boxspringbett zu einem der beliebtesten Betten in privaten Haushalten sowie Hotels. Gerade nach dem Urlaub ist der Wunsch groß, sich ein ähnliches Bett anzuschaffen, auf dem man so wundervoll genächtigt hat. So beginnt der langsame, aber sichere Siegeszug der Boxspringbetten.

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Anne Köhler

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