Alles über Champagner

Marilyn Monroe soll angeblich in 350 Flaschen davon gebadet haben – zumindest einmal – es gibt kaum ein Getränk um das sich so viele Mythen ranken wie dem Szene-Getränk schlechthin: dem Champagner!

Eigentlich schon immer, ist der der Champagner das It-Getränk. Auch ganz klar warum, ja genau, mit ihm verbinden wir puren Luxus und vielleicht auch einen Hauch Dekadenz – genau das macht den Champagner so verführerisch.

Champagner

Champagner Facts

  • Zufällig entstanden: Das Luxusgut haben wir eigentlich einem Unfall zu verdanken – nämlich Dom Pérignon, nein nicht der Champagnermarke von Moët & Chandon, sondern einem Benediktermönch aus dem 17. Jahrhundert, der aus Versehen Wein in eine Flasche füllte und mit einem Holzstück verschloss, sodass eine zweite Gärung aus ausgelöst wurde. Danke, Dom!
  • Der Champagner hat seinen Namen genau daher, wo sein Ursprung liegt: nämlich aus der Champagne! Nur Trauben von dort dürfen für seine Herstellung verwendet werden und das alles nach strengen Regeln.
  • In der Champagne gibt es genau drei Rebsorten, die zur Herstellung zugelassen sind: Chardonnay, Pinot Noir und Pinot Meunier.
  • Neben den großen, bekannten Champagner-Herstellern, wie Moët & Chandon, Veuve Clicquot oder Taittinger gibt es noch viele kleine Champagner-Winzer, die die großen Häuser mit Trauben beliefern.

Herstellung

Um das edle Getränk herzustellen, befolgt man die „méthode champanoise“, dabei geht es um die zweite Gärung. Dazu gibt es fünf  Schritte, denn Champagner ist nicht gleich Champagner:

Champagner Assemblage

Assemblage: Zunächst wird durch alkoholische Gärung der Grundwein hergestellt. Man stellt also eine Cuvée her – bis zu 100 verschiedene Weine können für einen Champagner-Grundwein vereinigt werden.

Champagner Flaschengärung

Flaschengärung: Für circa 15 Monate bis drei Jahre, je nachdem ob es sich um jahrgangslosen oder Jahrgangs-Champagner handelt, werden die Flaschen mit dem Wein und hinzugefügtem Zucker und etwas Hefe mit einem Kronkorken verschlossen.

Rütteln Champagner

Rütteln: Um danach die Hefe, die vor allem für der Perlage, also das herrliche Prickeln des Champagners, sorgt, aus dem Getränk zu entfernen, werden die Flaschen fast waagrecht für 21 Tage auf Rüttelpulte gestellt – so löst sich die Hefe und sondert sich oben an der Flasche ab. Früher wurde dieser Vorgang per Hand von sogenannten „remueurs“ gemacht, heute per Maschine, das Ergebnis bleibt jedoch gleich.

Abschlämmen Champagner

Degorgieren: Das Abschlämmen des Champagner geschieht durch ein Eisbad: So gefriert die Hefe und schießt beim Öffnen des Kronkorkens aus der Flasche.

Champagner Dosage

Dosage: Die wichtigste geheime Zutat fehlt noch, um das Getränk zu vollenden: die Dosage – sie sorgt für die Geschmacksrichtung des jeweiligen Champagners. Die Dosage ist abhängig vom erwünschten Süßegehalt des Champagners.

Das beste am Champagner ist, dass man nie einen Anlass braucht, um die Korken knallen zu lassen: man kann ihn immer trinken, egal bei welcher Gelegenheit!

Und wenn Sie einmal Inspiration brauchen, dann hören Sie auf Mark Twain: „Champagner ist wohl die glückhafteste Inspirationsquelle!“

Credits: Westwing, Getty Images/ Lauren Burke

Lea Marquardt

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