Trend: Ethno Style

Wäre der Ethno-Look ein Mensch, wäre er ein Weltenbummler, ein Freigeist, der von überall Inspirationen sammelt, und Länder und Kontinente wie Afrika, Indien, China, oder Nordafrika wie Marokko oder Marrakesch bereist. Er ließe sich dort von verschiedenen Lebensumständen und Stammeskulturen inspirieren, nähme Dinge mit nach Hause – um dort das Fernweh zu stillen, indem er sich mit den Reminiszenzen seiner Reisen umgibt.

Ob in der Mode oder im Interior – seit Jahren verlieben wir uns immer wieder aufs Neue in den Look mit warmen Erdtönen, Akzente aus Gold und Silber und Musterprints. Ethno, abgeleitet vom Wort Ethnologie (Völkerkunde), vereint unterschiedliche Kulturen, Traditionen und Religionen. Wie das im Zuhause aussieht? Kissen und Plaids in Gewürzfarben, Lederpoufs und gemusterte Kelims! Der Ethno-Trend vereint sozusagen Fernweh in einem Outfit oder in einem Raum. Wie der Trend genau aussieht und was ihn ausmacht, erfahren Sie hier!

Ethno Pouf

Culture Clash

Ethno Modelooks

Der Trend gleicht einem Kniffelspiel der Kulturen: Einflüsse verschiedener Völker werden in einem Topf zusammen gewürfelt und heraus kommt ein wahrer Culture Clash der Lebensstile, der Farben, der Traditionen oder auch Religionen, der so geschickt neu interpretiert und neu definiert wird, dass der Look zu einem besonders vielfältigen Style heranwächst, der fasziniert. Einflüsse aus afrikanischen Stammeskulturen – einfache, geometrische Muster treffen auf die Farben des Morgenlandes und Materialien. Die verschiedenen Einflüsse werden also neu zusammengesetzt, sozusagen ge-remixed und es entsteht ein einzigartiger Look.

Mode

Das Reisen zählt zu den größten Inspirationsquellen der Kreativen – besonders der Modedesigner. Deshalb laufen uns auf den Runways aufregende Ethno-Looks in etlichen Saisonen entgegen – mal mehr und mal weniger ausgeprägt. Mal sind es nur die erdigen, gedeckten Farben, dann sind es wieder aufwändige Stickereien und Mustermixe wie hier bei Emilio Pucci, Gucci oder Missoni. Der Ethno-Chic fasziniert – nicht nur die großen Tradtitionshäuser, sondern auch vielversprechenden Newcomer wie die Italienerin Stella Jean, die mit ihrem gleichnamigen, sehr angesagtem Label italienische Grandezza mit kreolischen Einflüssen verschmilzt. Der japanische Designer Kenzō Takada gilt als der Erste, der 1970 Ethno-inspirirete Entwürfe zeigte. 1976 folgte dann der große Yves Saint Laurent, der in seiner Kollektion folkloristische Designs präsentierte. Looks, die aussehen, als wären sie von Naturvölkern gefertigt, leuchtende Gewürzfarben, die sich in Form von feinster Seide, Kaschmir, Brokat oder Wolle um uns legen und die eine gewisse Erdverbundenheit ausstrahlen.

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Ethnofarben

Farben

Warme, unaufgeregte Farben sind für den herbstlichen Ethno-Look ein Must: Erdtöne wie Terrakotta, Braun, dunkeles Beige oder Bordeauxrot, Olivgrün harmonieren wunderbar mit Gewürzfarben wie Safrangelb, Senfgelb, Orange oder Kurkumagelb. Besonders schön kommen die Farben mit Goldakzenten oder anderen Metallakzenten zur Geltung.

Keypieces Ethno Look
Safranfarbenes Ethno Plaid

Plaid it up!

Easy-Update für neutrale Räume: Mit einem Plaid in Gewürzfarben, wie hier strahlendem Safran, verleiht man jedem Raum Ethno-Stimmung. Cool dazu: Stylen Sie dazu ein paar Kissen in schlichtem schwarz-weißen Ethno-Muster. Im Handumdrehen verleihen Sie dem Wohn- oder Schlafzimmer einen Ethno-Look, der sophisticated und cool zugleich ist.

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Teppich im Ethno Look

Poufs & Bodenkissen

Unkomplizierte Begleiter: Bestickte Plaids oder Poufs aus Leder eigenen sich hervorragend für den Ethno-Look im eigenen Zuhause. Sie setzen im Handumdrehen schöne Akzente und sind ganz einfach und individuell zu arrangieren: Ob im Schlafzimmer vor Betten oder in Gruppe vor Sofas. Cool: eine ungerade Anzahl an Poufs wie einer, drei oder bei größeren Räumen fünf, wählen. Sie zaubern, vor Couch und Couchtisch platziert, sofort eine gemütliche und einladende und legere Atmosphäre. Noch lässiger wird es mit Bodenkissen und kleinen Beistelltischen aus Holz.

Ethno Table Setting

Table Setting

Perfekt für entspannte Herbstdinner oder Soirées mit Freunden: Eine ethno-inspirierte Tischdekoration. Wer keinen rustikalen Tisch aus Holz hat, wählt stattdessen Tischdecke aus Stoff (besonders schön: aus gröberen Materialien wie Leinen) in dunklen Erdtönen oder Schwarz. Umso leuchtender sehen darauf Servietten in kräftigem Kurkumarot aus. Zu Erdtönen wie dunklem Rot oder Schwarz unbedingt Metallakzente setzen wie runde Tabletts mit feinem Goldrand. Als Centerpiece kann man mehrere bunte Gläser in Gruppe aufstellen, Windlichter aus Metall wählen oder ein Arrangement aus Kerzen mit Goldrand. Warme Töne, gemütliches Ambiente und beruhigende, leicht sinnliche Anmutung.

Ethno Tablett
Ethno Windlicht

Tabletts & Windlichter

Stimmungsvoll, sinnlich und wie ein kleines Stillleben arrangiert: Runde, gehämmerte Tabletts mit Kerzen oder bunten oder metallischen Windlichter oder braunen Gläsern darauf gestylt, erinnern auf Coffee Tables oder in der Mitte des Esstisches an orientalische Teehäuser. Diese Tischdeko ist im Herbst besonders hübsch.

Gemusterter Kelim

Gemusterte Kelims

Mini-Make-Over im Handumdrehen: Bunte Kelims sind perfekt für Flur oder Eingangsbereich und lassen sich schnell dekorieren. In Sekunden entsteht ein ganz neuer Look. Dazu schön: Holzkonsolen und Zweige in einer Bodenvase.

Sie sind inspiriert vom aufregenden Ethno-Look? Dann shoppen Sie passende Möbel und Accessoire im Ethnic-Chic ab 14.09. in den Westwing Sales!

Fotos: living4media/Bauer Syndication (3), Catwalking/Getty Images (2), Vittorio Zunino Celotto/Getty Images, living4media/Magnus Per Persson (4), living4media/Biglife, living4media/Foodcollection, living4media/Henrí Del Olmo, living4media/House&Leisure, living4media/Christoph Düpper, living4media/Matteo Manduzio

 

Teresa Mayer

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