So lassen sich Kunstwerke in Szene setzen!

So lassen sich Kunstwerke in Szene setzen! Ein Interview mit der Westwing-Kunstexpertin Anne von Rosenthal. Vom ersten Eindruck bis zum Kauf – Kunsthistorikerin und Expertin Anne von Rosenthal verriet uns im Interview, worauf es bei der Auswahl, aber auch bei der Platzierung von Bildern oder Fotografien wirklich ankommt. Sind Sie auch noch auf der Suche nach dem richtigen Werk für Ihre eigenen vier Wände? Dann schauen Sie ab dem 27.01. bei Westwing in den Kunst-Sales vorbei.

Worauf sollte man bei der Wahl eines Kunstwerks achten?

Ganz wichtig: Es muss einen emotional berühren. Ferner können, neben den Gesprächen in Galerien, vor allem auch Kunstmagazine wie „Art“ oder Internetseiten wie „Artprice“ bei der Recherche helfen. Auf diese Weise schafft man sich zumindest einen groben Überblick.

Wie finde ich den richtigen Platz dafür?

Bei einem Bild sieht man oft schon auf den ersten Blick, an welchem Platz in der Wohnung es hängen könnte. Hier spielt aber vor allem auch die Emotion eine große Rolle, die das Bild auslöst. So gibt es verschiedene Kunst-Thematiken, die zu unterschiedlichen Räumen besser oder schlechter passen. Es kann allerdings auch sehr spannend sein, hier einen provokanten Bruch zu wagen.

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Wie lassen sich unterschiedliche Kunstwerke auch gemeinsam harmonisch arrangieren?

Die sogenannte „Russische“ oder auch „Petersburger Hängung“ besteht aus einer Mischung verschiedener Werke in unterschiedlichen Rahmungen und Größen, die dicht nebeneinander hängen und dadurch eine Einheit bilden. Daneben gibt es die „Konzeptuelle Hängung“, bei der man thematische Schwerpunkte mit seinen Werken herstellen kann. Als „Strukturierte Hängung“ bezeichnet man es, wenn verschiedene Werke gleich groß gerahmt sind und mit gleichen Abständen eine Balance erzielen. Welche Hängung sich am ehesten eignet, hängt dann natürlich auch von der Größe des Raumes ab.

Fotos: Westwing 2013, living4media/Persson

Teresa Mayer

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