East meets West – wie der Stilmix funktioniert

East meets West – wie der Stilmix funktioniert – Treffen europäische Klassik und asiatische Zurückhaltung aufeinander, wird ein neuer Wohnstil geboren: Eurasia. Wenn man die Einflüsse beider Kontinente richtig kombiniert, entsteht dabei ein stilvoller Mix, dessen Schönheit immer wieder fasziniert und inspiriert. Wir zeigen Ihnen, wie man den Look dekoriert!

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Verstecke

Süße Adventsidee: Überraschen Sie Ihre Freunde mit selbstgebackenen Glückskeksen und verstecken Sie darin Ihre ganz besonderen Weihnachtswünsche. Hübsch: Servieren Sie die Kekse passend im typisch asiatischen Porzellanschälchen.Unser Rezept: Drei Eiweiße schaumig rühren, mit 60g Puderzucker vermischen, 45g zerlassene Butter dazugeben und 60g Mehl daruntersieben. Den Teig danach kurz ruhen lassen. Rechnen Sie immer zwei Teelöffel Teig für einen Glückskeks und streichen Sie ihn hauchdünn und kreisförmig auf das Blech. Maximal fünf Minuten bei 180 Grad backen, bis der Rand leicht goldbraun ist. Sofort Zettel mit Botschaft drauflegen und vorsichtig falten. Zum Abkühlen auf ein Holzbrett legen. Wichtig: Immer nur zwei Kekse auf einmal backen, da sie sonst zu schnell abkühlen und beim Falten brechen.

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Teezeremonie

Die Teekultur ist ein besonderer und wichtiger Teil der asiatischen Lebensart. Holen Sie sich ein Stück Tradition mit einem klassischen Teeservice aus zartem Porzellan nach Hause und servieren Sie Ihren Gästen Tee aus filigran bemalten Schälchen in Weiß und Indigoblau. Tipp: Lassen Sie sich dabei von den traditionellen Teezeremonien inspirieren! Verwenden Sie statt Beutel ganze Blätter (aus dem Teeladen) und machen Sie damit mehrere Aufgüsse. In China wird der erste Aufguss nicht getrunken, sondern dient allein dazu, die Teeblätter zu öffnen, damit die späteren Aufgüsse weniger bitter schmecken. Aus diesem Grund nennt man ihn auch „Aufguss des guten Geruchs“. Erst der zweite Aufguss wird getrunken.

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Verspieltheit vs. Geradlinigkeit

Schwarz in Kombination mit Holz erdet den Raum, verschafft Balance und Ruhe. Der verschnörkelte Lampenfuß in Gold sorgt für einen Hauch von Eleganz. Tipp: Bereits einzelne Blüten in kleinen Porzellanschälchen verleihen Asia-Charme auf dem graphischen Beistelltisch. Wer sich mehr Verspieltheit wünscht: Feine Tapeten oder Kissen mit zarten Blüten- oder Vogelprints geben Räumen noch mehr exotisches Flair.

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Materialkunde

Natürliche Materialien wie Holz, Stein, Bambus und bei Stoffen Baumwolle und Seide sind Merkmale des modernen asiatischen Stils. Setzen Sie Akzente: Schalen aus Wurzelholz mit organischen Formen sind besonders schön als Blickfang auf Tisch und Tafel – besonders, wenn sie zudem mit Kerzen und Muscheln bestückt werden. Übrigens: Deko-Muscheln für Herbst und Winter waren auf der diesjährigen Interiormesse Maison & Objet der kommende Trend! Schlichte Farben wie Braun- und Grautöne wirken dabei besonders herbstlich.

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Blumenzauber

Der Buddha aus Stein verleiht Räumen sofort fernöstliches Flair. Aber auch mit passenden Pflanzen lässt es sich wunderbar dekorieren. Unser Favorit: Orchideen, denn sie sind günstig und pflegeleicht. Im Winter eignen sich auch Bambus oder Bonsaibäume. Tipp: Lassen Sie Ihre Orchidee auf Tauchstation gehen! Füllen Sie dazu einen kleinen Eimer mit lauwarmem Wasser und tauchen Sie die Pflanze samt Topf unter, bis keine Bläschen mehr aufsteigen. Danach lassen Sie sie gut abtropfen und wiederholen sie den Vorgang nur alle sieben bis zehn Tage. Beim Tauchen kann sich das Spezialsubstrat, in dem die Orchidee gehalten wird, besser mit Wasser vollsaugen, denn beim Gießen läuft das meiste Wasser einfach wirkungslos durch.

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2 in 1

Bei der Stilrichtung Eurasia kommt es darauf an, Elemente aus Asien und Europa gekonnt miteinander zu verbinden. Der asiatische Stil zeichnet sich durch minimalistische Formen, natürliche Materialien, gedeckte Töne und glatte Oberflächen aus. Achten Sie bei Couches und Sessel auf kurze Beine, integrieren Sie Bodenkissen und setzen Sie so auf Individualität. Toll: Eine große Truhe in schlichtem Grau als Couchtisch verwenden! Tipp: Darin lassen sich wunderbar Decken, Plaids und Zusatzkissen verstauen.
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Fotos: Westwing, 2013

Teresa Mayer

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