Zu Besuch im Blanc-Kunstverlag

Wie ein verborgener Schatz: Mit viel Liebe zum Detail und langjähriger Tradition werden in der Druckerei des Münchener Blanc-Kunstverlags hochwertige Kupferdrucke nach einem Jahrhunderte alten Verfahren hergestellt. Westwing stattete dem Münchner Traditionshaus einen Besuch ab, um dem Verlagsleiter Peter Blanc bei der Arbeit über die Schulter zu schauen.
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Blanc Kunstverlag Presse

Ursprünglich waren es Gemälde, die bereits Anfang des 19. Jahrhunderts mit der Kupferdruck-Methode nicht nur kopiert, sondern auch vervielfältigt werden konnten. Heute hingegen werden sowohl Originale von verschiedenen Künstlern als auch Reproduktionen alter Meisterstücke in dem Münchener Verlagshaus angefertigt.

Zeichnung

Ein Handwerk, das nicht mehr viele ausüben, dem man aber in München mit viel Feingefühl nachgeht: Hier werden alle Drucke bis heute von Hand nachkoloriert – eine Technik, die jedes Kunstwerk zum Unikat macht.

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Bilder Blanc Kunstverlag

In den Räumen des Blanc-Verlags verbergen sich wahre Schätze! Ca. 170 Jahre alte Druckmaschinen kommen seit der Gründung des Verlags 1833 täglich zum Einsatz. Jedoch nicht nur die traditionelle Drucktechnik macht dieses Unternehmen zu einem seltenen Juwel unter den Kupferdruckereien. Das Besondere an den Verlagsräumen: Herstellung und Vertrieb liegen hier in einer Hand! Ob moderne oder traditionelle Kupferstiche: Alle Exemplare werden von Peter Blanc persönlich auf Richtigkeit geprüft, bevor sie dem Kunden in angefertigten Passepartouts und individuellen Bilderrahmen präsentiert werden.

Handarbeit

„Nur wenn das alte Handwerk liebevoll gepflegt wird, kann man das Beste aus den Motiven herausholen!“, erzählt Peter Blanc, der 1980 die zum Verkauf stehende Kupferdruckerei übernahm. Stück für Stück wird die Farbe mit einem mullumwickelten Finger auf die Platten aufgetragen und in die Gravur einmassiert.

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alte Zeichnungen

In der Spindelpresse werden die fertig bedruckten Büttenpapiere unter einer Last von 24 Tonnen für zwei Tage zusammengepresst und somit in Form gebracht. Die Schatzkammer des Verlags befindet sich im hinteren Teil der Druckerei: Hier werden mehr als 2000 Kupferdrucke sorgfältig in den Regalen gelagert.

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Blanc Kunsterverlag

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Wahre Werkzeugwunder! Mitunter die wichtigsten Materialien neben den Druckmaschinen: Farben aus dem Malkasten und Werkzeuge, mit denen die Kupferstiche in die Platten eingearbeitet werden, bevor anschließend die 16 Tonnen schwere Walze die Farbe von den Kupferplatten auf das handgerissene Büttenpapier druck.

Gang Bilder Blanc Kunstverlag

Im Eingangsbereich des Blanc-Kunstverlags befinden sich weitere kostbare Schätze der Druckerei: Kupferdrucke, umlegt von handgefertigten Passepartouts und in sorgfältig ausgewählte Rahmen platziert, reihen sich dicht an dicht entlang des gesamten Flurs.

Feinschliff Blanc Kunstverlag

In der Rahmenwerkstatt wird jedes Bild liebevoll mit einer farblich passenden Umrandung versehen. Verlagsleiter Peter Blanc und Kupferdrucker Franz Duchatsch wählen hier sorgfältig sowohl Passepartouts als auch die endgültigen Rahmen aus.

Fertige Kupferdrucke

Die Welt der Bilderdrucke: Egal ob als groß gedruckter Wandschmuck oder im stilvoll-filigranen Postkartenformat:

Wer ein Auge für den traditionellen Kupferdruck hat, wird bei den zahlreichen Motiven von Portraits über Pflanzen- und Tierdarstellungen bis hin zum Stillleben garantiert fündig!
Ein unerwartetes Schmuckstück im Herzen der bayerischen Landeshauptstadt: Im Blanc-Kunstverlag wird Tradition groß geschrieben! Aus Liebe zum Detail beruft sich Peter Blanc in seiner Unternehmensphilosophie deshalb auch auf ein Zitat von Goethe: „Was glänzt, ist für den Augenblick geboren, das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.“

Teresa Mayer

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