Schweizer Winterträume

Sorgfalt, Liebe zum Detail und edelste Materialien: Innenarchitektin Martine Tome steht für modernes Design, das toll aussieht und Emotionen weckt. In den Schweizer Alpen hat sie ein Chalet designt, in dem sich Gemütlichkeit und Purismus auf schönste Art und Weise verbinden.

Martine Tome
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Wie im Bilderbuch: Eingebettet zwischen Tannen und auf einer Hochebene gebaut, bietet das von Martine entworfene Chalet nicht nur eine atemberaubende Panorama-Aussicht auf das Tal und die am Horizont erscheinende Alpenkette, sondern bietet mit seinen vielen gemütlichen Räumen auch ausreichend Platz zum Entspannen.
Ein lichtdurchfluteter Wohnbereich ist mit insgesamt vier Schlafzimmern verbunden.

Schlafzimmer

Das Hauptschlafzimmer lädt zum Träumen ein: Der weiße Teppich wird zur stilvollen Bühne für das gemütliche Bett in zartem Greige. Eine weiße Polsterbank und die rustikalen Vorhänge in warmem Creme fügen sich harmonisch in den aus massivem Holz konstruierten Schlafbereich ein. Eine Tagesdecke aus Fell sorgt für Eleganz im Raum und lädt besonders an kalten Winterabenden zu gemüt-lichen Stunden auf dem gegenüber-liegenden Sitzbereich ein.

Esszimmer

Im Zentrum des Chalets befindet sich das Esszimmer, das dank einer langen Tafel aus Holz ausreichend Platz für eine Vielzahl von Gästen bietet. Gerade Linien bestimmen den Look des Raumes: Der puristische Tisch kombiniert Holz und Eisen, die ebenso minimalistischen Stühle sind mit bequemen Sitzkissen zu einem einzigartigen Eyecatcher geworden.

Pilzteller

Ob verspieltes Porzellan oder Wohnaccessoires aus massivem Holz: Filigrane Details laden im ganzen Haus zum Wohlfühlen und Entspannen ein. Im gesamten Wohnbereich wurden bei der Einrichtung verschiedene Arten von Holz verwendet. Scheinbar unregelmäßig geflieste Bereiche verhelfen dem Chalet zusätzlich zu seinem einzigartigen Look.

Küche

Ein besonderer Blickfang: Der massive Kamin, dessen Schacht von der hohen Decke aus in die Mitte des Wohnraums ragt und so ein Zentrum zwischen Erdgeschoss und der oberen Etage bildet.

Poufs

Im gesamten Chalet zieht sich der Gegensatz zwischen rustikalen Wänden und modernem Interior wie ein roter Faden durch alle Räume: Für die Galerie im ersten Stock wurde eine Art Lounge konzipiert, die als behaglicher Rückzugsort genutzt werden kann. Sitzpoufs in Rot und Grau bieten ausreichend Platz zum Entspannen und bilden einen stilvollen Kontrast zu dem auf dem Holzboden platzierten Kuhfellteppich.

Sessel
Geweihlampe

Verspielte Details, wie die auf einem modernen Sessel platzierten Kissen und eine Lampe aus Geweihen, verleihen den Räumen behagliches Ambiente.

Bad/sauna

Alpin-Spa: Das Badezimmer wirkt durch sein helles Holz wie ein einladender Beauty-Tempel. Flauschige, weiße Handtücher und kleine Hocker sorgen für elegantes und gleichzeig entspanntes Flair. Eine in das Holz eingebaute Badewanne versprüht nicht nur einen Hauch von Luxus, sondern lädt auch zu ausgedehnten Beauty-Sessions ein.

Deko
Dekoration

Im gesamten Chalet wurde viel Wert auf eine stimmige Dekoration gelegt: Natürliche Objekte wie Tannenzapfen oder außergewöhnliche Holzskulpturen mit Fell-Imitat unterstreichen den rustikalen Look und schaffen eine heimelige Atmosphäre.

Schlafzimmer

Auch die kleinen Gäste kommen in diesem Schweizer Berghaus nicht zu kurz: Im Kinderzimmer laden zwei gemütliche Einzelbetten unter der Dachgaube zum Träumen ein! Auch dieser Raum wurde komplett mit Holzwänden versehen, was für zusätzliches Wohlfühlambiente sorgt. Kissen in Rot und Creme sowie an der Wand angebrachte Bilder mit Kuhmotiven setzen verspielte Farbakzente in dem sonst rustikal, aber dennoch dezent eingerichteten Raum.

Mit der Gestaltung dieses Chalets hat sich Innenarchitektin Martine Tome einen Traum erfüllt! Über das Haus in den Schweizer Alpen sagt sie selbst: „Dieser Ort erinnert mich immer an meine Kindheit! Damals habe ich auch viel Zeit in den Walliser Bergen verbracht! Deshalb hatte ich die Idee, einen Ort zu schaffen, an dem sich die schönen Erinnerungen an eine geborgene Kindheit mit dem Traum vom gemütlichen Berghaus vereinen“.

Ausblick

Ein Plan, der der gebürtigen Genferin mehr als gut gelungen ist. Und hiervon ist man spätestens dann überzeugt, wenn man von dem gemütlichen Ansitz aus über die Täler blickt und die Sonne in feurigen Farben am Horizont hinter den Bergen verschwindet.

Fotos: GMA images/del Olmo-Ellia Ascheri

Teresa Mayer

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