Interior-Trend: Salonkultur

Ob zu Diskussionen, Lesungen oder einfach nur zum Amusement – vom 18. bis ins 20. Jahrhundert trafen sich Adel und Bürgertum in sogenannten Salons.

Salonkultur

Die opulent eingerichteten Räume waren eine Art Wohnzimmer, in dem man Gäste empfangen und sich über Kultur und Gesellschaft austauschen konnte.

Teetrinken


Was man heute unter Socialites versteht, waren damals die sogenannten Salonnièren – während die Männer sich um die Politik und die Jagd kümmerten, waren die meist adeligen Frauen die Gastgeberinnen. Sie luden zu geselligen Treffen ein und zauberten ein entsprechend stimmungsvolles Ambiente in den häufig opulent eingerichteten Räumen.

Einladung

Bevor die kulturellen Treffen in den Salons stattfinden konnten, mussten zunächst offizielle Einladungen auf hochwertigem Papier verfasst werden. Hierfür dienten die in Salons platzierten Sekretäre, die der Funktionalität sowie der Verschönerung der Räume dienten. Daran konnte die Salonnière in Ruhe die passenden Worte finden und diese auf ihrem persönlichen Briefpapier verewigen.

Salon

Bei den Events stand jedoch nicht nur das Amusement im Vordergrund: Zusätzlich wurde für jedes Treffen ein bestimmtes Diskussionsthema festgelegt.

Salon modern
Buchseiten


Die High Society der damaligen Zeit fand immer einen Grund für eine angehende Soirée:
Thematisiert wurden hierbei die neusten Romane, aktuelle Theaterstücke oder edle Kunstwerke in Form von verspielten Stichdrucken.

gedeckter Tisch

In vielen Ländern wird die exklusive Salonkultur auch heute noch gepflegt. Besonders der Look der elegant eingerichteten Räume ist in dieser Saison ein unverzichtbarer Trend im Interior-Bereich.

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Eine Tradition, die sich bis heute halten konnte: Hübsche Kommoden und komfortable Sitzgelegenheiten, die den Salons ein behagliches Ambiente verleihen.
Vor allem gepolsterte Sessel und Sofas mit edlen Bezügen bieten ausreichend Platz für die geladenen Gäste. Die hochwertigen Stücke sind meist mit Samt und Seide bezogen und neben dem Kamin die Herzstücke des Raumes. Barocke Muster, breite Streifen, dunkle Farben – der Fantasie waren dabei keine Grenzen gesetzt.

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Besonders eines hat sich in der modernen Salonkultur verändert: Heute geht es nicht mehr nur darum, über Politik oder Literatur zu diskutieren – Salons werden besonders in Europa oft als gemütliche Lounges genutzt, in denen man bei entspannter und gleichzeig eleganter Atmosphäre den Afternoon-Tea zu sich nehmen kann. Vor allem in England wird nach wie vor viel Wert auf die traditionellen „Afternoon Tea-Parties“ gelegt. Die britische Teekultur entstand bereits im 17. Jahrhundert und kam seit dem nie aus der Mode. Besonders in London trifft man sich am späten Nachmittag oft in renommierten Hotels, wie den Firmdale Hotels, um sich mit Freunden, Familie oder Bekannten zum gemeinsamen Tee trinken und Scones essen zu treffen.

Der sogenannte „High Tea“ findet üblicherweise gegen ca. 17 Uhr statt. In den häufig pompös eingerichteten Tee-Salons wird dann eine Mischung aus Teegebäck und herzhaften Häppchen serviert. So haben die Gäste die Möglichkeit, sich in stilvollem Ambiente und bei leckerem Essen ausgiebig über die neuesten Ereignisse auszutauschen.

Holen Sie sich die Nostalgie vergangener Zeiten nach Hause und verleihen Sie Ihren Räumen ein modern-elegantes Salon-Flair. Das passende Interior sowie stilechte Accessoires finden Sie ab dem 02.10. bei Westwing in den Salonkultur-Sales!

 

Foto-Credits: Gettyimages/Browne/Viant/Leslie, Andreas von Einsiedel, Stockfood/Madamour, Firmdale Hotels

Teresa Mayer

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