Gemütliche Eleganz

Eleganz trifft auf Family: Wie eine vierköpfige Münchner Familie ihre Altbauwohnung zu einem glamouröses Refugium gemacht hat und warum eine weiße Couch mit Kindern prima funktioniert, lesen Sie hier!

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Stephanie mit ihrem Mann und den Töchtern Lara und Lotta

Wüsste man nicht ganz genau, dass man gerade im Hochpaterre eines Münchener Altbaus erklommen hat, könnte man glauben, man wäre in ein Penthaus auf der New Yorker Upper East Side gebeamt worden. Strahlendes Weiß, dezente Grautöne, türkisfarbene Akzente und Spiegelkonsolen – Stephanie wohnt so stilvoll und glamourös als wäre ihr Zuhause Tiffany.

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Nach der Hochzeit mit ihrem Mann Lucian hat sie die gemeinsame Wohnung eingerichtet. „Ich liebe Projekte, bei denen ich kreativ sein kann“, sagt die Ärztin, die sich als nächstes des Gartens annehmen will, der für die Hausgemeinschaft in Schwabing verschönert werden soll. Ihre kleinen Töchter Lara und Lotta sind schon jetzt begeistert über die Aussicht auf Blumenbeete und Sandkasten im Hinterhof. Bis dahin können sie durch die Zimmerfluchten der 190 Quadratmeter großen Wohnung toben.

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westwing-hausbesuch-stephanie-Kinderzimmer

Ein Großteil der Räume geht ineinander über, das schafft dieses Gefühl von Großzügigkeit, die durch die dezente Wandfarbe Elephant’s Breath von Farrow & Ball, unterstützt wird. „Der Flur war die größte Herausforderung für mich“, erzählt Stephanie. Mittlerweile hat sie ihm mit einer Kommode plus Hocker aus Samt, zwei Sessel, Beistelltischen, die mit Duftkerzen dekoriert sind und einem Vintage Bobby Car – sehr zu Freude ihrer beiden Töchter – Leben eingehaucht.

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Wie lebendig Grautöne wirken können, beweist ein Blick ins Gästezimmer, das gleichzeitig als Home Office dient. Zusammen mit türkis- und silberfarbenen Akzenten ist hier eine sehr feminine, luxuriöse Atmosphäre entstanden. „Pudrige Farben können mit funkelnden Accessoires ganz wunderbar kombiniert werden“, findet die 34-Jährige, die ihr Credo auch im eigenen Schlafzimmer umgesetzt hat. Ein graues Boxspringbett, ebenso graue, unterschiedlich strukturierte Tagesdecken und ein flauschiger Teppich werden mit einem Kissenarrangements, das manches Hotel neidisch werden ließe, ergänzt. Auffällig ist die symmetrische Anordnung der Accessoires, die dem Raum zusätzlich ein harmonisches Feeling verleihen.

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Das Prinzip setzt sich im Wohnzimmer fort: Eine große weiße Couch ist der Mittelpunkt, dahinter und gegenüber thronen Konsolen an der Wand, auf denen kleine Stilleben aus Rosensträußen, Kerzen und Bildbänden dekoriert sind und über denen großformatige Bilder hängen. Nur im Kinderzimmer der beiden Töchter ist es mit der gleichmäßigen Anordnung von Dingen nicht so weit her, dafür können Lara und Lotta im großen Kaufmannsladen, den Stephanies Vater seinen Enkelinnen gebaut hat, ihr eigenes Konzept erspielen.

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Bei drei Frauen hat es der einzige Mann im Haus manchmal nicht leicht, sich gestalterisch zu behaupten. Immerhin hat Unternehmensberater Lucian die gestreifte Tapete für die große Küche ausgesucht. „Das ist aber auch das Einzige“, lacht er, wohlwissend, dass seine Frau ein exzellentes Händchen für die Gestaltung der gemeinsamen Wohnung bewiesen hat. Tiffany-Glamour in München, das muss ihr erst einmal einer nachmachen.

Fotos: Westwing

Sandra Kehrle

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