Kugelgrill

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Sommer, Sonne, Barbecue – so oder so ähnlich denken weltweit zahlreiche Grillfans sobald sich die ersten Sonnenstrahlen zwischen den kalten und grauen Winterwolken zeigen. Ebenso wie über die Befeuerungsart eines Grills können sich eingefleischte Liebhaber des Freiluftbratens auch über die Form des Grills endlose Diskussionen liefern. Der Kugelgrill findet dabei jedoch immer mehr Anhänger, zumal es Modelle sowohl für Holzkohlefans wie auch für Verfechter der Gasgrills gibt.

Wie der Kugelgrill entstand

Was tun, wenn man gerne grillt, sich aber immer wieder über die herkömmlichen Grills ärgert? Im Fall von George Stephen beweist man Erfindungsgeist, baut sich einen eigenen Grill und revolutioniert auf diese Weise die Grillkultur in den USA. Wo früher in den Vorgärten gemauerte Grills standen, ist heute ein Kugelgrill Normalität und auch hierzulande wird diese Art von Grill immer populärer.

Barbecue hat in den USA wie auch in vielen anderen Teilen dieser Welt Tradition und auch George Stephen stand in den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts gerne am Grill. Allerdings ärgerte er sich immer wieder über Asche und Rauch, die auf Fleisch und anderes Grillgut gelangten. Andere unpraktische Punkte waren die Gebundenheit an einen bestimmten Stellplatz des gemauerten Grills und mangelnde Möglichkeiten, die Flammen ausreichend zu kontrollieren.

Angelehnt an die Form einer Schiffsboje entwickelte George Stephen dann den Urtyp für den Kugelgrill. Das innovative Modell ging bald in Serienproduktion. George Stephen gründete Weber-Stephen Products LLC und heute ist der Weber Grill weltweit bekannt.

Der Kugelgrill ist dabei ein fester Bestandteil im Sortiment des Unternehmens und weltweit einer der Verkaufsschlager.

Das Besondere an einem Kugelgrill

Woher der Kugelgrill seinen Namen hat ist unverkennbar, denn seine besondere Form sticht sofort ins Auge. Allerdings ist diese Form nicht zufällig gewählt, denn der Deckel erfüllt durchaus einen Zweck.
Mit einem Kugelgrill hat man zwei verschiedenen Garmethoden für sein Grillgut zur Auswahl, was die Möglichkeiten erweitert und beim Barbecue Abwechslung auf den Tisch bringt. Bei der direkten Grillmethode wird das Fleisch oder anderes Grillgut wie bei einem klassischen Standgrill direkt über der Flamme gebraten.

Allerdings bietet der Kugelgrill auch die Möglichkeit des indirekten Garens, wobei die Speisen nicht direkt über der Hitzequelle, also den Flammen von Gas oder Holzkohle, platziert werden, sondern seitlich daneben. Direkt unter dem Grillgut wird dagegen eine Aluschale mit Wasser positioniert. Praktischerweise fängt diese Schale auch herabtropfendes Fett auf und verhindert so, dass es verbrennt.
Beim indirekten Grillen wird der Deckel vom Kugelgrill geschlossen, sodass de Hitze und entstehender Wasserdampf nach oben aufsteigen und im Kugelgrill zirkulieren können. Das Grillgut wird auf diese Weise indirekt gegart und wird gleichzeitig vor dem Austrocknen geschützt.

Wie wird ein Kugelgrill verwendet?

Ein Kugelgrill kann entweder mit Gas oder auch mit Holzkohle befeuert werden und wird angezündet wie jeder andere Holzkohlegrill oder Gasgrill auch. Wer möchte, kann sein Grillgut darauf zubereiten wie auf jedem anderen Standgrill auch. Am besten eignet sich diese Methode für alle Speisen, die weniger als 25 Minuten Garzeit haben, bis sie fertig auf den Tisch können. Direktes Grillen auf dem Grillrost ist daher ideal für Bratwürste, Steaks, kleinere und knochenfreie Geflügelstücke, Grillkäse, gegrilltes Gemüse oder auch Fischfilet. Während des Grillens sollte darauf geachtet werden, dass Grillgut regelmäßig zu wenden, damit es von allen Seiten gleichmäßig gar wird und nicht auf einer Seite verbrennt.

Allerdings kann man den Kugelgrill dank seines Deckels auch vielseitiger nutzen und Grillgut darauf zubereiten, das nicht auf einen klassischen Grill geht. Bei geschlossenem Deckel lassen sich zum Beispiel ganze Hähnchen oder große Bratenstücke auf dem Kugelgrill zubereiten und auch ganze Fische oder Gemüse werden gar. Natürlich kann aber auch Grillgut mit einer kürzeren Garzeit als 25 Minuten gegrillt werden, denn dann bleibt es besonders saftig und trocknet nicht aus.

Wer Wert auf Abwechslung legt und sowohl direkt als auch indirekt grillen möchte, ohne gleich einen Smoker Grill kaufen zu wollen, der ist mit einem Kugelgrill bestens beraten. Denn der Kugelgrill bringt Abwechslung auf den Tisch und passt sich den individuellen Erfordernissen von verschiedenem Grillgut an, während er gleichzeitig unkompliziert und schnell einsatzbereit und zu bedienen ist. Mit einem Kugelgrill steht einem leckeren und spontanen BBQ nichts im Wege.

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