Kimono

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Die japanische Kultur war anfangs stark von der chinesischen beeinflusst, aber bereits in der Heian-Zeit (794–1185 n. Chr.)  entwickelte sich das bekannteste japanische Kleidungsstück, das mittlerweile auch, leicht variiert, in anderen Ländern seinen Siegeszug angetreten hat: Der Kimono. Ob als Kimonokleid, Kimonobluse oder als lässiger Mantel – der Kimono ist zugleich bequem und schön!

Der Kimono: Ein kleiner Überblick

Der Kimono ist ein Kleidungsstück sowohl für Männer als auch für Frauen, das sich nur hinsichtlich der Größe und der Muster geschlechterspezifisch unterscheidet. Aber auch das wird nicht allzu streng genommen, denn ein Kimono kann so gefaltet und gebunden werden, dass er sich an den Körperbau des Trägers anpasst. Entscheidender ist das Zubehör für den Kimono. Frauen tragen dazu einen aufwendigen Gürtel, während Männer einen schlichteren und leichteren Obi, wie der Gurt genannt wird, tragen. Kleidungsstücke wie der Hakama, ein Hosenrock, und die Haori, eine Art Überjacke, ähnlich der Weste oder dem Jackett, werden hauptsächlich von japanischen Männern getragen. Frauen schmücken sich mit einem aufwendigen Kopfputz und einer Kimono-Tasche.

Am bekanntesten wurde der Kimono durch die Tradition der Geishas, Unterhalterinnen, die in den Vergnügungsvierteln japanischer Großstädte in den Teehäusern für Spaß und Geselligkeit sorgen und verschiedene japanische Künste beherrschen.

Der Kimono auf Weltreise

kimonoNeben dem aufwendigen Kimono einer Geisha hat aber auch ein Kimono ganz anderer Art die Welt begeistert: Der Yukata. Der Yukata ist die leichte, einfache und informelle Variante des Kimonos. Er besteht aus Baumwolle, Leinen oder Hanf anstatt aus Seide, und ist wesentlich leichter zu tragen und zu binden. Deshalb wird er von Japanern zu vergnüglichen Aktivitäten angezogen, wie zum Beispiel auf dem Jahrmarkt oder beim Baden. Auch als Schlafanzug oder Bademantel wird der Yukata getragen, und hat deshalb im Westen in dieser Funktion seinen Platz angenommen.

Als Bademantel ist dieser leichte Kimono besonders angenehm im Sommer, vor allem, wenn er aus Baumwolle ist, und man kann sich nach dem Baden noch eine Weile ausruhen und trocknen. Aber auch als Morgenmantel eignet sich der Yukata wunderbar, weil er so leicht und unkompliziert ist, und dazu noch fantastisch aussieht. Kimono überwerfen, Kaffee schlürfen, gut aussehen: So beginnt ein schöner Tag.

Was heute als Kimono oder Yukata angeboten wird, unterscheidet sich aber oft sehr von den traditionell japanischen Kleidungsstücken. Nur der Schnitt und das Wickeln mit dem Gürtel erinnern vage an den ursprünglichen japanischen Kimono. Ansonsten gibt es ihn nicht nur mit chinesischen Mustern und aus Satin, sondern auch kurz anstatt lang und aus Polyester oder Jacquard.

Mit einem hochwertigen Kimono holt man sich aber auf jeden Fall ein Kleidungsstück ins Haus, das man oft verwenden und lange lieben wird!

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