Keramikkochfeld

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Dein WestwingKeramikkochfeld-Guide

Ob allein oder mit anderen: Es wird wieder gekocht! In der eigenen Küche am Herd zu stehen ist für viele nicht mehr nur Notwendigkeit, sondern Lifestyle und das Ergebnis eines zunehmend bewussteren Umgangs mit unserer Ernährung. Neben Elektroherden, Gas- und Induktionskochfeldern ist das (Glas-)Keramikkochfeld – auch Ceranfeld genannt – in deutschen Küchen das am häufigsten anzutreffende Kochfeld. Wir stellen Ihnen hier die Funktionsweise sowie die Vor- und Nachteile verschiedener Herdarten vor.

Keramikkochfelder haben eine durchgehende Oberfläche, auf der mehrere – in der Regel vier – Kochzonen markiert sind. Sie weisen eine unterschiedliche Größe und Heizleistung auf, sodass Kochgeschirr unterschiedlicher Größe darauf platziert und ohne Energieverlust erwärmt werden kann. Westwing gibt Ihnen einen Überblick über verschiedene Herdarten, damit Sie an und in Ihrer Küche noch mehr Freude haben! Viel Spaß beim Kochen und Backen – und natürlich auch beim Genießen von allerlei Leckereien aus Ihrer Küche!

Unterschiedliche Kochfelder und ihre Eigenschaften

Kochfelder wie das Keramikkochfeld sind wärmeerzeugende Zonen, die meist das obere Element eines Herdes darstellen. Wie der Backofen, die zweite Komponente der meisten Herde, dient auch das Kochfeld dem Erhitzen von Speisen und Flüssigkeiten. Die meisten Kochfelder sind in mehrere Zonen unterteilt, sodass der Inhalt unterschiedlich großer Töpfe und Pfannen darauf ohne Energieverlust erhitzt werden kann.

In modernen Küchen wird der Backofen aus ergonomischen Gründen gerne separat vom Kochfeld eingebaut – anders als beim klassischen Zwei-Funktionen-Herd, der Koch- und Backmöglichkeit in einem Gerät vereint. Ein Vorteil der meist erhöhten Backofen-Einbauten ist sicherlich eine bessere Ergonomie, allerdings müssen dafür meist zwei voneinander getrennte elektrische Anschlüsse vorhanden sein.

Keramikkochfeld und weitere Kochfelder im Überblick

Neben dem Keramikkochfeld finden sich noch weitere Arten von Kochfeldern:

  • Elektrokochfelder bestehen aus in mehreren Stufen beheizbaren Scheiben aus Gusseisen, die in ihrer Mitte eine kleine Mulde aufweisen. Diese soll verhindern, dass sich das Zentrum der Kochzone durch die hitzebedingte Ausdehnung über den Rand erhebt und damit keine plane Standfläche für Kochgeschirr mehr bietet. Elektrokochfelder benötigen meist relativ lange, um die nötige Hitze zu entwickeln, speichern diese aber auch sehr lange, wodurch Speisen leicht warmgehalten werden können.
  • Gasbeheizte Kochfelder bestehen meist aus Edelstahl mit gusseisernen Topfträgern. Ihr Vorteil ist eine sehr schnelle und gezielte Hitzeregulierbarkeit, was sie bei Köchen sehr beliebt macht.
  • Glaskeramikkochfelder zeichnen sich durch ihre Hitzeübertragung durch Wärmestrahlung statt Wärmeleitung aus. Ein Keramikkochfeld dehnt sich bei Hitze kaum aus und die Bereiche um die Kochstelle erhitzen sich anders als bei Stahl- oder Eisenherdplatten nicht. Die Oberfläche des Keramikkochfelds (Ceranfelds) ist glatt und leicht zu reinigen.
  • Induktionskochfelder erzeugen einen Wirbelstrom im Boden des Kochgeschirrs: Durch den induzierten elektrischen Widerstand im Topfboden kommt es durch Stromfluss zu Erwärmung. Das Kochfeld selbst erwärmt sich dabei kaum und die Wärmezufuhr kann, ähnlich wie beim Gasherd, sehr schnell und gezielt reguliert werden, was einen deutlich geringeren Stromverbrauch im Gegensatz zu Elektrokochfeldern bedeutet.

Ob Sie ein Keramikkochfeld oder ein anderes Kochfeld in Ihrer Küche bevorzugen, bleibt dank moderner Küchenplanung Ihnen überlassen. Und auch, wer keine neue Küche sein Eigen nennen kann, darf sich freuen, denn Kochfelder können bei Vorhandensein der nötigen Anschlüsse problemlos individuell eingebaut werden. So lässt sich zum Beispiel ein Elektrokochfeld bei Bedarf gegen ein Keramikkochfeld austauschen.

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