Japanischer Garten

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Dein WestwingJapanischer Garten-Guide

Japanischer GartenEin japanischer Garten ist ein ganz besonderer, fast verzaubert wirkender Ort: wenn man durch einen solchen Garten läuft – fast muss man sagen: schreitet – spürt man sofort die Ruhe und Entspannung einkehren. Beliebte nachgebildete japanische Gärten finden sich auch in Deutschland, in Städten wie Berlin, Hamburg oder Bonn. In Japan beruhen solche Gärten auf einer jahrhundertelangen Tradition der Gartenkunst, die nicht einfach nur eine wunderbare Optik in ihrem harmonischen Design ergibt, sondern auch bestimmte Stimmungen und Atmosphären erzeugen will, als sei dort die Zeit stehengeblieben – was sich auch auf heimische Gärten übertragen lässt.

Ob es ein englischer, ein französischer oder ein japanischer Garten ist: die Gartenbaukunst ist so vielseitig wie fast jede andere Kunstform auch. Wir von Westwing interessieren uns brennend für jeden Stil und jedes Design, ob draußen oder drinnen. Vor allem Gärten haben es uns angetan: darum sind unsere Experten für Einrichtung und Style immer am Recherchieren, um Ihnen die besten Ideen für den Außenbereich vorzustellen. Lassen Sie sich bei Westwing zu neuen Eingebungen auf für Gärten inspirieren!

Ein japanischer Garten par excellence: der Zen Garten

Ein Zen Garten ist oft das Erste, woran man denkt, wenn es um die Kunst des Gartens in Japan geht. „Kare-san-sui“ heißt dieser Garten im Japanischen, was frei übersetzt so viel wie „trockene Landschaft“ bedeutet – das zeigt schon an, was in diesem Japangarten fehlt, nämlich die Pflanzen und das Wasser. Trotzdem ist beides vorhanden, wenn auch zum Teil nur symbolisch, denn dieser japanische Garten enthält vor allem folgende Bestandteile:

  • Steine: Diese Steine können sowohl Gebirge als auch Figuren symbolisieren. Sie sind meist das Erste, was ein japanischer Garten als Dekoration bekommt, alles andere wird um sie herum aufgestellt.
  • Sand: Der Sand (manchmal auch Kies) wird um die Steine herum aufgeschüttet. Wellenlinien darin symbolisieren das Wasser. Durch die Veränderung dieser Linien erfährt auch ein japanischer Garten stete „fließende“ Veränderung.
  • Moos: Statt großer Pflanzen wächst nur Moos in einem solchen Garten. Das steht dann aber für die Natur, so sollen zum Beispiel mit Moos bewachsene Steine oft Berge voller Bäume repräsentieren. Insgesamt legt ein japanischer Garten großen Wert darauf, eine Landschaft im Miniaturformat darzustellen.

Ein Zen Garten ist dabei Bestandteil des Zen Buddhismus, und so soll man darin auch Entspannung und innere Ruhe finden. Wichtig ist hier das Loslassen: in einem Zen Garten soll das eigene Ich in den Hintergrund geraten, damit man das große Ganze des Lebens erkennen kann.

Ein japanischer Garten für Veranstaltungen: der Roji

Der Roji (übersetzt so viel wie „taubedeckter Boden“) ist eine besondere Form von Gärten in Japan und er dient einem ganz bestimmten Zweck: der berühmten Teezeremonie. Diese zu erklären würde weit über die Gartenbaukunst hinausgehen, wichtig ist hier nur, dass es bei dieser Zeremonie nicht um schlichtes Teetrinken geht, sondern um ein genaues Ritual mit vielen unterschiedlichen Vorgängen, durch das man zu innerer Ruhe finden soll.

Ein solcher japanischer Garten ist dann meist in inneren und äußeren Garten geteilt, um die Trennung zur Außenwelt (fern von der Teezeremonie) zu verdeutlichen. Gut geschützt findet sich in ihm dann das Teehaus, in dem ein Teil der japanischen Kultur des Teetrinkens dann stattfindet. Außerdem findet man in einem Roji meist folgende Bestandteile:

  • ein Tor: durch den Eintritt durchs Tor findet man erst wirklich den Zugang zum japanischen Garten und damit zur Teezeremonie.
  • Wege: ein japanischer Garten hat viele solcher Wege und erst auf dem Weg darüber kann der Gast langsam loslassen von der äußeren Welt und sich zur Zeremonie einfinden.
  • ein Becken: durch das Waschen in einem solchen Becken kann der Gast die Welt draußen symbolisch wegwaschen.
  • Bänke: meist gibt es eine oder mehrere Sitzbänke, auf denen man sich auf die Teezeremonie im japanischen Garten innerlich vorbereiten kann.

Meist ist ein solcher japanischer Garten über hohe Hecken abgetrennt, damit der Gegensatz von innen und außen stärker abgetrennt wird – dadurch wird ein solcher Ort zu einem besonderen Erlebnis bei der Suche nach Kontemplation.

Ein japanischer Garten als Park: ein Wandelgarten

Noch ein japanischer Garten ist sehr berühmt, auch wenn es sich bei ihm eher um einen richtigen Park handelt: die japanischen Wandelgärten. Diese Parks sind im 17. Jahrhundert entstanden und hier geht es viel um die Gestaltung mit Wasser. Wichtig sind hier viele Gewässer wie Seen oder zumindest Teiche, die von Inseln, denen oft bestimmte Tiere zugeordnet sind, durchbrochen sind.

Auch hier sind Wege sehr wichtig, aber auch Teehäuser und Pavillons, die diese Parks säumen. In diesen Gärten ist das Zusammenspiel aus Grün und Natur mit ruhigen Wasserpartien besonders eindrucksvoll. Solch ein japanischer Garten war früher meist Bestandteil eines Kaiserpalastes, weshalb man in einem solchen Garten sich besonders edel fühlen kann, wenn man durch diese zeitlose Schönheit spaziert und den Verlauf der Jahreszeiten dort beobachtet.

Kein japanischer Garten gleicht dem anderen, aber jeder ist eine Entdeckung für sich – finden Sie dort zu neuen Inspirationen!

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