Wasserflasche mit Korken neben zwei Gläsern auf einem Tisch

Jede Sommer-Saison bringt einen neuen Ernährungstrend mit sich, der beim Abnehmen helfen soll und die Gesundheit dabei oft außer Acht lässt. Ein neuer Trend, der stattdessen die geistige Gesundheit fördert und zu mehr Gehirnleistung durch Ernährung verhelfen soll, ist die Brain Food (auf Deutsch: Gehirnnahrung) Diet. Dabei wird gegessen, was das Gehirn mit wichtigen Nährstoffen versorgt und hilft, eigene Potentiale auszuschöpfen. Wir erklären Ihnen hier, was Sie dazu am besten essen und welche Nährstoffe besonders wichtig sind als Brain Food. Zwei Rezepte haben wir ebenfalls parat. Viel Spaß beim inspirieren lassen:

Was wir in uns nähren, das wächst: Das ist ein ewiges Naturgesetz.


Johann Wolfgang von Goethe

Brain Food im Check – das sind die wichtigsten Nährstoffe

Brain Food sind Lebensmittel, die eine gleichmäßige Energieversorgung des Gehirns gewährleisten. Denn bei altbekannten Mitteln wie Traubenzucker oder Schokoriegeln steigen Blutzuckerspiegel und somit die Konzentration zwar schnell an, fallen danach aber in ein umso tieferes Loch. Daher sind komplexe Kohlenhydrate und Fette hier die Lösung! Vollkornprodukte, Nüsse, Gemüse und Hülsenfrüchte liefern uns Glukose und langkettige Fette.

Brain Food 1: Gesunde Fette

Lange Zeit waren auch diese guten Fette verpönt, mittlerweile schätzt man sie neben ihrem Spektrum an ungesättigten Fettsäuren auch wegen ihres Mineralstoffgehalts. Denn Magnesium, Kalium und Natrium benötigt das Gehirn ebenso wie Proteine, die Nüsse und Fisch liefern. Deren Aminosäuren unterstützen den Aufbau wichtiger Botenstoffe. Greifen Sie also gerne bei Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten wie Soja, Ölen, Nüssen und Milcherzeugnissen zu. Bei Fisch empfiehlt es sich im Rahmen einer Brain Food Diät auf fette Fischarten wie etwa Lachs oder Thunfisch (Omega 3) zurückzugreifen. Denn Omega-3-Fettsäuren sind essenziell für die Leistungsfähigkeit des Gehirns. Dauerhafter Mangel wird gar mit Krankheiten wie Alzheimer und Demenz assoziiert.


Brain Food 2: Komplexe Kohlenhydrate

Unangefochtener Energie-Lieferant des Gehirns bleibt Glukose. Anstatt diese mit ungesunden Lebensmitteln zuzuführen, entscheiden Sie sich lieber für gesündere Alternativen. Vollkornprodukte sollten ebenso wie Haferflocken und Gemüse weit oben auf Ihrer Einkaufsliste stehen. Dazu gibt es einwandfreie Kohlenhydrat-Lieferanten wie der wiederentdeckte Quinoa, das sogenannte Inka Superfood, und auch die heimische Hirse sowie Süßkartoffeln.


Brain Food 3: Eiweiße

Eiweiße, die als Proteine gut für den Muskelaufbau sind, sind auch essenziell für Hormone und Botenstoffe, als welche auch die enthaltenen Aminosäuren wirken. Sie sind genauer gesagt am Aufbau bestimmter Neurotransmitter beteiligt und damit indirekt an der Konzentrationsfähigkeit. Man kann sie durch Hülsenfrüchten wie Linsen oder Kichererbsen, Tofu und Milchprodukte sowie tierische Produkte wie Fleisch und Eier aufnehmen.


Brain Food 4: B Vitamine

Auch B-Vitamine sind an der Bildung der Neurotransmitter beteiligt. Zudem helfen sie auch bei der Regeneration von Nervenzellen. Ein Mangel kann zu Stimmungsschwankungen, Konzentrationsstörungen und einer geschwächten Gedächtnisfunktion führen. Der Körper kann B-Vitamine (außer Vitamin B12) nicht speichern. Deshalb sollten Sie in täglich damit versorgen, durch Milchprodukte, Gemüse wie Brokkoli und Spinat oder tierische Lebensmittel, vor allem Fisch.


Brain Food 5: Vitamine A, C, D, E plus Mineralstoffe

Die Vitamine C, D, E und A, die in vielen Obst und Gemüsesorten, Ölen (Sonnenblumen- und Weizenkeimöl), Nüssen und Fisch vorkommen, pushen Ihre Gedächtniszellen. Bei zusätzlicher Einnahme von Mineralstoffen wie Magnesium oder Kalium unterstützen sie auch bei der Steuerung von Stoffwechselvorgängen.

Brain Food 6: Antioxidantien

Sie schützen den ganzen Körper, aber auch das Gehirn vor sogenannten “freie Radikalen”. Sie sind zum Beispiel in Kaffee (in Maßen trinken), grünem Blattgemüse wie Spinat, rote Beete und Zitrusfrüchten enthalten.


Auch durch Nahrungsergänzungsmittel können Sie diese Nährstoffe zu sich nehmen.

Flüssiges Brain Food: Trinken Sie jede Menge Wasser

Wasser ist Leben. Ohne kann auch das Gehirn nicht funktionieren. Stellen Sie sicher, dass Sie jeden Morgen nach dem Aufstehen ein großes Glas Wasser trinken und über den Tag verteilt genügend davon zuführen. Eine regelmäßige Wasserzufuhr garantiert eine gute Durchblutung der Zellen und versorgt sie sowohl mit Mineralstoffen und Vitaminen wie auch mit Sauerstoff. Bei Wassermangel drohen Ihnen Kopfschmerzen, mangelnde Konzentration, Müdigkeit und ein Hungergefühl, das sich durch Wasser jedoch leicht stillen lässt.

Tipp: Brain Food Snacks

Brain Food On The Go: Gerade unterwegs kommt man in Versuchung den Hunger mit ungesundem, schnellem Essen zu stillen. Seien Sie vorbereitet: Kaufen Sie verschiedene Nuss-, Trockenobstsorten sowie Samen und mixen Sie diese nach Belieben. Dieser leckere Snack verhilft nicht nur Studenten zu Höchstleistungen! Tragen Sie es dank praktischer Frischhalteboxen bei sich, oder funktionieren Sie verschließbare Trinkgläser zu To Go Behältern um.

Auch dunkle Schokolade ist erlaubt! Denn Kakao enthält Polyphenole, welche die Lernfähigkeit und das Gedächtnis fördern. 

Gehirnnahrung: Paleo Granola Rezept

So geht Paleo Granola für Zuhause: Seit einigen Jahren sind die gebackenen Frühstückscerealien in aller Munde. Wer den Schwerpunkt auf gesunde Fette legen möchte, kreiert sein eigenes Granola einfach getreidefrei! Für acht Personen hacken Sie 250g Ihrer Lieblingsnüsse auf einem Schneidebrett klein, und heizen den Backofen auf 150 Grad Ober- und Unterhitze vor. Anschließend vermengen Sie eine Banane mit dem Saft einer halben Zitrone sowie den gehackten Nüssen. Mischen Sie Chiasamen, Kokosraspeln, Mandelsplitter oder Kakaonibs unter. Dann backen Sie diese 45 Minuten auf einem Backblech. Das Resultat kann sich sehen lassen! Und zwar in einer schönen Aufbewahrungsdose. Schön: Beschriften Sie Ihr selbstgemachtes Granola mit einem Goldstift.

Mehr Brainfood: Die 5 besten Superfoods fürs Gehirn

Goji, Chia und Matcha sind absolute Fremdwörter für Sie? Dann sind Sie noch nicht in die Welt der Superfoods eingetaucht! Denn wo unsere Vorfahren sich noch von Lebensmitteln ernährten, die im heimischen Garten wuchsen, sind diese der modernen Food-Trend-Szene nicht genug. Heute sollen mysteriöse Beeren und exotische Zusätze in unserem Essen dafür sorgen, dass wir fitter, gesünder und schlanker werden. Superfoods werden natürlich vorkommende Lebensmittel genannt, die eine außergewöhnliche Ansammlung von Nährstoffen in sich vereinen. Voll gepackt mit Vitaminen, Mineralstoffen, Proteinen und Antioxidantien haben sie sich fast alle aus besonders fernen Ländern den weiten Weg in unsere Frühstücksschalen, Smoothiebecher oder Trinkgläser gebahnt. Wir zeigen Ihnen die wichtigsten Superfoods und erklären, wie sie Ihr Essen und Ihre Gesundheit bereichern.

1: Chia

Die kleinen, weiß bis schwarzen Samen aus Südamerika sind die Vorreiter der Superfoods, denn sie haben es in sich: Chia Samen haben doppelt so viel Kalium wie Bananen, drei Mal mehr Eisen als Spinat, fünf Mal so viel Kalzium wie Milch und drei Mal mehr Antioxidantien als Heidelbeeren! Gegessen werden Sie als Gel-Pudding, denn weicht man sie auf quellen sie um das 10 fache und machen so lange satt.


2: Avocado

Die birnenförmige Frucht (yes – es handelt sich nicht um Gemüse) – ursprünglich aus Südmexiko – gilt als die fettreichste und zugleich als eine der gesündesten. Denn die ungesättigten Fettsäuren senken Cholesterin, fördern die Durchblutung und liefern Energie. Dazu kommen entwässerndes Kalium, Vitamin E und Eisen, Folsäure und viele Ballaststoffe. Vielfältig ist die Avocado noch dazu: Sie kommt im Salat, als Brotaufstrich oder im Smoothie zum Einsatz.


3: Acai und Goji

Die beiden Beeren sorgen für Farbe in unserem Frühstück und gelten als Energiespender und Jungbrunnen. Die Acai-Beere aus dem brasilianischen Dschungel und die asiatische Goji-Beere sind reich an Vitaminen, Eisen und Antioxidantien, die freie Radikale abfangen und damit die Haut straff halten und das Immunsystem stärken. Beide Beeren sind meist in Form von Pulver, Saft oder getrocknet erhältlich.


4: Grüntee und Matcha

Was Sie für Ihre Gesundheit tun können? Abwarten und Tee trinken! Am besten grünen Tee, denn er wirkt nicht nur beruhigend und entspannend, sondern stärkt das Immunsystem, fängt freie Radikale ab (antioxidative Wirkung) und macht dank Koffein länger wach als Kaffee. Die Trend-Variante ist Matcha, gemahlene Teeblätter, die noch wirkungsvoller sind, weil sie, nach dem Aufschäumen mit dem Matcha-Besen, aufgelöst mitgetrunken werden.


5: Kokosöl

Die Kokosnuss und speziell das aus ihr gewonnene Öl schmeckt nicht nur hervorragend, sondern lindert Infekte, stärkt das Immunsystem und fördert die Verdauung. Noch dazu kann man es sehr hoch erhitzen, so eignet es sich ideal zum Braten, Backen und Kochen. Die mittelkettigen gesättigten Fettsäuren sind eine super Energiequelle für unser brain. Von außen angewendet sorgt es für glatte Haut und kräftiges, gesundes Haar – ein echtes Superfood!

Das Auge isst mit: In diesen Vorratsbehältern sieht Ihr Brain Food besonders schön aus

Schönes kann so praktisch sein: Nüsse und Trockenobst sind die ideale Nahrung für Konzentration & Co. und dekorieren in einem schönen Aufbewahrungsglas die Küchenzeile! Eine Aufbewahrungsdose aus Glas mit goldenem Deckel oder im angesagten Marmorlook ergänzt die glamouröse Küche. Schneiden Sie aus kleinen Stoffbahnen Vierecke aus und befestigen Sie diese am Deckel. Das kann im klassischen Karo-, landhäuslichen Blumenmuster oder mit eleganten Streifen versehen sein. Oder Sie wählen eine Dose aus Keramik in zarten Pastelltönen. Diese passt sowohl zum skandinavischen, modernen oder femininen Einrichtungsstil.


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