Roadtrip Italien Amalfiküste

Ein Land, 20 Regionen, und scheinbar unzählige verschiedene Pastagerichte. Gehören Sie auch zu denen, die immer wieder in Italien Urlaub machen könnten, weil es einfach nie langweilig wird? Dann wird es Zeit für einen Roadtrip durch Italien. Jede Region hat ihren ganz persönlichen Charme, ihre bezaubernden Örtchen und eigene Spezialitäten, die es zu entdecken gilt. Unsere Tipps sowie ein Experten-Rat von Travelzoo entdecken Sie im Folgenden:

Das bietet der Roadtrip Italien

Hier haben wir einen Roadtrip durch Italien zusammengestellt, der die Westküste entlang hinunter in den Süden und an der Ostküste wieder zurückführt. Um alle 12 Etappen ausgiebig genießen zu können, empfehlen wir an jedem Zwischenstopp mindestens zwei Nächte plus Puffer einzuplanen. Dementsprechend wären Sie mindestens 25 Tage bis rund ein Monat lang unterwegs. Es lohnt sich. Schon allein in Rom, der Amalfi Küste oder Bari könnte man auch wesentlich länger bleiben.

Wer sich nicht ganz so lange Urlaub nehmen kann, der muss den Plan nicht direkt verwerfen. Unser Roadtrip lässt sich auch verkürzen oder alternativ in mehrere Abschnitte aufteilen. Wenn Sie es auf Ihrem ersten Italy Roadtrip nicht ganz bis in den Süden schaffen, dann müssen Sie eben im nächsten Sommer wieder zurückkehren. Welche Variante Sie auch wählen, Sie werden überall viel Sonne, Spritz und Dolce Vita tanken.


Travelzoo-Tipp Italien – die Top 10:

Reiseexpertin Katrin Winklmaier hat für uns Italien in Ihren persönlichen Top 10 zusammengefasst. In einem „normalen“ Urlaub sind alle Highlights kaum zu schaffen, aber ein Roadtrip lässt sich prima exakt nach der Expertenliste planen. Unbedingt sehen müssen Sie: Polignano a Mare in Apulien, den Cilento-Nationalpark in Kampanien, die Insel Grado in Friaul-Julisch Venetien, das Unesco Weltkulturerbe Matera in Basilikata, Stradivaris Heimatstadt Cremona in der Lombardei, die Pontinischen Inseln vor der Küste Latiums, den Strand und Yachthafen von Palau auf Sardinien, das toskanische Städtchen Pistoia, die Unterwelt Neapels an der Piazza San Gaetano und den fünfschiffigen Mailänder Dom.

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Die schönsten Stopps: Unsere Roadtrip Italien Route von Deutschland aus

Je nachdem, von wo Sie in Deutschland losfahren, kann die erste Fahrt bis an den Gardasee wesentlich länger oder kürzer ausfallen. Während die Münchner den nahegelegenen See quasi wie einen Vorort nutzen und hier schon zahlreiche Wochenenden verbracht haben, kommen Berliner hier vielleicht zum allerersten Mal an. Dementsprechend werden die einen kürzer und die anderen etwas länger verweilen.

Der Gardasee und Verona lassen sich als Zwischenstopp eigentlich sehr gut verbinden. Stadt und See liegen so nahe beieinander, dass Sie auch beides an einem Tag besuchen können. Wer allerdings genug Zeit und keinen Grund zur Eile hat, der kann ganz gemütlich am ersten Stopp ankommen und eins nach dem anderen auskosten.


Roadtrip planen? In unserem Artikel gibt es alle Tipps dazu!

Gardasee

Riva del Garda am Gardasee

Ob Sie nun wandern, klettern, windsurfen oder einfach nur flanieren, shoppen und Eis essen wollen, der Gardasee ist groß und vielseitig genug, damit hier alle Urlaubstypen auf ihre Kosten kommen. Während der nördliche Teil noch von Bergen umgeben ist und zum windigen, hügeligen Paradies für Bergsteiger und Wassersportler geworden ist, zeigt sich der Süden deutlich milder, flacher und ruhiger. Überall finden Sie süße Städtchen direkt am Seeufer, mit niedlichen Cafés und authentischen Restaurants.

  1. Wandern Sie auf den Monte Baldo, durch die Brassa Schlucht oder zum Sopino Wasserfall.
  2. Nehmen Sie ein Boot zur Isola del Garda.
  3. Wenn Sie auf der Suche nach ganz besonderen Orten – neben den klassischen See-Stränden – sind, besuchen Sie die Roccia delle Griselle, die Grotten des Catull, die Rocca di Manerba, den Parco dell’Alto Garda Bresciano oder den Parco Baia delle Sirene.
  4. Wer Garda, Lazise und Bardolino schon kennt, der besucht diesmal ein paar der anderen Städtchen wie Desenzano, Limone, Torbole, Castelletto, Saló oder Sirmione.

Verona

Nach dem ersten Stopp am Lago di Garda sollten Sie Verona nicht verpassen. Die kleine norditalienische Stadt liegt nur einen Katzensprung vom See entfernt. Wenn Sie in der Gegend sind, lohnt es sich hier noch einen weiteren Halt einzulegen.

  1. Schlendern Sie durch das historische Stadtzentrum und entdecken Sie die Arena von Verona, die Torre dei Lamberti, die Ponte Scaligero, die Piazza delle Erbe und die Porta Borsari.
  2. Auf den Spuren von Romeo und Julia erkunden Sie die Casa di Giulietta, das Haus mit dem durch Shakespeare berühmt gewordenen Steinbalkon der Julia, sowie die Statue der Julia im Innenhof und die Tomba di Giulietta, das Grabmal der Julia.
  3. Pizza und Pasta gibt es überall in Italien, aber zu den veronesischen Spezialitäten gehören Risotto, Polenta und Gnocchi.

Mailand

Nochmal zurück, vorbei am Gardasee und vorbei an Brescia geht es in rund zwei Stunden in Richtung Westen nach Mailand. In der italienischen Modehaupstadt können Sie vor allem shoppen, flanieren und sich von dem Stil der schicken Italiener*innen inspirieren lassen. Außerdem gibt es in der Metropole zwischen dem historischen Kern und sehr modernen Stadtteilen einiges an Architektur und Sehenswürdigkeiten zu entdecken.

  1. Der Mailänder Dom ist von außen schon ziemlich beeindruckend. Wer sich für Architektur und Kirchen interessiert, der sollte aber auf jeden Fall einen Blick in das riesige Kirchenschiff werfen.
  2. Direkt daneben am Domplatz finden Sie auch die Galleria Vittorio Emanuele II, eine eindrucksvolle Galerie Passage gefüllt mit Luxusgeschäften.
  3. Das Castello Sforzesco mit anschließender Parkanlage bietet die perfekte Kulisse für einen gemütlichen Spaziergang. Hier kommen Sie auch am Arco della Pace vorbei.
  4. Bummeln Sie durch die Innenstadt vorbei an der Piazza Mercanti, Porta Venezia, Piazza della Scala vor dem berühmten Opernhaus, an der Basilica di Sant’Ambrogio, an den Colonne di San Lorenzo und am Palazzo delle Scuole Palatine.
  5. Im Dominikanerkloster Santa Maria delle Grazie finden Sie L’Ultima Cena, das letzte Abendmahl, das Wandgemälde des italienischen Malers Leonardo da Vinci. Wer das weltbekannte Seccogemälde an der Nordwand des Refektoriums einmal im Leben sehen möchte, der muss Monate im Voraus schon Tickets reservieren, denn die Plätze sind begrenzt.
  6. Die Navigli sind zwei Kanäle im Süden der Stadt. In diesem Stadtteil können Sie in kleinen Bars zum Aperitivo einkehren.
  7. In Brera, im Norden der Stadt, finden Sie niedliche schmale Gassen gefüllt mit High End Modeboutiquen. Während der Fashion Week auch gefüllt mit bekannten Gesichtern aus der Modewelt.
  8. Probieren Sie hier Minestrone alla Milanese und Risotto alla Milanese.

Florenz

Von Mailand führt die Reise weiter in die Toskana. Bereits während der Fahrt können Sie die Aussicht und die Landschaft genießen. Durch die Toskischen Hügel erreichen Sie nach rund vier Stunden Fahrt die Hauptstadt der Provinz. In Florenz gibt es vor allem für Kulturbegeisterte und Geschichtsinteressierte viel zu entdecken. Aber auch wer sich nicht für Kunstgeschichte und Museen begeistern kann, der wird hier über die architektonischen Meisterwerke und das ganz besondere Ambiente der Stadt der schönen Künste staunen.

  1. Hauptattraktion der Stadt ist der berühmte Dom inklusive Piazza del Duomo. Die Cattedrale di Santa Maria del Fiore, aus dem 13. Jahrhundert, mit farbiger Marmorfassade, Giottos elegantem Turm und Brunelleschis Kuppel können Sie von außen und innen besichtigen. Die berühmte runde Renaissancekuppel der Kathedrale von Florenz dominiert die Skyline der Stadt.
  2. Schlendern Sie über die Piazza della Signoria vor dem Palazzo Vecchio.
  3. In der Basilica di Santa Croce di Firenze liegen die Gräber von Michelangelo und Galileo.
  4. Laufen Sie über die malerische Flussbrücke, Ponte Vecchio, gefüllt mit Schmuckgeschäften.
  5. Im Palazzo Pitti hängt eine imposante Kunstsammlung italienischer und europäischer Meister.
  6. Die Galleria degli Uffizi beheimatet eine Sammlung von Renaissancegemälden & -Meisterwerken.
  7. Auf dem Piazzale Michelangelo steht eine Bronzekopie von Michelangelos David. Außerdem hat man hier einen hervorragenden Panoramablick über die Stadt.
  8. Das Original aus einem einzigen Marmorblock, der berühmte David von Michelangelo, gilt als die bekannteste Skulptur der Kunstgeschichte und steht seit 1873 in der Galleria dell’Accademia.
  9. Auf Ihrem kunstgeschichtlichen Spaziergang können sie sich mit Schiacciata und Lampredotto stärken. Für alle Fleischliebhaber ist die Bistecca alla Fiorentina ein Muss.

Pisa

Pisa und Marina di Pisa erreichen Sie in knapp einer Stunde und 30 Minuten. Willkommen am Mittelmeer. Der erste Stopp am Meer wird Sie mit jeder Menge mediterranem Flair verzaubern.

  1. Klar, die Torre di Pisa, bekannt wegen der Schieflage des Turms, dürfen Sie natürlich nicht verpassen.
  2. Aber auch die Piazza dei Cavalieri, die Mura di Pisa, die Piazza dei Miracoli, der Dom Santa Maria Assunta oder die Porta Santa Maria Pisa sind einen Besuch wert.
  3. Je nachdem, wie lange Sie hierbleiben wollen, haben Sie die Möglichkeit gleich mehrere Strände zu besuchen. Von der Spiaggia della Lecciona im Norden, bis zur Cala del Leone im Süden hat die toskische Küste einiges zu bieten. Darunter Bagno Gorgona, Le Dune, Spiaggia Il Paguro oder Spiaggia della Lecciona.
  4. Und was isst man in Pisa? Bordatino alla Pisana, eine typische Suppe oder Tortelli al Mucco Pisano. Danach tunken Sie Cantuccini in Vin Santo.

Rom

In knapp vier Stunden geht es weiter nach Rom. Entweder durch das Landesinnere oder die Küstenstraße entlang. In beiden Fällen werden sie gleich viel Zeit für die Fahrt benötigen. Sie können also entscheiden, ob Sie Ihre Kaffeepause lieber am Meer oder in sanfter Hügellandschaft verbringen wollen.

In der Hauptstadt können Sie locker mehrere Tage verbringen und würden trotzdem immer wieder etwas Neues entdecken. Wir überlassen die Zeitplanung Ihnen. Haben Sie Lust auf Urlaub im romantischen Rom? Oder halten Sie den Zwischenstopp lieber kürzer, bevor es weiter ans Meer geht? So oder so haben wir ein paar Must Dos für die Zeit „When in Rome“ (zur Einstimmung können Sie auch den Film sehen):

  1. Rom kann bis zu 3.000 Jahre zurückliegende Kultur, Kunstgeschichte und Architektur vorweisen. Selbst wer kein Kenner ist, oder sich wenig für Geschichte interessiert wird hier ins Staunen kommen. Sie müssen kein Museum betreten, ein Spaziergang durch die Stadt reicht, um historische Schätze zu entdecken.
  2. Wenn Sie im Kolosseum stehen, führen Sie sich vor Augen, dass dieses gewaltige Gebäude um 70 bis 80 n. Chr. erbaut wurde.
  3. Von hier laufen Sie direkt weiter zum Forum Romanum, einer riesigen Ausgrabungsstätte von antiken römischen Tempeln, Plätzen und Regierungsgebäuden.
  4. Wer eine Münze in die Fontana di Trevi, den Trevibrunnen, wirft, darf sich dabei etwas wünschen. Der barocke Springbrunnen aus dem 18. Jahrhundert auf der Piazza di Trevi zeigt den Meeresgott Neptun auf seinem Streitwagen und ist eines der beliebtesten Fotomotive der Stadt.
  5. Der Palatin liegt auf einem der sieben Hügel Roms und gilt als ältester Teil der Stadt. Hier sehen Sie Reste von Siedlungen aus dem 10. Jahrhundert v. Chr.
  6. Im Pantheon finden Sie das Grabmal des Renaissancekünstlers Raffael.
  7. Im Petersdom, der „Basilica di San Pietro“, sehen Sie Meisterwerke wie den Baldachin von Bernini und ‘La Pieta’ von Michelangelo, aber auch die Krypta mit 148 päpstlichen Prunkgräbern. Der imposante Dom inmitten des Vatikans ist nicht nur das geistige Zentrum der Katholischen Kirche und die Residenz des Papstes, sondern auch ein kunsthistorischer und architektonischer Schatz.
  8. Verpassen Sie es nicht, im Vatikan ein Selfie mit der Schweizer Garde zu knipsen.
  9. Für die Musei Vaticani sollten Sie unbedingt Tickets im Voraus reservieren. Die Schlange an den Ticketschaltern ist jeden Tag endlos lang. Doch ein Besuch lohnt sich. Hier finden Sie klassische und Renaissance-Meisterwerke sowie die weltberühmten Fresken der Sixtinischen Kapelle.
  10. Ein Besuch bei der Scalinata di Trinità dei Monti, oder auch bekannt als die Spanische Treppe, lässt sich mit einem Spaziergang durch den Park zur Villa Borghese kombinieren.
  11. Laufen Sie abends am Castel Sant Angelo, der Engelburg vorbei. Der Blick auf die beleuchtete Festung ist besonders schön.
  12. Neben den Klassikern gibt es noch den Brunnen der Künste, die Piazza Venezia, den Altare della Patria, die Piazza Navona, die Piazza del Popolo oder die Basilica di Santa Maria Maggiore.
  13. Im Stadtteil Trastevere bekommen Sie einen Eindruck vom Retro-Rom der 50er Jahre.
  14. Römer haben außerdem einige authentische Gerichte zu bieten, die Sie nicht verpassen sollten. Suppli sind ein super Snack für zwischendurch. Carciofi alla Romana haben zwar nicht immer Saison, aber wenn Sie sie auf der Speisenkarte stehen, dann unbedingt probieren. Gnocchi alla Romana haben nichts mit den Gnocchi aus dem Norden zu tun und werden sie positiv überraschen. Außerdem lieben Römer Pasta und bereiten sie in Perfektion zu. Genießen Sie Klassiker wie Cacio e Pepe, Carbonara und Arrabbiata, aber verpassen Sie auch nicht Pagliata con Rigatoni.

Neapel

Rund 230 Autobahnkilometer weiter südlich liegt Neapel. In der Stadt am Meer werden Sie es merken, in Süditalien angekommen zu sein. Die Gassen sind hier noch enger und noch voller, die Menschen noch lauter, aber das Lebensgefühl auch irgendwie noch süßer. Genießen Sie die hektische eindrucksvolle Stadt und die Geburtsstätte der Pizza in vollen Zügen.

  1. Spazieren Sie abends am Hafen entlang bis zum dramatisch beleuchteten Castel dell’Ovo.
  2. Der Anstieg zum Castel Sant’Elmo lohnt sich, von hier aus haben Sie einen herrlichen Panoramablick auf die Stadt.
  3. Schlendern Sie durch die Innenstadt bis zur Piazza del Plebiscito. Steuern Sie dabei auch die berühmte Via San Gregorio Armeno an. Die Straße gehört zum historischen Kern Neapels und ist für Ihre kleinen Geschäfte bekannt.
  4. Erkunden Sie die historischen Sehenswürdigkeiten, wie die Porta Nolana und den Marktplatz, die Statua del Dio Nilo und die Cippo A Forcella.
  5. In der Galleria Umberto I finden Sie hübsche Boutiquen und Cafés. Aber Achtung, die Lokale hier sind ziemlich touristisch. Exzellenten Espresso bekommen Sie auch in den authentischen Cafés der Innenstadt.
  6. Tauchen Sie in die Catacombe di San Gennaro ab, einem unterirdischen christlichen Friedhof aus dem 2. und 4. Jahrhundert. Es gibt übrigens auch Führungen durch antike unterirdische Tunnel unterhalb der Stadt.
  7. Unternehmen Sie einen Ausflug zum Parco Nazionale del Vesuvio. Im Nationalpark rund um den Vesuv Vulkan können Sie verschiedenen Wanderrouten folgen und den aktiven Vulkan besichtigen. Außerdem können Sie gleichzeitig den nahegelegenen Venustempel und die verschüttete Stadt Pompei besichtigen.
  8. Die Geschichte der Pizza ist lang und konfus, eine ähnliche Form des flachen Hefeteigfladens gab es schon um 1000 n. Chr. und viele weitere Rezepte und Abwandlungen sollten folgen. Das erste Rezept, das dem der heutigen Pizza nahekommt, stammt aus 1858 und wurde in einem ländlichen Dorf am Fuße des Vesuv niedergeschrieben. 1889 erfand Raffaele Esposito, ein neapolitanischer Restaurant Besitzer die Pizza Margherita, wie wir sie heute noch kennen und lieben, zu Ehren von Königin Margherita. Die historische Pizzeria wurde von Esposito und seiner Frau Maria Giovanna Brandi an die Neffen der Familie Brandi weitervererbt und ist bis heute unter dem Namen L’Antica Pizzeria Brandi in Betrieb.

Die Amalfiküste – Positano & Co.

Freuen Sie sich auf kristallklares Wasser, traumhafte Buchten und bezaubernde Hafenstädtchen. Machen Sie sich darauf gefasst, vielleicht sogar den ein oder anderen Promi auf seiner Yacht zu spotten. Denn an der Amalfi Küste tummeln sich die Reichen und Schönen. Knapp eine Stunde unterhalb von Neapel liegt Sorrento. Hier können Sie Ihren Roadtrip weiterführen und in Richtung Süden weiter die Küste entlangfahren. 

  1. Knapp unterhalb liegt Positano. Ein zauberhafter Küstenort. Mit zahlreichen Stränden in der Nähe, wie etwa die Baia di Ieranto, Spiaggia di Tordigliano, Fornillo, Marina di Praia, Lido One Fire Beach oder die beeindruckende Grotta dello Smeraldo.
  2. Direkt vor der Küste zwischen Sorrent und Positano liegt die Insel Capri. Buchen Sie eine Bootsfahrt zu der romantischen Mittelmeerinsel. Die Landschaft und die umwerfenden Buchten der Insel sollten Sie auf keinen Fall verpassen.
  3. Auf dem Weg nach Manori kommen Sie an der Terrazza dell’Infinito vorbei, eine Aussichtsplattform mit Panoramablick über die Steilküste. Minori ist ein sehr kleines aber besonders gemütliches Dörfchen direkt an der Küste, eingebettet zwischen sanften Hügeln.
  4. Vietri sul Mare kurz vor Salerno ist ein besonders malerisches Örtchen an der Amalfiküste.
  5. Salerno ist schließlich deutlich größer als die bisher besuchten Fischerdörfchen. In der Stadt können Sie Halt machen für ein romantisches Abendessen, eine kleine Shoppingtour oder einfach, um durch die Gassen zu schlendern. Hier gibt es ein historisches Aquädukt, das Castello di Arechi, den Giardino della Minerva und verträumte kleine Gassen zu sehen.
  6. Während Sie zwischen Neapel und Salerno sämtliche Buchten, Küstenorte, Strände und Inseln erkunden, können Sie sich außerdem auf die hervorragende regionale Küche freuen und reichlich Limoncello trinken. Direkt an der Küste bekommen Sie hier überall frischen Fisch und Meeresfrüchte. Die prägen die Küche genauso wie die für die Region typischen Zitronen. Klassische Gerichte sind zum Beispiel Scialatielli all’amalfitana, aber auch süße Melanzane al Cioccolato.

Der Roadtrip Italien zurück nach Deutschland

Keine Sorge, die Reise ist noch lange nicht vorbei. Die Fahrt zurück nach Deutschland, diesmal entlang der Ostküste Italiens, ist mindestens genauso aufregend wie die Fahrt in Richtung Süden. Zunächst durchqueren Sie das südliche Inland von der Amalfiküste hinüber nach Apulien. Puglia, also quasi der Absatz des Italienischen Stiefels, ist eine besonders malerische Region. 

Bari

Bari ist zwar die Hauptstadt der Region, aber längst nicht der spektakulärste Ort, den Sie in Apulien besuchen können. Machen Sie hier halt und nutzen Sie noch ein paar Tage um die Region, die Strände und Dörfchen zu erkunden. Es lohnt sich.

  1. In und um Bari können Sie die Basilica San Nicola, den Palazzo Fizzarotti, den Palazzo dell’Acquedotto Pugliese, Parco 2 Giugno und den Palazzo Ducale besuchen.
  2. Polignano liegt nur knapp unter Bari, ist eine wirklich beeindruckende Küstenstadt mit dem bezaubernden kleinen Strand Lama Monachile zwischen steilen Klippen.
  3. In Alberobello sehen Sie die für die Region typischen historischen Häuschen, Trulli genannt.
  4. Monopoli und Brindisi, Otranto und Gallipoli sind hübsche Küstenorte, die zum Spazieren und Cappuccino trinken einladen. In der Nähe finden Sie jeweils traumhafte Strände, oder Sie können Bootsfahrten entlang der Steilküste unternehmen.
  5. Legen Sie einen Tag am Meer ein und entdecken Sie die Grotta della Poesia, Torre dell’Orso und Torre Sant’Andrea. Die Felsformationen, Höhlen und Grotten, die hier aus dem türkisenen Wasser ragen, sind wirklich sehenswert.
  6. In Santa Maria di Leuca, einer winzigen Fraktion der italienischen Gemeinde Castrignano del Capo, sind Sie schließlich ganz im Süden angekommen. Ab hier geht es nur noch per Fähre weiter. Können Sie sich einen besseren Punkt vorstellen, um umzukehren? Außerdem gibt es hier die Grotta delle Tre Porte und die Punta Ristola zu entdecken, bevor Sie langsam wieder in Richtung Norden aufbrechen.
  7. In Bari können Sie in der Strada delle Orecchiette handgemacht Orecchiette von italienischen Hausfrauen kaufen. Darüber hinaus ist die Region bekannt für Focaccia, Polpette, Melanzane Ripiene und Panzerotti fritti.

Ancona

In vier Stunden und 20 Minuten erreichen Sie Ancona. Willkommen in den Marken. Zwischen den Apenninen und der Adria, haben Sie hier nochmal die Wahl zwischen Bergen und Stränden, Wandern und Schwimmen. Bleibt Ihnen noch etwas Zeit, dann gibt es hier auch noch einiges zu entdecken und erleben.

  1. In Ancona besuchen Sie die Porta Pia, den Leuchtturm Faro die Ancona, den Dom Cattedrale di San Ciriaco, den Arco di Traiano, den Brunnen Fontana dei cavalli und die Loggia dei Mercanti.
  2. Schlendern Sie durch den Parco della Cittadella.
  3. Die Grotten del Passetto sind für die Einwohner von Ancona der Strand vor der Haustür. Sie wurden zu Beginn des 20. Jahrhunderts gegraben, um kleine Fischer- und Freizeitboote unterzubringen und um an sonnigen Sommertagen Schatten zu spenden. Im Laufe der Jahre haben die “Grottaroli” ihre jeweiligen Höhlen von Generation zu Generation weitergegeben. Sie haben von Jahr zu Jahr Veränderungen und Verbesserungen vorgenommen, um sie für sich und ihre Freunde immer lebenswerter zu machen. Strom, Trinkwasser, Gaskocher, bunte Holztore machen die Grotte del Passetto zu charmanten Strandhäuschen. Der Strand direkt vor Ancona, der von den klassischen, parallel zur Küste verlaufenden Felsen gesäumt ist, wird nicht nur von den Besitzern der Grotten besucht. Schauen auch Sie bei den Strandunterkünften vorbei.
  4. Aber auch rund um Ancona gibt es noch weitere Buchten und Strände, die einen Besuch wert sind. Besonders schön sind die Spiaggia dei Gabbiani oder die Spiaggia delle Due Sorelle.
  5. Rund um die Berge Monte dei Corvi und Monte Conero können Sie hier Wanderungen mit Meerblick unternehmen.
  6. Hier snacken Sie Olive all’ascolana, La crema fritta und Fritto Misto all’ascolana, genießen Pasta al Forno, also Lasagne, Maccheroncini di Campofilone, am besten mit Ragu und Calcioni mit Ricotta und Pecorino.

Venedig

Entlang der Adriaküste fahren Sie in rund vier bis fünf Stunden nach Venedig. Wieder im Norden von Italien angekommen, bietet Venedig den perfekten Zwischenstopp, kurz vor dem Abschluss Ihrer Rundreise. Sie haben Florenz und Rom gesehen, da dürfen die Kulturschätze Venedigs nicht fehlen. Bedenken Sie, dass die Stadt auf Inseln erbaut ist, kaum über Straßen verfügt und dementsprechend über wenig Parkmöglichkeiten verfügt. Wir empfehlen, auf dem Festland zu parken und die Brücke Ponte della Liberta mit der Bahn zu überqueren. In Venedig angekommen, können Sie sich zu Fuß, mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit einer Gondola fortbewegen.  

  1. Highlight des Spaziergangs durch Venedig ist die Ankunft an der Piazza San Marco, dem Markusplatz, vor dem Dom Basilica di San Marco und dem Turm Campanile di San Marco.
  2. Der Palazzo Ducale oder auch Dogenpalast kann von innen und außen besichtigt werden.
  3. Vor dem Eintritt ins Gefängnis im Palazzo mussten Gefangenen die Ponte dei Sospiri, die Seufzerbrücke passieren.
  4. Die berühmte Fußgängerbrücke Ponte di Rialto ist einer der beliebtesten Fotospots.
  5. Steigen Sie die aus Filmen bekannte Wendeltreppe am Palazzo Scala Contarini del Bovolo bis ganz nach oben.
  6. Bestaunen Sie den Palazzo Barbarigo am besten vom Wasser aus.
  7. Genießen Sie die kleine grüne Oase der Stadt, die Giardini Papadopoli.
  8. Hängen Sie lieber kein Schloss an die Ponte dell’Accademia. Wer hier mit einem Vorhängeschloss seine Liebe besiegeln will, muss inzwischen mit Strafen rechnen.
  9. Die moderne Brücke aus Glas und Stahl über dem Canale Grande wirkt wie ein futuristischer Fremdkörper neben den historischen Gebäuden, Gassen und Brücken. Aber gerade deswegen ist die Ponte della Costituzione so sehenswert.
  10. Auf den Tellern landet hier viel Pasta und Meeresfrüchte aber vor allem auch Polenta. Typisch für die Region ist außerdem Fritto Misto und Pasta e fagioli.

Triest

Der letzte Stopp des Roadtrips durch Italien steht den vorherigen in nichts nach. Die Region Trieste hat beeindruckende Natur, sehenswerte Städte und kulinarische Highlights zu bieten. Genießen Sie den Aufenthalt in vollen Zügen, bevor Sie Italien über den Brenner wieder verlassen. Die Stadt Triest erreichen Sie von Venedig in weniger als zwei Stunden.

  1. In der Stadt Triest besuchen Sie den Faro della Vittoria, Piazza Unità d’Italia und die Fontana Da Ponte, die Cattedrale di San Giusto Martire, die Kathedrale von Triest, die Scala dei Giganti, das Castello di San Giusto.
  2. Es gibt Führungen durch das sogenannte kleine Berlin, einem Netz aus unterirdischen italienischen und deutschen Luftschutzbunkern aus dem 2. Weltkrieg.
  3. Das Castello di Miramare etwas südlich der Hauptstadt ist ein wirklich malerischer Ort. Das Schloss und der Schlosspark aus dem 19. Jahrhundert vor der adriatischen Kulisse sollten sie nicht verpassen.
  4. In der Grotta Fioravante oder auch Theresienhöhle, nördlich der Stadt, sowie in der Grotta Gigante, einer großen unterirdische Höhle, können Sie Stalaktiten und Stalagmiten erleben.
  5. Schlagen Sie hier nochmal richtig zu und genießen Sie die für die Region typischen Gerichte wie Gnocchi di pane, Patate in tecia, Scampi e Canoce alla Busara und süße Pinza Triestina.

Wer nun noch etwas Zeit und vielleicht auch gar keine Lust hat, wieder nach Deutschland zurückzufahren, der kann sich hier von unserem Roadtrip durch Europa inspirieren lassen. Wir haben nämlich auch noch sehr schöne Routen durch das östliche Europa nach Kroatien für Sie geplant. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen und beim Reisen. Ihr Westwing Team!