Sonnencreme Test Freelancerin Johanna Strand

Im Sommer wird die Haut dunkler und die Haare werden heller, die Nächte lauer und das Leben irgendwie süßer. Damit wir die sonnige Jahreszeit auch in vollen Zügen genießen können, brauchen wir allerdings den richtigen Sonnenschutz. Dermatolog*innen und Expert*innen sind sich einig: Die Haut muss 365 Tage im Jahr vor UV-Strahlung geschützt werden, aber vor allem im Sommer, im Urlaub, in südlichen Regionen oder zur Mittagszeit brauchen wir extra Schutz. Warum eigentlich? Was passiert mit der Haut, wenn wir sie der Sonne aussetzen? Und wie wirkt, funktioniert und schützt Sonnencreme? Welche Sonnencreme ist die richtige? Und wie schützt man nicht nur die Haut, sondern auch die Haare? Unser Sonnencreme Test mit Clinique und Aveda klärt auf:



Sonnenpflege und Sonnencreme Test für Haut und Haare: Die Produkte von Clinique und Aveda

Nun haben wir einige vielversprechenden Produkte unter die Lupe genommen. Unsere freie Autorin Johanna Holzer hält sich gerade in Sri Lanka auf. Die perfekte Gelegenheit, um Sonnenschutz für Haut und Haare ausgiebig zu testen. Für uns berichtet sie, welche Produkte halten was sie versprechen. Was ist drin? Wie lassen sie sich auftragen? Wie fühlen sie sich an? Wie wasserresistent sind sie? Wie gut schützen sie vor der Sonne? Sonnenschutz von Clinique und Aveda haben wir im Folgenden im Check:

Superdefense Broad Spectrum SPF 25 Fatigue + 1st Signs Of Age Multi-Correcting Cream von Clinique

Die Tagespflege kombinierte Sonnenschutz mit Feuchtigkeitspflege. Das coole daran ist, es gibt zwei verschiedene Versionen. Die eine extra seidige reichhaltige Textur ist vor allem für trockene Haut konzipiert und die andere ist etwas leichter, aber trotzdem feuchtigkeitsspendend für ölige Haut.

So kann jeder sein perfektes Match aus Skin Care, Sonnenschutz und Anti Aging Pflege finden.

Morgens aufgetragen gibt es der Haut einen Feuchtigkeitsbooster, lässt sie sofort frischer und wacher aussehen, beugt sonnenbedingter Hautalterung vor und schützt für den Rest des Tages vor UV-Strahlung. Außerdem soll die Kombi-Crème ausgleichen, glätten und einen fahlen Teint wieder zum Strahlen bringen. Dabei ist die Formel Schweiß- und Feuchtigkeitsresistent.

Die Superdefense Creme für sehr trockene bis trockene Haut soll gegen eine Vielzahl von Haut ermüdenden Einflüssen wirken, UVA- und UVB-Strahlen abwehren und vor freien Radikalen schützen. Sie ist reich an Antioxidantien wie Vitamin E und Carnitin, das müder Haut neue Energie spenden soll, während Avobenzone und Octisalate UVA- und UVB-Strahlen abwehren.

Superdefense City Block Broad Spectrum SPF 50 Daily Energy + Face Protector von Clinique

Sonnencreme Test Freelancerin Johanna Strand Clinique Superdefense

Keine Parabene oder Öle, Phthalate oder Alkohol, Duft- oder Farbstoffe – nichts davon. Stattdessen ein hoher Lichtschutzfaktor, Feuchtigkeit und ein Hauch von Farbe. Der Superdefense City Block verzichtet auf unnötige hautreizende Nasties und schafft dafür eine Kombination aus wirksamen Inhaltstoffen, die den ganzen Tag über schützen sollen.

Der City Block soll der tägliche Begleiter für den Sommer in der Stadt sein. Nach der Hautpflege und vor dem Make-up bildet es die schützende Schicht, die morgens den müden fahlen Teint weckt, ausgleicht, mattiert und schließlich den ganzen Tag Sonnenschutz spendet.

Besonders praktisch: Der ölfreie Lichtschutz zieht besonders schnell ein und hinterlässt einen geebneten Teint ohne unschönen Glanz.

SPF 30 Mineral Sunscreen Lotion For Body von Clinique

Der mineralische Sonnenschutz der Sun Care Body Lotion legt sich wie ein hauchdünner aber super schützender Schleier über die Haut. Seine hochwertige streng kontrollierte und dermatologisch getestete Formel macht ihn zu einem sicheren Allrounder-Produkt für alle Hauttypen und die ganze Familie.

Die Sonnencreme soll vor allem schützen, aber zudem auch besonders hautverträglich sein. Die ölfreie Formel zieht schnell ein und soll auch im Wasser nicht komplett abgewaschen werden.

Sun care protective hair veil von Aveda

Nicht nur die Haut, sondern auch die Haare brauchen Sonnenschutz. Damit Hitze und UV-Strahlung die Haare nicht austrocknen und langfristig schädigen, gibt es von Aveda wasserresistentes UV-Schutz-Spray. Das leichte transparente Spray soll bis zu 16 Stunden vor Sonneneinwirkung schützen. Die Haarfarbe, gerade von coloriertem Haar, verblasst nicht, die Schuppenschicht wird nicht beschädigt und die Haare verlieren nicht so viel Feuchtigkeit.

Das Konzept dahinter: das leichte, wasserresistente UV-Schutz-Spray legt eine unsichtbare Schicht um das Haar, um den Schäden der Sonneneinwirkung vorzubeugen. Die UVA- und UVB-Schutzfilter werden aus Wintergrün und Zimtrindenöl gewonnen. Außerdem riecht das Spray herrlich nach Essenzen aus kontrolliert biologischer Neroli, Ylang-Ylang und Zistrose.

Botanical repair strengthening leave-in treatment von Aveda

Noch mehr Schutz und Pflege verspricht das Leave in Treatment aus der Botanical Repair Serie. In das feuchte Haar eingearbeitet stärkt es die Haarstruktur, sodass Sonne und Hitze aber auch Hitze-Tools und Styling es nicht mehr beschädigen können. Das Haar leidet weniger unter Feuchtigkeitsverlust, Frizz, Spliss und Haarbruch, selbst wenn es stark beansprucht wird.

Die schützende vegane Formel basiert auf pflanzlichen Wirkstoffen und ist frei von Silikonen. Bereits nach der ersten Anwendung lässt das Haar sich leichter entwirren und kann Feuchtigkeit besser speichern. Das Haar wirkt gepflegt und geglättet, fühlt sich weich und geschmeidig an, glänzt und duftet nach Ylang-Ylang, Rose und Majoran.

Nutriplenish vitamin leave in conditioner spray von Aveda

Das extra leichte Leave in Conditioner Spray muss man nur in die feuchten oder auch trockenen Haare sprühen für sofort geschmeidige, weiche, glänzende Längen. Kein Ausspülen nötig. Es spendet Feuchtigkeit, entwirrt und schützt vor Hitze, Trockenheit aber auch UV-Strahlung.

Dabei kommt das Produkt mit Sofort-Effekt ohne Silikone, Sulfate, Parabene, Gluten, Mineralöl und Petrolatum aus. Die natürlichen nährenden Inhaltsstoffe wirken wie ein schützender UV-Filter, der das Haar vor dem Austrocknen bewahrt. Das Beste daran: Das Haar duftet verführerisch nach Kakao, zertifiziert biologischem Ingwer und Kardamom.

Das Fazit zu unserem Sonnencreme Test von Freelancerin Johanna Holzer

Gibt es einen besseren Ort, um Sonnenschutz und Sonnenpflege auf Herz und Nieren zu prüfen, als eine tropische Insel? Ich glaube nicht. Umso mehr freut es mich, dass ich als Beauty-Test-Pilotin wieder für Westwing im Einsatz sein darf und die großartigen Produkte von Clinique und Aveda hier nutzen darf.

Ich bin Johanna, freie Autorin, absoluter Beauty-Nerd aber auch digitaler Nomade und viel auf Reisen. Dementsprechend bin ich immer auf der Suche nach den perfekten Sonnenschutz-Produkten. Vor allem für meine Haare, die auf Reise durch warme, trockene, aber auch tropische Länder einiges mitmachen müssen. Obwohl ich ein mitteldunkler Hauttyp bin und schnell Bräune entwickle, achte ich immer darauf, Sonnenschutz zu verwenden und greife auch lieber zu einem höheren Lichtschutzfaktor. Meine innere Panik vor Hautschäden, Pigmentflecken und Falten ist zu groß, um darauf zu verzichten.

Nun habe ich also die drei schützenden Hautpflegeprodukte von Clinique und die Haarpflege mit Sonnenschutz von Aveda auf Sri Lanka getestet und das ist mein Fazit:

Sonnencreme für das Gesicht im Test: Superdefense Multi-Correcting Cream

Freelancerin Johanna beim Sonnencreme Test mit der Multicorrecting Creme am Strand

Die Superdefense Cream wurde auf der Insel zum festen Bestandteil meiner morgendlichen Beauty Routine. Aber ich bin mir sicher, dass sie mich auch noch zurück in München durch den Sommer begleiten wird.

Ich habe die Cream für trockene bis trockene Mischhaut getestet. Die eher dicke Textur der reichhaltigen Creme spendet meiner Mischhaut ausgiebig Feuchtigkeit. Trotzdem bleibt weder ein klebriger noch öliger Film auf dem Gesicht zurück. Auch bei hohen Temperaturen um die 30 Grad hat sie Schweiß und Feuchtigkeit standgehalten.

Mit LSF 25 habe ich eine gute Base gelegt, mit der ich mich den ganzen Tag gut geschützt gefühlt habe. Allerdings habe ich gerade deswegen immer darauf geachtet, dass die Textur erst gut einziehen kann, bevor ich das nächste Produkt aufgetragen habe. Das dauert einen Moment.

Über der Superdefense Cream trage ich nämlich den Superdefense City Block Face Protector.

Übrigens: Wem das übertrieben vorkommt, dem kann ich sagen, dass ich manchmal noch eine dritte Schicht Sonnenschutz auftrage. Wenn ich nämlich zum Surfen ins Wasser gehe, kommt über diese beiden Produkte noch ein Zink-Sun-Blocker. Ein extra starker mineralischer Sonnenschutz, der vor Zellschäden schützen soll.

Sonnencreme für das Gesicht im Test: Superdefense City Block Broad Spectrum SPF 50 Daily Energy + Face Protector

Mein Lieblingsprodukt aus der Sonnenschutzserie von Clinique. Der City Block Face Protector bietet nämlich mit LSF 50 zuverlässigen Schutz und on top noch einen Hauch Farbe. Ich trage in den Sommermonaten oder auch auf Reisen kein (bis kaum) Makeup. Aber ich liebe clevere Zwei-in-Eins-Produkte, die pflegen und gleichzeitig ausgleichen.

Als ich das Produkt zum ersten Mal aufgetragen habe, war ich skeptisch. Zunächst sah es so aus, als würde der helle Ton nicht zu meinem Hautton passen und eher wie schlecht aufgetragene Foundation wirken. Falsch gedacht. Nachdem ich die Textur sorgfältig verteilt und eingearbeitet hatte, sah mein Teint frischer, glatter und sogar mattiert aus. Und das in der feuchten Hitze Sri Lankas. Wer an warmen Tagen im Büro länger frisch aussehen möchte, der kann sich sowohl auf den Sonnenschutz als auch auf die ausgleichende Wirkung des City Block Face Protector verlassen.

Sonnencreme für den Körper im Test: SPF 30 Mineral Sunscreen Lotion for Body

Dass mir ausreichender Sonnenschutz sehr wichtig ist, habe ich bereits deutlich gemacht. Aber zudem lege ich auch wert darauf, dass Sonnenschutz-Produkte sowohl für mich als auch für die Umwelt unbedenklich sind. Daher setze ich vorzugsweise auf mineralischen Sonnenschutz für Gesicht und Körper als auf chemische UV-Filter.

Wenn ich ein Sonnenschutzprodukt für den Body auswähle, dann muss es unbedingt wasserfest sein. Auch wenn kein Produkt dies zu 100% garantieren kann, brauche ich doch so gut wie möglich wasserresistenten Schutz.

Da kam die Mineral Sunscreen Lotion wie gerufen. Sie ist besonders Hautverträglich, schützt mit mineralischen UV-Filtern und bleibt auch im Wasser wenigstens zum größten Teil an Ort und Stelle.

Da ich auch sonst mineralischen Schutz nutze, kenne ich die Bedingungen, die daran geknüpft sind, schon. Auf den ersten Blick weißelt die Creme. Das ist ganz natürlich, da der UV-abweisende Schutz nun mal so funktioniert. Nimmt man sich allerdings etwas Zeit, um die Bodylotion gründlich einzuarbeiten, ist sie nicht mehr zu sehen. Und dann hält sie den ganzen Tag, egal ob man sich am Strand, in den Bergen oder in der City aufhält. Selbst beim Surfen waren meine Arme und Beine mit dem Lichtschutzfaktor 30 gut vor der Sonneneinstrahlung geschützt. Und um mich herum im Wasser war kein öliger oder weißlicher Schleier zu sehen, der von meiner Sonnencreme ausgehen könnte.

Clinique Sonnencreme Produkte im Test am Meer

Sonnenschutz für die Haare: Sun care protective hair veil

Lange habe ich nach einem passenden Sonnenschutz für meine Haare gesucht. Und ich habe schon befürchtet, dass es zu spät sein könnte, da schon einige Strähnen trocken, brüchig und beschädigt wirken. Nun scheine ich das rettende Produkt für meine Mähne gefunden zu haben.

Das Sun Protective Spray von Aveda ist immer mit dabei. Eigentlich genauso wie die Sonnencreme für die Haut. Jetzt gerade wo ich auf Reisen bin, schützt es unterwegs meine Haare vor der Sonneneinstrahlung, vor Hitze, extremer Trockenheit, aber auch vor Wind und Salzwasser. Ich sprühe es morgens schon vorbeugend in meine Haare, nutze es aber auch am Strand im trockenen oder feuchten Haar, um meine Strähnen zu entwirren, zu pflegen und besser zu schützen.

Zurück in München wird das Hair Veil mich durch den Sommer begleiten. Ob zum Frühstück auf der sonnigen Terrasse eines Cafés, für einen Tag am See oder zum Wandern in den Bergen. Wenn ich mein Haar der Sonne aussetze, ist der Schutz von Aveda dabei.

Sonnenschutz für die Haare: Botanical repair strengthening leave-in treatment

Das Leave-in-Treatment aus der Botanical Serie von Aveda wurde zu meinem Summer Crush. Es war wirklich Liebe auf den ersten Blick, oder die erste Haarwäsche. Ich habe grundsätzlich nämlich leider eher trockenes Haar. Meine Locken können Feuchtigkeit nicht besonders gut binden. Das ständige Reisen, Hitze, Sonne, Wind und Salzwasser machen dies natürlich nicht besser. Daher setze ich unterwegs immer auf reichhaltige Haarpflege, Masken, Öle und Leave-in-Conditioner – eben wie das Botanical Repair Leave-in-Treatment.

Was dieses Treatment allerdings besonders macht, sind die Inhaltsstoffe. Die pflegende Formel setzt sich zu 99% aus natürlichen Inhaltsstoffen zusammen, gewonnen aus Pflanzen, nicht-erdölbasierten Mineralien oder Wasser und ist gemäß der ISO- Norm zertifiziert. Zudem ist es vegan und Peta approved, steckt in einer nachhaltigen Verpackung aus (größtenteils) recyceltem Plastik und wird mit Solarenergie produziert.

Das klingt natürlich alles wunderbar, aber wirklich überzeugt hat mich die Anwendung. Nach dem ersten Treatment waren meine Haare deutlich weicher, geschmeidiger, kämmbarer und glänzender. Bereits entstandene Schäden kann ich damit natürlich nicht mehr reparieren oder rückgängig machen, aber ich kann neue sehr gut vorbeugen. Extra Pluspunkt: Meine Locken wirken danach definierter, weniger frizzy und haben wieder mehr Sprungkraft.

Sonnenschutz für die Haare: Nutriplenish vitamin leave in conditioner spray

Nach dem Duschen und Haarewaschen lege ich nochmal eine Portion Schutz und Feuchtigkeit nach. Das Vitamin Conditioner Spray gebe ich in die handtuchtrocknen Haare. Quasi wie die Tagespflege mit leichtem Lichtschutzfaktor für die Haut bildet es eine schützende und pflegende Base für meine Haare.

Die zu 98% natürlich gewonnen Inhaltsstoffe legen quasi einen pflanzlichen Schutzmantel um mein Haar, das sie vor dem Austrocknen und vor UV-Strahlung schützt. Das beste daran, der Conditioner zum Sprühen ist besonders leicht. Das heißt meine Haare verlieren trotz reichhaltiger Leave-in-Pflege nicht an Volumen und Sprungkraft. Ich kann den leichten Sprühnebel sogar im trockenen Haar nachlegen – ohne dass meine Haare platt oder strähnig wirken.

Gemeinsam mit dem Sun Care Hair Veil bietet es den perfekten Rundumschutz für den Sommer. Egal ob auf Reisen, in tropischem Klima, am Strand oder eben doch in der Stadt. Zurück im City Life werde ich das Spray in meine morgendliche Routine einbauen. Selbst wenn ich nicht jeden Tag extremer Sonnenstrahlung ausgesetzt bin, so schützt der Conditioner doch vor dem Austrocknen und vor allem auch vor Hitzestyling. Das rundum schützende pflegende Multi-Use-Produkt ist demnach immer einsatzbereit und eine gute Wahl für alle, die ihrem Haar eine Extraportion Feuchtigkeit, Vitamine und Schutz bieten wollen.

Facts zum Sonnencreme Test: Darum sind Sonnencreme und Sonnenpflege so wichtig

Sonne bringt Licht und Wärme, aber eben auch ultraviolette Strahlung – kurz UV-Strahlung. Dadurch kann der Körper zwar das für uns lebenswichtige Vitamin D bilden, aber gleichzeitig wird die Haut davon geschädigt. Unser Hautkrebsrisiko steigt, die Hautalterung wird beschleunigt und die Augen und Haare werden auch beschädigt. Sonnenschutzmittel können davor schützen. Moderne Beautyprodukte mit weiterentwickelten Formeln schützen Haut und Haare heute besser als je zuvor. Wenn sie richtig und vor allem regelmäßig angewendet werden.

Die UV Strahlung

Aber wie? Um die Entstehung von Hautkrebs, Falten und Pigmentflecken zu verstehen, hilft es zunächst zu verstehen, wie UV-Strahlung funktioniert. Es gibt verschiedene Formen von UV-Strahlung:

  • • UV-C-Strahlen sind sehr kurzwellig, besonders energiereich, werden aber vollständig von der Erdatmosphäre ausgefiltert.
  • UV-B-Strahlen sind kurzwellig, ebenfalls energiereich und zu 90% ausgefiltert von der Ozonschicht. Aber ca. 10% erreichen die Erde, uns, unsere mittlere Hautschicht und sorgen später mal für Lederhaut.
  • UV-A-Strahlen sind langwellig und gelangen zu 100% an die Erdoberfläche. Auf der Haut dringen sie bis in die Basalzellschicht ein.

Die Gefahr

Hautpflege Hauttyp Mischhaut Frau

Das Problem mit UV-Strahlung ist, man spürt sie erst, wenn es schon zu spät ist und sie schon Schäden in der Haut angerichtet hat. Wie weit die Strahlen in die Haut eindringen, hängt von der Intensität der Strahlung ab. Umso höher die Sonne steht, desto stärker die UV-Strahlung. Außerdem ist die Strahlung je nach Jahreszeit und geographischer Lage unterschiedlich stark. Im Sommer und am Äquator sind die UV-Strahlen jeweils am stärksten. Das bedeutet nicht, dass die Sonne im Winter oder im Norden unbedenklich ist. In den Bergen oder in hoch gelegenen Gebieten kann sie auch besonders gefährlich sein. Umso klarer die Luft und höher die Lage, desto tiefer dringen die Strahlen zu uns vor und in unsere Haut ein.

Nun kann sehr starke Bewölkung die Intensität der UV-Strahlung in manchen Fällen zwar reduzieren, in anderen verstärken sie sie aber sogar. Außerdem werden ultraviolette Strahlen von Schnee, Wasser, Sand und sogar Asphalt reflektiert. Es gilt also: Noch nicht mal Schatten schützt vollkommen vor den Folgen von Sonnenstrahlung, nur der richtige Sonnenschutz und eine gewissenhafte Anwendung können das.

Aber was passiert eigentlich, wenn wir unsere Haut der Sonne aussetzen?

Schon nach wenigen Sekunden verursachen UV-Strahlen Schäden im Erbgut der Hautzellen. Diese kann der Körper zwar wieder reparieren, jedoch nicht vollständig. Ist die Haut schließlich regelmäßig, zu lange und zu oft den gefährlichen Strahlungen ausgesetzt, schafft das körpereigene Regenerationssystem keinen Ausgleich mehr und die kaputten Zellen bleiben zurück. Auch Jahrzehnte später kann als Spätfolge so noch Hautkrebs entstehen.

Außerdem beschädigt UV-Strahlung die elastischen Fasern des Bindegewebes. Die Haut verliert an Spannkraft, wird schlaffer, entwickelt Falten und altert schneller. Dafür verantwortlich ist vor allem UV-A-Strahlung, da diese tiefer in die Haut eindringt.

Wann der Körper an seine eigenen Schutz- und Reparatur-Grenze stößt, lässt sich nicht klar sagen. Um wirklich sicher zu sein, sollte man sich also immer vor UV-Strahlung schützen.

Positive Effekte der Sonne auf unseren Körper

Was aber außerdem auch noch passiert ist die Produktion von Vitamin D und von Melanin. Vitamin D ist ein lebenswichtiges Vitamin, dessen Mangel gesundheitliche Folgen haben kann. Etwa 80% bis 90% des Tagesbedarfs werden durch Sonnenlicht aufgenommen und über die Haut gebildet. In Lebensmitteln stecken nur geringe Mengen Vitamin D, weshalb man einen Mangel nur durch eine tägliche Dosis von 25 Minuten Sonne ausgleichen kann oder mit Hilfe von Nahrungsergänzungsmitteln. Aber Vorsicht: Über Sonnenlicht kann man Vitamin D nicht überdosieren, durch Präparate jedoch schon. Das kann Übelkeit, Bauchkrämpfe, Erbrechen und Nierenschäden verursachen.

Im Körper sorgt Vitamin D für starke Knochen und Zähne, fördert die Muskelkraft und ist essenziell für ein funktionierendes Immunsystem. Umgekehrt führt ein Mangel zu einem erhöhten Risiko von Atemwegsinfekten bis zur Osteomalazie, also Entkalkung der Skelettknochen und Osteoporose, also verstärktem Knochenabbau. Nun haben wir zwei wirklich gute Nachrichten für Sie: Vitamin D kann auch trotzt hohem Sonnenschutz noch gebildet werden und der Körper kann den Stoff sogar speichern. Wenn man im Winter also weniger davon abbekommt, kann man in den wärmeren Monaten seinen Speicher auffüllen.

Melanin ist ein Farbpigment, das der Körper bildet, um die Haut zu schützen. Wir werden braun. Trifft UV-Strahlung, vor allem UV-B-Strahlung auf die Haut, produziert der Körper das Melanin. UV-A-Strahlen sorgen schließlich dafür, dass das Melanin mit Blutsauerstoff reagiert und so die braune Färbung der Haut entsteht. Das ist deswegen wichtig, weil braune Haut UV-Strahlung “schluckt”. Dunkle Pigmente absorbieren Sonnenstrahlen und die UV-Wellen. Trotzdem ist braune Haut nicht vollständig von UV-Schäden sicher. Und dennoch haben wir wieder eine gute Nachricht für Sie: Die Haut wird auch mit Sonnenschutz immer noch Melanin produzieren. Die Haut wird trotzdem braun.

Auf die eigene Bräune und die körpereigenen Reparaturfunktionen der Haut kann man sich also nicht verlassen, wenn man Sonnenschäden vorbeugen möchte. Dafür brauchen wir besseren Schutz, wie Schatten, Kleidung und eben Sonnenschutz-Produkte in Form von hochwertiger Kosmetik.

Sonnencreme Test: die schützende Creme unter der Lupe

Wir haben bereits geklärt, dass Sonne für unser Leben unverzichtbar ist. Kein Grund also, sich aus Sorge vor Langzeitschäden ganz davor zu verstecken. Mit dem richtigen Schutz kann man die Wärme, das Licht und die wohltuende Portion Vitamin D guten Gewissens genießen.

Wie genau schützt Sonnencreme vor Schäden?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, um UV-Strahlung von der Haut abzuhalten. Sonnenschutzprodukte nutzen chemische oder mineralische, also physikalische Filter, um die Haut zu schützen. Chemische Sonnencremes setzen auf absorbierende Moleküle. Die UV-Strahlung soll also aufgenommen, umgewandelt und in Form von Wärme wieder abgeben werden.

Mineralischer Schutz soll viel mehr abschirmen und reflektieren mit Hilfe von weißen Pigmenten. Wie winzig kleine Spiegel sollen die Pigmente die Strahlung von der Haut wegrichten – weshalb mineralische Cremes beim Auftragen weißeln.

Außerdem soll Sonnencreme kühlen. Verschiedene Inhaltsstoffe sind darauf ausgerichtet, die Haut gerade bei längeren Aufenthalten in der Sonne kühl zu halten.

Zudem spenden Sonnenschutzmittel der Haut Feuchtigkeit, was neben der UV-Schutzfunktion zusätzlich vor Falten und Alterungsprozessen schützt. Manche setzen auch auf Haut-stärkende Wirkstoffe und Antioxidantien, um freie Radikale abzuwehren.

Bei all den Benefits ist klar: Wir brauchen Sonnenschutz, und zwar täglich. Aber welchen?

Den richtigen Sonnenschutz finden

Sonnencreme Test Sonnenpflege Frau Strand Sonnen

Die einzelnen Produkte unterscheiden sich zunächst natürlich in ihrem Lichtschutzfaktor. Von 10 bis 50 haben wir die Wahl zwischen unterschiedlich stark schützenden Produkten. Aber es gibt noch eigene Produkte für das Gesicht und den Körper – und sogar für die Haare. Es gibt Sonnencreme, Sonnenmilch, Spray und Öl. Welches das richtige für die eigene Haut ist, bestimmt zunächst der Hauttyp, aber auch die Intensität der UV-Belastung.

Sehr helle und empfindliche Hauttypen, die kaum bis gar nicht Farbe entwickeln, dafür aber sehr schnell Sonnenbrand bekommen, haben gewöhnlich eine Eigenschutzzeit von unter 10 Minuten. Das bedeutet, danach kann die Haut sich nicht länger selbst schützen und ist auf Hilfe angewiesen. Wenn diese Typen Sonnenschutz mit LSF 50 auftragen, können sie diese Zeit verlängern. Trotzdem gilt für diese Typen mehr Vorsicht als für andere. Suchen Sie lieber den Schatten auf, verwenden Sie stets einen hohen LSF und tragen Sie regelmäßig eine neue Schutzschicht auf, wenn Sie sich in der Sonne aufhalten.

Helle Haut mit Sommersprossen, die kaum bis selten bräunt, braucht immer noch ausreichend hohen Lichtschutz. Bei diesem Typen ist es entscheidend, die Haut möglichst langsam an die Sonne zu gewöhnen. Die Eigenschutzzeit liegt meist zwischen 10 bis maximal 20 Minuten und sollte gerade im Frühling, am Anfang des Sommers oder zum Start eines Urlaubs nicht überschritten werden. Dann tragen Sie am besten immer LSF 50 auf und cremen Sie regelmäßig nach. Ist die Haut leicht gebräunt, dann können Sie auf LSF 30 umsteigen.

Die helle bis hellbraune Hautfarbe von sogenannten Mischtypen leidet zwar nicht ganz so schnell an Sonnenbrand, ist aber trotzdem auf Schutz angewiesen. Damit die Haut langsam und vorsichtig bräunt ohne Schäden davon zu tragen, sollten Sie die Eigenschutzzeit von 30 Minuten nicht überschreiten. Gerade der erste Kontakt mit der Sonne nach dem Winter belastet die Haut. Es ist also entscheidend, langsam Bräune aufzubauen. So hält diese auch länger. Sie können LSF 30 am Körper verwenden, wo die Haut etwas dicker ist, aber im Gesicht sollten Sie gerade anfangs auf LSF 50 setzen.

Olivfarbene oder bräunliche Haut hat eine Eigenschutzzeit von 30 bis 40 Minuten. Doch dies sollte kein Grund sein, sie gar nicht vor der Sonne zu schützen. Gerade in der starken Mittagssonne und in Regionen, die Ihre Haut vielleicht nicht gewöhnt ist, braucht sie extra Schutz. In solchen Situationen greifen Sie zu LSF 30. Wenn die Sonneneinstrahlung weniger stark ist, dann können Sie auf LSF 20 umsteigen.

Ein natürlich bräunlicher bis dunkelbrauner Teint wird zwar nur selten von der Sonne verbrannt, aber nach 60 Minuten kann sich auch dieser Hauttyp nicht mehr selbst schützen. Mit einer Sonnenschutzbasis von LSF 30 sind Sie gut vorbereitet. Schließlich können sie mit LSF 20 regelmäßig nachcremen.

Auch ein sehr dunkler Hautton kann Sonnenbrand bekommen. Zwar liegt die Eigenschutzzeit bei 90 Minuten, aber mit dem richtigen Lichtschutzfaktor lässt diese sich gut verlängern. Je nach Pigmentierung ist die Haut besser oder weniger gut vor der Sonne geschützt. Sehr dunkle Typen können sogar mit LSF 10 oder 15 ausreichend geschützt sein. Allerdings ist die Haut im Gesicht, vor allem an den Lippen und Augen auch bei diesen Typen dünner und empfindlicher. Zudem sind manche Körperstellen, wie die Handflächen, weniger stark pigmentiert. Um diese Stellen besser zu schützen, sollten auch dunkle Typen zu LSF 20 greifen.

Mehr zum Hauttyp und der richtigen Sonnenschutz Wahl

Kurze Urlaubssprueche

Grundsätzlich gilt, der Hautton wird vom Melanin-Gehalt, also der Pigmentierung der Haut bestimmt. Ist die Haut fähig, Melanin zu bilden, entwickelt sie einen natürlichen Schutz. Ist die Haut schon ohne Sonneneinwirkung pigmentiert, dann hat sie eine grundsätzlich höhere Eigenschutzzeit. Wer seinen eigenen Typ nun nicht eindeutig zuordnen kann, der greift lieber zu einem höheren Lichtschutzfaktor und cremt vor allem regelmäßig nach. Wenn es um Sonnenschutz geht, lautet das Motto nämlich: Mehr ist mehr. Auch mit hohem Lichtschutz kann die Haut trotzdem noch langsam, sicher und beständig Melanin aufbauen und bräunen. Die Hautzellen bleiben dabei geschützt, verlieren nicht an Spannkraft und Elastizität und die langsam aufgebaute Bräune hält länger an.

Bleibt immer noch die Frage ob Sonnenspray, Creme, Milch oder Gel? Bei der Wahl des Sonnenschutz-Produkts kommt es auch darauf an, wie sie sich in der Sonne aufhalten wollen. Möchten Sie Sonnenbaden, Sport machen oder wollen Sie einen Sommertag lang durch die Stadt flanieren?

Sprays sind meist leicht, kleben nicht und lassen sich zudem besonders easy auftragen. Optimal um damit Sport zu machen. Denn unter der leichten Textur kann die Haut immer noch atmen. Schweiß kann ablaufen, ohne den Sonnenschutz abzutragen und man kann das Produkt an jeder auch schwer zugänglichen Stelle optimal auftragen.

Gel ist ähnlich leicht und super geeignet für einen Tag in der City. Denn wer sich zum Sightseeing oder zum Café-Hopping viel durch sonnige Straßen bewegt, kann keine verklebten Poren gebrauchen. Gerade im Gesicht fühlen sich gelige Texturen toll an, weil sie keinen öligen Film hinterlassen. Nehmen Sie Ihren Sonnenschutz mit und tragen Sie ihn öfter mal nach, das ist gerade bei leichten Texturen wichtig.

Sonnenmilch ist schon deutlich dickflüssiger, aber immer noch leichter als Sonnencreme. Sie eignet sich gut zum Sonnenbaden, gerade wenn die Haut schon leicht gebräunt ist. Denn Sonnenmilch spendet neben Schutz auch noch Feuchtigkeit.

Sonnencreme bietet zuverlässigen Schutz und bewahrt die Haut vor dem Austrocknen. Am besten cremen Sie sich Zuhause ein, bevor Sie an den Strand, in die Berge oder auf die sonnigen Straßen gehen. Geben Sie der Sonnencreme einen Augenblick Zeit, um einzuziehen, danach bietet sie optimalen Schutz. Das gilt übrigens auch für den täglichen Lichtschutzfaktor im Gesicht. Nachdem Sie Ihre Hautpflegeroutine abgeschlossen haben, tragen Sie als letzten Step noch Sonnenschutz auf, lassen alle Produkte kurz einziehen und legen dann erst mit Make-up und Styling los.

Inhaltsstoffe: Das sollte und das sollte nicht drinnen sein

Was macht ein Sonnenschutz-Produkt zu einem wirklich guten Produkt? Es soll die Haut schützen und pflegen, sich dabei aber auch gut anfühlen, nicht kleben oder weißeln und zudem die Umwelt nicht belasten.

Wenn sie also Sonnenschutz kaufen, dann achten Sie zunächst auf den Lichtschutzfaktor. Der sollte im Zweifel lieber höher als zu niedrig sein. Weiterhin sollte das Produkt keine problematischen UV-Filter beinhalten, die nicht hautverträglich sind. Diese können nämlich Allergien auslösen. Andere können hormonelle Eigenschaften haben und Einfluss auf den Stoffwechsel des Körpers nehmen. Oder manche sind nicht photostabil und zersetzen sich unter Sonneneinstrahlung.

Achten Sie darauf, dass das Produkt sowohl gegen UVA- als auch UVB-Strahlung schützt. Wenn Sie ein wasserfestes Produkt verwenden, müssen Sie nach dem Baden, Schwimmen, Tauchen oder Surfen trotzdem nochmals Sonnenschutz nachlegen. Denn kein Produkt ist zu 100% wasserresistent.

Darauf sollten Sie bei der Wahl Ihrer Sonnencreme achten:

  • Keine chemischen UV-Filter, wie Octyl Methoxycinnamate, Octocrylen, Benzophenone-3, -4, -5, Ethylhexyl Salicylate, Ethylhexyl Dimethyl, Isoamyl Methoxycinnamate, Polysilicone-15. Keine Nanopartikel, die in mineralischen UV-Filtern wie Titaniumdioxid und Zinkoxid vorkommen.
  • Kein Mikroplastik
  • Keine Benzophenone

Chemische UV-Filter, die UV-Strahlen in Wärme umwandeln, sind zwar praktisch, aber schützen meist nicht gleichzeitig vor UVA- und UVB-Strahlung. Sie sind nicht immer photostabil und bedenklich für den Körper und die Umwelt.

  • Methylbenzylidene Camphor zum Beispiel kann hormonell wirksam sein
  • Benzophenone-2 und -3 greifen die DNA von Korallen an
  • Benzophenone-3, -4, -5 und Isoamyl Methoxycinnamate sind ebenfalls hormonell wirksam und lösen Allergien aus
  • Ethylhexyl Salicylate und Ethylhexyl Dimethyl PABA lösen allergische Reaktionen aus.
  • Octocrylene sind zum einen hormonell wirksam, hinterlassen aber zudem Ablagerungen im Organismus und im Wasser
  • Octyl Methoxycinnamate ist nicht photostabil, kann aber auch noch hormonell wirksam sein. Polysilicone-15 enthält Silikone

Viele der chemischen UV-Filter sind höchst bedenklich für das Ökosystem der Meere. Sie hemmen das Wachstum von Phytoplankton und von Grünalgen, greifen das Immunsystem von Seeigeln an oder beeinflussen die Fruchtbarkeit von Fischen. Manche Substanzen können sogar Mutationen hervorrufen oder sich im Zellgewebe von Delfinen absetzen. Die alarmierenden Folgen sind jetzt schon an Korallenriffen zu erkennen, die durch die chemischen Filter ausbleichen und sterben.

Mineralische UV-Filter in Sonnencreme bestehen meist aus den anorganischen Stoffen Titandioxid oder Zinkoxid, die quasi ein Schutzschild über die Haut legen. Sie schützen vor UVA- und UVB-Strahlung, sind verträglich für alle Hauttypen und zerfallen nicht. Selbst naturkosmetische zertifizierte Bio-Sonnencremes schützen durch mineralische UV-Filter.

  • Titandioxid galt lange als unbedenklich, wird nun aber allgemein als womöglich krebserregend eingestuft.
  • Titandioxid und Zinkoxid in Form von Nanopulver in der Creme ist nicht zu empfehlen.
  • Als Nanopulver zugefügt können sie freie Radikale bilden und somit Zell- und DNA-Schäden verursachen.
  • Es wird vermutet, dass Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid in Hautzellen eindringen und Zellmutationen hervorrufen.
  • Wasserflöhe sterben an den Nanopartikeln.
  • Ablagerungen gelangen durch Abwasser auf die Felder und in den Boden.

Zinkoxid kann alle UV-Strahlen reflektieren und ist damit zuverlässiger als Titandioxid. Aber als Nanopartikel sind beide mineralischen UV-Filter bedenklich für die Gesundheit und die Umwelt. Gerade Nano-Titaniumdioxid kann in solch kleiner Form nicht mehr die komplette Strahlung reflektieren. Sie lösen sich im Wasser und lagern sich dann in Gewässern und im Küstenbereichen ab.

Sonnencreme und Sonnenpflege – vom Kauf bis zum Einsatz

Wir haben nun also geklärt, dass mineralischer Schutz besser ist als chemische Substanzen. Doch auch da gibt es Unterschiede, die besser oder weniger gut für Haut und Umwelt sein können. Da es manchmal nicht ganz einfach ist aus all diesen Infos nun tatsächlich die richtige Sonnencreme herauszufiltern, haben wir hier einen kleinen Orientierungs-Guide.

Sonnencreme kaufen – darauf sollten Sie achten:

  • Sonnenschutz mit mineralischen Filtern ist gegenüber chemischen Filtern zuverlässiger und gesünder für Haut und Umwelt
  • Schutz vor UVA- und UVB-Strahlung
  • Der passende Lichtschutzfaktor für den eigenen Hauttyp
  • Die passende Konsistenz und Textur für den eigenen Hauttyp und den eigenen Nutzen
  • Zwei Produkte kaufen für Gesicht und Körper
  • Korallenfreundliche Produkte sind gekennzeichnet oder zertifiziert
  • Auf Nanopulver-Filter achten
  • Wer chemische Filter ganz vermeiden möchte, der setzt auf zertifizierte Naturkosmetik

Sonnencreme auftragen – darauf sollten Sie achten:

  • Eigenen Sonnenschutz für das Gesicht verwenden
  • Produkte für den Körper nicht im Gesicht verwenden
  • Im Gesicht tendenziell einen höheren Lichtschutzfaktor wählen
  • Zunächst lieber einen höheren Lichtschutzfaktor verwenden und dann zurückstufen, wenn die Haut schon gebräunt ist
  • Körper und Gesicht regelmäßig nachcremen
  • Auch das Haar braucht Sonnenschutz und Pflege
  • Gesicht und Haut nach einem Tag an der Sonne reinigen, Produktrückstände entfernen und dann mit viel Feuchtigkeit pflegen

Wir hoffen, wir konnten Sie mit unserem Sonnencreme-Test für den Sommer inspirieren! Ihr Westwing Team!

Tipp: Mehr Sonnencreme Produkte im Test und die Testsieger 2022 gibt es bei Stiftung Warentest!