Schlafzimmer mit einer grünen Wandfarbe.

In den eigenen vier Wänden fühlen wir uns besonders wohl. Damit das aber auch so bleibt, ist derzeit vor allem das Thema „Gesund Wohnen“ in aller Munde. Kein Wunder! Mittlerweile sind Nachhaltigkeit, Schadstofffreiheit und Umweltschutz auch im Interiorbereich angekommen. Liest man doch in letzter Zeit immer wieder von versteckten Giften in Bausubstanzen von Wohngebäuden. Aber auch die Einrichtung ist nicht immer optimal für eine außerordentliche Lebensqualität. In Möbeln, Teppichen und Wohntextilien lauern Giftstoffe, die unsere Gesundheit negativ beeinflussen können. Damit Sie in Ihrem Zuhause guten Gewissens wieder durchatmen können, verraten Ihnen unsere Interior-Experten, welche Tipps zum Gesund Wohnen besonders zutreffend sind!

Baubiologie und Baugesundheit zum gesund Wohnen

Wussten Sie, dass nur rund 54,8 Prozent der deutschen Haushalte die Luft in Ihren vier Wänden als unbedenklich einstufen würden? (Quelle: Umweltbundesamt)

Wenn es um das gesunde Wohnen geht, spielen vor allem die Aspekte der Baubiologie und der Baugesundheit eine zentrale Rolle. Achten Sie daher beim Bauen Ihres Hauses darauf, welche Materialien eingesetzt werden. Grundsätzlich geht es gerade in der Baubiologie darum, wie sich die ganzheitlichen Beziehungen zwischen Menschen und der gebauten Umwelt aufeinander auswirken. Ziel der Baubiologie und Baugesundheit ist es, ein naturnahes, gesundes und nachhaltiges Wohnumfeld zu schaffen. Wenn Sie ein Haus kaufen möchten, lassen Sie vorab eine Umweltanalyse machen.

Gesund Wohnen: Äußere Einflüsse

Terrasse mit einer Loungeecke mit gelben Polstern.

Tatsächlich bezieht sich die Lehre des gesunden Wohnens nicht bloß auf die inneren Werte Ihrer vier Wände, sondern beinhaltet ebenso die äußeren Einflüsse. Von der Lage der Wohnung über die Ausrichtung dieser bis hin zu der klassischen Grundrissgestaltung… – das alles sind Faktoren, die erst auf den zweiten Blick in einem direkten Zusammenhang mit dem gesunden Wohnen stehen. Die Chemikalien PCP, DDT und Asbest sind mittlerweile verboten, da sie krebserregend sind. In alten Gebäuden können sie aber nach wie vor als Holzschutzmittel oder Dämmstoff vorkommen.

Lage und Ausrichtung der Wohnung

Gesundes Wohnen geht mit der jahrhundertalten chinesischen Harmonielehre einher. Feng Shui hilft nicht nur bei der Gestaltung der einzelnen Räume, sondern bestimmt auch positiv die Lage und Ausrichtung der Wohnung. Immer im Fokus, dass das Chi ungehindert fließen kann. Die Lehre des Feng Shui gibt Anregungen, wie sich Räume, Wohnungen, Häuser und Gärten ideal ein- und ausrichten lassen, sodass sich positive Auswirkungen auf unser Wohlbefinden ergeben.

Grundrissgestaltung

Ebenso kann durch die richtige Grundrissgestaltung das gesunde Wohnen gefördert werden. Ausschlaggebend ist hier die Ausrichtung der Räume. Achten Sie darauf, dass die Zimmer, die viel Tageslicht zum Wohlfühlen benötigen, nach Südosten bis Südwesten zeigen. Räume, in denen die Nutzung nur wenig Tageslichtbedarf erfordert, können auch Richtung Norden zeigen.

Gesund Wohnen: Die innere Gestaltung

Kaum zu glauben, aber in puncto “Gesund Wohnen” werden viele negative Faktoren unterschätzt oder erst gar nicht als solche erkannt. Hierzu gehören auch Dinge des alltäglichen Lebens, wie das richtige Lüften oder das Halten von Haustieren. Denn ob in Ihrem Zuhause ein „gesundes Raumklima“ herrscht, hat nicht immer nur etwas damit zu tun, wie sauber oder stimmig die Wohnatmosphäre in Ihren vier Wänden ist. Achten Sie besonders im Kinderzimmer und Schlafzimmer darauf!

Optimales Raumklima: Luftfeuchtigkeit & richtiges Lüften gegen Schimmel & Co.

Wohnraum mit Zimmerpflanzen und einem braunen Sessel mit einem Kissen.

Man muss kein Spezialist sein, um zu wissen, dass Zigarettenrauch, Schimmel, Schadstoffe und die „falsche“ Raumtemperatur zu einer ungesunden Raumluft führen. Und auch, dass das richtige Lüften eine wichtige Voraussetzung für gesundes Wohnen ist, ist uns allen klar. Dennoch passieren gerade im Bezug auf das Thema Lüften oftmals viele Fehler. Unsere Wohnexperten empfehlen Ihnen daher das klassische Stoßlüften. Hier werden Morgens und Abends sämtliche Fenster der Wohnung für rund fünf bis zehn Minuten vollständig geöffnet. Mehr zum Raumklima Verbessern und der optimalen Luftfeuchtigkeit gibt es in unseren Artikeln dazu! Besonders Bad und Küche laufen übrigens Gefahr, dass durch zu viel Feuchtigkeit Schimmel entsteht.

Schadstoffarme Materialien für Möbel & Co.

Generell sollten Sie beim Kauf von Teppichen, Spielzeug oder anderen Dingen darauf achten, dass diese aus einer nachhaltigen Produktion stammen und keine giftigen Stoffe ausdunsten lassen. Meiden Sie Harz! Formaldehydharz ist als Bindemittel zum Beispiel in Kork oder Spanplatten. Tapetenkleister sollten Sie ohne Kunstharz wählen. Auch bei Parkett und Laminat können die Klebstoffe übrigens gesundheitsschädlich sein.

Damit Sie bei Ihrer Einrichtung auf Nummer sicher gehen können und möglichst auf schadstoffarme Möbel und Accessoires zurückgreifen, sind folgende Qualitätssiegel ein guter Anhaltspunkt:

  • Der blaue Engel
  • Das goldene M
  • FSC
  • ÖkoControl

Gleichzeitig liegen Sie mit Naturmaterialien garantiert auf der sicheren Seite! In unserem Onlineshop WestwingNow finden Sie viele passende Produkte dazu – wie Möbel aus Naturholz:

Elektrosmog durch elektrische Magnetfelder

Durch die zunehmende Technisierung sind elektromagnetische Felder heutzutage allgegenwärtig – auch in unserem Zuhause. Dennoch gibt es verschiedene Möglichkeiten, um elektrische und magnetische Felder zu reduzieren:

  • Schaffen Sie vor allem in Ihrem Schlafzimmer netzfreie Bereiche, durch den Einbau eines speziellen Netzfreischalters.
  • Im Schlafzimmer sollten Sie grundsätzlich kaum netzbetriebene Elektrogeräte aufstellen.
  • Halten Sie während des Schlafens ein bis zwei Meter Abstand zu stromführenden Leitungen und Geräten.
  • Ziehen Sie nach dem Gebrauch von Elektrogeräten immer den Stecker.

Haustiere

So sehr wir unsere Fellnasen auch lieben, für Allergiker sind Haustiere oftmals ein absolutes No-Go. Auch sonst tragen die Vierbeiner leider nicht immer zu einem besseren Raumklima bei. Denn durch Staub und Dreck, den Hunde, Katzen & Co. verbreiten, kann tatsächlich die Gesundheit leiden. Da wir dennoch nicht auf unsere tierischen Freunde verzichten möchten, ist regelmäßiges Saugen sowie die Anschaffung eines Luftfilters sehr zu empfehlen. Ebenfalls gehören Haustiere nicht ins Bett, denn darunter kann auch ihr Schlaf leiden.

Pflanzen

Dass Pflanzen nicht nur grüne Deko, sondern auch luftreinigend sind, ist ja bekannt. Bei zu gut gegossenen Zimmerpflanzen lösen aber Schimmelpilze in der Erde Atemprobleme und Allergien aus. Diese sollten Sie daher asap umtopfen!

Unsere Tipps für ein gesundes Raumdesign

Gesund Wohnen, aber mit Stil! Wenn Sie Ihre vier Wände nachhaltig und schadstofffrei ausstatten möchten, müssen Sie keinesfalls eine langweilige Atmosphäre befürchten. Ganz im Gegenteil! Mit der Lehre des Feng Shui sorgen Sie für Harmonie in Ihren vier Wänden und lassen positive Energie in Ihr Zuhause einziehen. Auch regelmäßiges Aufräumen und Säubern trägt zu einem gesunden Raumdesign bei. Ebenso das Verhindern von Hausstaubmilben. Diese sind zwar manchmal schneller da, als einem lieb ist, dennoch lassen sich diese durch kontinuierliches Waschen, Auslüften und Wechseln der Bettwäsche verhindern.

Fazit: Warum gesund wohnen?

Warum das alles? Ganz einfach: Ein ungesundes Raumklima drückt nicht nur auf das eigene Wohlbefinden, sondern kann im schlimmsten Fall auch die Ursache für diverse Erkrankungen, wie Asthma, Hautausschlag, Atembeschwerden oder ähnliches sein. Gerade mit Schimmel ist absolut nicht zu spaßen! Hier sollten Sie direkt einen Fachmann heranlassen.


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Viel Spaß beim Wellness Programm – Ihr Westwing Team!