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Death Cleaning Aufräummethode

Haben Sie schon einmal von Death-Cleaning gehört? Nein? Das ist DIE neue Aufräum- und Ausmistmethode aus dem schönen Schweden. Death Cleaning ist quasi der neue Trend nach “Hygge“. Das heißt soviel, wie Gemütlichkeit. Doch diese kann man nur haben, wenn die Wohnung aufgeräumt und von Ballast befreit ist. Man sollte selbst entscheiden, was man noch braucht und was nicht. Und damit nicht mal andere Ihre Besitztümer aussortieren müssen, haben wir jetzt den perfekten Plan für Sie. Death-Cleaning hilft dabei. Wir verraten wie’s geht…

Aufräumen und Ausmisten mit Death Cleaning ist Trend!

Gefaltete Handtücher auf einem Hocker

Da heute jeder in unserer Gesellschaft viele Dinge besitzt, die er eigentlich gar nicht braucht, ist Aufräumen und Ausmisten zu einem Trend geworden. Man sollte sich genau überlegen, welche Dinge einen glücklich machen und was man in seinem Leben behalten möchte. Das andere kann weg. Es muss ja nicht unbedingt weggeworfen werden, sondern kann auch verschenkt oder an bedürftige Menschen weitergegeben werden. Hauptsache es verschwindet bei Nichtgebrauch aus der eigenen Wohnung.

Vielleicht kennen Sie schon das bekannte “Magic Cleaning” von Marie Kondo. Die Japanerin schwört auf Minimalismus und Ordnung. Und auch die Schwedin Margareta Magnusson hat ebenfalls solch ein Buch zum Thema Ordnung entworfen. Es heißt in der Originalsprache „Döstädning” und wurde dann ins Englische übersetzt. Hier hieß es „The Gentle Art Of Swedish Death Cleaning“. Was auf den ersten Moment wohl härter klingt, als es wirklich ist. “Bringt in euer Leben eine gewisse Ordnung und ihr werdet sehen, dass ihr mehr Zeit für Freunde, Ausflüge und vieles mehr habt.” 2018 ist das Buch erschienen und hat schon vielen Menschen geholfen, sich neu zu orientieren.

Woher kommt Death-Cleaning und was heißt es eigentlich?

Die Ausmistmethode kommt, wie oben schon erwähnt aus Schweden und basiert auf einem Buch. Und wir finden, dieses kommt gerade richtig. Nicht nur in Deutschland leben viele Menschen im Überfluss und haben ungefähr 30 Prozent an Dingen in ihrer Wohnung, die sie nie benutzen und die nur Platz wegnehmen und Unordnung schaffen. In Schweden und Skandinavien ist das meist leider auch der Fall. Deshalb hat man die neue Methode “Death-Cleaning” erfunden. Bei der nach und nach Dinge aus dem Haushalt verschwinden und man den Platz schafft, den man braucht. Unnötige Dinge besitzen und loslassen heißt in Schweden “Decluttering”, soviel wie “entrümpeln”. Dies ist ein sinnvoller Trend. Im Schwedischen nennt man das “Döstädning”, eine Wortkreation aus “Sauberkeit” und “sterben”. Und im Englischen wurde das Ganze dann “Death Cleaning” genannt.

Für wen ist das Death-Cleaning geeignet?

Die Aufräummethode ist für alle Haushalte geeignet. Vor allem jedoch für kleine Wohnungen, in denen man nur wenige Dinge benötigt, um Platz zu sparen. Man sollte nur noch mit den Dingen umgeben sein, die man liebt, mit schöner Kleidung, die regelmäßig getragen wird und tollen Dekofiguren, die man gern anschaut. Natürlich dauert das einige Zeit, bis die Wohnung entrümpelt ist und man fragt sich immer wieder “machen mich diese Dinge glücklich?” Vielleicht gibt man das ein oder andere nicht gern weg, doch dann kann man aufatmen und genießt die kleinen Dinge im Leben. Aber natürlich macht die Methode auch in großen Häusern Sinn. Braucht das Kind das viele Spielzeug, was unbeachtet in der Ecke liegt? Braucht es noch die Quietschtiere von vor vielen Jahren oder können diese bedürftigen Kindern geschenkt werden, die sich im Moment darüber freuen?

So geht “Death Cleaning”

Wir wissen also nun wo Death Cleaning herkommt und was es eigentlich bedeutet. Doch bekanntlich fällt es einem oft schwer, den inneren Schweinehund zu überwinden und mit dem Aufräumen und Ausmisten anzufangen. Doch Schritt-für-Schritt geht’s leichter und macht sogar auch noch Spaß. Versprochen!

Nahaufnahme eines Bettlakens

Das darf bleiben

Bei dieser Methode dürfen gern Gegenstände mit sentimentalem Wert aufbewahrt werden. Die Autorin des Buchs hat eine Kiste, in der ihre persönlichen Briefe, Tagebücher und anderen Andenken sind, die für sie viel Wert haben. Diese können ihre Angehörigen dann einfach mal entsorgen, wenn sie mit den Sachen nix anzufangen wissen.

Das darf weg

Man sollte über die eigenen Ausmistpläne reden und keine Angst vor einer Veränderung im Leben haben. Das ist der wichtigste Aspekt dieser Aktion. Werfen Sie nur den Balast der letzten Jahre weg, der sowieso nicht angeschaut und benutzt wurde. Es geht nicht um den Tod, sondern um die eigentliche Geschichte des Lebens und die guten und schlechten Erinnerungen, die man hat. Wenn man dann entsorgt, was einen nicht glücklich macht. Das A und O ist hier Minimalismus. Und das heißt nicht in einem Holzhaus im Wald leben ohne elektrische Geräte, sondern vom Konsumdenken der Europäer wegzukommen und auch weniger Einkaufen zu gehen. Man sollte sich die Frage stellen, ob man diese Sache, die man im Moment so toll findet, auch später noch würdigt und in seinem Leben braucht. Sollte das nicht der Fall, sein, einfach im Laden lassen. Das spart Geld und Energie.

Lese-Tipp: Entdecken Sie hier noch mehr Tipps zum Minimalistisch Wohnen!

Alle Vorteile noch mal auf eine Blick

Goldener Frosch als Dekoobjekt

– Sie müssen weniger sauber machen

– Mehr Freiheiten im Leben

– Genug Platz für den Partner, auch in einer besonders kleinen Wohnung

– Mehr Geld für Reisen und Hobbys (Wie wäre es mit einer Reise in Ihr Traumland oder einer Alpakawanderung?!)

– Mehr Miteinander

– Freude an den kleinen Dingen

Fazit: Death Cleaning ist also die Art und Weise, wie man sein Leben wieder auf die Reihe bekommt und entrümpelt. Man kann damit sein altes “Ich” entsorgen und nicht nur eine ordentliche Wohnung haben, sondern auch ein viel leichteres Leben.