Loslassen Frau freiheit See

„Let go what was. Accept what is. And have faith in what will be.“ – so ungefähr lautet die Formel zu einem zufriedenen Leben. Denn viel zu häufig kreisen die Gedanken um Vergangenes und aktuelle Probleme, wir können nicht loslassen. Es entsteht psychischer Ballast, der sowohl die Gegenwart als auch die Zukunft belasten kann. Was möchten Sie loslassen? Warum fällt das Loslassen lernen so schwer? Und wie klappt es?

Das sollten Sie jetzt loslassen!

Eines ist klar: Jeder hat sein Päckchen zu tragen – bezogen auf Menschen, bei welchen wir an einer Beziehung hoffnungslos festhalten, vermeintliche Fehler oder Schicksalsschläge. Aber wenn die Gedanken immer wieder in die Vergangenheit reisen oder sich im Kreis drehen, kann das nicht nur auf die mentale Gesundheit gehen, sondern auch körperliche Beschwerden hervorrufen, wie zum Beispiel Schlafstörungen oder Depressionen. Besonders im Winter entsteht leicht eine sogenannte Winterdepression. Im ersten Schritt sollten Sie sich klar werden, was Sie loslassen möchten:

  • Toxische Beziehungen
  • Verluste/verpasste Chancen
  • Ängste
  • Kritik bzw. Ablehnung von anderen
  • Fehler und Dinge, die Sie bereuen
  • Schuldgefühle
  • Misserfolge im Job
  • Situationen, in denen Sie sich nicht wohlgefühlt haben
  • Dinge in Ihrer Umgebung, die Ihnen nicht guttun

Lerne loszulassen, das ist der Schlüssel zum Glück

Buddha

Tipps und Methoden: Loslassen lernen

Wenn Sie merken, dass es Menschen/Dinge/Situationen in Ihrem Leben gibt, die Sie nicht loslassen können, probieren Sie folgende Tipps:

  • Journaling: Schreiben Sie konkret auf, was Sie belastet. Das hilft beim Bewusstwerden und bringt das Thema aus dem Kopf aufs Papier.
  • Kleine Rituale: Schreiben Sie zum Beispiel einen Brief an eine Person, der Sie verzeihen möchten oder die Sie loslassen möchten. Anschließend können Sie den Brief verbrennen.
  • Mantras und Affirmationen: Überlegen Sie sich Sätze, die Ihnen guttun. Sagen Sie diese immer wieder auf, um die Grübelei zu durchbrechen und Ihre Gedanken in eine positive Richtung zu lenken.
  • Im Hier und Jetzt leben: Konzentrieren Sie sich auf Ihre Umgebung und üben Sie Achtsamkeit. Unterbrechen Sie „Was wäre, wenn…“ indem Sie sich auf die Gegenwart fokussieren.
  • Sprechen Sie mit Freunden: Eine andere Perspektive und Support von lieben Menschen helfen beim Loslassen.
  • Verändern Sie Ihre Umgebung: Ein Neustart in der Wohnung hilft auch, um mit der Vergangenheit abzuschließen.
  • Vergeben: Stärken Sie Ihr Selbstwertgefühl und verzeihen Sie sich ganz bewusst selbst. Das können Sie am besten vor dem Spiegel laut sagend tun. Mehr zum Thema Selbstliebe in unserem Artikel dazu!
  • Hilfe annehmen: Wenn Sie merken, sie kommen alleine nicht weiter, gestehen Sie sich dies ein. Sprechen Sie mit einem Coach oder Psychologen.

Schritt für Schritt Loslassen lernen durch sich Bewusst werden

Häufig sind wir uns gar nicht bewusst, was uns so sehr beschäftigt. Dabei ist das ein essenzieller Schritt bei der Verarbeitung. Fragen Sie sich Folgendes:

  1. Was genau kann ich nicht loslassen?
  2. Warum lässt es mich nicht los?
  3. Was würde sich ändern, wenn ich es loslassen könnte?

Treffen Sie danach die bewusste Entscheidung zum Loslassen! Akzeptieren Sie die Vergangenheit und die Gegenwart. Es ist sehr hilfreich, Ihre Antworten aufzuschreiben.

Mehr über den Umgang mit Gefühlen: Zulassen und Annehmen!

Das Thema Akzeptanz haben wir ja schon angesprochen. Viele Gedankenspiralen entstehen, weil die Gefühle unterdrückt werden und immer wieder an die Oberfläche kommen. Klingt komisch, aber sie wollen gesehen werden! Alle Gefühle sind okay und dürfen sein. Unterdrückung lässt keine Verarbeitung zu. Kurz gesagt: Zulassen und annehmen begünstigt den Prozess des Loslassens.

Zu starke Gefühle, um damit zurecht zu kommen

Manchmal können Gefühle überfordern oder schwer auszuhalten sein. In diesem Falle sollten Sie sich unbedingt jemandem anvertrauen und im Zweifel professionelle Hilfe suchen. Gespräche helfen, die Gefühle einzuordnen und zu verstehen.

Warum Loslassen lernen so schwer ist

Viele Menschen haben Angst vor dem Loslassen. Denn es bedeutet unter Umständen auch einen Verlust. Auch Zukunftsangst, Angst vor dem allein sein und die Ungewissheit können Gründe dafür sein. Denn das Bekannte macht uns weniger Angst als das, was noch kommen könnte. Doch: Erst wenn wir loslassen, kann Platz für Neues entstehen. Dabei fühlen Sie sich natürlich erstmal schlecht. Aber Ihr inneres Gefühl verrät Ihnen auch schon, dass am Ende so alles besser wird. Die Zeit wird Ihr Gutes dazu tun.

Loslassen und Neues in Ihr Leben lassen: Stylen Sie Ihr Zuhause um mit Westwing

Loslassen schafft Raum für Neues. Und Neues unterstützt beim Loslassen! Vielen Menschen hilft es, ihr Zuhause schön zu gestalten, um das Neustart-Gefühl auch sichtbar zu machen. Entdecken Sie bei Westwing und WestwingNow eine fein selektierte Auswahl an Möbel und Accessoires für Ihre Wohlfühl-Umgebung. Wir wünschen viel Erfolg dabei und empfehlen helle freundliche Töne sowie Naturmaterialien dazu! Mehr zum Thema Self Care erfahren Sie in unserem Artikel dazu!