Dry January Glas Hand Frau

Cheers hier und chin-chin da – wer kennt das nicht? Gerade zu Weihnachten und Silvester darf das ein oder andere Glas einfach nicht fehlen – ob Bier, Wein oder Sekt. Da tut ein Monat Alkoholverzicht direkt im Anschluss an die Feiertage vielleicht gar nicht mal so schlecht, oder? Wie praktisch, dass wir dazu den passenden Trend gespottet haben: Dry January (auch „Dryuary“ oder „Drynuary“) – also trockener Januar. Entstanden ist der Hype in Großbritannien, wo Alkoholkonsum die wahrscheinlichste Todesursache für Menschen zwischen 15 und 49 Jahren ist. Starten Sie mit uns gemeinsam trocken ins neue Jahr! Wir verraten Ihnen alles Wissenswerte, was es über den „dry january“ zu erfahren gibt.

Das bedeutet dry january

Weihnachten und Silvester haben Sie einen über den Durst getrunken? Der gute Vorsatz, im neuen Jahr weniger zu trinken, ist ein absoluter Klassiker. Für den Dry January muss man allerdings ab Silvester einen Monat lang kompletten Verzicht betreiben. Puh! Klingt unrealistisch? Tatsächlich bedarf es ein wenig Disziplin. Denken Sie dabei aber einfach an die vielen Vorteile, die Ihnen der Dry January beschert:

  • Entgiftung, vor allem für die Leber
  • Besseres Immunsystem
  • Reduzierung des Gewichts
  • Bessere Haut
  • Gesünderer Schlaf
  • Höherer Kontostand

Gleichzeitig können Sie auch etwaige Magenprobleme beseitigen. Denn es wird weniger Magensäure produziert, was die Magenschleimhaut entspannt. Sie werden sich also insgesamt wieder gesund und fit fühlen.

Darum dry january: Krankheiten durch zu hohen Alkohol Konsum

  • Lebensbedrohliche Lebererkrankungen (wie beispielsweise eine Leberzirrhose)
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen
  • Herzmuskelerkrankungen
  • Bluthochdruck
  • Krebserkrankungen
  • Impotenz
  • Entzündung der Bauchspeicheldrüse
  • Entzündung der Magenschleimhaut
  • Übergewicht(Alkohol im Blut wird vom Körper als primäre Energiequelle genutzt. Das liegt daran, dass die Fettverbrennung unterdrückt wird, was das unbeliebte Hüftgold wachsen lässt.)
  • Gicht
  • Depressionen
  • Stoffwechselstörungen

Tipps: Wie schafft man den Dry January?

  • 1ter Tipp: Hängt der Genuss von Alkohol bei Ihnen mit bestimmten Zeiten am Tag, Aktivitäten oder Ritualen zusammen? Dann suchen Sie sich vorab Ersatz – ein anderes Getränk oder eine andere Beschäftigung.
  • 2ter Tipp: Starten Sie gemeinsam mit Ihren Freunden eine Challenge und verzichten Sie im Team.
  • 3ter Tipp: Tricksen Sie sich selbst aus und trinken Sie Wasser zum Beispiel aus einem Weinglas.
  • 4ter Tipp: Bereiten Sie sich auf den Zuckerentzug vor. Dieser kann Kopfschmerzen und Müdigkeit verursachen – das sollte aber nach drei Tagen vorbei sein.

Dry january: Mögliche Entzugserscheinungen

Da Alkohol vom Körper als Droge wahrgenommen wird, können Entzugserscheinungen auftreten.

Auf diese (möglichen) körperlichen Beschwerden sollten Sie sich gefasst machen und sich gegebenenfalls vorbereiten:

  • Innere Unruhe
  • Zittern
  • Übelkeit
  • Erbrechen
  • Angstattacken
  • Hitzeschübe
  • Bluthochdruck
  • Appetitlosigkeit
  • Kopfschmerzen
  • Schlafstörungen

Gefahr Jo-Jo-Effekt: Was bringt der dry january wirklich?

Der Dry January ist eine ziemlich gute Sache. Dennoch reagiert der Körper nach einer Abstinenz oftmals deutlich mehr auf Alkohol. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich nicht von alten Feierabendritualen oder Freizeitaktivitäten locken lassen. Ersetzen Sie hingegen die gewohnten Verhaltensweisen und Gewohnheiten durch neue. Das kann zum Beispiel Sport oder ein anderes Hobby sein. Auch die Gefahr des Jo-Jo-Effekts sollte keinesfalls vergessen werden. Nach dem Verzicht trinkt man umso mehr? Das bringt dann leider zero Effekt. Wissen Sie es besser und behalten Sie die Kontrolle.

Wie viel Alkohol Konsum ist danach okay?

Grundsätzlich ist natürlich nichts gegen ein gelegentliches Glas am Abend einzuwenden. Frauen können in der Regel unbedenklich circa 125 Milliliter Wein oder ein 0,3l-Bier pro Tag trinken – Männer sogar das Doppelte.

Beachten Sie allerdings die Grenzwerte der DHS (Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen). Bei Frauen beginnt dieser bei 12 Gramm reinem Alkohol pro Tag und bei Männern bei rund 24 Gramm pro Tag.

Gesunde Alternative oder Add On: Der Veganuary als guter Vorsatz

Ist der Dry January vorbei, können Sie Ihre gesunden Vorsätze für das neue Jahr beispielsweise mit dem Veganuary ergänzen oder in die Länge ziehen. Bei diesem Trend verzichtet man einen Monat auf Speisen mit Fleisch sowie auf weitere tierische Produkte wie Eier und Käse.

Diese gesunde Alternative soll die negativen Umwelteinflüsse verringern und dient zum Wohl der Tiere sowie zum Erhalt der eigenen Gesundheit. Wissenschaftliche Studien besagen, dass Vegetarier und Veganer sogar insgesamt gesünder leben: weniger Krankheiten, weniger Gewichtsprobleme und eine bessere Darmflora.

Damit Sie keine Mangelerscheinungen aufweisen, empfehlen wir dazu einen guten Ernährungsplan. Denn der Verzicht auf Produkte tierischen Ursprungs kann sich kritisch auf die Vitamine B2, B12 und D sowie Eisen, Calcium, Jod und Zink auswirken.

Unser Tipp: Jede Woche mindestens zwei oder drei alkoholfreie Tage einlegen zu einer gesunden Ernährung!

Wir hoffen, wir konnten Sie inspirieren! Ihr Westwing Team!


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