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Buddha Statue im Garten

Den Alltag ruhiger, entspannter und gelassener angehen – wem das nicht immer gelingt, der kann dies mit Hilfe von Meditation erlernen. Denn bei der Meditation, die als spirituelle Praxis von vielen Kulturen ausgeübt wird, soll der Geist beruhigt werden. Ebenso sollen die ständig kreisenden Gedanken zur Ruhe kommen. Meditation wird vor allem mit Achtsamkeit in Verbindung gebracht. Auch viele Yoga praktizierende sind begeisterte Anhänger dieser Bewusstseinsübungen. Bei der Meditation geht es vor allem darum, aufmerksamer und offener für die kleinen Dinge im Leben zu werden.

Wenn Sie sich für das Meditieren interessieren und Meditation lernen möchten, können Sie sich von den Tipps unserer Experten inspirieren lassen. Viel Spaß dabei und gute Entspannung!

Für pure Entspannung – die Vorbereitung zur Meditation für Anfänger

Damit Sie in Ihrer Meditation ankommen, ist eine warme, bequeme Kleidung ratsam. Bei kneifender Hose oder einem zu engen Kleid kann schließlich niemand richtig entspannen. Ebenso sollten Sie darauf achten, dass Ihr gewählter Ort für die Meditation möglichst ruhig gelegen ist und Sie nicht mit äußerlichen Reizungen überflutet. Für einen komfortablen Sitz sorgen Sie, indem Sie Kissen und Decken wählen. Kreieren Sie dazu mit Duftkerzen, Raumdüften und flackernden Kerzen eine stimmungsvolle Atmosphäre, die es Ihnen erlaubt, ganz bei sich zu sein. Vorhänge, die das grelle Tageslicht dezent abdunkeln, sowie eine weiche Unterlage sorgen für den nötigen Komfort. Wer sich aber nicht zu 100 Prozent mit der Ruhe im Raum anfreunden kann, kann zusätzlich auf spezielle Meditations-Apps oder Entspannungsmusik zurückgreifen.

Die Meditation für Anfänger ganz leicht lernen

Ganz wichtig: Bevor Sie in die Meditation gehen – Handy aus! Denn diese Zeit gehört jetzt nur Ihnen allein und Sie sollten hier auch ganz bei sich sein. Äußere Einflüsse, die während der Meditation stören könnten, sind absolut fehl am Platz. Der erste Schritt, um mit der Meditation zu starten, ist die Überlegung, wann Sie die regelmäßige Praxis in Ihren Alltag integrieren wollen. Sich jeden Tag 10 Minuten Zeit rauszunehmen und abzutauchen sind hier völlig ausreichend. Schaffen Sie sich einen Raum, der ein fester Bestandteil in Ihrer Meditation sein wird. Unsere Experten verraten Ihnen jetzt, welche Schritte für eine Meditation unerlässlich sind.


Step by Step: Meditieren

  1. Finden Sie einen ruhigen Ort, an dem Sie sich entspannen können. Setzen Sie sich anschließend bequem hin und lassen Sie Ihre Hände auf dem Schoß oder auf den Knien ruhen. Halten Sie Ihren Rücken gerade.
  2. Defokussieren Sie Ihre Augen und schauen Sie sanft in die mittlere Distanz.
  3. Dann folgen fünf tiefe, hörbare Atemzüge. Atmen Sie durch die Nase ein und durch den Mund aus. Beim letzten Ausatmen schließen Sie Ihre Augen und lassen den Atem besonders sanft fließen.
  4. Werden Sie eins mit Ihrem Körper! Beobachten Sie Ihre Haltung und spüren Sie Ihre Empfindungen. Erkennen Sie Ihre Sinne! Riechen, hören, schmecken Sie – seien Sie aufmerksam.
  5. Scannen Sie Ihren Körper von oben bis unten und nehmen Sie Verspannungen und Unannehmlichkeiten wahr. Versuchen Sie es nicht zu ändern, sondern nehmen Sie es einfach nur hin.
  6. Lassen Sie Ihre Gedanken nicht abschweifen! Beachten Sie alle Gedanken, die entstehen, ohne zu versuchen, sie zu ändern.
  7. Halten Sie für rund 30 Sekunden inne und beantworten Sie sich im Geiste die Frage, wieso Sie hier sitzen. Seien Sie achtsam und lassen Sie jeden Wunsch sowie jede Erwartung, die in Ihnen aufsteigt, zu.
  8. Ihre Aufmerksamkeit sollte auch dem Atmen gelten. Konzentrieren Sie sich auf die Qualität Ihres Atmens.
  9. Die letzten 30 Sekunden sollten Sie damit verbringen, einfach nur zu sitzen. Egal was jetzt in Ihrem Kopf passiert, lassen Sie es zu.
  10.  Werden Sie sich noch einmal Ihren körperlichen Gegebenheiten bewusst.
  11.  Versuchen Sie das Bewusstsein, welches Sie durch die Meditation erlangt haben, bis zur nächsten Aktivität in Ihrem Alltag beizubehalten.

Der Nase nach: Düfte für die Meditation für Anfänger

Immer der Nase nach! Um während der Meditation, besonders als Anfänger, so richtig entspannen zu können, sollten Sie alle Sinne einbeziehen. Wohlriechende Düfte, die Körper, Geist und Seele aufs nächste Level geleiten, sind ein Muss. Durch die Einatmung bestimmter Duftstoffe können sich sogar nachweislich Emotionen und Reaktionen im Körper lösen, die unser Wohlbefinden positiv beeinflussen können.

5 Raumdüfte und Duftkerzen mit entspannender Wirkung

  • Melisse: Ob nervöse Verspannungen, Stress oder Schlafstörungen – Melisse wirkt harmonisierend sowohl auf den Körper als auch auf den Geist.
  • Lavendel: Für mehr Ausgeglichenheit sorgt der Duft von Lavendel. Dieser wirkt nicht nur äußerst entspannend, sondern auch ziemlich belebend. Raumdüfte oder ätherische Öle mit diesem Zusatz können nervöse Verkrampfungen lösen und Schlafstörungen mildern.
  • Bergamotte: Dieser Duft hebt die Stimmung und löst Ängste sowie Krämpfe. Zudem unterstützt Bergamotte bei Stress und Erschöpfungszuständen.
  • Anis: Kaum zu glauben, aber auch Anis hat eine beruhigende Wirkung. Das milde Aroma entfaltet eine ausgleichende und stabilisierende Wirkung.
  • Jasmin: Raumdüfte mit Jasmin sind wahre Seelentröster. Jasmin ist vor allem bei psychischen Verkrampfungen zu empfehlen und verhilft stressgeplagten Menschen zu mehr Ruhe.

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