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Gerade sitzen wir in Deutschland alle im selben Boot. Angst vor Quarantäne, dem Coronavirus und der Zukunft. Selbst unsere Kanzlerin Angela Merkel muss in Quarantäne – was das genau bedeutet? Als Quarantäne wird die Isolierung von Menschen zum Schutz aller bezeichnet, aufgrund von Erkrankungen oder dem Verdacht bei neuartigen Viren. Viren, wie dem aktuellen COVID-19, einem Nachfolger von SARS-CoV und MERS-CoV. Dabei ist die Begrenzung auf eine bestimmte Zeit ausgerichtet, je nach der Inkubationszeit des Viruses. Bei Corona sind das ca. 14 Tage von der Ansteckung bis zu aufkommenden Symptomen. Das Virus löst Angst und Verunsicherung aus – wir beraten Sie daher mit den wichtigsten Tipps und Facts.

Wegen Coronavirus in Quarantäne

Das Coronavirus ist besonders schnell und leicht übertragbar, primär über Tröpfchen. Es kann klassische Erkältungs-, aber auch schwerwiegende Symptome auslösen. Daher ist ein besonders kooperatives, bedachtes und hilfsbereites Handeln gefragt. Viren sind mit unseren Sinnesorganen nicht wahrnehmbar und wir nehmen sie daher als besonders unberechenbar wahr. Somit entsteht eine psychische Belastung, auch aufgrund der Sorge um Familie und Freunde. Diese wird in der Zeit der Quarantäne natürlich durch das Gefühl der Ausgrenzung verstärkt.   

Rechtliche Hintergründe zur Quarantäne

Juristische Grundlage für die Quarantäne ist das Infektionsschutzgesetz – genau gesagt der §30 IfSG. Dieser gibt Behörden wie dem Gesundheitsamt das Recht, Maßnahmen wie Ausgangssperren oder Einschränkungen zu verhängen. Somit soll eine weitere Ausbreitung verhindert werden. Als Schutzmaßnahme wird zudem auch für nicht Erkrankte die Empfehlung ausgesprochen „Bitte zuhause bleiben“ – um Leben zu retten und Zeit zu gewinnen. Denn die Uhr tickt im Kampf gegen das Virus!

Bei Verdienstausfall aufgrund der Quarantäne haben Sie übrigens ein Recht auf eine finanzielle Entschädigung bei der anordnenden Behörde!

Die wichtigsten Tipps zur Quarantäne

Die Verordnung kann manchmal ganz spontan Ihr Leben verändern. Dass man damit zunächst überfordert ist, ist ganz klar! Wir haben Ihnen daher die wichtigsten Tipps und Empfehlungen zusammengestellt – und hoffen, wir können helfen!

Die Hygiene

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Beachten Sie auch zuhause die Regeln bezüglich Niesen und Husten. Drehen Sie sich von anderen Personen weg und halten Sie einen Abstand von mindestens 1 bis 2 Metern ein. Ist kein Taschentuch zur Hand, dann halten Sie sich die Armbeuge vor Mund und Nase. Waschen Sie sich danach die Hände. Lüften Sie Ihre Wohnung zudem immer gut, waschen Sie Ihre Wäsche oft (auch die Bettwäsche: Hier erfahren Sie, wie Sie die Bettwäsche richtig waschen!) und teilen Sie keine Hygieneartikel mit Mitbewohnern. Plus: Die Türklinken regelmäßig putzen – am besten nach jedem Türe Schließen oder Öffnen! Alternativ oder zusätzlich hilft auch Desinfektionsmittel. Wie Sie Desinfektionsmittel selber machen, erfahren Sie in unserem Artikel dazu!


Die Beschäftigung mit sich selbst

Langeweile? Der sollten Sie den Kampf ansagen – zum Beispiel mit unseren 75 Top Tipps gegen Langeweile. Überlegen Sie sich Freizeitbeschäftigungen, eine Tagesstruktur und Ziele. Egal, ob Fenster und Spiegel putzen, Frühjahrsputz, eine DIY Idee oder die lange fällige Teppich-Reinigung – jetzt können Sie alles erledigen. Finden Sie weitere Inspirationen in unseren Artikeln Aufräumen und Ordnung sowie Reinigung.

Sie machen Home-Office in der Quarantäne Zeit? Dann klicken Sie in unseren Artikel zum Home-Office Einrichten. Neben Tipps zum Ort kriegen Sie hier auch reichlich Infos zur Work-Life-Balance!


Die Beschäftigung mit anderen

In Kontakt bleiben ist wohl das A und O während der Quarantäne. Neben dem Telefonieren und den klassischen Videochat-Anbietern empfehlen wir die Houseparty App. Mit dieser können Sie auch mit Freunden von Freunden in Gruppen von bis zu 8 Personen chatten. Spiele entertainen zusätzlich.

Leben Sie mit Ihrem Partner als Paar in einer Wohnung? Dann kann die Quarantäne eine echte Beziehungsprobe sein. Versuchen Sie, jeden machen zu lassen, was er will. Jeder hat seine eigene Meinung und seine eigenen Beschäftigungen, auch in einer Beziehung. Geben Sie sich dafür auch Raum in der Wohnung – eine Tür mal zu schließen ist absolut in Ordnung. Kommunizieren Sie auch nicht nur miteinander, halten Sie hingegen auch Kontakt zu anderen. Verbringen Sie aber dennoch aktiv und bewusst Zeit miteinander und führen Sie lange Gespräche.

Quarantäne Paar Beziehung Bett Schlafzimmer

Sich helfen lassen

Zum einen können Sie sich körperlich helfen lassen – von Freunden oder Nachbarn zum Beispiel. Sind Sie mit dem Virus infiziert, bitten Sie diese per Telefon, einkaufen zu gehen oder auch Ihren Hund Gassi zu führen. Einkäufe können dann kontaktlos vor der Türe abgestellt werden. Auch die Feuerwehr, das Technische Hilfswerk (THW) oder ehrenamtliche Helfer bieten Hilfe an. Diese kann man zum Beispiel über die „Quarantäne Helden“ – quarantaenehelden.org – finden.

Für eine medizinische Versorgung und Medikamente unter Quarantäne rufen Sie am besten Ihren Hausarzt an. Wenn Sie medizinische Probleme haben, wodurch eine Nicht-Einhaltung der Quarantäne nötig ist, sollten Sie sich beim Gesundheitsamt melden.

Aber auch psychisch ist die Belastung wie schon erwähnt oft zu schwer. Neben Freunden und Familie kann hier auch der Kontakt zur Seelsorge helfen. Rufen Sie unter 0800-1110111, 0800-1110222 oder 116123 an! Akzeptieren Sie in jedem Fall Ihre Gefühle, aber bewahren Sie gleichzeitig eine positive Grundhaltung durch Werte und den Halt durch Familie & Freunde! Auch für häusliche Gewalt, die in solchen Zeiten steigt, gibt es ein Hilfe-Telefon: 08000-116016. 


Fit bleiben

Sie glauben, in Ihrer Wohnung macht Sport keinen Sinn? Das geht nur im Fitnessstudio? Falsch gedacht, in Bewegung bleiben ist auch hier ganz leicht! Es gibt gerade jede Menge Home-Workouts auf Youtube. Oder wie wäre es mit Yoga für Zuhause? Fitnessstudios bieten virtuelle Kurse an und auf Instagram gibt es Live-Videos mit Sportstunden. Einfach mal in häuslicher Umgebung mitmachen und ausprobieren!

Neu entdeckt: Die Instagram Accounts @quarantineletics und @quarantainment.

Natürlich ist aber auch mental fit bleiben äußerst wichtig. Lesen Sie, schreiben Sie und machen Sie Denkspiele wie Kreuzworträtsel und Co.! Im Gegenzug helfen Entspannungsübungen und Meditation, um zur Ruhe zu kommen. Oder wie wäre es mit dem Home Spa zur Belohnung?


Einen Notvorrat anlegen

Der Notvorrat wird empfohlen, allerdings sollten Sie dennoch keine unnötigen Hamsterkäufe anlegen! Ein Notvorrat besteht aus Nahrung, Hygieneartikeln und einer Haus-Apotheke für 10 Tage. Wie Sie den Notvorrat am besten anlegen, erfahren Sie in unserem Artikel dazu!

Unser Tipp: Die meisten Lokale bieten neben To Go Optionen in Krisen-Zeiten mit Quarantäne auch Lieferungen an. Bestellt man auf der Homepage oder über Apps wie Lieferando oder ORDA, kann man online bezahlen. Der Lieferant stellt das Essen kontaktlos vor der Türe ab. Damit sparen Sie sich Energie, da das Zubereiten entfällt, und unterstützen die lokale Gastronomie und die Wirtschaft!


Sich informieren

Es gibt viele Falschmeldungen im Internet zur aktuellen Lage! Setzen Sie daher auf vertrauensvolle Quellen. Das sind zum Beispiel das Robert Koch Institut (www.rki.de) sowie die Seiten der Landesministerien, Gesundheitsämter und des Bundesgesundheitsministeriums! Achten Sie gleichzeitig darauf, keinen Info-Overload zu bekommen. Schränken Sie Ihren Medienkonsum dafür auf zum Beispiel 3 Mal täglich ein – zu festen Zeiten.

Wir wünschen Ihnen alles Gute und hoffen, Sie überstehen die Quarantäne gut! Ihr Westwing-Team!


Lese-Tipps: Klicken Sie doch auch in unsere Artikel zum Mundschutz selber machen und dem Mundschutz waschen!